Kassel

Naumburger Straße
Anna
7. Klasse
Ich heiße Anna. Ich wohne in der Naumburger Straße in Kassel. Dort ist eine meist ruhige Gegend. Aber es könnte auch etwas laut werden, und wenn es ziemlich laut werden sollte, kommt auch mal die Polizei. In der Nähe gibt es eine Haltestelle, wo ich jeden Morgen mit der Buslinie 18–19 zur Schule fahre. Es gibt dort viele türkische Lebensmittelgeschäfte und auch Plus, und Schlecker und so weiter. Meine Schwester und noch andere Verwandte wohnen neben, und über uns; die ich auch oft besuchen komme. Meine Freizeit verbringe ich manchmal mit meinen Freunden auf dem Spielplatz, oder ich fahre mit meiner Schwester in die Stadt; oder verabrede mich mit Mitschülern aus der Klasse. Das war auch schon alles. Auf Wiedersehen, Anna!


Naumburger Straße
Lina
8. Klasse
Ich lebe seit ungefähr drei Jahren in der Naumburger Straße, das ist genau gegenüber von der Valentin Traut Schule. Ich lebe in einem Altbau. Wenn es geht, will ich mit 18 ausziehen. Meistens bin ich zu Hause, gucke fern, telefoniere oder chatte. Ich geh eher selten raus, und wenn, dann halte ich mich nicht in meiner Straße auf. Ich gehe dann zu Freunden, ins Kino oder in die Stadt. Was ich sehr mag an meiner Straße ist der große Garten hinter unserem Haus. Unser Garten ist von anderen Gärten umgeben. In unserem Garten stehen 2 Apfelbäume, 1 Kirschbaum, 1 großer Fliederbusch, ein Johannisbeerstrauch und 2 Tannenbäume. Dazu kommen noch zwei Beete, die mit Rosen und Tulpen bepflanzt sind. Meine Mutter kümmert sich um den Garten. In unserem Haus geht keiner in den Garten, außer mir und meiner Mutter und manchmal unsere Nachbarin, die ganz oben wohnt. Was mich sehr stört in unserer Straße sind die ganzen asozialen, verpennerten Kinder. Die hängen immer draußen ab, als hätten sie kein Zuhause. Die sind zu jeder Uhrzeit draußen und schreien die ganze Zeit rum. Das Rumschreien nervt total. Sicher fühl ich mich trotzdem, zwar nicht zu 100%, aber es geht. Verändern möchte ich nur, dass die ganzen Kinder weg sind. Menschen, die wirklich wichtig für mich sind, leben eigentlich nicht in meiner Straße. Alle wohnen weiter weg, oder in den USA. Typisch für meine Straße ist, dass immer Penner vor dem Kiosk (gegenüber von unserem Haus) stehen.
Ich träume mir meine Straße: Ich träume davon in einer guten Gegend zu wohnen, wo es nur Familienhäuser gibt und wo alles ganz friedlich ist und sich alle ganz gut verstehen. Es sollte aber nicht zu idyllisch sein. Streit ist schon in Ordnung oder auch mal laute Musik, aber es sollte sich in Grenzen halten. Es würde mir sehr gut gefallen, wenn die Häuser sich in Zickzack-Anordnung gegenüber stehen würden. Ein Haus blau, ein Haus gelb. Hinter jedem Haus wäre ein Garten und eine Terrasse. Es gäbe auch einen Balkon am Haus, zwei Gemeinschaftspools und einen Basketballplatz. Vor jedem Haus wäre alles schön bepflanzt. Bei jedem Haus gibt es eine Garage für 2 Autos, und einen Abstellplatz für Autos direkt vorm Haus. Ab und zu gibt es Grillpartys am Pool für alle Anwohner.


