Kassel

Tannenbergstraße (Wabern)
Lukas
6. Klasse
Ich wohne seit dreieinhalb Jahren in der Tannenbergstraße, an der mich nur stört, dass man die Züge immer hört, und dass es vor Weihnachten immer wegen der Zuckerfabrik stinkt. Meine Freizeit verbringe ich im Sommer überwiegend auf der Straße. Im Winter und bei schlechtem Wetter gehe ich immer rein und spiel Computer. Zum Glück ist in Wabern fast nie schlechtes Wetter. Ich hätte am liebsten einen kleinen Bach hinterm Haus, würde aber nichts dafür tun. Der Name meiner Straße gefällt mir eigentlich gut, er ist nur zu lang.


Tannenheckerweg
Bünyamin
14 Jahre
Ich heiße Bünyamin und bin 14 Jahre alt. Ich wohne im Tannenheckerweg. Es kommen fast jeden Tag die Bullen. In der Straße ist immer was los. Jugendliche spielen nachmittags immer Fußball. Streitereien sind auch nicht selten. Sie gründen zwei Mannschaften und wenn eine verliert, fangen sie Streit an. Es kommen nicht viele Autos. Die Straße hat eine T- Form. Sie ist bestückt mit regelmäßigen Bäumen. Die Wohnungen wurden 1992 gebaut; dort wohnen ca. 200 Menschen. Unser Haus hat einen großen Hintergarten, mit einer Schaukel und einem Sandkasten. Die Grünfläche ist für Fußball und Picknick da. Die Eltern gehen im Sommer raus und trinken Tee. Den Namen der Straße würde ich ändern. Ich würde sie „Pacstraße“ nennen. Vor und hinter uns liegt der Hauptfriedhof. Da die Gegend ja sauber ist, ist es nachts nicht unheimlich. Es gibt auch eine Kirche, die zum Friedhof gehört. Es gibt drei Blumenläden hintereinander. Ein großer Spielplatz ist auch in der Nähe. Neben dem Spielplatz gibt’s ein Gartenverein. Im Sommer wird es dort sehr schön.


Tannenheckerweg
Daniela
7. Klasse
In unserer Straße stehen rechts und links Häuser. Davor sind wie in einer Allee Bäume gepflanzt. Die Straße ist gepflastert. Vor manchen Häusern gibt es Vorgärten mit Bäumen und Sträuchern. In einem Vorgarten gibt es sogar einen kleinen Springbrunnen. Einige Häuser haben Garagen, manche nur einen Stellplatz und andere einen Carport. Im Sommer fahren die Kinder Fahrrad oder spielen. Im gegenüberliegenden Haus wohnt ein Mann mit einer Katze. Diese Katze geht immer auf dem Dach des Hauses spazieren. Wenn ich vom Balkon herausschaue, dann sehe ich die Gärten von den Häusern und sehe noch drei Garagen. Weiter hinten sehe ich dann die Bäume vom Hauptfriedhof. Wenn ich vorne raus schaue, dann sehe ich die gegenüberliegenden Häuser. Wenn ich dann ein bisschen nach links gucke, sehe ich wieder die Bäume vom Hauptfriedhof. Die Straße ist eine Anliegerwohnstraße. Am Anfang der Straße stehen Altpapier-Container, die manchmal nicht so schön aussehen, weil manche Leute das Altpapier immer daneben schmeißen.


Tannenheckerweg
Derya
7. Klasse
Meine Straße ist eine Ausländerstraße. Aber am meisten gibt es Türken, die vor unserem Haus und vor den Wohnungen stehen. Ich mag meine Straße, weil sie nicht so laut ist. In der Nähe meiner Straße gibt es einen Spielplatz, Kiosk und ein paar Jungen, die mir gefallen. Das Schlimmste ist, gegenüber unserer Straße haben wir einen Hauptfriedhof. Einmal bin ich mit meinen Eltern zu meiner Kusine gegangen. Meine Freundinnen und die Jungen haben rumgeschrien, und ich hab die gefragt was los ist. Die haben gesagt, dass ein Penner an einer Ecke wäre und Drogen genommen hätte. Gerade, wo die es erzählten, kam dieser Penner und redete mit meinem Vater irgendwas. Aber mein Vater reagierte gar nicht. Ihr müsstet sein Gesicht sehen, nur mit Schnurrbart voll. Wir gingen zu meiner Kusine und den anderen nach Hause. Trotzdem habe ich abends wegen diesem Penner Angst; und vorm Friedhof, wegen der wackelnden und dunklen Bäume.


