Kassel

Kalkbergweg
Benjamin
9. Klasse
Meine Familie und ich wohnen schon seit 6 Jahren im Kalkbergweg. Vorher wohnten wir auch schon im Kalkbergweg, zwei Häuser weiter. Als meine Mutter sich von meinem Vater trennte, zogen wir um. Diese Straße liegt im Stadtteil Lindenberg. Es sind nur kleine Mietshäuser, in denen 5 Familien wohnen können. An den Häusern sind Balkons, in denen man im Sommer schon grillen kann oder einfach nur die Sonne genießen. Mit in unserem Haus wohnt noch meine Tante mit ihrer Tochter und eine türkische Familie. Zwei weitere Wohnungen stehen leer. Die Straße ist sehr ruhig, da hier kaum Autos lang fahren. Und wir haben nette Nachbarn, die immer hilfsbereit und freundlich sind. Wenn man in die Stadt oder zum einkaufen will, kann man die Straßenbahn nehmen, die gleich um die Ecke liegt. Es gibt extra eine Auslauffläche für Hunde, die sehr groß ist. Und sollte mir mal langweilig sein, laufe ich schnell in den Jugendclub, um meine Freunde zu treffen und mit ihnen Billard oder Kicker zu spielen. Ich bin sehr froh, in dieser Straße zu wohnen, finde es allerdings sehr schade, dass so viele Wohnungen leer stehen. Es wäre sicherlich viel schöner dort, wenn mehr Leute dort wohnen würden.


Kalkbergweg
Erkan
10. Klasse
In meiner Straße Kalkbergweg gibt es viele Mietwohnungen und viele Privathäuser. Pflanzen und Bäume können kaum gedeihen, da viele nervende Kinder dort wohnen und an allem rumspielen müssen. Meine Nachbarn - au Mann, ein Thema für sich: Total dreckig, keine Manieren und machen den ganzen Tag Terror. Der Sohn meines Nachbarn und dessen Cousine, die beide unter mir wohnen, haben jeden Tag Besuch. In der Woche eigentlich gar nicht so schlimm, wenn die nicht bis Mitternacht sich rumstreiten und rumschreien würden, vor allem am Wochenende. Ich bin ein Langschläfer, da ich auch immer in Discos gehe. Wenn dann diese „Wänste“ schon um 12 Uhr rumgackern, könnte ich manchmal durchdrehen. Es wohnen auch verdammt viele Russen dort, aber mit denen ist alles ganz in Ordnung, vor allem deren Partys - ein Besäufnis schlechthin. Ein paar ältere Leute haben wir auch da. Aber die sind schon so alt, dass die kaum noch was rausbringen. Vor circa 2 Jahren gabs auch mehr Action in der Straße. Viele Leute, die sich betrunken haben und sich dann schlagen wollten, oder sich einfach nur beleidigt haben. Eine sagenhafte Komödie, wenn man sich das Ganze nüchtern ansieht. Aber seit diesem Jahr findet in fast allen Wohnungen ein fliegender Wechsel statt. Nach 6 Monaten ziehen Russen aus und Japaner, Koreaner etc. ein. Ständig neue Gesichter, doch seitdem ich dort wohne, nur eine sexy Lady. Und die ist zu alt und vergeben. Aber vielleicht erlebe ich es ja noch, dass etwas Süßes in meine Straße einzieht.


Kalkbergweg
Ipek
10. Klasse
Seit 9 Jahren wohne ich in dieser Straße. Es ist eine sehr schöne Gegend, weil es sehr sauber aussieht. Der Park vor meinem Haus war sehr schön, doch nach 7 Jahren wurden die meisten Spielgeräte abgerissen. Jetzt sieht es ganz leer aus. Kinder spielten immer vor meiner Haustür. Es war sehr bunt und man hörte viele Kinder kreischen. Es war schön, die vielen Kinderstimmen mit fremden Spielen zu hören. Doch jetzt sieht alles ganz anders aus. Ich selber sehe keine Kinder mehr in dem Sandkasten. Es sieht in unserer Straße so aus, als würde alles tot sein. Man hört nur noch die Autos fahren, Leute die laute Musik hören. Doch das laute Kreischen der Kinder? Es lebt nix mehr. Jetzt komme ich mal zu den Nachbarn: Die Leute, die in diesem Haus wohnen, ziehen immer wieder aus. Keiner bleibt länger als ein halbes Jahr. Haha. Sind wir vielleicht der Grund, weil wir zu laut sind? Hmmm…, ich kann mich aber nicht erinnern, dass wir jemals laut waren. Ha ha ha. Zu 85 % wohnen in diesem Haus nur Polen. Nicht dass ich rassistisch wäre, aber andere Ausländer wären nicht schlecht. Aber da gibt es ein Problem! Ein sehr großes Problem. Ich muss mit meiner Schwester ein Zimmer teilen. Umso älter sie wird, umso schlimmer wird es. Ein anderer Mensch an meiner Stelle wäre schon längst ausgezogen. Zu 87 % hat sie das Sagen. Sie hat nicht nur das Sagen, sondern sie ist sehr dominant. Auch nur ein falsches Wort zu ihr und ich fliege für diese Nacht aus ihrem Zimmer. Sie ist unerträglich. 20 Jahre alt und so eingebildet und „Alles-besser-Wisserin“. Doch nur noch 1 ½ Jahre, dann ist alles vorbei. Denn ich werde mit 18 Jahren das Haus verlassen. Mit meiner Mutter versteh ich mich gut. Mein kleiner Bruder ist mein Held. Doch das Ungeziefer stört - meine Schwester! Ich sage nur noch: „Das Dreck muss weg.“


Kalkbergweg
Max
6. Klasse
Der Kalkbergweg liegt im Stadtteil Forstfeld, genauer gesagt auf dem Lindenberg. Seit 6 Jahren wohne ich dort mit meiner Familie. Bevor wir in den Kalkberg zogen, wohnten wir in Waldau und davor schon auf dem Lindenberg. In unserer Straße ist nicht sehr viel los! Es fahren höchstens mal ein paar Autos am Tag durch die Straße, und manchmal laufen Leute zur Tramhaltestelle „Am Kupferhammer“. Aber an Silvester passierte etwas Aufregendes! Es waren Bekannte bei uns und wir gingen kurz vor Mitternacht (0.00 Uhr, also Jahresanfang) raus. Dann ging es los, ich begrüßte das neue Jahr dieses mal nur mit Böllern. Das Zünden der Böller dauerte sehr lange und um 0.30 Uhr passierte es: Auf einem Grundstück, circa 100 Meter entfernt, fiel eine brennende Rakete in einen Baum, der fing Feuer und brannte. Fünf Minuten später kam schon die Feuerwehr und löschte den Brand. Zum Glück kam niemand zu Schaden, nur der Baum. Ein aufregender Start ins neue Jahr!


Kalkbergweg
Olga
6. Klasse
Bei uns ist nicht viel los, aber da wohnt ein Mädchen im Nebenhaus. Da treffen sich viele Jugendliche, die rauchen, trinken und schlafen miteinander. Manchmal gibt’s auch Schlägereien.


Kalkbergweg
Patricia
17 Jahre
Ich wohne im Kalkbergweg, es ist am Lindenberg (Bettenhausen). Seit fast 3½ Jahren wohne ich da und kann sagen, dass da Mehrfamilienhäuser sind. Es gibt einige ältere- und einen neuen Häuserblock, ich wohne in dem neuen. Da wohnen ziemlich friedliche Leute, doch von den anderen Blöcken kann man es nicht wirklich sagen. Diese Straße ist nahe an der Autobahn, doch man merkt eigentlich nicht viel davon. Es ist auch nahe an der Bushaltestelle, was vorteilhaft für mich ist. Es ist mehr oder weniger sauber. Es wohnen auch viele Kinder da, die öfters nicht wirklich nett sind. Es gibt auch ein paar Jugendliche, die mit irgendwelchen Sachen an andere Fenster werfen. Es ist mal leise, mal laut. Aber ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner Straße.


Kalkbergweg
Sarah
8. Klasse
Ich wohne in der Straße Kalkbergweg. Sie ist nicht besonders lang, so circa 1 bis 2 km. In meiner Straße gibt es fast nur Häuser, aber auch ein paar Mehrfamilienhäuser. Bei uns in der Straße gab es mal ein EDEKA. Aber heute wird das alte Gebäude nur noch zum Müll ablagern benutzt oder als Parkplatz. Gegenüber von unserem Haus gibt es eine sehr große Wiese, wo man zum Beispiel einen schönen Spielplatz drauf bauen könnte. Weil bei uns in der Straße gibt es kaum Spielplätze, und die meisten werden dann von den Jugendlichen belegt. Unsere Straße ist eigentlich sehr ruhig. Nur manchmal hört man den Bus oder das Hundegebell von nebenan. Abends hört man laute Musik, die vom Ende der Straße kommt, aber man gewöhnt sich dran. Unsere Straße ist eigentlich nichts Besonderes, halt eine ganz normale Straße.


Karlsbader Straße
Carina
5. Klasse
Ich wohne in der Karlsbader Straße. Meine Freundin Noelia wohnt genau gegenüber. Ich mag nicht, dass so viele Jungs in unserer Siedlung wohnen. Die ärgern uns immer. Wir haben auch zwei Spielplätze. Die sind auch schön. Ich finde meine Siedlung schön, auch wenn die Jungs uns ärgern. Ich möchte immer da wohnen bleiben.


Karlsbader Straße
Ceyhun
5. Klasse
Hallo, ich heiße Ceyhun. Meine Straße heißt Karlsbader Straße. Ich wohne gerne da, ich habe viele Freunde und ich verstehe mich mit denen gut. Wir sind wie eine Mafia. Es wäre besser, wenn die Straße anders heißen würde, zum Beispiel „Könikstraße“. Das wär mir besser. Aber egal, so ist es auch gut.


Karlsbader Straße
Sonja
11 Jahre
Ich heiße Sonja, ich bin 11 Jahre jung und wohne in der Karlsbader Straße. In meiner Straße wohnen wenig Kinder. Aber da meine Straße zu einer Siedlung gehört, ist das nicht so schlimm. Denn dort wohnen viel mehr Kinder. Wenn ich irgend etwas an unserer Straße ändern könnte, würde ich bessere Spielplätze bauen. Ich finde nämlich, dass sie alt, langweilig und kaputt sind. Die Großen machen uns fast immer die neuen Spielsachen auf den Spielplätzen kaputt. Ansonsten stören mich nur die vielen Hunde, die überall hin machen. Weil wir beim spielen immer aufpassen müssen wo wir hintreten. Wir haben fast nur nette Nachbarn, da bin ich froh drüber.