Niedervellmarer Straße
Anser
15 Jahre
Wenn ich könnte, würde ich meine Straße „Klein Ankara“ nennen. Denn wir sind die Einzigsten, die keine Türken sind in unserer Straße. Bei uns gleich nebenan gibt es einen großen Discountmarkt. Samstags oder manchmal auch sonntags gibt es gleich hinter dem Discountmarkt einen großen Flohmarkt, der sich Trödel Markt nennt. Im Winter kann man hinter unserem Haus Berge aus Schnee bauen. Bei uns gibt es auch ein Türkisches Einkaufszentrum, das Türksel heißt. Und daneben auch einen Schrottplatz und eine Werkstatt. Hinter unserem Haus sind viele Gärten. Meiner Meinung nach sind die Gärten der türkischen Mitbewohner besonders schön. Sie kennen sich mit vielen Pflanzenarten aus und manchmal schenken uns unsere Nachbarn Obst und Gemüse. Im Sommer gehen wir abends raus auf den Discountparkplatz und veranstalten ein großes Fußballspiel mit unseren Freunden. Jeder bringt sich eine Flasche Wasser mit. Und manchmal benötigen wir mehr als einen Ball, denn es passiert ganz leicht, dass ein Ball auf das Dach des Billigmarktes fliegt. Von meinem Fenster aus kann ich die Sterne mit meinem Teleskop sehen. Mehr, denke ich, gibt es nicht zu erzählen. Außer dass unsere Straße an einer Endhaltestelle liegt, und dass die Stadtreiniger öfter vorbeischauen sollten – das war natürlich nur ein Spaß!


Niedervellmarer Straße
Derya
5. Klasse
Mein Name ist Derya, ich wohne in der Niedervellmarer Straße, das gehört noch zu Kassel. Hier ist es eigentlich schön zu wohnen. Es sind hier fast alles Eigentumswohnungen. Jeder hat hier seinen Garten. Aber ich denke mal, etwas fehlt hier in der Umgebung, und zwar ein Spielplatz. Man kann hier einkaufen gehen in einem türkischen Lebensmittelmarkt „Türksel“ und „Teppich Domäne“. Es ist nur eins schlecht: In der Nacht, wenn ich fast am schlafen bin, hupen viele Leute und fahren einfach weiter, oder schmeißen Dosen auf den Boden. Eigentlich gefällt es mir hier zu wohnen.


Niedervellmarer Straße
Ismail
7. Klasse
Hallo, ich heiße Ismail und wohne in der Niedervellmarer Straße. Wo wir noch neu eingezogen sind, hatte ich keine Freunde, aber nach einem halben Jahr kannte mich jeder in der Straße. Ich hatte viele Freunde, alle sind umgezogen. Wir hatten so viele Dinge erlebt. Wir hatten Baumhäuser gebaut, viele Hütten - in denen unser Club war. Wir hatten auch eine Erlebnishöhle gehabt, in der wir sehr viele Fallen hatten. Wir waren in den Ferien sogar bis 1 Uhr aufgeblieben. Wir haben uns die Sterne angesehen, wir haben Fußball gespielt, haben Fangen, Verstecken gespielt, wir sind Fahrrad gefahren. Und jetzt ziehen wir auch um in die Kellermannstraße. Ich wünsche mir, dass ich auch da viele Freunde habe.


Niedervellmarer Straße
Ünal
13 Jahre
In meiner Straße gibt es viel zu sehen. Also, es gibt viele Kinder. Aber einige Kinder sind weggezogen und die waren meine Freunde. Wenn es dunkel wird, spielen einige Kinder immer noch Fußball. Weil es vor uns einen Einkaufsmarkt gibt und da sind Lampen, die sehr großes Licht machen, und da spielen die Kinder. Es gibt noch viele Häuser, die am 1. Stock braun sind und im 2. bis 3. Stock gelb. Im Winter spielen wir Bundeswehr mit Schneekugeln. Im Sommer spielen wir Fußball und Fangen mit den Mädchen. In unserer Straße gibt es nur einen Hund und eine kleine Katze.