Tannenheckerweg
Elena
16 Jahre
Der Tannenheckerweg ist eine Nebenstraße der Holländischen Straße. Wie man vielleicht weiß, wohnen dort sehr viele Ausländer. Jeden Tag kann man Kinder und Jugendliche auf der Straße spielen sehen. Auch eine Menge meiner Schulfreunde wohnen dort. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, in dem noch 5 andere Familien leben. Mit ihnen verstehen wir uns sehr gut. Auf der anderen Seite der Straße ist der Kassler Hauptfriedhof. Fast jeden Tag sehe ich Menschen dort, die entweder in die Kirche gehen oder auf eine Beerdigung. Einmal habe ich sogar in meiner Straße eine türkische Hochzeit miterlebt. In meiner Straße ist immer was los und es ist sehr laut. Mittags mal eine Stunde zu schlafen ist fast unmöglich; zudem wir einen sehr „netten“ Nachbarn haben, der mit seinem Traktor den lieben langen Tag den Tannenheckerweg rauf und runter fährt. Na ja, in der Nordstadt ist immer was los…!


Tannenkuppenstraße
Lukas
6. Klasse
Pfingsten vor fünf Jahren sind wir vollbepackt in die Tannenkuppenstraße eingezogen. Das spielen auf der Tannenkuppenstraße ist zu gefährlich. Denn die Tannenkuppenstraße ist eine der zwei Verbindungsstraßen zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Dag-Hammarskjöld-Straße. Und daher fahren viele Autos durch unsere Straße. Es gibt einen großen Hof mit einer Wiese. Da kann man gut spielen; aber im Sommer bereut man es schon kurz danach, denn es gibt Milben. In der Straße gibt es nicht viel um draußen zu spielen, deshalb verbringe ich die meiste Zeit in der Wohnung. Den Namen unserer Straße finde ich nicht passend, da sich im größeren Teil der Tannenkuppenstraße nur eine Tanne befindet. Vielleicht ist es auch ein anderer Nadelbaum. Ein anderer, besserer Name fehlt aber, ich denke, es wäre besser wenn man die Straße „Am Aschrottpark“ nennt. Ich finde es doof, dass man keinen freien Blick hat. In unserer Straße wohnen sehr viele alte Leute. Meine Traumstraße sollte eine Straße sein, durch die nicht zu viele Autos fahren. Es sollten auch ein bisschen mehr Kinder in der Tannenkuppenstraße wohnen, mit denen man spielen kann. Die Wiese sollte keine Milben haben, und am besten zwei Fußballtore besitzen. Man muss einen guten Blick auf den Bergpark haben.