Karlsbader Straße
Uwe
5. Klasse
Hallo, ich wohne in der Karlsbader Straße. Mir gefällt`s in dieser Straße. Die Karlsbader Straße ist in der Nähe von einer Autobahn. Sie ist eigentlich sehr ruhig.


Karl-Sömmer-Straße
Julian
6. Klasse
Ich wohne in der Karl-Sömmer-Straße und sie liegt in Harleshausen, einem Stadtteil von Kassel. Mein Straßenname kommt daher: Karl Sömmer war ein beliebter Mann. Er schrieb in seinen Arbeitspausen oft kleine Gedichte. Er arbeitete bei Henschel als Kalkulator und Werkmeister. Sein bekanntestes Gedicht war „ D’s Kraachenknöbbchen“. Er wurde 1885 in Kassel geboren, und starb in Kassel im Jahre 1974. Wir sind in diese Straße gezogen, weil uns die Umgebung sehr gefiel. Wir haben nette Nachbarn und ich habe mich mit deren Sohn angefreundet, und wir spielen oft zusammen. Unsere Straße liegt zwischen der Eschebergstraße und dem Hilgenberg am Habichtswald. In der Nähe befinden sich der „Blindenpfad“, ein schöner Wanderweg in den Wald, der Geilebach und große Pferdewiesen. Im Winter ist die Straße zum Schlittenfahren gut geeignet. Weil sie am Berghang liegt und sehr steil und glatt ist.

D's Kraachenknöbbchen
von Karl Sömmer

Glaubd mäh, so en Kraachenknöbbchen / hodd manchmoh sinn eichnes Köbbchen, / drum will ich och moh erzählen, / wie ein'n so en Knobb kann quählen. / Neilich, 's war so imme achde, / als minn Vadder Anschdald machde / in den Kechelklub ze gehen, / wie das öfder schond geschehen. / Plödzlich schbrichd hä: "'s weib d's Gewidder, / wo äß dann minn Knobb schond widder!? / Ewend, 's äß doch nidd ze saachen, / lag hä hier noch bie dem Kraachen!" / Jedzd fing Vadder ahn ze fluchen: / "Kreizgemicke, wolld däh suchen!" / Glich lach alles uff der Ähre, / imm' ze sehn, wo 's Knöbbchen wäre. / Schorsche suchd im Kohlenkasden, / d's Änne froochd en leise: ,Hosd'en?" / Unse Mudder hodd geschnuddeld: / "Äß hä unnern Schrank gekuddelt?" / Wie sich Vadder wollde bieken, / imm den Schrank moh abzericken, / rennd hä midd dem Kobbe grade / ahn de offne Schrankschublade. / Schorsche, der do driwwer lachde, / krichd ne Dachdel, nidd so sachde: / dobie dridd der Vadder d's Änne / owenrunner off de Hänne. / Schorsche brilld glich wie en Bulle, / d's Änne hodd die Hand im Mulle, / Vadder riewed noch 'ne Weile / ahn dem Kobbe sinne Beile. / Grad wolld au de Mudder krischen, / als se d's Knöbbchen dahd erwischen: / "Vadder, guck doch bloß mo hinne!" / - hosd's jo schond im Knobbloch drinne!"


Karolinenstraße
Abdurrahman
7. Klasse
Die Straße, in der ich wohne, ist die Karolinenstraße. Meinen Straßennamen finde ich gut, weil man ihn leicht lesen und leicht schreiben kann. Ich will auch meine Straße, in der ich wohne, in „Teletubbiesstraße“ oder „Celikstraße“ oder „Mickymausstraße“ umbenennen. In meiner Straße gibt es eine Apotheke. Das finde ich gut, weil man wenn ich ein Medikament brauche, es kaufen kann oder mit einem Rezept holen kann. In meiner Straße wohnen viele nette Menschen. Es gibt einen Arzt und es gibt einen Blumenladen. Das finde ich alles gut. Wenn einer krank ist, kann man demjenigen Blumen kaufen. In meiner Straße leben viele Ausländerfamilien und viele deutsche Familien. Die finde ich auch gut, weil die haben Kinder und die sind meine Freunde. In meiner Straße gibt es nicht viel Verkehr. In meiner Straße gibt es keine Geschäfte. Aber in der nächsten Straße gibt es einen Kiosk und einen Neukauf, Edeka. Und es gibt keine Schulen, das finde ich nicht gut . Denn wenn es keine Schulen gibt, müssen wir in die anderen Schulen gehen! Wenn ich der Bürgermeister wäre, würde ich für uns Jugendliche einen Fußballplatz bauen. Weil wir könnten dann neue Freunde kennenlernen und könnten Fußball spielen. Für die Autos würde ich einen Parkplatz bauen lassen, weil in meiner Straße viele Menschen wohnen und jeder ein Auto hat. Für die Fahrradfahrer würde ich einen Fahrradweg bauen. Für die Kinder einen Spielplatz, dann können die Kinder dort spielen.


Karolinenstraße
Alex
7. Klasse
Ich lebe schon seit 2 ½ Jahren hier. Ich glaube nicht, dass ich dort lange leben werde, denn im März 2004 ziehe ich um. Ich verbringe meine Freizeit meistens zuhause. Ich fühle mich in meiner Straße wohl. Es gefällt mir, dass die Straße immer sauber ist. Ich würde das Haus gegenüber abreißen. Eigentlich gibt es niemanden in der Straße der besonders ist. Der Blumenladen neben uns ist cool. Es gibt keinen Namen für unsere Straße. Nicht wirklich. Die Friedhofskulpturen.


Karolinenstraße
Isabell
14 Jahre
Ich wohne schon seit meiner Geburt dort. Die Karolinenstraße ist eine Nebenstraße der Holländischen Straße. Wenn man in die Straße hineinfährt, befindet sich links eine Apotheke und rechts die Kasseler Sparkasse. Die Karolinenstraße ist eine sehr schmale Straße, in der man nur 30 km/h fahren darf. In dieser Straße stehen viele Mehrfamilienhäuser in Form von Reihenhäusern. Und ab der Mitte der Straße befindet sich hinter jedem Haus ein riesiger Hof, auf dem die Kinder im Sommer picknicken oder Fußball spielen. In dieser Straße gibt es vier Blumenläden und zwei Steinmetzereien, da die Karolinenstraße direkt zum Haupteingang des Hauptfriedhofs führt. In dieser Straße ist also meistens viel Betrieb, weil jeden Tag Leute auf den Friedhof gehen. Sonst wohnen meistens alte Leute und junge Familien mit Kindern in dieser Straße. Da sich die Zahl der dort wohnenden Jungfamilien mit Kindern steigert, wurde vor ein paar Jahren der Spielplatz in der Nebenstraße, Grebensteiner Straße, erneuert. Die Straße, die die Karolinenstraße und die Grebensteiner Straße verbindet, heißt Tannenheckerweg. Im Tannenheckerweg sind auch die Parkplätze für den Friedhof.


Karolinenstraße
Tugay
11 Jahre
Unsere Straße ist nur ein kleines Stück. Das ist eine Einbahnstraße. Und ganz oben ist eine Kirche und dahinter ist ein großer Friedhof und oben, noch vor dem Friedhof, trennen sich zwei Straßen. Eine geht nach rechts und die andere nach links. Am Anfang der Straße wohnen Drogenhändler und daneben ist eine Drogenhilfe, und dann kommt ein Haus und daneben machen sie Grabsteine, und dann kommen noch zwei Blumenläden, und dann kommen 4 Häuser auf der rechten und auf der linken Seite, und nach den 4 Häusern auf der linken Seite kommt ein Blumenladen und... Die Straße ist nicht so doll.


Karthäuserstraße
Tina
12 Jahre
Ich heiße Tina, bin 12 Jahre alt und wohne seit 1998 in der Karthäuserstraße. Es gibt dort viele Geschäfte und Autos. Was ich nicht mag ist, dass in der Nähe eine Kneipe ist und dann abends so viele Betrunkene auf der Straße sind. Meine Ferien verbringe ich meistens woanders, denn dort in der Straße ist zu viel Verkehr. Wenn ich was verändern könnte, dann sollten die Kneipen weg und es sollten mehr Kinder dort wohnen.


Kasseler Straße
Amelie
8. Klasse
Ich wohne in der Kasseler Straße. Sie ist lang, doch ich habe bisher nur den oberen Teil von ihr erkundet. Unser Haus steht direkt neben der alten Schule, die jetzt ein Jungendzentrum ist. Besonders an den Wochenenden hört man die laute Musik bis in mein Zimmer. Aber auch die Menschen, die sich dort meist auch noch angetrunken tummeln, sind nicht leiser. Mir macht das nichts aus, aber meine Schwester ist da sehr empfindlich und verzieht sich deshalb oft ins Bad und pennt in der Badewanne, um dem Lärm zu entgehen. Noch ein Stückchen weiter ist die Freiwillige Feuerwehr. Eigentlich beruhigend, dass gleich um die Ecke die Feuerwehr da ist, wenn es wirklich brennt. Aber dies ist die Freiwillige Feuerwehr von Waldau und auf die kann man sich, denke ich mal, nicht verlassen. Es ist auch kein Problem sich Essen zu besorgen, wenn es meine Mutter mal wieder anbrennen lassen hat, denn eine Dönerbude und eine kleine Tankstelle gibt es in meiner Straße auch. Für kleinere Kinder ist es ideal hier zu wohnen, zwei Minuten Fußweg und man ist an einem Spielplatz. Der Hintereingang unseres Hauses ist aber nicht so toll. Kiessteine sollen einen Weg darstellen. Auf der rechten Seite führen Holz- oder Steinbrücken zu den Gärten. Es ist nicht sehr angenehm dort entlang zu gehen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass man in einen Hundehaufen tritt, ist nicht gering. Mit unseren Nachbarn verstehen wir uns nicht besonders gut. Ein Ehepaar ist vor einem halben Jahr ausgezogen, ein Grund waren wir. Die ganzen anderen einsamen, verkorksten und alten Menschen lassen sich nicht oft blicken. Und wenn sie dann mal aus ihren stinkenden Wohnungen kommen, können sie auch nichts anderes als motzen: „Hast du etwa den Ball in meinen - ach so schönen - Garten geworfen, bist du auf meine Blümchen getreten? Sag deinen Freunden mal, die sollen leiser sein, wenn sie um sechs Uhr hier auf dem Weg stehen und auf dich warten. Räum die Zigarettenstummel dort weg!“ Bla, bla, bla, bla... Im Großen und Ganzen ist es schön hier zu wohnen, wenn man von den Nachbarn absieht.


