Tübingen - I


Im Alten Rauns
Julia
4. Klasse
Ich wohne Im Alten Raums. Als noch keine Häuser auf diesem Gelände standen, hieß das Gebiet "Rauns". Daher kommt der Name "Im Alten Rauns". Meine Familie und ich wohnen im Erdgeschoss, oben wohnt ein älteres Ehepaar. Unsere Straße ist sehr kurz. Ungefähr 180 Schritte muss ich gehen, um ans andere Ende zu gelangen. Es gibt dort eine Nachsorgeklinik und einen ehemaligen Bischof. Es gibt zwei Familien mit Kindern. Aber es gibt auch andere Leute, zum Beispiel ältere Leute. Neben uns wohnt eine Studentin, die auch manchmal mit uns Fußball spielt. Bei uns gibt es vier Garagentore, die man wunderbar als Tore benutzen kann. Und niemand schimpft, wenn man gegen die Garagentore schießt. Wenn Kinder draußen sind, kommen meistens die anderen Kinder auch dazu. Und wir verstehen uns eigentlich alle sehr gut. Vertraut ist mir unser Garten und die Gärten von zwei Familien mit Kindern. Was mir nicht vertraut ist, sind die rechten Hintergärten. Ich wohne eigentlich gern Im Alten Rauns, aber viel lieber würde ich auf dem Lande wohnen, wo es sehr viele Pferde und Tiere gibt. Ich würde den Alten Rauns umbenennen in "Schlossstraße". Weil wir von unserer Straße aus das Tübinger Schloss sehen können.


Im Buckenloh
Hanna
1. Klasse
In meiner Straße kann man gut Spielen. Sie hat viele Häuser und ist sehr kurz. In unserer Straße ist ein Basketballkorb.


Im Buckenloh
Dorothee
3. Klasse
Die Straße, in der ich wohne, heißt Im Buckenloh. Das ist ein komischer Name, finde ich. Es ist eher eine Wohnstraße, als eine Verkehrsstraße. Sie führt einen Berg hinauf. Die Straße ist ziemlich kurz. An manchen Stellen ist sie breit, an manchen schmal. Sie hat viele Kurven und Abzweigungen. Am Ende der Straße ist eine große Wendeplatte, auf der man sehr gut spielen kann. An beiden Seiten ist eine Wiese. Auf der einen Wiese sind kaum Bäume, und man kann im Winter darauf Schlitten fahren. Auf der anderen Wiese sind viele Bäume, auf denen man klettern kann. Es gibt zwei Treppen, eine führt nach oben, die andere nach unten. Am Ende der Treppe, die nach oben führt, muss man nur noch ein Stückchen nach rechts laufen, dann kommt man auf einen Spielplatz. Auch wenn man nach links geht, kommt man nach einer Weile an einen Spielplatz. Auf einem der Spielplätze gibt es auch einen Grillplatz. In meiner Straße gibt es viele Katzen. Wir haben zwei Katzen, die oft in der Gegend herumstreunen. In der Straße gibt es auch viele Kinder. Abends spielen oft viele Kinder, und so macht es auch viel Spaß, zu spielen. An den Straßenseiten gibt es viele Garagen. An einer Garage hängt ein Basketballkorb, mit dem meine Kinder gerne spielen. Auch für Fußball und andere Spiele ist unsere Straße ideal. Am Anfang der Straße gibt es einen Bäcker, in dem ich oft Einkaufen gehe. Alle Nachbarn sind nett und meine Schwester und mein Bruder sind mit einer Nachbarin sehr gut befreundet. Über unserer Straße kommen die Weinberge, und hinter den Weinbergen ist eine Klinik, und sehr oft sehen wir Rettungshubschrauber über uns hinweg fliegen. In der Gegend wohnen auch viele Klassenkameraden, mit denen ich morgens zur Schule gehe. An meiner Straße finde ich schön, dass es so wenig Abgase und so viel Natur gibt. Oft gehe ich viele Stunden raus und ich finde meine Straße wirklich sehr, sehr schön.


Im Buckenloh
Pascal
3. Klasse
Ich wohne Im Buckenloh. Diese Straße gefällt mir sehr. Weil in der Nähe ist ein Spielplatz. Im Buckenloh gibt es natürlich auch Bäume. Die Straße hat natürlich auch ein paar Kurven und ist auch ein bisschen lang.


Im Hölderle
Carlo
4. Klasse
Hallo, ich bin Carlo und stelle euch auf diesem Blatt meine Straße vor. Meine Straße heißt Im Hölderle. Sie liegt über der Jesinger Hauptstraße und ist eher ruhig. Der Name kommt von Holunder. Ich nehme an, es gab früher sehr viele Holunderbeeren in meiner Straße. An der Straße gibt es jetzt noch viele Holunderbüsche. Die Straße ist ein bisschen gebogen, aber sonst gerade. Bald ziehe ich Im Hölderle mit meiner Familie um, in ein größeres Haus. In unserer Straße gibt es ein verlassenes Haus. Dort ist manchmal Licht an und manchmal Licht aus. Ich nenne es "Werwolfhaus". Am Ende der Straße gibt es eine Wiese mit Hühnern, dort hat mal ein Fuchs mehrere Hühner gefressen. Es gibt auch einen großen Walnussbaum in unserer Straße. Meine neuen Nachbarn sind nicht kinderlieb. Ich habe Freunde in der Straße, aber keine Schulkameraden. So ist meine Straße. Ich hoffe, ihr könnt euch vorstellen, wie meine Straße aussieht.


Im Hölderle
Lucas
4. Klasse
Ich wohne Im Hölderle. Die Bedeutung kommt von Holunder. Wahrscheinlich gab es früher viele Holunderbüsche. Früher war unsere Straße ein Alemannenfriedhof. Unsere Straße ist eine lange Nebenstraße. In meiner Straße gibt es zwei Hühnerställe, einen Imker und einen Winzer. In meiner Straße wohnen keine Mitschüler. Trotzdem habe ich Freunde, die eine Klasse über mir sind. Ich wohne gerne in meiner Straße. Schon zehn Jahre wohnen wir da. Wir ziehen bald auf die andere Straßenseite. Manchmal kommt ein Fuchs von den Weinbergen runter und holt sich ein Huhn. Ich will nicht wegziehen aus meiner Straße.. Ich und meine Geschwister und noch ein Freund von uns haben einen Fußballverein gegründet. Wir können prima auf unserer Straße spielen. Das ist alles, was ich über meine Straße weiß.


Im Hopfengarten
Victoria
3. Klasse
Ich wohne Im Hopfengarten. Der Hopfengarten ist relativ klein. Die Häuser sind alt, außer eines, das gerade gebaut wurde. Unser Haus wurde 1969 gebaut. Gegenüber von unserem Haus ist eine Wiese, die gekauft wurde, um dort ein neues Haus zu bauen. Im Hopfengarten ist es sehr ruhig, es wohnen nur zwei Kinder neben uns. Und sonst gibt es kein Kind in der Straße. Und die zwei Mädchen, die neben uns wohnen, kenne ich nicht. Wir spielen sehr wenig draußen. Denn Im Hopfengarten gibt es nichts zu tun. Eigentlich ist unsere Straße langweilig. Ich würde meiner Straße gerne den Namen "Brunnenstraße" geben. Weil ich finde, dass es zu ihr passt. Und weil meine Straße der Brunnenstraße ähnlich sieht, finde ich. Unsere Straße liegt sehr weit oben von Tübingen. Man hat von unserem Balkon einen sehr schön Blick auf Tübingen. Wenn man von unserem Balkon aus am Morgen auf den Himmel schaut, kann man einen schönen Sonnenaufgang miterleben.


Im Ilgengärtle (?)
Mahalia
2. Klasse
In meiner Straße kann man gut spielen und sie ist nicht so befahren, und man kann gut Fahrzeuge fahren. Und man kann nur 30 fahren. Das find ich gut. Wir wohnen in einem kleinen Haus. Wir wohnen alleine im Haus. Das find ich gut. Dann kann man laut sein. Und wir haben einen großen Garten.


Im Kleeacker
Denise
2. Klasse
Auf dem Kreßbach zwitschern viele Vögel und da kann man toll Fahrrad fahren und Roller. Viele Bäume und viele Häuser stehen da. Kreßbach ist weit weg von Weilheim und es gibt keinen Bus. Immer wenn ich zum Taxi muss, dann sehe ich den Sonnenaufgang.