Tannenkuppenstraße
Till Lorenz
6. Klasse
Ich lebe seit fünf Jahren in der Tannenkuppenstraße, zweiter Stock rechts. Nach meinem Schulabschluss gehe ich nach Pfaffenhofen und studiere in München. Die meiste Freizeit verbringe ich zu Hause mit lernen für die Schule. Im Keller beim Freund sein, Schlagzeug spielen; Computer, Fernsehen, Gamecube quälen, Musik hören. Hier in der Straße fühle ich mich ziemlich sicher. Es sind nie größer wiegende Kriminaltaten aufgetreten: Mal ein Einbruch; einmal waren Nazis an der Berliner Brücke, die hat die Polizei aber nach Sekunden wieder eingefangen; auch ein Graffiti-Verstoß ist dabei; eine abgebrannte Mülltonne; ein kaputtes Auto - weil die Bauarbeiter zu blöd sind, um ein Fenster zu rangieren; im Aschrottpark wurde mal vor 7 Jahren ein Mann erstochen; abends hatten maskierte Personen meinen Bruder und seinen Freund mit einer Waffe anvisiert. An der Kreuzung Rabestraße/Tannenkuppenstraße ist es im Winter glatt und die Autos kriegen die Kurve nicht; fahren die Verkehrsbojen um, oder ihnen platzen die Reifen, weil sie mit 50 über den Bordstein gefahren sind. Am liebsten hätte ich: Das Haus Nummer 10 gesprengt, einen Durchgang gebaut, mir einen zehn mal fünf großen Plasmabildschirm hin gestellt; den Baum im Garten gefällt, ein paar Blautannen gepflanzt, Christblumen, Sonnenblumen gesät, einen Gartenteich mit indischen Piranhas gebaut; das Hinterhaus um ein Stockwerk abgesenkt, die Tanne dahinter gefällt; das Haus Nummer 13 kriegt ein Flachdach. Traumstraße: Schönen Blick aufs Meer, schönen Garten, keine Milben im Garten.


Teichstraße
Kai
6. Klasse
In meiner Straße sind eine Schule, eine Fahrschule, Bauernhöfe, Häuser und eine Werkstatt. Ein Einkaufszentrum und eine Kirche. Manchmal fahre ich mit meinem Skateboard zu einem Bauernhof, wo viele Pferde sind. Ich wohne erst ein Jahr dort. In der Nähe gibt es auch einen Berg. Wenn ich da bin, fahre ich oft mit meinem Skateboard die Straße entlang. Abends treffen sich dort viele Jugendliche, denn in einem Haus feiern sie jeden Abend. Wenn die Jugendlichen rausgehen, feiern sie sogar noch weiter. Es gab schon zwei Brände, einmal in einer Jugendherberge und einmal in einer Scheune.


Theodor-Fliedner-Straße
Christoph
6. Klasse
Ich lebe seit fünf Jahren in meiner Straße. Und wenn ich groß bin, ziehe ich bestimmt in eine Großstadt wie Köln. In meiner Straße fühle ich mich sehr sicher, denn wir wohnen bei einem Gefängnis. An meiner Straße gefällt mir besonders der Bolzplatz, und der Spielplatz der davor ist. Aber an meiner Straße finde ich doof, dass immer so viele Autos fahren. In meiner Straße gibt es einen Baum, auf den man prima klettern kann. Davor steht ein Kreuz, das im Zweiten Weltkrieg vom Kirchturm abgeschossen wurde. Meine Familie ist mir am wichtigsten. In meiner Idealstraße soll ein Fußballplatz mit einem Spielplatz sein. Und es sollten nicht so viele Autos fahren. Außerdem sollten viele Kinder dort wohnen. Es könnte noch ein Basketballplatz mit richtigen NBA-Körben da sein.


Theodor-Fliedner-Straße
Daniel
12 Jahre
Ich bin der Daniel. Ich wohne in der Theodor-Fliedner-Straße. In der Theodor-Fliedner-Straße ist ein Gefängnis. Oft kommen Polizeiautos in die Straße, um vielleicht Diebe einzuschließen.