Kasseler Straße
David
6. Klasse
Hallo! Ich bin David. Ich wohne in der Kasseler Straße. Ich gehe in die 6. Klasse und wohne in einem Fachwerkhaus, die Balken sind grün. Unsere Wohnung ist 110m² groß. Wir haben 4 Zimmer + Küche, Bad und Toilette. Wir wohnen zu sechst in der Wohnung: Mama, Papa, Bruder Sascha, ich David, unser Husky Sandy und unser Mischling Tessa. In meiner Straße wohnt mein bester Freund Konrad. Ach so, wir haben einen Kachelofen, der steht unter Denkmalschutz. Leider können wir ihn nicht benutzen, da der Schornsteinfeger den falschen Schornstein bearbeitet hat. In unserer Straße gibt es viel Grünzeug, und die Straße ist ja schon mit Beton überschüttet. Aber an manchen Stellen sieht man die Pflastersteine von früher. In meiner Straße gibt es eine Pizzeria namens „Fantastico“. Die Leute, denen die Pizzeria gehört, sind total nett! In unserem Haus wohnt Familie Helmert, Frau Bleßmann und mein fast 19-jähriger Bruder Dennis. Unsere Vermieter sind total nett, sie heißen: Frau und Herr Albrecht und Herr Döring. Neben unserem Haus ist der „Hessische Hof“ mit einer Bundeskegelbahn. Gegenüber von uns wohnt Herr und Frau Schember, sie haben eigene Felder. Jeden Freitag verkaufen sie Obst, Gemüse und selbst geschleuderten Honig.


Kasseler Straße
Jessica
10. Klasse
In der Straße in der ich lebe ist es ziemlich langweilig. Morgens, wenn ich aufstehe und mich für die Schule fertig machen möchte, ist noch niemand meiner Nachbarn wach. Ich sehe das daran, dass die Rollläden noch unten sind und die Zeitungen noch vor den Häusern liegen. Dann, wenn ich von der Schule wieder nach Hause komme, hat sich nicht viel geändert, außer dass die Rollläden nun oben sind. Da gibt es noch meinen Nachbarn, der fast jeden Tag versucht meinem Vater alten Pröddel anzudrehen. Oder der andere Nachbar, der eine Wirtschaft besitzt und Zwillinge hat. Einfach schrecklich, wie diese Menschen aussehen! Viel zu dick und ungepflegt. Also auf jeden Fall merkt man, dass diese Leute eine Wirtschaft haben. Gegenüber von mir wohnt der Vater meines Freundes. Von meinem Zimmer aus kann ich sehen, ob er an seinem Computer sitzt oder nicht. In dem gleichen Haus wohnt eine Familie, die viel zu neugierig ist. Ich glaube manchmal sogar, dass sie ein kleines Notizheft haben, in dem sie alles notieren, auch wenn nur jemand einen Furz lässt. Genau vor dem Haus, in dem ich wohne, ist eine Bushaltestelle. Wenn die Schüler der örtlichen Schule dort auf den Bus warten, schmeißen sie jedes Mal den Müll in unseren Garten - eine einzige Müllhalde! Abends, na ja, eigentlich nachmittags so um 17 Uhr, werden bei uns schon die Bürgersteige hochgeklappt und niemand ist mehr draußen zu sehen. Mehr bekomme ich von meiner Straße nicht mit, weil ich fast jeden Tag nicht zu Hause bin. Ich bin bei meinem Freund, denn in dieser Straße ist viel mehr los.


Kasseler Straße
Kevin
8. Klasse
Ich liege in meinem Bett und höre die Geräusche von dem Tanklaster, der die gegenüberliegende Tankstelle mit Benzin versorgt. Ich wohne in der Kasseler Straße, eine ziemlich ruhige Straße in Kassel-Waldau. In meiner Straße gibt es das Bürgerhaus/Jugendzentrum, eine Tankstelle und ganz am Ende eine Pizzeria und eine Wirtschaft. Ach ja, und nicht zu vergessen, die Gärtnerei May, ein ziemlich großer Betrieb. Ich habe keinen weiten Weg zur Schule, da ich ganz am Ende der Straße wohne sind es nur wenige Meter. In meiner Straße ist es abends ziemlich ruhig, bis auf die Tatsache, dass manchmal abends der Tanklaster der DB-Tankstelle Benzin bringt. Viele Schüler der Schule gehen in der großen Pause zu der Dönerbude, die direkt neben der Tankstelle ist, und essen dort. Weil das Essen in der Mensa ziemlich zu wünschen übrig lässt, nach meiner Meinung. Ich bin außerdem der Meinung, dass hinter der Gärtnerei May, wo ein großes Feld ist, schon einmal UFOs gelandet sind. Ich kann es nur noch nicht beweisen. Na ja, das ist meine Straße, wie schon gesagt, nicht so sonderlich spannend.


Kasseler Straße
Konrad
6. Klasse
Hi! Ich heiße Konrad und wohne in der Kasseler Straße. David, mein Freund, ist letztes Jahr auch in die Kasseler Straße gezogen. In der Kasseler Straße gibt es sehr viele Fachwerkhäuser, eine Tankstelle und noch vieles mehr. Wie z.B. ein Hotel, den Jägerhof, und die dazugehörige riesengroße Zehnscheune. Die Kasseler Straße war früher einmal eine Hauptstraße und ist deshalb sehr breit. Unter dem Teer ist sogar noch das Kopfsteinpflaster zu sehen. Sie liegt in Waldau und war früher die einzige Straße die nach Kassel führte. Leider gibt es in ihr keinen Bolzplatz. Aber das ist nicht so schlimm, denn wir wohnen in einem alten Fachwerkhaus mit einem riesengroßen Garten. Die Nachbarn sind eigentlich auch ganz nett. Nur wenn man zu laut ist, meckern sie ein bisschen. Aber wir helfen uns eigentlich immer gegenseitig. Eins habe ich noch vergessen. Im Spätsommer ist die „Entenkirmes" in Waldau und am letzten Tag ist ein großer Kirmesumzug, bei dem ganz Waldau an den Straßen steht. Manche Leute in meiner Straße stehen auf dem Balkon. Einer hat letztes Jahr einen Stuhl aus dem Fenster auf das Gerüst vor sein Haus gestellt und einen Tisch, und dann von da zugeguckt. Er hat die meisten Bonbons gekriegt. Wahrscheinlich macht er das öfter, er ist nämlich ziemlich dick. Die Entenkirmes fängt am Anfang von der Kasseler Straße an, geht dann quer durch Waldau und endet dann wieder am anderen Ende der Kasseler Straße. Wenn ihr mich fragt, dann würde ich sagen: "Das Leben in der Kasseler Straße ist voll cool!!!“


Kasselfeld
Jörg
7. Klasse
Ich lebe in meiner Straße seit ungefähr 5 Jahren. Die meiste Zeit verbringe ich mit meinen Freunden und meiner Familie. Wir spielen Fußball, gehen Fahrrad fahren und bauen Scheiße. Ich würde gerne die Hütte verändern, da sollte für uns eine warme und moderne Hütte hin, und Kunstrasen für den Bolzplatz. Unsere Hütte ist sehr bekannt. Ich würde die Straße „Gottes Straße“ nennen. Wenn wir raus gehen, ist die Hütte der Jugendtreff.


Kastanienweg
Serena
6. Klasse
Seit einem Jahr wohne ich in meiner Straße, weil ich umgezogen bin. Meine Straße heißt Kastanienweg. In meiner Straße bauen sehr viele. Es gibt auch einen Spielplatz. Und meine Straße ist sehr lang, man kann sehr gut spazieren. Im Winter kann man in der Straße sehr gut Schlitten fahren. Die Straßennamen meiner Gegend sind Baumarten. Vor meinem Haus sind noch zwei kleine Spielplätze, die gehören zum GWH-Haus. Nachts fühle ich mich sehr wohl, weil ich zu Hause bin.


Käthe-Kollwitz-Straße
Clara
6. Klasse
Ich wohne noch nicht sehr lange in meiner Straße. Sie ist in Niederzwehren. Meine Straße geht von der Leuschnerstraße ab und ist nicht sehr lang. Meine Straße ist nach der berühmten Künstlerin und Zeichnerin Käthe Kollwitz benannt. Den Namen finde ich zwar schön, aber er ist schwer zu schreiben. In meiner Straße leben viele alte Menschen, die entweder im Garten arbeiten, aus dem Fenster schauen und andere Leute beobachten oder sich mit anderen Leuten unterhalten. Typisch ist es, dass die Leute sich auf „Kasselänerisch“ unterhalten. In meiner Straße gibt es eigentlich nur Häuser. Aber ich finde es schön, dass die Leute sich, wenn sie können, gegenseitig helfen. Es gibt aber auch Menschen, die sagen, dass sie mit den anderen nichts zu tun haben wollen. Ich gehe jeden Morgen durch meine Straße zur Bushaltestelle, da ist es immer noch ganz still. In meiner Straße stehen viele alte Häuser mit großen Gärten. Ich spiele meistens in unserem Garten. Aber auch auf der Straße, weil nicht sehr viel Verkehr in meiner Straße ist, das finde ich gut. In einer Nebenstraße gibt es eine Bäckerei und eine Metzgerei, wo wir oft am Wochenende und manchmal auch in der Woche einkaufen, wenn uns etwas fehlt. Wenn ich im Herbst oder im Winter, wenn die Bäume keine Blätter mehr haben, aus dem Fenster schaue, dann kann ich den Herkules sehen, das ist ein sehr schöner Anblick.