Nienhagener Straße
Lukas
17 Jahre
Ich wohne seit 3 Jahren in Kassel. Um genau zu sein, im Eichwald. Das ist in der Nähe der Autobahn A 7. Mein Viertel ist sauber und friedlich. Vorwiegend wohnen hier Rentner. Im Eichwald ist es still und langweilig. Es gibt hier kaum Verkehr. Die Leute hier wohnen alle in Einfamilienhäusern. Meine Straße ist die Nienhagener Straße. Dort wohnt auch mein Kumpel Thorsten.


Nordshäuser Straße
Maureen
8. Klasse
Eigentlich wohne ich sozusagen in zwei Straßen, denn das Haus in dem meine Familie und ich wohnen ist ein Eckhaus; also es steht an der Kreuzung von zwei Straßen. Meine Straße ist relativ lang, aber nicht sehr stark befahren. Unsere Nachbarn sind zum Teil ganz nett, bis auf ein paar Ausnahmen: Wie z.B. eine ältere, korpulente Dame, die uns gegenüber wohnt. Sie hat eine kleine private Pension und man hört sie ständig, wie sie lautstark neue Gäste begrüßt oder welche verabschiedet. Die Gäste kommen mir ehrlich gesagt immer ziemlich glücklich vor, wenn sie abreisen. Doch das allein wäre ja eigentlich gar nicht so schlimm, das was mich wirklich an ihr stört ist, dass sie keine Kinder zu mögen scheint. Sie grüßt mich nie, noch nicht mal wenn ich ihr „Hallo“ sage; und lässt auch keine Kinder in ihr Haus, „weil die immer so viel Unordnung machen“. Der schlimmste Nachbar wohnt uns aber schräg gegenüber. Es ist ein älterer Herr, so um die 75 Jahre alt, und war früher mal Künstler und Klavierspieler. Der Haken an diesem Mann ist, dass er mehr so auf junge „knackige“ Mädchen steht. So ziemlich alle Mädchen zwischen 6 und 20 Jahren wechseln die Straßenseite wenn sie ihn sichten, um seinen Sprüchen, wie z.B., „Was bist du denn für eine hübsche, junge Dame geworden“, zu entgehen. Außerdem tätschelt er einem dann immer noch die Wange. Oder was auch schon mal passiert ist, dass du einen Kuss auf die Wange bekommst. Bäh! Meine Schwester meinte, er wäre regelrecht pädophil. Ansonsten sind meine Nachbarn ganz sympathisch; alte Leute, eine Familie mit kleinen Kindern und eine mit großen Kindern. Meine Straße ist eigentlich ganz hübsch. Ich wohne am Stadtrand, dort ist es sehr ruhig und dass ist auch meistens ganz gut so.


Nürnberger Straße
David
6. Klasse
Die Nürnberger Straße hat viele Fachwerkhäuser; und kommt ursprünglich vom Namen Nürnberg. In der Nürnberger Straße gibt es folgende Geschäfte: Eine Tankstelle, eine Apotheke, eine Fleischerei, ein Entenlädchen, eine Bäckerei, eine Bank, ein Friseurgeschäft, ein Lotto-Toto und zwei Hotels. Wir wohnen in einem alten Fachwerkhaus, im ersten Stock. Ich habe viele Freunde hier. Ich wohne direkt an einem Sportplatz.


Nürnberger Straße
David
9. Klasse
Ich wohne seit drei Jahren in meiner Straße. Möchte dort jedoch später nicht leben, da ich auch mal etwas anderes sehen möchte, als immer nur dieselbe Straße. Meine Freizeit verbringe ich, wenn ich draußen bin, überwiegend nicht in meiner Straße. In meiner Straße fühle ich mich sicher, da sie mir bekannt ist und sie eine relativ ruhige und friedliche Straße ist. Es gibt nichts, was mich in/an meiner Straße besonders stört, oder mir besonders gefällt. An/in meiner Straße gibt es nichts, was ich verändern wollte. Der Name meiner Straße gefällt mir schon, aber ich würde sie nach mir benennen.