Theodor-Haubach-Straße
Jeannette
6. Klasse
Unsere Straße heißt Theodor-Haubach-Straße. Es ist schön hier. Das Tolle ist, man hat alles in der Nähe. Das Geschäft Plus, Lidl und Edeka. Und zu der Straßenbahn- und Bushaltestelle habe ich auch ganz nah. Es ist hier gar nicht so gefährlich. Nur auf den Parkplätzen sollte man nicht spielen. Vielleicht, wenn ich mal erwachsen bin, ziehe ich hier auch ein. Ich habe auch eine besondere Stelle, die für mich wichtig ist; da habe ich nämlich meine sehr gute Freundin kennengelernt. Wir kennen uns etwa sechs Jahre, und so lange wohne ich schon hier. Es gibt hier in Brückenhof sehr viele Hochhäuser. Das Gebiet, wo ich wohne, ist umhüllt wie eine Insel. Aber nicht mit Wasser, sondern mit einer ganz ungewöhnlichen Straße. Hier nebenan ist auch eine Schule, das ein Gymnasium ist und ein Kindergarten. Brückenhof teilt sich in zwei Hälften. Auf der einen Seite wohne ich, und auf der anderen Seite ein paar Freundinnen von mir. Auf dieser Straßenseite sind die Kinder nicht so nett. Aber da ist ein Bach und ein schöner Spielplatz, im Gegensatz zu unserem Spielplatz, der schon ziemlich kaputt ist. Aber das Schöne ist hier, dass wir eine mittlere Wiese haben. Eine ganz kleine und eine riesengroße. Es sind hier ganz viele Bäume und Büsche, so man sich gut verstecken kann. Die ganz große Wiese geht um ein Viertel des Spielplatzes. Auf dieser Wiese kann man sehr gut spielen. Zum Beispiel Fußball, Fangen und Federball, wobei der Ball manchmal in den Bäumen hängen bleibt. Ich finde es hier sehr schön und würde traurig sein, wenn wir wegziehen müssten. Weil die Wohnungen schön und groß sind, und die Balkone sind auch toll. Jetzt habt ihr was über meine Straße erfahren und wisst, wie es hier ungefähr aussieht.


Theodor-Haubach-Straße
Jewgenia
11 Jahre
Mein Vorname ist Jewgenia. Ich bin 11 Jahre alt. Ich wohne in der Straße Theodor-Haubach. Ich lebe dort schon seit einem Jahr. Und ich will später dort mal leben, weil da sind viele russische Mädchen und russische Jungs. Nicht nur wegen Jungs oder Mädchens, ich habe nur seit einem Jahr sehr schöne und coole Erlebnisse gehabt. Zum Beispiel: Ich hatte ein Mädchen kennengelernt, die jetzt meine beste Freundin ist. Oder, wir hatten hier an meiner Straße ein Fest, und dort war Disco mit der coolsten Musik, und die Mädchen und Jungs ab 18 oder ab 14 haben getanzt. Es war sehr cool. Ich fühle mich in meiner Straße sehr sicher! In meiner Straße leben sehr wichtige Menschen. Und das sind mein Freund, meine allerbeste Freundin und meine anderen Freunde. Es gibt in meiner Straße eine besondere Bedeutung. Also, ein Junge hat mich gefragt, ob ich seine Freundin sein will. Es war noch Sommer. Und gar keiner von den Jungs hat mir so was gesagt wie er. Mir gefällt es hier einfach, und deswegen wohne ich auch hier!