Kattenstraße
Jan-Moritz
6. Klasse
In meiner Straße gibt es gelbe und grüne Häuser. Ich wohne im 2. Stock in einem gelben Haus. Hier passiert nicht so viel, da es eine Einbahnstraße ist. Außer wenn in der Stadthalle eine Veranstaltung ist. Da die Stadthalle bei mir um die Ecke ist und meine Mutter erst spät kommt, bekommt sie nie einen Parkplatz und regt sich auf. Manchmal läuft ein Trinker aus der Nachbarstraße durch meine, um sich neues Bier zu holen. Dann schreit er immer herum und pfeift kleinen Mädchen hinterher. Manchmal tritt er auch gelbe Säcke kaputt, sodass alles auf dem Bürgersteig liegt. Im Haus gegenüber von mir steht immer eine Frau oder ein Mann am Fenster, und guckt sich stundenlang nur die Straße an. Manchmal wenn ich mich umziehe nervt es mich und ich mache meinen Vorhang zu. Denn sie gucken auch in andere Wohnungen. Manchmal stehe ich auch ca. eine halbe Stunde am Fenster, beobachte das Geschehen in der Straße und denke über alles Mögliche nach, oder höre dabei Musik. Manchmal ist es auch schön, dass in der Straße nicht so viel los ist. Wenn ich Skateboard fahre, kommen nicht so oft Autos wie auf größeren Straßen. Allerdings ist die Querstraße viel befahren, das ist aber meist nicht so schlimm. Einmal wurde meine beste Freundin von einem Auto angefahren, das war traurig. Ab und zu skaten auch andere Leute in der Straße. Es ist aber nicht so gut, dass meine Straße ein bisschen Gefälle hat. Auch schade ist, dass es in meiner Straße keine Bäume gibt. Im Grunde passiert in meiner Straße nichts Besonderes.


Kellermannstraße
Fatma
12 Jahre
Meine Straße heißt Kellermannstraße. Meine Straße ist in der Nähe von Weserspitze. Neben meiner Straße sind 3 bis 4 Spielplätze. In der Straße gegenüber ist das dritte Polizeirevier. An meiner Straße sind zwei Mülltonnen. Ein bisschen weiter von meiner Straße gibt es noch drei Mülltonnen. Die eine ist für Papiere, die andere ist für Kleidung und die dritte für Müll. Es gibt wenig Ausländer. Meine Straße ist ganz ruhig und es fahren wenig Autos. Meine Straße ist sauber. Neben meiner Straße sind viele Geschäfte und 1 bis 3 Haltestellen. Ein bisschen weiter von meiner Straße sind 1 bis 2 Tankstellen. Meine Straße ist ganz lang und geht bergab.


Kellermannstraße
Patrick
11 Jahre
Hallo, ich heiße Patrick und wohne in der Kellermannstraße. Ich bin 11 Jahre alt und gehe in die 5. Klasse. Die Schule in die ich gehe heißt Carl-Schomburg-Schule. Ich lebe in Deutschland, im Bundesland Hessen. Die Stadt in der ich lebe heißt Kassel. Aber nun erzähle ich von meiner Straße: Es ist eine kleine Straße. An beiden Seiten stehen Autos dicht aneinander. Vor meinem Haus gibt es einen kleinen Garten, wo Blumen wachsen. Es fahren nicht so viele Autos herum, darum kann man hier besser spielen. Wenn man die Kellermannstraße heruntergeht, sieht man eine alte Pferdescheune. Diese alte Pferdescheune diente während des Zweiten Weltkrieges als Kirche, da die alte St. Bonifatiuskirche im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. In der Nähe ist auch ein Geschäft, es heißt Edeka.


Kellerwaldweg
Christoph
6. Klasse
Ich heiße Christoph, die Straße, in der ich wohne, heißt Kellerwaldweg. Diese Straße wurde nach dem Kellerwald im Süden Kassels benannt. In unserer Straße gibt es nichts Besonderes, nur eine alte Bank und einen alten Müllcontainer. Am Ende der Straße befindet sich ein REWE-Markt und eine Sparkasse. Unsere Straße ist etwa 200 Meter lang. Wir haben etwa das größte Haus in der Straße. Vielleicht heißt ja unsere heutige Straße später Tannenstraße.


Keplerstraße
Nesrin
11 Jahre
Hallo! Ich bin Nesrin. Ich wohne in der Keplerstraße, 34127 Kassel, im dritten Stock. Über uns sind andere Celik´s. Wir haben sehr nette Nachbarn. Vor dem Haus ist nicht viel Platz zum spielen, denn dort gehen immer andere Leute vorbei. Die Geschäfte sind uns nah. Gegenüber von uns wohnt, von mir und meiner Schwester, die Freundin. Sie kommt immer mit uns in die Schule. Ganz unten im Gebäude ist der Hausmeister.


Kettelerstraße
Katharina
8. Klasse
Ich wohne in der Kettelerstraße, in Kassel/Wehlheiden. Es ist eine kleine Seitenstraße mit 16 Reihenhäusern, an denen jeweils Gärten anschließen. Die Menschen in der Kettelerstraße verstehen sich allgemein recht gut, und deshalb ist im Sommer auch immer Leben in der Straße und in den Gärten. Die Kinder können in unserer Einbahnstraße gut Ball spielen oder mit Kreide malen. Abends sitzen die Erwachsenen mal zusammen vorm Haus auf der Bank und trinken was zusammen. Im Winter ist es dagegen sehr still bei uns. Aber da möchte man ja auch lieber in der warmen Wohnung bleiben und einen Kaffee zusammen trinken. Und wenn man mal in Not ist, gibt es bestimmt immer einen netten Nachbarn, der einem aus der Patsche hilft. Das Leben in meiner Straße ist nie langweilig und ich fühl mich hier ganz wohl.


Kettengasse
Arzu
8. Klasse
Wir wohnen seit ungefähr einem Jahr in der Straße „Kettengasse“. Es ist ein Altbau. Die Farbe des Hauses ist sehr verdeckt und die Wände und die Briefkästen sind vollgeschrieben. In unserer Gegend gibt es eigentlich nur Autos. Nur hinterm Haus gibt es einen kleinen Spielplatz, der aber gar nicht benutzt wird. Bei uns gibt es Läden. Vor kurzem wurde unter uns ein neuer Laden eröffnet, der „Afro-Shop“! Neben unserem Haus ist eine Kirche und eine kleine Wiese, wo die Hunde ihr Revier markieren. In unserem Haus wohnen nur wenige Leute. Die anderen leeren Wohnungen wurden schon sehr lange nicht vermietet. Hier bin ich, als ich noch klein war, mit anderen Kindern aufgewachsen. Aber die sind schon vor einigen Jahren weggezogen. Jetzt leben nur ältere Leute in der Gegend, die ihre Ruhe haben wollen. Meine Zeit verbringe ich meistens zu Hause, weil bei uns nichts los ist. Unsere Gegend ist gefährlich, denn abends laufen viele Alkoholiker herum. Leute die für mich wichtig sind, gibt es überhaupt nicht. Ich fühle mich dort gar nicht wohl. Ich möchte eigentlich so schnell wie möglich ausziehen.


Kirchditmolder Straße
Jane
8. Klasse
Ich wohne in der Kirchditmolder Straße. Dort lebe ich schon seit ich auf der Welt bin. Mir gefällt meine Straße sehr gut, weil sie nicht sehr befahren ist und am Rammelsberg liegt. Außerdem gibt es mehrere alte Häuser. Häuser mit schönen und zum Teil großen Gärten, und manche Häuser (auch unseres) liegen an einem Bach. Früher haben wir oft am Bach gespielt oder Bachwanderungen gemacht. Unser Haus ist ca. 100 Jahre alt und war früher mal eine Schreinerei. Vor ca. 15 Jahren wurde es aber renoviert und vor 3 Jahren haben wir noch angebaut. Wie es genau davor aussah, oder wie oft es ansonsten noch renoviert wurde, weiß ich nicht. Das Haus steht etwas weiter hinten im Garten. Von der Straße aus geht man durch ein Tor über den Hof zum Haus. Mein Haus finde ich sehr schön. Es ist ein Fachwerkhaus, und zum Teil mit Wein bewachsen. Im Hof steht noch ein anderes Haus. Das ist auch schon ca. 150 Jahre alt, und sieht von außen noch ziemlich so aus wie auf Bildern vor dem 2. Weltkrieg. Auf der anderen Seite des Baches stand früher (vor ungefähr 7 Jahren) ein kleines Haus zwischen vielen Bäumen. Damals kam mir das fast vor wie ein kleiner Wald. Dort hat ein alter Mann gelebt und ich kann mich noch daran erinnern, dass wir da manchmal gespielt haben. Und der kleine Wald so zugewuchert war, dass man sich darin sehr gut verstecken konnte. In dem Wald waren auch manchmal Waschbären. Einmal haben wir abends eine Waschbärfamilie aus dem Fenster beobachtet. Ein anderes Mal hatten wir einen großen Korb mit Walnüssen im Hof stehen, und am nächsten Tag lagen überall Schalen, weil die Waschbären fast die ganzen Nüsse aufgeknackt und gegessen haben. Dieses Haus wurde leider abgerissen und jetzt stehen da mehrere Reihenhäuser und von dem Wald ist gar nichts mehr da, das finde ich ziemlich schade. Unser Haus steht an einem Ende der Straße, und diesen Teil kenne ich sehr gut. Ich kann mir von den meisten Häusern und Ecken ein genaues Bild im Kopf vorstellen. Das andere Ende der Straße kenne ich auch noch relativ gut. Aber nicht ganz so gut wie das andere Ende, weil ich da nicht so oft lang gehe. Ich könnte aber trotzdem mehrere Häuser und Gärten genauer beschreiben. Wenn ich mir im Kopf zum Beispiel ein Bild von dem kleinen Weg vorstelle, der zum Rammelsberg führt, kann ich genau sagen, wie die Hecke auf der rechten Seite aussieht und die Holzwand auf der linken Seite aussieht. Die Wand ist mit Wein bewachsen. Auf der linken Seite ist der erste Teil des Weges mit Holz zum Garten abgeteilt und danach ein kleines Stück mit irgendwelchem grünen Material. Auf der linken Seite steht eine Birke, die ein bisschen über den Weg gebeugt ist. Und oben am Ende des Weges steht ein Schild. Der Boden ist mit grau-weißen Pflastersteinen bedeckt. Ich könnte jetzt auch noch sagen, wie der Garten auf der linken Seite aussieht, den man durch die Holzwand sehen kann... In meiner Freizeit verbringe ich eigentlich gar keine Zeit auf meiner Straße. Obwohl die Kirchditmolder Straße an einem Ende gesperrt ist und man gut auf der Straße spielen kann, weil nicht viele Autos fahren. Ich finde sehr gut, dass die Straße am Ende gesperrt ist, da ansonsten viel mehr Verkehr in unserer Straße wäre. Früher habe ich öfters Federball auf der Straße gespielt oder verschiedene Ballspiele mit Freundinnen. Mit den Nachbarn und anderen Bewohnern haben wir zum Teil relativ viel Kontakt, zum Teil aber auch gar keinen. Manche kenne ich auch nur vom sehen, oder ich treffe sie auf dem Rammelsberg, wenn ich morgens mit unserem Hund spazieren gehe. Den Rammelsberg finde ich sehr schön, weil man da gut spazieren gehen kann und auch noch weiter zur Prinzenquelle oder zur Hessenschanze laufen kann. Außerdem gibt es einen Kleintierzoo am Rammelsberg. Meine beste Freundin wohnt in derselben Straße wie ich, und viele andere Freundinnen wohnen auch in der Nähe. Das finde ich sehr gut. Den Namen meiner Straße finde ich auch ganz schön, außer dass er manchmal nicht auf ein Adressfeld passt, weil er zu lang ist. Die anderen Häuser aus meiner Straße finde ich auch fast alle ganz schön, aber ein paar gefallen mir nicht. Ein Haus erinnert mich immer an ein bestimmtes Erlebnis, deshalb mag ich es nicht und finde es manchmal ein bisschen unheimlich. In diesem Haus haben früher einmal zwei Brüder gewohnt. Sie waren schon ein bisschen älter und hatten beide Alkoholprobleme. Als sie eines Abends betrunken waren, haben sie sich gestritten, und der ältere hat seinen jüngeren Bruder erstochen. Als ihm klar wurde, dass er seinen Bruder umgebracht hat, hat er ihn in ein Tuch gewickelt und über die Straße zum Bach geschleift. Dort wollte er ihn beseitigen um die Tat zu vertuschen. Der Mann wurde aber von einem Anwohner entdeckt und von der Polizei gefunden. Insgesamt finde ich meine Straße aber sehr schön und praktisch. Ich finde besonders gut, dass sie direkt am Rammelsberg liegt und wenig Verkehr ist. Aber trotzdem ist es überhaupt nicht weit zu Lebensmittelgeschäften, zur Straßenbahn, zum Wilhelmshöher Bahnhof. Und zur Schule brauche ich auch nur ca. 5-10 Minuten.