Im Kleinen Feldle
Daniel
9 Jahre
Ich heiße Daniel, bin neun Jahre alt und wohne in Tübingen-Kilchberg, im Schwabenland. Unsere Straße heißt Im Kleinen Feldle. Der Name klingt sehr schwäbisch und passt eigentlich zu der Gegend, aber stimmt nicht ganz, weil die Straße nicht direkt im Feld läuft. Im Kleinen Feldle ist gerade und schmal. Die Straße ist überhaupt nicht groß, so dass eine amerikanische Staatskarosse ohne Schaden nicht parken könnte. Ich denke aber nicht, dass eine kommt. Dafür sieht man Im Kleinen Feldle einen Traktor, der einmal unseren Zaun eingefahren hat, Bobbycars und Puppenwagen, die den Verkehr verhindern. Man sieht auch manchmal Pferdeäpfel, spazierengehende Hunde und Katzen auf der Amseljagd. Man hört das Geschrei meiner kleinen Schwester und gelegentlich vorbeigehende Pferde. Unsere Straße ist relativ neu. Manche ihrer Häuser sind auf dem Stadtplan an der Kilchberger Bushaltestelle sogar noch nicht eingezeichnet. Übrigens, ich wohne in einem Eckhaus, ganz nah an der Schule. Unser Nachbar ist ein Polizist. In der Straße wohnt auch mein guter Freund Felix. Am anderen Ende steht ein alter Bauernhof von Frau Häusle, mit Schneehühnern, Pferden und riesigen Hunden. Und das alles gibt es Im Kleinen Feldle. Und wenn Sie vorbei kommen, finden Sie vielleicht noch viel mehr.


Im Läninger
Thomas
3. Klasse
Ich wohne Im Läninger. Diese Straße ist sehr krumm und kurz. Aber wenn man dort wohnt, kommt sie einem riesig vor. Ich mag diese Straße sehr. Wenn ich zum Basti will, muss ich nur über die Straße. Oder zum Peter, da muss ich nur ein Haus weiter und dann klingeln. Es ist schon praktisch, wenn man in einem kleinen Dorf wohnt. Es wohnen noch ungefähr 40 andere Leute in der Straße. Wenn Fasnet ist, wird ein großes Feuer entfacht. Dann kommt ein Hexenzug. Die Hexen machen einen Hexenkreis mit Kreide. Und bei schauriger Musik springen die Hexen durch das Feuer. Besonders gut gefällt mir unser Straßenfest. Dann holt unser Nachbar einen Grill, unser anderer Nachbar holt Fleisch und Speck und das ergibt ein perfektes Fest. Dann holen die anderen Leute Bänke und Tische. Und das Gute an der Sache ist, ich darf bis 11 Uhr und länger auf bleiben. Als Tim einmal bei mir war, sind wir in einen alten Heuspeicher gegangen, das war total gemütlich. Wir konnten eine richtige Höhle bauen. Aber wenn ihr jetzt denkt, unsere Straße wäre etwas für Krachmacher, dann habt ihr euch geschnitten. Denn wenn ihr auf die kleine Wiese geht, habt ihr eure Ruhe.


Im Öschle
Anna
4. Klasse
Ich wohne Im Öschle. Wahrscheinlich hatten die Dorfbewohner früher außerhalb der Dorfgrenze Äcker, das war der Ösch. Die Straße ist eine kleine, farbige, schöne Straße, wo viele nette Kinder wohnen, und schräg gegenüber ist ein ganz neuer Spielplatz. Und zwei Häuser weiter wohnt der allerblödeste Nachbar der Welt. Das ist ja klar, dass es an einem Spielplatz etwas lauter ist. Er konnte noch nie Kinder leiden. Wenn wir mit unseren Rollern auf den Spielplatz fahren, schaut er sofort aus dem Fenster, er hat sogar einen Rückspiegel an das Fenster montiert. Meine Freundin und ein kleiner Junge wohnen mit Herrn Sauder in dem Mehrfamilienhaus neben dem Spielplatz. Vor dem Haus sind große Spielwiesen, extra für die Kinder, zum Ballspielen. Also haben wir auch das Recht, auf ihnen zu spielen. Aber inzwischen haben wir viel zu viel Angst vor ihm. Aber trotzdem wohne ich sehr gern Im Öschle.


Im Öschle
Clara
4. Klasse
Hallo, ich heiße Clara und wohne seit sieben Monaten in Tübingen. Meine Straße heißt Im Öschle. Die Straße ist nicht sehr groß und nicht breit. Im Öschle ist ein kleiner Spielplatz. Die Straße hat keine scharfen Kurven. Auf dieser Straße fahren nur manchmal Autos, weil es eine Seitenstraße ist. Dafür fahren dort viele Radfahrer und Inlineskater. Hinter dem Öschle führt ein Radweg nach Tübingen, an einem Friedhof vorbei. Das Öschle liegt am anderen Ende von Hirschau. Im Öschle ist Zone 30. Ein paar Häuser weiter wohnt meine Freundin Fanny. Mit ihr gehe ich immer in die Schule. Dafür brauchen wir 20 Minuten. Im Öschle wohnen auch noch andere Kinder. Darum könnte man das Öschle auch "Kinderstraße" nennen. In der Nacht sieht man in dem Zimmer, wo ich und meine Schwester Laura schlafen, immer Lichter von den Autos, die auf der Hauptstraße fahren, weil das Öschle neben der Hauptstraße liegt. Einmal hat es ganz stark geregnet, und da ist in der Nacht der Keller von unserem Nachbarn überschwemmt. Sie mussten alles, was sie im Keller hatten, raus räumen. Im Öschle gibt es auch ganz viele Katzen. Bei uns im Haus ist auch eine Katze und die heißt Moritz. Die Katzen kann man ganz gut streicheln. Im Öschle ist auch ein Elektroladen und der Wenzel. Der Wenzel ist ein Papiergeschäft. In unserem Garten ist ein Apfelbaum. Zum Herbst sind alle Äpfel runter gefallen und wir mussten keine Äpfel mehr pflücken. Es waren sehr viele Äpfel verfault. Mit den nichtverfaulten Äpfeln backten wir einen Apfelkuchen. Von Mamas Zimmer aus sieht man den Spitzberg. Ein paar Häuser neben uns wohnen ein paar Jungen. Die spielen manchmal Fußball. Ich will immer Im Öschle wohnen bleiben.


Im Öschle
Fanny
4. Klasse
Seit drei Jahren wohne ich in Hirschau, das ist ein Stadtteil von Tübingen. Ich heiße Fanny. Die Straße von mir verläuft ziemlich gerade. Viele Fahrradfahrer fahren dort, denn unsere Straße führt direkt auf einen Fahrradweg. Ich und meine Freundin Clara spielen oft auf dem Spielplatz, der gegenüber von mir ist. Clara wohnt zwei Häuser weiter weg von mir. Neben mir wohnt eine alte Dame. Wenn ich der etwas hoch trage, bekomme ich danach immer Schokolade. Wir haben auch einen nicht so netten Nachbarn. Einmal spielte ich und meine Schwester Frisbee. Mein Nachbar lag in einem Sonnenstuhl in seinem Gärtchen. Seine Garage stand offen. Plötzlich sprang er auf und rief: "Wenn die Frisbee an mein Auto fliegt, dann könnt ihr es zahlen!" Ich sagte: "Dann machen Sie doch die Garage zu." Schließlich sagte er: "Das Auto muss gelüftet werden." Wütend ging er in sein Haus. Übrigens, bis zu meiner Haustür sind es 40 Treppen. Aber trotzdem wohne ich gern dort.


Im Reutele
Stefanie
4. Klasse
Ich heiße Stefanie und wohne Im Reutele. Meine Straße ist klein. Sie verläuft nur an einer Stelle krumm. Meine Freundin Charlotte wohnt gegenüber von mir, das ist sehr geschickt. Ich wohne gerne dort, weil ich es auch nicht so weit habe zu meinen zwei anderen Freundinnen. Es ist schön, wenn man morgens aus dem Haus geht und die Vögel singen.


Im Schönblick
Zi-Yuan
2. Klasse
In meiner Straße wohnt die Laura, meine Freundin. Unsere Straße heißt Im Schönblick. Von meinem Balkon aus kann man bis auf die Berge alles sehen. Es ist ein sehr schöner Blick. Unser Haus ist groß und weiß. Wenn ich aus meinem Garten gehe, dann lande ich bei meiner Freundin. Unsere Hausmeisterin hatte mal zehn Hasen. Da brauchte sie nicht mehr Rasenmähen. Leider sind sie gestorben. Sie hat zwei Enkelkinder, mit denen spiele ich immer.


Im Wägner
Steffen
4. Klasse
Ich wohne Im Wägner. Meine Straße ist eine Sackgasse. Eine Sackgasse ist eine Straße, die nicht weitergeht. In der Straße gibt es viele Hunde. Am Schluß gibt es eine Wendeplatte. Nach der Wendeplatte kommt eine große Wiese. Meine Oma und meine Tante wohnen zwei Hausnummern weiter weg. Von unserem Haus aus kann ich in den Weinberg zu meinem Vater gehen. Mein Vater hat am gleichen Tag Geburtstag wie unser Vermieter Horst. Wenn ich auf meinem Sofa liege, sehe ich die Wurmlinger Kapelle. Kein anderer Mitschüler wohnt hier. Bei meiner Straße kann man nicht Fußball spielen. Mir gefällt der Name Wägner. Ein Hund heißt Mila, er ist tot. Und meine Oma ist tot.


Im Winkelrain
Nene
2. Klasse
Meine Straße heißt Im Winkelrain. Die Häuser sind weiß und braun. Es gibt einen Weg. Mit einem großen Versteck. Im Winkel ist es schön. Ich habe eine Ratte gesehen und ich habe mich mit ihr befreundet. Dann habe ich sie in den Waschkeller getan. Meine Mama hat sich erschreckt und hat sie ausgesetzt.