Theodor-Haubach-Straße
Sadaf
5. Klasse
Ich, Sadaf, wohne in der Theodor-Haubach-Straße. Die Theodor-Haubach-Straße liegt in dem Stadtteil Brückenhof. In meiner Straße gibt es viele Supermärkte, zum Beispiel Plus, Edeka, Lidl, Lotto, Schlecker. Ich wohne seit drei Jahren in meiner Straße. Ich verbringe meine Freizeit mit meinen Freundinnen. Sie heißen alle: Assal, Nele, Sarah, Fehroza, Lisa, Lina und Regina. Wir gehen immer zum Spielplatz und spielen, oder wir machen bei alten Leuten Klingelstreiche. Aber wenn ich alleine bin, und niemand da ist, dann nehme ich mein Fahrrad und fahre. Das Besondere an meiner Straße ist, dass alle ein Haustier haben. Was nicht so besonders ist, weil da nur Omas und Opas wohnen. In meiner Straße sind alle freundlich zueinander. In meiner Straße gibt es einen ganz besonderen Ort, wo ich sehr gerne hingehe. Er heißt „Garagenkeller“. Da treffe ich mich immer mit meinen Freundinnen. In dem Garagenkeller gibt es viele Spinnen, aber sie sind ganz harmlos. Es gibt da eine Rutsche, eine große Lampe, einen großen Tisch, eine Matratze, einen Fernseher und ganz viele Stühle. In dem Garagenkeller wird einmal im Jahr eine Party gefeiert. Wir losen immer aus, wer der Chef ist - meistens ich. In meiner Straße gefällt mir einfach alles. In meiner Straße leben ganz viele Tiere. Aber ich mag ein Tier am meisten, es ist eine Katze. Sie heißt Pauline. Ich finde, sie ist die beste Katze der Welt. Sie kommt immer zu mir und sie spielt immer mit mir. Wenn sie Ärger mit ihrem Herrchen bekommt, kommt sie immer traurig vor meine Haustür und jault. Dann darf sie zu mir, und übernachtet bei mir. In meiner Straße gibt es noch eine Hündin, sie heißt Senter. Sie ist ein Polizeihund. Ich darf immer mit ihr raus gehen. Wenn ich immer mit ihr raus gehe, dann bellt sie immer so laut, dass alle Nachbarn sich fast beschweren. Manchmal rennt sie so schnell, dass ich sie nicht mehr halten kann. In meiner Straße gibt es noch einen Hund, der jeden Tag um 8 Uhr morgens einmal um meine Straße herumläuft. Eines Tages habe ich gesehen, dass er einen Vogel im Mund hatte. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen. In meiner Straße gibt es viele Bäume. Wenn ich Bürgermeister wäre, hätte ich die Bäume alle gefällt, weil sie die Aussicht behindern. Sonst ist alles sehr schön und sauber. Meine Straße ist was Besonderes für mich.


Thüringer Straße
Jana
8. Klasse
Meine Straße ist ziemlich klein und kurz. Sie ist nicht so leicht zu finden. In meiner Straße wohnen viele alte Leute. Doch da einige davon schon gestorben sind, ziehen immer mehr junge Familien in meine Straße. Oft gibt es Ärger zwischen den jungen und den alten Leute. Früher habe ich oft mit anderen Kindern in unserer Straße gespielt. Wir haben einen Wendehammer, in den wir uns Kreidehäuser gemalt hatten, ohne dass uns so viele Autos gestört hätten. Heute habe ich nicht mehr so viel mit den Kindern aus meiner Straße zu tun. Leider ist meine Straße nicht so zentral. Nur wenige meiner Freunde wohnen bei mir in der Nähe. In meinem Viertel gibt es zwar viele Kinder, aber da ich nicht in meinem Viertel zur Schule gegangen bin, wie viele andere, habe ich keinen Kontakt zu ihnen. Gut finde ich, dass wir zum Teil nette Nachbarn haben. Ich fühle mich in meiner Straße relativ sicher. Sie ist nachts gut beleuchtet und nicht so verwinkelt. Der Name meiner Straße gefällt mir nicht. Er erinnert mich an Bratwurst und dicke, hässliche Leute. Ich würde meine Straße nicht als schön bezeichnen. Allerdings kann ich das auch nur von sehr wenigen Straßen sagen.


Tiefer Weg
Sina
7. Klasse
Ich wohnte 4 Jahre im Tiefen Weg. Es gab 6 Häuser dort und ich kannte jeden der Bewohner. Das Schönste an dieser Straße war der große Wald an der Straße, und unser Garten. Der Garten bestand aus einem großen Teich, mit vielen Molchen und Fröschen, einer Wiese voller Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäumen und einem großen Gemüsegarten mit Erdbeeren, Kohl und Kartoffeln. Unsere Hausnummer war 15. Und unser Grundstück war von riesigen Eichen umstanden. Pünktchen, unsere Katze, wurde öfters von Hunden oder anderen Katzen auf diese Eichen gejagt. Sie traute sich dann nicht mehr runter und schrie und miaute, bis meine Mutter sie mit der Leiter runterholte. Ich hatte ein kleines gemütliches Zimmer mit einer schrägen Wand und einem schrägen Fenster, von dem ich über den Hof gucken konnte. Auf der anderen Seite des Hofes war eine große Werkstatt mit vielen Maschinen. Dort war meine Mutter oft. Ich war oft bei der Tochter des Nachbarn. In unserer Straße gab es nur wenig Verkehr, denn es war eine Landstraße. Doch die wenigen Autos, die bei uns vorbeikamen, fuhren sehr schnell. Die Verkehrsgesellschaft wollte trotzdem kein "Vorsicht Kinder" Schild aufstellen. Denn immer, wenn die Verkehrsgesellschaft bei uns war, fuhren irgendwie keine Autos. Die Straße war auf dem Land, in der Nähe von einem Dorf namens Neuenkirchen. Das liegt im Landkreis Melle, und Melle liegt im Landkreis Osnabrück. Osnabrück liegt in Niedersachsen. Ich musste immer erst mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle und dann mit dem Bus zur Schule. In der 4. Klasse musste ich die Schule wechseln, weil wir nach Kassel zogen.


Tischbeinstraße
Andrej
5. Klasse
Ich lebe hier schon ein Jahr und fünf Monate. Mir gefällt es hier nicht, und deswegen will ich hier später nicht mehr wohnen. Ich gehe manchmal mit meinem Kater nach draußen und spiele mit ihm. Aber sonst gehe ich zu meinen Freunden. In meiner Straße fühle ich mich nicht sehr sicher. In meiner Straße leben Menschen, die besonders wichtig für mich sind. Es gibt auch Leute in meinem Haus, die ich gar nicht gut finde, und die immer schreien. Neben meinem Haus ist eine Schule, sie heißt Friedrich Wöhler-Schule. Da war ich in der vierten Klasse, ich brauchte nur 3 Minuten und ich war schon da. Ich kann sie aus meinem Fenster sehen. Der Name von meiner Straße gefällt mir.


Tönniesweg
Amir
11 Jahre
Die Straße in der ich wohne ist eine ruhige Straße. In dieser Straße wohnen einige Kinder, die meisten sind nervig, habgierig, geizig und dumm. Aber die Nachbarschaft sind zu 99,9% alte Leute. Die Hälfte der Nachbarn sind nett, die andere Hälfte überhaupt nicht. Aber auch die allermeisten besitzen ein Haus. Wir besitzen auch ein Haus, das echt cool und groß ist. Und ich mag große Häuser ganz nach meinem Geschmack. Und in unserem Garten kann ich prima Fußball spielen. Am Ende der Straße ist eine Tankstelle, in der ich mir immer mal was holen kann, zum Beispiel: Fanta, Haribo, Snickers oder ein Eis. Das war mein Bericht über meine Straße.


Töpfenhofweg
Lukas
5. Klasse
Hallo, mein Name ist Lukas. Ich wohne am Töpfenhofweg. Es ist toll, dass ich nah bei meinen Freunden wohne. In der Nähe gibt es Geschäfte. Ich habe drei Brüder und spiele mit ihnen gern. Es gibt viele Kinder. Mein Nachbar ruft die Polizei. Ich spiele gern Schneeballschlacht.