Kirchditmolder Straße
Lynne
8. Klasse
Ich lebe mit meiner Familie in der Kirchditmolder Straße seit ich vier Jahre alt bin. Die Kirchditmolder Straße grenzt direkt an den Stadtteil Kirchditmold an, aber sie gehört noch zu Wahlershausen. Bevor wir ein Haus auf das Grundstück gebaut haben, standen dort ein paar Ponys vom Rammelsbergzoo, und sollten unsere Wiese kahl fressen. Leider haben sie lieber unsere Obstbäume angeknabbert und deswegen mussten sie dann wieder weg. Hinter unserem Haus geht eine kleine Straße zum Rammelsbergzoo hoch. An den Wochenenden ist dort manchmal ziemlich viel Verkehr, weil alle Leute versuchen mit ihren Autos die Straße hochzufahren, um sich dann auf den kleinen Parkplatz zu stellen. Obwohl es viel besser wäre, das Auto unten auf dem großen Parkplatz zu parken und das kleine Stück zum Zoo zu laufen. Früher wollte ich einmal ein Schild aufhängen, auf dem gestanden hätte dass Autos dort nicht lang fahren dürfen - aber daraus ist nie etwas geworden. Die Nachbargebäude unseres Hauses sind alle eher Altbauten. Die meisten Leute, die dort wohnen, kenne ich vom sehen und wir grüßen uns immer wenn wir uns begegnen. Das ist es auch, was mir an meiner Straße so gut gefällt. Meine beste Freundin wohnt auch in meiner Straße, doch sie wohnt eher am anderen Ende. Außerdem ist unsere Straße auch nicht so viel befahren, weil ein paar Häuser weiter schon die Hundewiese anfängt und man dort mit dem Auto nicht mehr weiterfahren kann. Die Hundewiese ist eine große Wiese, auf der sich die Hunde treffen und spielen können. An die Hundewiese grenzt ein großer Parkplatz vom TSG-Sportplatz, der, wenn ein Fußballspiel oder eine andere Veranstaltung auf dem Sportplatz stattfindet, total überfüllt ist. Die Lautsprecheransagen der Veranstaltungen hört man dann bis zu unserem Haus. Meine Freizeit verbringe ich nicht so viel in meiner Straße, sondern eher in der Umgebung. Aber früher habe ich manchmal mit meinen Freundinnen in meiner Straße gespielt. In der Kirchditmolder Straße gibt es nicht besonders viele Geschäfte. Aber ein paar Meter von unserem Haus entfernt befindet sich eine Glaserei, die kaputte Scheiben neu einsetzt und Spiegel verkauft. Dahinter war einmal ein Getränkemarkt, der jetzt aber schon ziemlich lange weg ist. Weil die Frau, die dort verkauft hat, in Rente gegangen war und das Geschäft nicht mehr genug Umsatz gemacht hat. Direkt neben der Glaserei befindet eine kleine Wiese, auf der jedes Jahr Weihnachtsbäume verkauft werden. Neben der Hundewiese ist ein Holzfäller, der das Jahr über Brennholz, und an Weihnachten auch Tannenbäume verkauft. Dort suchen wir jedes Jahr einen Baum aus, und schleppen ihn dann wieder zu unserem Haus zurück um ihn am Weihnachtsabend aufzustellen. Wenn man ans andere Ende der Straße geht, kommt man noch an einem Tonstudio, einer Autowerkstatt und einem Krankenpflegedienst vorbei. In dem Haus, in dem der Krankenpflegedienst jetzt ist, war lange Zeit eine Klempnerei, die auch Waschbecken und Wasserhähne verkauft hat.


Kirchgasse
Helena
10. Klasse
Ich lebe in meiner Straße seit ich auf der Welt bin. Meine Straße macht einen ländlichen Eindruck. In meiner Straße ist eine Kirche, die Marienkirche. Ein kleiner Bach, die Losse, fließt durch den Stadtteil. In meiner Straße ist auch ein Spielplatz. Dieser Spielplatz ist ein besonderer Ort für mich, dort habe ich den größten Teil meiner Kindheit verbracht. Neben dem Haus, in dem ich wohne, ist ein Montagebau, das heißt, es ist im Sommer, wenn sie die Tore oben haben, immer sehr laut. Wenn sie im Winter die Tore unten haben, ist der Lärm zu ertragen. Vor unserem Haus ist ein großer Platz, auf dem ich als Kind Fahrrad fahren gelernt habe, der Dorfplatz! Auf dem Platz ist immer was los, auf dem Spielplatz über der Brücke auch! Ich wohne in einem Fachwerkhaus, was mein Papa neu gestrichen hat. Das ist das schönste Haus der Straße! Ich fühle mich dort sehr wohl und möchte dort noch ein paar Jahre wohnen bleiben. Was mich an unserem Haus stört ist, dass der Boden knarrt, durch das Holz. Was mich an unserer Straße auch noch stört ist die Kirche. Alle Viertelstunde läuten die Glocken, und wenn Gottesdienst ist auch. Mit meinen Nachbarn komme ich ganz gut klar. Über uns wohnt Susi, die hat, wo ich noch klein war, oft auf mich aufgepasst.


Kirchtalstraße
Julian
8. Klasse
Meine Straße… Aber was könnte man jetzt schreiben? Ja, natürlich… Ich könnte schreiben, dass in meiner Straße Aliens gelandet sind oder dass der Golfkrieg hier stattgefunden hat…, was eher unglaubwürdig wär. Ich glaube, ich fange mit dem Wesentlichen an: Meine Straße ist die Kirchtalstraße. Sie liegt in Harleshausen, direkt zwischen der Ahnatalstraße und der Wolfhager Straße. Die Kirchtalstraße ist circa 200 Meter lang. In der Straße stehen circa 20 Häuser und ungefähr 14,5 Autos. Warum die 0,5? Wie würde man sonst einen Smart erklären? Es passieren nicht wirklich aufregende Dinge hier. Na gut, jeden Freitag feiert die WG drei Häuser weiter eine riesige Party, und um ein Uhr nachts gehen dann die meisten angeschwippst nach Hause. Aber das ist auch nicht wirklich interessant. Einmal wurde meine Nachbarin, die jetzt umgezogen ist, angefahren. Ihr ist nichts passiert, da das Auto noch rechtzeitig bremsen konnte. Der Fahrer hat sich offensichtlich nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h gehalten. Sie wurde nur leicht berührt…, das hat ein wenig Aufsehen erregt, war aber eine Woche später schon wieder vergessen. Manchmal, im Sommer, finden hier auch Wasserschlachten statt, die meistens die Nachbarskinder anzetteln. Es ist immer das Gleiche: Ich werde nass gemacht, ich klaue ihnen die Wasserpistolen oder hole einen Eimer mit Wasser und mache sie nass. Am Ende heult dann eines der kleineren Kinder. Leider sind die Kinder in meiner Straße alle jünger als ich. Die Älteste ist 12. Es gibt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel meine Schwester, welche ja 18 ist. Aber dafür passen die jüngeren Kinder sich an mich an, was sehr praktisch ist. Wenn ich im Sommer Skateboard fahre, kommen fast alle Jungen raus und fahren mit. Die haben sich nämlich auch alle Skateboards gekauft. Im Sommer sind auch sehr oft Grillpartys, bei denen dann die gesamte Nachbarschaft eingeladen ist. In meiner Straße leben auch sehr viele Tiere. Die meisten Bewohner haben Katzen. Außer die Nachbarn schräg gegenüber, die haben Hunde. Seit geraumer Zeit schleicht sich in unserer Nachbarschaft ein dicker roter Kater herum, der sehr starkes Interesse an unserer Katze zeigt. Er bricht immer durch die Katzenklappe in unseren Keller ein und verteilt dort seine übel riechenden Duftmarken. Aber mal ehrlich: In meiner Straße passiert nichts Spannendes. Wir machen nicht mal Straßenfeste oder so was. Was jedoch noch erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass die Häuser in unserer Straße aus der Zeit stammen, in der Kassel bombardiert wurde (1943). In unser Haus ist damals sogar eine Bombe gefallen. Aber man kann die heutigen Häuser nicht mehr mit den alten vergleichen. Die Häuser wurden so oft renoviert, dass es schwer ist, einen Vergleich zu damals herzustellen. Aber es gibt immer noch die schönen alten Gärten hinter den Häusern.


Kirchweg
?
7. Klasse
Die Straße liegt im Vorderen Westen in Kassel. Sie ist lang und wird nur auf einer Straßenseite mit Straßenlaternen beleuchtet. Die Häuser sind alle unterschiedlich. Es gibt Häuser die aussehen als würden sie gleich zusammenfallen, aber auch Häuser, die gerade erst neu saniert worden sind. Meine Straße wird nicht viel und nicht wenig befahren. Es fährt jede Viertelstunde die Linie 8 durch und schätzungsweise alle 30 Sekunden ein oder zwei Autos. Doch das stört nicht. Was stört sind unsere Nachbarn. Unsere beiden Hinterhöfe grenzen aneinander und werden nur durch einen ca. 50 Zentimeter hohen Zaun getrennt. Da unsere Nachbarn sehr gerne Partys mögen, veranstalten sie mindestens einmal im Monat eine „Big Party“. Diese Party findet dann in ihrem Hintergarten statt. Sie fängt meistens um 20.00 Uhr an und geht bis spät in die Nacht. Und da bei einer Party natürlich keine Musik fehlen darf, wird die Party die ganze Nacht durch mit Rockmusik auf lautester Lautstärke begleitet. Wenn man Glück hat und trotzdem einschlafen kann, erwartet einen spätestens am nächsten Morgen die große „Panne“. Der eigene Garten ist mit leeren Bierflaschen und Zigarettenschachteln übersät. Naja, wenigstens räumen sie es im Laufe des Tages wieder auf. Doch diese „Monatsparty“ ist noch nicht alles, sie haben auch noch zwei kleine Hunde, Kläffer, um genau zu sein. Die bellen wenn ein Auto vorbeifährt (alle 30 Sekunden), die bellen wenn ein Fußgänger vorbei kommt (jede Minute) und sie bellen wenn ihr Herrchen mit ihnen die Straße auf und abläuft. Und so bellen sie fast die ganze Zeit. Naja, dafür sind die anderen Nachbarn ziemlich leise. Man begegnet ihnen fast nie und wir kennen uns fast alle, zumindest die engsten Nachbarn. Unser Haus grenzt nicht ganz an die Straße, denn davor ist noch ein kleiner Vorgarten. Dort lasse ich fast jeden Tag meine Kaninchen hoppeln und dabei bleiben jede Menge Leute stehen und gucken den Kaninchen zu. Viele Mütter nehmen diesen Anblick auch oft als „Belohnung“ für ihre Kleinkinder. Ich habe schon oft gehört, wenn ich bei „Rewe“ war (gleich um die Ecke), dass Mütter zu ihren Kindern sagten: wenn sie jetzt ganz lieb seien, würden sie danach bei den Kaninchen vorbei gehen. In meiner Straße gibt es eine Kirche und nicht weit entfernt, ca. 150 Meter, liegt die Stadthalle. Da meine Straße am Bebelplatz entlang führt, ist es Sylvester sehr voll, und da mein Haus nur 100 Meter vom Bebelplatz entfernt liegt, ist es dann auch sehr laut. Die Menschen stehen dann eng an eng gedrängt und wenn man nicht aufpasst, explodiert dir ein Feuerwerkskörper direkt vor den Füßen. Außerdem wird fast jedes Jahr ein Müllcontainer abgebrannt.


Kirchweg
Anne
6. Klasse
Hallo, ich bin Anne und 12 Jahre alt. Ich möchte euch heute von dem Leben in meiner Straße erzählen. Unsere Straße heißt Kirchweg, weil sich am Ende eine Kirche befindet. Ich wohne in einem großen denkmalgeschützten Haus, was dieses Jahr 100 Jahre alt wird. Hier im Kirchweg befinden sich fast nur alte Häuser. Ich wohne mit meiner Freundin Klara in einem Haus. Klara wohnt mit ihrer Familie im dritten Stock. Meine Familie und ich wohnen im Erdgeschoss, in einer Wohnung mit sechs Zimmern. Hier in diesem Haus wohnen viele nette Leute. In unserer Straße ist es echt laut, da hier viele Autos und Straßenbahnen lang fahren. Manchmal kann ich nachts deswegen nicht schlafen. Der Kirchweg (der total lang ist) sieht hier an der Stelle aus wie eine Allee, da hier viele Bäume wachsen. Im Sommer spielen viele Kinder, die hier noch wohnen, gerne verstecken. Einmal im Jahr gibt es immer ein Hausfest, das draußen stattfindet. Wir mussten das Hausfest aber auch schon einmal auf dem Dachboden machen, da es regnete. Im Winter sieht hier alles auch total schön aus. Es ist immer richtig gemütlich, wenn ich draußen auf die kahlen zugeschneiten Bäume gucke. Früher war es hier fast einmal wie in Bullerbü, nur größer und moderner. Doch jetzt sind schon ganz viele Kinder weggezogen. Das ist sehr schade. Ich würde euch gern noch mehr über das Leben hier erzählen, doch leider kann man viele schöne Dinge nicht in Worte fassen und außerdem fällt mir nichts mehr ein. Ich hoffe ihr konntet euch jetzt wenigstens ein kleines Bild machen, wie das Leben hier im Kirchweg so ist. Viele Grüße, eure Anne.


Kirchweg
Aurelio
6. Klasse
Ich wohne am Kirchweg. Der Kirchweg ist eine schöne Straße, es stehen links und rechts riesige Linden. Der Kirchweg hat seinen Namen von den Leuten bekommen, die am Sonntag in die Kirche gefahren sind. Auf dem Weg zur Kirche mussten sie den Kirchweg hinauf. Es gab zwar einen anderen Weg, doch der war für die meisten Leute der längere. Der obere Teil des Kirchwegs grenzt an den Bebelplatz. Am Kirchweg stehen sehr alte Häuser, die sogar den 1. und 2. Weltkrieg überstanden haben. Die Räume in den Häusern sind höher als die in den neueren Häusern. Am Kirchweg spielen relativ wenig Kinder, denn der Kirchweg ist nicht eben, er ist sogar sehr steil, da würde jeder Fußball runterrollen. Am Kirchweg wohnen aber relativ viele Kinder. Da man auf der Straße nicht spielen kann, spielen wir im Hinterhof. Am Bebelplatz fahren Bahn und Bus. Man hat eine gute Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Am untersten Ende des Kirchwegs ist eine Grundschule. Die Herkulesschule.


Kirchweg
Klara
6. Klasse
Ich wohne im Kirchweg. Diese Straße heißt so, weil es früher der Hauptweg zur Kirchditmolder Kirche war. Der Kirchweg ist eine sehr lange Straße. Er fängt am Wehlheider Platz an, führt über die Wilhelmshöher Allee bis zur Stadthalle. Er verbindet damit zwei Stadtteile. Am Anfang der Straße gibt es fast nur neue Häuser, in dem Teil der Straße in dem ich wohne, gibt es nur Altbauhäuser. Unser Haus ist aus hellgrauem Stein gebaut. Im Herbst leuchtet der Wein an unserer Hauswand. Es gibt viele Bäume auf beiden Seiten der Straße. Sie sieht fast aus wie eine Allee. Jede Viertelstunde rattert eine Straßenbahn den Kirchweg hoch und auch runter. Neben unserem Haus fängt der Stadthallengarten an, in dem es eine große Wiese, Tischtennisplatten und einen kleinen Spielplatz gibt. Manchmal gehe ich zum Tischtennis- oder Federballspielen dorthin, weil unser Garten dafür zu klein ist. Daneben ist ein großer Platz, zum Hintereingang der Stadthalle, auf dem oft Konzerte stattfinden. Von unserem Balkon können wir die Konzerte umsonst hören! Hinter dem Platz geht der Garten weiter, dieser Teil heißt Rosengarten. In unserem Haus wohnen nur sehr nette Leute. Auch in den Nachbarhäusern sind die Leute o.k. Wir haben mal eine Fete gefeiert, bei der man die Musik bis zum Bebelplatz gehört hat. Aber es hat sich niemand beschwert, was uns sehr gefreut hat. Nur eine Familie ist ein bisschen merkwürdig. Sie wohnt gegenüber von uns und heißt Familie Bier. Bei Festen wie zum Beispiel Silvester, grölen sie immer und sind total betrunken. Auch sonst sitzen sie oft vor dem Haus herum und trinken Bier.
Trotz Familie Bier wohne ich sehr gerne hier!


Kirchweg
Leon
7. Klasse
Ich wohne im Kirchweg, im Vorderen Westen von Kassel. Die Straße geht von der „Willi“-Allee bis zum Stadthallen-Garten. Sie ist im unteren Teil geteert und im oberen Teil gepflastert. Alle 15 Minuten fährt die Straßenbahn Linie 8 den Kirchweg entlang. In meiner Straße gibt es 8 - 10 Familienhäuser. Der Kirchweg wird nur von einer Seite beleuchtet. Auf der anderen Seite ist es abends, bzw. nachts immer dunkel. Dort ist auch eine katholische Kirche. Nachts ist ihre Einfahrt auch dunkel. Neben dem Bürgersteig, zur Straße hin, gibt es auch noch einen Grünstreifen, der ca. 1,50 Meter breit ist. Dort wachsen bis zu 20 Meter hohe Bäume. Leider kacken die Hunde immer auf den Streifen. Wenn man Sachen braucht, wie z. B. Zucker, Mehl oder Zitronen, leiht man sie sich beim Nachbarn und gibt sie später wieder zurück. Es gibt auch bekloppte Leute bei mir in der Straße, die Familie B. Der Typ sitzt immer auf der Treppe vor seinem Haus und trinkt. An Sylvester hat er mal einen China-Böller auf unseren voll besetzten Balkon geworfen! Ganz viele Kinder aus dem Kirchweg gehen in die gleiche Schule. Aurelio, Klara und Anne, Moritz, Franziska und ich.


Kirchweg
Manuel
9. Klasse
Ich wohne seit meiner Geburt im Kirchweg, also schon seit über 14 Jahren. Diese Straße ist eine verkehrsberuhigte Seitenstraße, die mit der Friedensstraße und der Kohlenstraße verbunden ist. Auf beiden Seiten gibt es breite Bürgersteige, die im Winter oft zugeschneit sind. Dann muss ich jeden Morgen circa 20 Minuten Schnee schippen und kehren, damit die alten Leute nicht ausrutschen können. Dafür bekomme ich aber auch Geld von unserer Hausverwaltung. Morgens, wenn die Straße zugeschneit ist, fährt jeden Winter ein kleiner Schneepflug die Straße entlang und schaufelt sie wieder frei. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht ein großer Kastanienbaum, der schon mindestens 80 Jahre alt ist. Wenn im Herbst die Kastanien fallen, wimmelt es dort nur so von Kindern, die alle möglichst viele Kastanien sammeln und sich manchmal auch gegenseitig damit bewerfen. Am Ende des Kirchwegs, wo er in die Kohlenstraße angrenzt, liegt ein großer Platz, der Stockplatz. Jeden Samstag findet dort ein Flohmarkt statt, dann herrscht in der Straße ein regelrechtes Verkehrschaos. Es gibt sogar einen Gebraucht-CD-Laden, welcher „Search and found“ heißt. Neben CD´s verkauft er auch noch alte Schallplatten. Unser Haus ist das älteste Haus an der Straße. Es wurde 1904 erbaut und wurde bisher nur einmal neu renoviert. In diesem Jahr feiern wir 100-jähriges Jubiläum. Es hat 2 Weltkriege fast gut überstanden. Im Zweiten Weltkrieg hat einmal der Dachboden gebrannt. Aber es konnte sonst noch gerettet werden. An der Wand steht ein Spruch: „Wer will bauen an den Straßen, muss die Leute reden lassen.“ Ich finde, ich wohne in einer schönen Straße, in der nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Verkehr ist.


Kirchweg
Svenja
5. Klasse
Ich lebe seit vier Jahren in meiner Straße. Ich möchte auch später da wohnen, weil vor unserem Haus ist gleich der erste Stand der Wehlheider Kirmes. Wir haben einen riesengroßen Hof am Haus. Hinter unserem Hof ist ein Spielplatz und ein Fußballplatz. Dort spiele ich im Sommer mit meiner Schwester und meiner Freundin. Ich fühle mich in meiner Straße sehr sicher. Es fahren dort kaum Autos. Der Straßenname gefällt mir. Es gibt in der Nähe viele Läden, zum Beispiel Kalimera, ein Edeka, ein Takko, ein Aldi, ein Rewe, ein Plus, ein Rossmann, family und eine Apotheke. Im Winter fahren wir auf unserem Hof Schlitten und bauen einen Schneemann. Auf dem Hof gibt es Garagen. Ein alter Mann behauptet immer, wir hätten ihm seinen Schlüssel geklaut oder seinen Koffer. Doch dabei hat er den Schlüssel an seiner Kette, hinten an seiner Hose, und seinen Koffer im Kofferraum. Sonst ist alles okay.


Kleebreite
Lion
6. Klasse
Ich heiße Lion, und ich wohne erst seit circa 1½ Jahren hier in dieser Straße, sie heißt Kleebreite. Die Straße ist noch nicht einmal so richtig lang. Auf der einen Seite führt sie zu einer quer verlaufenden Straße. Auf der anderen Seite geht es hoch zu einem kleinen Berg. Also eigentlich ist es ja die Hundewiese für unseren Hund und die anderen Hundebesitzer, die in der Nähe wohnen. Wenn man am einen Ende der Straße links abbiegt und gleich das erste Haus nimmt, ist man bei meinem Freund Florino. Warum diese Straße Kleebreite heißt, weis ich nicht genau, aber ich glaube, dass sie deshalb so heißt, weil sie früher wohl so etwas wie ein Trampelpfad war, wo viel Wiese war und unter anderem auch Klee. So, das war’s über meine Straße.


Kleiner Holzweg
Natalie
14 Jahre
Ich wohne in der Straße Kleiner Holzweg. Dort stehen sehr oft viele Autos. Es gibt nicht viele Häuser in der Straße, vielleicht so 4 oder 5 nebeneinander. Es ist nie was los in der Straße. Mir gefällt da nichts an der Straße, es ist nur einfach langweilig dort. Der 27er Bus fährt und der 25er Bus.


Knallhütter Straße
Adem
14 Jahre
In meiner Straße wohne ich seit kurzem, aber es gefällt mir. In meiner Straße gibt es nur Eigentumswohnungen und eine Sackgasse. Aber in meiner Straße gibt es viele Autos und Häuser. Meine Straße ist lang. Ich mag es da zu leben. Aber es gibt keinen Spielplatz für Kinder, leider. Es gibt keine Knallhütte und meine Straße ist sehr ruhig. Es gibt sehr nette Menschen. Es gibt keine Bänke.


Knallhütter Straße
Nikolai
7. Klasse
Die Straße, in der ich wohne, liegt in Kassel Niederzwehren und heißt Knallhütter Straße. Sie heißt so, weil sie vor circa 150 Jahren bis zur Brauerei Knallhütte führte und Pferdekutschen, beladen mit Bierfässern, durch die Straße fuhren. Die Kutscher knallten dann oft mit der Peitsche, um die Pferde anzuspornen. So bekam die Straße ihren Namen. Heute liegt meine Straße in einem ruhigen Wohngebiet, in dem kaum Autos durchfahren. Das ist gut, weil man dann ungestört Fahrrad oder Inliner fahren kann, ohne Angst zu haben, dass einem irgend etwas passiert. Ich finde meine Straße trotzdem ein bisschen langweilig, weil hier fast nur ältere Menschen wohnen und die Kinder, die hier wohnen, sind um einiges jünger als ich. In meiner Straße gibt es keine Veranstaltungen oder irgendwelche Feste, es gibt auch keine Geschäfte, in denen man einkaufen kann und keine Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel. Deshalb ist es für uns und ältere Leute sehr anstrengend, ohne PKW Dinge für das tägliche Leben einzukaufen. Somit müsste unsere Stadt für eine gute Busverbindung in unserem Wohngebiet sorgen. Es gibt in meiner Straße nur Ein-, Zwei- oder Dreifamilienhäuser. Ich wohne mit meiner Tante, meinem Onkel, meinen Großeltern und meinen Eltern in einem Dreifamilienhaus. Meine Nachbarn sind schon sehr alt, aber ganz nett, solange man sie nicht ärgert. Ich verbringe meine Freizeit oft in einer anderen Straße, der Nebenstraße. Dort wohnen zwei gute Freunde von mir. Wir spielen in der Straße, wo sie wohnen, oft Fußball oder Street-Hockey. Die Nebenstraße ist um einiges kleiner als meine Straße. Trotzdem fühle ich mich in meiner Straße sicherer als in deren, weil dort schon mehrmals eingebrochen wurde. Ich wohne in meiner Straße schon mein ganzes Leben. Meine Eltern und ich finden es einfach schön hier, und wir fühlen uns sehr, sehr wohl. Ich möchte hier später auch einmal leben. Jeder Mensch hat an seiner Straße eigentlich etwas auszusetzen, weil keine Straße perfekt ist.


Knickhecke
Alessandro
6. Klasse
Ich heiße Alessandro und lebe in der Knickhecke. Warum sie so heißt, weiß ich nicht. Sie ist nicht sehr groß, es gibt ungefähr 11 Hausnummern. Sie ist nicht länger als 400 Meter. Außer mir wohnen dort viele nette Leute, auch zwei alte Schulfreunde. Vor kurzem ist ein Nachbar von uns gestorben. Neben unserem Haus liegt ein leeres Feld mit vielen Büschen, wo man sich gut verstecken kann. Bei mir in der Straße wohnt auch ein Kassel-Husky-Spieler.


Knüllweg
Asiel
8. Klasse
Hallo, mein Name heißt Asiel. Ich wohne in Helleböhn im Knüllweg. Ich wohne in einer nicht so ruhigen Gegend. Am Rhönplatz ist es zum Beispiel kriminell, aber dafür haben wir dort einen Dönerladen, Sonnenstudio und andere Läden. Auf dem Rhönplatz gibt es auch einen Fußballplatz mit Basketballkörben und einem kleinen Spielplatz. Wir haben auch einen Fußballverein in der Nähe. Ich wohne ja noch in der Nähe der Dönche, wo es ein bisschen ruhiger zugeht, und es dort schöne Architektur-Häuser zu bestaunen gibt.


Knüllweg
Assma
6. Klasse
Die Straße in der ich wohne heißt Knüllweg. Es leben dort sehr viel ältere und nette Leute. Zum Glück wohnen viele Freundinnen nah an mir. In unserer Nähe liegt ein Naturschutzgebiet, das Dönche heißt. Dort gehe ich mit meiner Freundin und mit meinen Pflegehunden raus. Bei uns in der Nähe liegt auch eine Schule namens Fridjof-Nansen-Schule, in der ich mal eine Schülerin war. Gleich daneben liegt ein Fußballplatz.


Knutzenstraße
Ferid
7. Klasse
Ich wohne in der Knutzenstraße, im 5. Stock. Es ist ein schönes Haus. Die Nachbarhäuser sind alle gelb. Wir haben auch eine grüne Garage. Ich bin dort hingezogen, weil es etwas Neues ist. Als ich die Wohnung mit meinen Eltern angeschaut habe, gefiel sie uns, aber es gibt viele schöne Häuser. Da sind aber die Häuser aneinander. Ein Mirabellenbaum ist direkt daneben und viele andere Bäume. Auch sind viele Läden dort, das ist schön. Der Straßenname heißt „Knutzen“, warum weiß ich nicht. Wahrscheinlich „knutzen“ die Menschen. Ich finde den Namen doof. „Warum heißt die Straße so?“ habe ich den Hausmeister gefragt. Er sagte zu mir: „Weil ein Herr Knutzen die Häuser gebaut hat, oder bauen lassen hat. Ich glaube, der Name „A. Werson“ wäre besser, aber egal, mich fragt ja keiner. Es gibt 10 Klingeln an jedem Haus. Die Tür ist immer die gleiche, deswegen sieht das schlecht aus. Das Haus ist gelb, die Türen sind gelb, sogar die Terrassen. Die Kinder sind alle doof. Ich hasse die kleinen Kinder, weil sie immer Sachen klauen. Wenn ich sehe, dass sie etwas klauen wollen, dann sage ich: „Hört auf damit! Habt ihr keine Eltern, die euch Sachen kaufen? Was ist denn, wenn jemand eure Sachen klauen würde?“ Dann sind sie immer still und gehen weg. Ich kann das aber nicht immer sagen, weil ich nicht überall sein kann. Sonst sind alle anderen Menschen nett. Die Schule ist nicht weit weg. Das finde ich gut an diesem Ort.


Kochstraße
Lea
6. Klasse
Meine Straße ist eine kurze Einbahnstraße in Wehlheiden. Sie heißt Kochstraße. Ihren Namen hat sie von einem Schriftsteller namens Koch, der von 1808-1858 lebte. Unser Haus ist mit wildem Wein bewachsen und steht etwa 10 m von der Straße entfernt. Neben uns ist ein Biergarten, "die Backstube". In dieser "Backstube" wurden früher Brote der Wehlheider Bewohner gebacken. Man brachte den fertigen Teig, der dort fertig gebacken wurde. Direkt daneben befindet sich ein kleines Geschäft, es heißt „Avalon“, in dem man Schmuck, Bücher, CDs und andere Dinge kaufen kann. Wir haben auch sehr nette Nachbarn. Die Wehlheider Kirmes ist ca. 50 m von uns entfernt, auf dem Georg-Stock-Platz. Die Besucher der Kirmes laufen durch unsere Straße zum Biergarten. Ein Zahnarzt hat seine Praxis im Nachbarhaus. Ein Spielplatz, ein Rewe und ein Plus ist auch nicht weit. Im Biergarten ist schon mal was passiert, das ich euch jetzt erzählen möchte: Es war an einem Samstagmorgen, ca. 8.00 Uhr. Als ich so vor mich hin träumte, hörte ich nebenbei ein leises knistern, aber es störte mich nicht. Plötzlich rief mein Vater, ich soll mal ganz schnell aus dem Schlafzimmerfenster gucken. Ich rannte ins Schlafzimmer und schaute aus dem Fenster. Ich traute meinen Augen nicht, denn im Biergarten brannte es. Meine Mutter lief aufgeregt zum Telefon um die Feuerwehr zu benachrichtigen, als mein Vater mit einem Eimer Wasser nach unten ging, um das Feuer zu löschen. Er war noch nicht ganz fertig damit, als wenige Minuten später zwei Polizei- und drei oder vier Feuerwehrautos kamen. Sie löschten den Rest des Feuers und nachdem sie die Brandursache festgestellt hatten, fuhren sie wieder. Der Brand wurde durch heiße Asche in einer Mülltonne ausgelöst. Der Besitzer des Biergartens spendierte uns einige Tage später ein paar Getränke.


Kochstraße
Nadine A.
6. Klasse
Ich wohne in meiner Straße schon 12 Jahre. In meiner Straße stört mich besonders, dass die Autofahrer nicht auf die kleinen Kinder aufpassen. Ich würde an meiner Straße verändern, dass es eine große Wiese gibt, mit einem Spielplatz. Aber ich möchte später nicht dort leben. Meine Straße sollte groß sein. Vielleicht mit einem Freizeit-Park und einem Bauernhof, der nur mir gehört. Dann sollten Bäume in einer Reihe aufgestellt werden, mit orangenen Blättern.


Kochstraße
Nadine
6. Klasse
Ich lebe seit sechs Jahren in der Kochstraße. Ich finde es gut dort zu leben, weil wir ein gutes Nachbarschaftsverhältnis haben. Ich möchte später auch dort leben. Ich finde es schön, dass wir in der Nähe einen Spielplatz und eine große Rasenfläche haben. Dort treffe ich mich immer mit meinen Freunden um Fußball zu spielen. Im Sommer können wir auch auf der Straße spielen, da unsere Straße eine Einbahnstraße ist und der Verkehr ganz gering ist. Einmal im Jahr ist bei uns Kirmes, das ist voll cool. Ich würde es gut finden, wenn ein paar Bäume in unserer Straße gepflanzt würden. Wie ich mir meine Straße vorstelle: Ich würde in meiner Straße viele Bäume und Blumen pflanzen. In meiner Straße dürften die Autos nur im Schritttempo fahren, damit die Kinder ohne Gefahr auf der Straße spielen könnten. Einen großen Fußballplatz mit Schwimmbad würde ich in meiner Straße gut finden, damit man nach dem Fußballspielen gleich in das kalte Wasser springen kann.


Kohlenstraße
Saman
6. Klasse
Hallo! Ich heiße Saman. Ich wohne in der Kohlenstraße. Das ist in der Nähe vom Kirchweg. Das Haus, in dem ich wohne, steht in der Kohlenstraße am allerlängsten. Ich wohne 4 km weit weg von meiner Schule. In der Nähe gibt es jeden Samstag Flohmarkt. Die Vermieterin wohnt über uns. Sie ist eine ältere Dame, aber sie ist sehr lieb. Sie gibt mir oder meiner Familie immer Schokolade oder Geld, wenn wir Geburtstag haben. In dem Viertel, in dem ich wohne, kennt jeder jeden. Bei uns in der Straße gibt’s etwa um die 15 Kinder. Die Gegend aber ist eigentlich gut. Wir wohnen direkt neben Lidl und circa 300 Meter weiter weg ist ein McDonalds und ein toom Markt. Aber es sind eigentlich alle lieb.


Kohlenstraße
Schabnam
6. Klasse
Ich lebe schon seit 5 Jahren in der Kohlenstraße. Ich fühle mich ganz sicher in meiner Straße, ich verbringe meine Freizeit oft draußen. Ich finde es gut, dass ein Spielplatz in unserer Straße ist, da treffe ich mich oft mit meinen Freunden. Was mich an unserer Straße stört ist die Farbe unseres Hauses. Wie meine Straße sein soll: Ich sollte ein eigenes Haus haben mit einem Pool. In der Straße sollen nur nette Menschen leben. Da sollen keine Autos fahren, sodass Kinder draußen spielen können. Und jede Woche soll ein anderer Nachbar eine Party geben. Außerdem sollen in der Straße Pflanzen wachsen.


Kölnische Straße
André
6. Klasse
Meine Straße in der ich wohne heißt Kölnische Straße. Ich habe einen Spielplatz oben im Tannenwäldchen, wo ich mit meinen Freunden spiele. Mir gefällt der Name meiner Straße. Es wohnt ein Freund in meiner Straße, der heißt Moses.


Kölnische Straße
Florian
15 Jahre
Dies ist eine Geschichte über die Kölnische Straße in Kassel. Die Straße liegt im Stadtteil Kirchditmold. Die Straße ist sehr groß und an manchen Stellen viel befahren, aber es gibt auch ruhige Stellen. Eine ruhige Stelle ist da wo ich wohne, es gibt dort wenig Verkehr. Es gibt in meiner Gegend sogar einen Wald, das Tannenwäldchen. Dort habe ich als kleines Kind an dem dort angeschlossenen Spielplatz gespielt. Hinter den Häusern meiner Straße ist eine große Bahntrasse, dort fahren täglich dutzende Züge lang, aber man gewöhnt sich an den Lärm. Bei mir in der Gegend wohnen eine Menge ältere Leute. Aber auch sehr viele Kinder, die jeden Tag auf der Straße und auf den großen Grünflächen spielen und Spaß haben. Im Moment gibt es viele Bauarbeiten in meiner Straße. Es werden die Straßen aufgerissen und an den Rohren wird gearbeitet. Ich wohne schon seit sieben Jahren in der Straße und fühle mich sehr wohl dort. Denn ich habe dort sehr viel erlebt und bin da ja fast groß geworden. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Straße verschaffen und hoffe, dass es euch gefallen hat.


Kölnische Straße
Jonas
7. Klasse
Ich lebe seit 5 ½ Jahren in meiner Straße. Die Straße ist nichts Besonderes, es gibt viele Reihenhäuser. Ich habe sicherlich nicht vor, mein restliches Leben in der Straße zu verbringen. Die Straße ist zwar nicht hässlich, aber so schön finde ich dann die Kölnische Straße auch nicht. Meine Freizeit verbringe ich nur selten in meiner Straße, da es dort nicht so spannend ist. Auf der Wiese vor meinem Haus ist alles voller Hundemist, deshalb kann man dort zum Beispiel nicht Fußball spielen. Außerdem beschweren sich die Leute nur über die spielenden Kinder und gar nicht über die Hunde, was ich ziemlich ätzend finde. In meiner Straße gibt es Dinge die gut sind und schlecht, aber eigentlich fühle ich mich schon recht wohl. Denn sie ist recht ruhig und es fahren kaum Autos vorbei. Allerdings finde ich es doof, dass jede freie Ecke zugebaut wird.


Kölnische Straße
Moses
6. Klasse
Ich wohne in der Kölnischen Straße seit zwei Jahren, und möchte da noch länger bleiben. Ich verbringe sehr viel Zeit in der Straße, aber auch viel bei meinen Freunden. An meiner Straße gefällt mir, dass in der Straße ein Wald ist, in dem man gut spielen kann, und dass in meiner Straße Freunde von mir leben. In meiner Straße leben: Meine Mutter, mein Bruder und mein Halbvater.


Kölnische Straße
?
7. Klasse
Meine Straße heißt Kölnische Straße. Ich fühle mich in der Straße sehr sicher, weil noch nie etwas Schlimmes, oder etwas ähnliches, vorgefallen ist. Ich wohne schon seit 1½ Jahren in meiner Straße. Meine Straße ist sehr lang und ich wohne direkt neben einem thailändischen Restaurant, das Wok heißt. An meiner Straße stört besonders, dass es eine Hauptstraße ist und wenn ich zum lüften das Fenster öffne, hört man die Autos die hupen, und das stört. Wenn ich mal älter bin, möchte ich in einer anderen Straße wohnen. Weil ich mal in einem eigenen Haus leben möchte und weil eine Oma unter uns wohnt, die jedesmal motzt, wenn etwas auf den Boden fällt. Und wir haben über uns 3-jährige Zwillinge, die immer wie wild herumhüpfen und somit Krach machen. Außerdem steht links von uns eine Bäckerei, die Ahlert heißt.


Kolpingstraße
Nick
6. Klasse
Ich finde meine Straße gut. Sie ist nicht so groß, denn sie ist klein. Meine Straße ist eine Sackgasse. Meine Nachbarn sind sehr nett. Fast alle haben Haustiere. In meiner Straße ist auch eine Kirche, wo fast jeden Sonntag was los ist. Da kann ich fast nie ausschlafen, das ist voll doof. