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Belgien - 4700 Eupen Untere Ibern Andres • 9 Jahre Meine Straße heißt Untere Ibern. In meiner Straße kann ich gut Fahrrad fahren. ? ? Daniel • 3. Klasse Daniels Straße. Ich will ins Wandsbek wohnen. Aber ich will neben Thanh wohnen, weil Thanh mein bester Freund ist. ? ? Jessye-Lee • 8. Klasse Meine Straße. Hi! Ich wollt euch ein bisschen was erzählen, um es genauer zu sagen: Ich will euch meine Straße ein bisschen zeigen. Ich wohne ziemlich weit weg von Berlin, und den meisten von euch wird der Name Z****** nichts sagen. Das ist der Ort, wo ich wohne. Wir sind nicht gerade eine große Gemeinde, aber das lustige ist, dass sich alle kennen, jeder kennt jeden. In der Straße ist ziemlich "viel" los, denn dort ist der Treffpunkt für viele Leute, besonders die älteren Damen sitzen da und tratschen. Bei uns im Dorf ist es nicht nur so, dass jeder jeden kennt, nein, sondern auch, dass jeder über jeden Bescheid weiß. Manchmal nervt das ganz schön. Unser Nachbar ist der Kindergarten, was man auch hört. Aber das stört uns nicht. Ja und sonst gibt es nicht viel zu sagen, außer dass meine Straße wahrscheinlich die Beste ist und die nettesten Leute hier wohnen. Bye Eure Jessye-Lee. ? ? Joshua • 3. Klasse Ich heiße Joshua. Ich wohne in der… (nicht lesbar). In der Straße habe ich meine Freunde. In der Nähe ist ein Spielplatz gebaut worden. ? ? Laura • 8. Klasse Die Milchstraße Wenn es irgendwo auf dieser Welt Nacht wird, dann blicken viele zum glasklaren Sternenhimmel. Wenn sie Glück haben, sehen sie einen kaum wahrnehmbaren Schleier aus weißem Licht: „Die Milchstraße“. Doch wie ist er entstanden, dieser weiße Dunstschimmer? Ich weiß es, denn ich habe miterlebt, wie sie erschaffen wurde. Damals, vor langer, langer Zeit. Wo ich noch jung und unerfahren war. Doch ich bin schon alt und gebrechlich und deshalb werde ich euch nun meine Geschichte erzählen, damit ihr sie in euch aufbewahrt und weitergebt. Nun sperrt die Ohren auf und lauscht! Vor langer Zeit, als ich noch ein junges Mädel war, lag ich oft abends auf der Wiese meines Vaters und starrte in die Sternenerfüllte Nacht. Ihr müsst wissen, damals gab es die „Milchstraße“, wie sie heute genannt wird, noch nicht. Ich blickte lange die Sterne an, wie sie blinkten und leuchten. Ich stellte mir oft vor, wie es wäre, auf so einem blinkenden und leuchtenden Stern zu wohnen. Eines Abends lag ich wieder auf der wunderbar duftenden Wiese meines Vaters und stierte in den Abendhimmel, der langsam vor sich hin dämmerte. Auf einmal bemerkte ich, wie einer der Sterne hell leuchtete. Das war ungewöhnlich, denn um diese Zeit leuchteten die Sterne nie so hell. Ich richtete meinen Oberkörper auf und sah genauer hin. Ich riss meine Augen auf, so weit ich konnte, denn ich erkannte mit Schrecken, dass der Stern immer größer wurde. Nach einer Weile jedoch legte sich mein Schrecken, denn der Spuk war vorbei. Ich schüttelte den Kopf. „Was machst du da?“, fragte, wie aus heiterem Himmel, eine zarte Stimme. Ich erschrak so sehr, dass ich aufsprang und ein paar Schritte rückwärts ging. Eine kleine Gestallt stand vor mir. Sie sah so zart und lieblich aus, dass ich Angst hatte, sie würde zerbrechen. Das kleine Mädchen hatte lange, blonde Haare, die sich an den Haarspitzen zu Locken kringelten. Ihre Kleidung glich der eines Engels. Ein schneeweißes Kleid, das zu leuchten schien. Die ganze Gestalt kam mir wie ein Engel vor. Mit tellergroßen Augen musterte ich die Kleine. Sie bemerkte es und lächelte mich an. Meine Wangen färbten sich rot. „Was machst du da?“, fragte sie erneut und sie klimperte mit ihren hellblauen Augen. Ich antwortete ihr: „Ich blicke in die Sterne.“ Das Mädchen hob ihren Kopf, dann fragte sie mich: „Und warum guckst du in die Sterne?“ Verwundert sah ich die Kleine an: „Du weißt nicht warum man in die Sterne schaut?“ Sie schüttelte den Kopf. „Man sagt sich, wenn du in den Sternenhimmel schaust und eine Sternschnuppe siehst, dass du dir dann etwas wünschen kannst. Deshalb blicken viele Menschen in die Sterne, damit sie sich etwas wünschen dürfen!“, erklärte ich ihr. „Etwas wünschen?“ Ich nickte. Sofort schien das kleine Mädchen Feuer und Flamme für die Sterne zu sein. Sie legte sich in das weiche Gras und suchte mit ihren blauen Augen, die so herrlich strahlten, den ganzen Himmel nach einer Sternschnuppe ab. Ich unterbrach sie nicht bei ihrer Suche, sondern legte mich neben sie und gemeinsam hielten wir Ausschau nach einer Sternschnuppe. Das kleine Mädchen kam von da an jeden Abend, und wir blickten in den Himmel um eine Sternschnuppe zu erhaschen. Nach einer Weile fragte ich das kleine Mädchen, teils aus Neugier, teils aus Sorge, warum sie so unbedingt sich etwas wünschen möchte. Die Kleine sah mich mit traurigen Augen an und erzählte mir ihre Geschichte: „Meine Mama ist schwerkrank und sie weiß, dass sie nicht geheilt werden kann. Auch ich weiß das. Aber ich möchte, dass ihr größter Wunsch in Erfüllung geht. Deswegen halte ich nun Nacht für Nacht nach einer Sternschnuppe Ausschau, dann kann ich meiner Mama einen Wunsch erfüllen!“ Ich hörte ihr andächtig zu, und sie erzählte ihre Geschichte so herzzerreißend, dass mir ein paar Tränen leise über die Wange huschten. Auch das kleine Mädchen fing an zu weinen, und ich legte meinen Arm um sie. Ich spürte, wie sie sich fest an mich drückte. Plötzlich wurde der Himmel ein bisschen heller. Ich blickte nach oben und erkannte eine Sternschnuppe. Ich tippte das kleine Mädchen sanft an. Ihr tränenverschmiertes Gesicht wandte sich der Schnuppe zu und sie lächelte glücklich. Das Mädchen schloss ihre Augen, und ich tat es ihr nach. Nach ein paar Sekunden Schweigen öffneten wir beide unsere Augen und die Kleine ging ihres Weges. Lange Zeit danach sah ich das kleine Mädchen nicht mehr. Ich hoffte jeden Abend, wartete vergeblich. Und dann, als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, stand das kleine Mädchen vor mir. Sie weinte und lachte gleichzeitig. Ich wusste, was geschehen war. Und tatsächlich, die Kleine erzählte mir, dass ihre Mutter gestorben war, doch nun sei sie ein Gestirn am Sternenhimmel. Mit ihren zarten Fingern deutete sie nach oben, und als ich den Kopf gen Himmel streckte, erkannte ich einen weißen Schimmer zwischen all den Sternen. Fragend sah ich das Kleine Mädchen an und diese nickte: „Ja! Das ist meine Mama!“ Nie wieder habe ich ihr glückliches Gesicht vergessen. Das ist meine Geschichte. Ich habe viele, viele Jahre an das kleine Mädchen gedacht. Ich habe in all der Zeit mit ihr, nie ihren Namen herausgefunden. Sie war für mich immer nur das kleine Mädchen. Ich bin ihr dankbar für diese Erfahrung, denn durch sie habe ich gelernt, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen können, wenn man nur fest daran glaubt! Und nun meine Kinder, macht, dass ihr meine Geschichte aufnehmt und überall in der Welt erzählt! ? ? Linda • 7. Klasse Ich heiße Linda! Meine Straße ist laut. Es wohnen mehrere kleine Kinder in der Straße. Die Straße ist sehr schmal und ist kurz. Es sind sehr kleine und wenige Häuser. An der Straße ist der Parkplatz vom Geschäft und dann machen sie alles kaputt. ? ? Martin • 8. Klasse Die Geisterstraße Meine Straße hat elf Häuser, eigentlich zwölf, aber das zwölfte wird von den Anwohnern nicht anerkannt. In diesem Haus lebt eine ältere Dame mit ihrem Enkel, der aussieht wie „Struwwelpeter“ oder noch viel schlimmer. Er geht nachts immer aus dem Haus und will spielen, aber da keiner wach ist, geht er in die Träume anderer Kinder oder Erwachsenen und spielt dort mit ihnen. Eines Morgens wollten die Einwohner ihn verjagen. Sie brachen in das Haus ein, aber es war niemand da. Einige gingen die Treppe hinauf und öffneten die Tür. Da schwebten zwei Geister in der Luft. Seitdem spuckt es in unserem Dorf. ? Am Mühlacker Anna • 7. Klasse Ich wohne in der Mühlacker-Straße. Sie heißt: Am Mühlacker. Es ist ruhig und angenehm, dort zu wohnen. Mir gefällt besonders gut die schöne grüne Wiese, die wir dort haben. Nur ab und zu fährt ein Auto vorbei. Das finde ich gut. Da sind Kinder, aber alle sind noch zu klein für mich zum Spielen. Allerdings kenne ich auch ein paar größere Jugendliche, mit denen ich befreundet bin. Die Straße selbst ist von normaler Größe. Was ich an ihr hasse ist, dass sie zu langweilige Häuser hat. Alles nur weiße Häuser, mehr nicht. Selbst mein Haus ist weiß. Schrecklich! Doch dafür lege ich mich gern in die Wiese und zähle Wolkenbilder. Meine Traumstraße stelle ich mir ganz in Blau vor. Die Häuser blau, die Straße blau und die Wolken, auf der sie stehen, sind auch blau. ? Genossenschaftsstraße Lena • 7. Klasse Meine Straße heißt Genossenschaftsstraße. Sie ist sehr klein, nur 4 Häuser. Dort wohnen 14 Kinder zwischen 8 und 18 Jahren. Es gibt auch nicht viel Verkehr. Mir gefällt dort nicht, dass das Vierte Haus sehr zickig ist und sie immer gleich die Bullen holen, wenn wir mal laut sind. Aber cool ist, dass es nur 4 Häuser sind. ? Mühlweg Laura • 3. Klasse Ich heiße Laura. Meine Straße heißt Mühlweg. In meiner Straße wohnen viele Kinder und es gibt auch viele Häuser und Autos. Es ist schon Schlimmes passiert! In meiner Straße hat ein Haus gebrannt. Zum Glück ist den Menschen nichts passiert. In der Straße gefällt mir gut, dass ich viele Kinder zum Spielen habe und in der Nähe einen Spielplatz habe. Mir gefällt in meiner Straße nicht so gut, dass es eine Kirche gibt, die ich nicht vertrage, weil es mir in der Kirche immer schwindelig wird. |
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