Töpfermarkt
Nurhayat
14 Jahre
Ich heiße Nurhayat, bin 14 Jahre alt und wohne am Töpfermarkt. Ich wohne schon drei Jahre in meiner Straße. Ich würde auf der Documenta aus meiner Straße eine Ruine zeigen. Ich fühl mich in meiner Straße zwar wohl, aber ich würde lieber zur Unterneustädter umziehen, da kenne ich viele. Bei uns gibt es einen Spielplatz, da kommen meistens Raucher hin. Bei uns wohnen fast nur alte Leute, deswegen ist es still. Nur ein paar Kinder wohnen da. Ich würde den Namen gerne ändern. Ich verstehe mich nicht mit allen Nachbarn gut. Nur die, die über uns wohnen, und die, die unter uns wohnen, die sind o.k.. Die anderen sind doof. Ich bin nicht so oft in meiner Straße draußen, ich bin eher öfters bei meinen Freunden in der Stadt oder drinnen. In der Nähe von meiner Straße gibt es einen Laden, wo Abendkleider, Cocktailmode und Brautkleider verkauft werden. Bei mir in der Straße wurde mal ein alter Mann aus einem Auto überfallen, die den alten Mann ausrauben wollten. Es war ein Paar; die Frau war schwanger. Der alte Mann hat geschrien, und aus dem Hochhaus ist ein Mann gekommen und hat den Mann geschlagen, der den alten Mann ausrauben wollte. Einer aus der Nachbarschaft hat die Polizei gerufen und die Polizei kam mit Hunden und hat das Paar festgenommen. Die alte Ruine, die bei mir in der Straße ist, wurde mal benutzt um ein Theaterstück aufzuführen. Da war es immer richtig laut, die Schauspieler schrieen so laut, dass man es bei uns im Haus mit geschlossenen Fenstern hören konnte. Wir haben hinterm Haus eine große Wiese und vor dem Haus eine kleinere Wiese, wo viele Bäume stehen und hinten stehen auch viele Bäume. Vor zwei Jahren hat man auf der Wiese Drogenspritzen gefunden, aber jetzt nicht mehr. Auf der Wiese darf keiner mit den Hunden Gassi gehen, aber sie machen es trotzdem. Parkplätze gibt es vor und hinter dem Haus. Bei uns ging früher abends immer ein Marder herum, aber das Weibchen von den Mardern wurde überfahren. Seitdem sehe ich den Marder nicht mehr.


Töpferweg
Max
8. Klasse
Im Töpferweg in Kaufungen wohnen nicht so viele Leute, weil er nicht so groß ist. Jedoch haben wir dort schon sehr viel erlebt. Es gibt sehr nette Leute, aber auch welche, die genau das Gegenteil sind. Zum Beispiel haben wir mit unseren „fast“ Nachbarn, die zum Glück in einer anderen Straße wohnen, aber leider trotzdem in unserer Nähe leben, so viel Streit gehabt, dass die Polizei kommen musste. Mit den Leuten, die o.k. sind, haben wir auch sehr viel zu tun, denn die wohnen auch alle in dem hinteren Block der Straße. Früher, als ich noch klein war, haben diese ganzen netten Leute dort noch nicht gewohnt. Und ich hatte mit meinen Freunden immer sehr viel Platz gehabt, um Fußball spielen zu können. Leider wurde dieser Freiraum zu einem Bauopfer. Damals hatten wir alle viel miteinander zu tun. Doch das hat sich mittlerweile auch geändert. Wir haben uns alle kaum noch gesehen und hinzu kam noch, dass kaum noch Platz für Ballspiele da war. Man könnte sagen, dass sich zwischen manchen Familien eine Gruft auftat. Denn manche machten viel mehr Sachen miteinander, während ein paar sich von den anderen abwandten. Vor 4 oder 5 Jahren haben wir auch noch Straßenfeste gefeiert. Zwar wollen manche das immer noch, aber keiner kriegt das mit dem Organisieren hin. Die Familie, die dies sonst immer tat, gehört zu denen, die sich nun ein wenig von uns anderen abgewandt hat. Außerdem sind die, die dies endlich mal organisieren wollten, nun weggezogen.