Nürnberger Straße
Harald
6. Klasse
Die Nürnberger Straße heißt so, weil sie ursprünglich nach Nürnberg führte. Sie ist eine 30er Zone. Sie hat folgende Geschäfte: Einen Frisör, zwei Schreibwarenläden, eine Bäckerei, eine Metzgerei, eine Apotheke, zwei Hotels und eine Tankstelle. Die Nürnberger Straße hat folgende Nebenstraßen: Die Breslauer Straße, die Bergshäuser Straße, der Försterhof und der Vautswiesenweg. Sie ist ungefähr 1,6 km lang. Sie führt vom Platz der deutschen Einheit bis ins Industriegebiet Waldau. In der Nürnberger Straße steht auch eines der ältesten Gebäude aus Waldau, die Zehntscheune. In der Nürnberger Straße gibt es hauptsächlich Familienhäuser. Sie gehört zu Alt- Waldau.


Nürnberger Straße
Jenifer
8. Klasse
Ich lebe in der Nürnberger Straße seit 3 Jahren. Früher gehörte diese Straße zu Altwaldau. Heute ist in der Straße ein Bäcker, eine Tankstelle, ein Kiosk, ein Schreiner, ein Arzt und ein Friseur. Sie ist ungefähr 4 km lang. Die Straße wird hauptsächlich von Privathäusern begrenzt. Sie ist verkehrsberuhigte Zone, man darf nur 30 km/h fahren. Früher, bevor die Siedlung gebaut wurde, gab es hauptsächlich nur Bauernhöfe und Handwerksbetriebe. Heute wohnen in der Nürnberger Straße fast nur ältere Leute. Wir haben einen Garten, der direkt an den Fußballplatz Tuspo-Waldau grenzt. Eines Nachts wurde ich wach von einem fürchterlichen Geschrei. Als ich ins Wohnzimmer ging, um zu sehen was los ist, sah ich auch schon meine Mutter aus dem Fenster gucken. Sie war ganz erschrocken und bewegte sich kein Stück von der Stelle. Ich fragte sie, was los ist. Und sie zeigte nur mit dem Zeigefinger durchs Fenster in den Garten. Als ich raus guckte, sah ich einen Fuchs in unserem Garten, der jaulte wie ein Teufel. Und ehrlich gesagt, sah er auch so aus. Man sah ihn so gut, weil Schnee lag und Vollmond war. Auch ich bekam große Angst, als mir einfiel, dass meine Katze draußen war. Ich fragte meine Mutter, was wir machen sollen, sie sagte nur: „Den müssen wir verjagen. Komm zieh deine Schuhe an.“ Als erstes stellten wir uns auf die Terrasse und klatschten laut in die Hände - um ihn zu verjagen. Doch es klappte nicht. Der Fuchs rannte immer noch wild umher und jaulte. Wir machten uns solche Sorgen um meine Katze. Wir überlegten und überlegten, was wir machen könnten. Und dann fiel uns etwas ein! Meine Mutter klatschte weiterhin in die Hände und rief dabei den Namen meiner Katze. Ich lief in der Zeit auf den Dachboden und holte zwei Wasserpistolen - die gehörten meinem Bruder, als er noch klein war. Ich füllte sie, so schnell ich konnte, und rannte zurück auf die Terrasse. Und dann ging es los! Wir versuchten den Fuchs zu treffen. Das war gar nicht so leicht. Doch dann trafen wir ihn und er rannte durch den Garten und über den Sportplatz hinweg. Man hörte nur noch, wie sein Geschrei immer leiser wurde. Plötzlich kam meine Katze total verängstigt und verstört aus einem Busch hervor. Ich war überglücklich, dass ihr nichts passiert war. Anschließend gingen wir wieder schlafen. Am nächsten Tag erzählte ich allen von dem Erlebnis. Also, ich finde meine Straße gar nicht so schlecht.