Tränkepforte
Samet
8. Klasse
Ich lebe seit 1995 in der Tränkepforte, 34117 Kassel. Es liegt in der Innenstadt, gegenüber der Markthalle Kassel. Später, wenn ich eine Familie habe, will ich in einem Familienhaus wohnen. Ich bin überwiegend außerhalb der Straße, z.B. in der Schule, im Training oder in der Moschee. Ich bin selten in meiner Straße. Leider wurde mir in der Straße ein Fahrrad geklaut. Ich habe auch gesehen, wie jemand was von einem fremden Auto geklaut hat. Ich fühle mich nicht sicher in meiner Straße. Wir haben 5 Läden in unserer Straße. Am meisten gefällt mir der Immobilienmarktler, weil er immer nett zu mir ist und wenn meine Eltern nicht zuhause sind und ich kein Schlüssel habe, gehe ich zu ihm und unterhalte mich mit ihm und setze mich bei ihm hin. Wir haben sehr nette Nachbarn, außer einer, die bei jeder Kleinigkeit sich bei uns beschwert. Wie z. B. wenn ein Baby unserer Bekannten weint, dann kommt sie und beschwert sich. In der Innenstadt gibt es keinen Sportplatz. Wenn ich Fußball oder Basketball spielen will, muss ich mind. 10 min. laufen bis zum Sportplatz. Ich würde mich freuen, wenn sie einen Sportplatz bauen würden. Der Fußgängerweg ist nicht eben, es wäre gut, wenn sie es begradigen. Dabei würde ich gerne helfen. In meiner Straße ist mir eine Nachbarin sehr wichtig, weil sie nett zu uns ist und sie setzt sich immer für uns ein, z.B.: Wenn wir die Nummer von der GWG brauchen, gibt sie uns die, oder wenn was kaputt ist, hilft sie uns, deswegen ist sie für mich wichtig und der Immobilienmarktler. Es ist ein besonderer Ort für mich, weil, wie gesagt, es ist wie ein zweites Zuhause für mich. Es gibt hier in der Straße ein Auto, das immer halb auf dem Bürgersteig parkt. Das Auto gehört dem Gebrauchtladenbesitzer. Es ist immer der gleiche Wagen. Er parkt nicht immer um dieselbe Uhrzeit. Bei meiner Straße ist der Name nicht so schön, weil es wäre besser, wenn er kurz, bekannt und hintendran -straße oder -weg drauf stehen würde. Die alten Radios im Gebrauchtladen würde ich sehr gerne in der Documenta vorstellen.


Triftweg
Kevin
7. Klasse
Ich bin schon dreimal umgezogen. Als erstes habe ich am Mattenberg gewohnt, dann in der Frankfurter Straße und jetzt im Triftweg. Der Triftweg ist eine Straße in Rengershausen. Die Straße, in der ich jetzt wohne, ist die langweiligste Straße in der ich je gewohnt habe. In meiner Straße gibt es nicht sehr viel, nur ein paar Häuser, Bäume und einen Spielplatz. Dieser Spielplatz ist genau vor meiner Tür. Das nervt schon ein bisschen, wenn die kleinen Kinder alle so laut auf diesem Spielplatz spielen. Sonst ist es eigentlich sehr ruhig bei mir in der Straße, nur manchmal fährt ein Traktor oder ein Auto vorbei. Meine Freizeit verbringe ich meistens nicht in meiner Straße, weil es einfach nichts Besonderes in meiner Straße gibt. Jugendliche in meinem Alter gibt es leider auch nicht. Ich fänd es gut, vielleicht so einen Platz zu bauen, auf dem es Bänke und Tische gibt. Auf diesem Platz könnte man sich treffen und reden, was so passiert ist. Oder man könnte ein Fest organisieren und die ganze Straße einladen, so könnten sich alle besser kennenlernen. Man könnte aber auch einen kleinen Lebensmittelladen bauen. Weil es wirklich doof ist, nur wegen eines Brotes oder einer Tüte Milch extra nach Kassel zu fahren. Später einmal möchte ich nicht mehr in meiner Straße wohnen, weil man von meiner Straße aus ohne Auto nicht überall hinkommt, und weil mir einfach zu wenig los ist. In der Straße in der ich lebe, fühle ich mich sehr sicher. Im Gegensatz zu meiner Straße in Mattenberg, in der Straße habe ich mich nicht sicher gefühlt. Mit unseren Nachbarn haben wir nicht viel zu tun. Die meisten in unserer Straße sind Deutsche und leider schon Rentner. Im Großen und Ganzen ist meine Straße ganz o.k., bis auf, dass die Ruhe und unsere Nachbarn nicht gerade das Interessanteste sind.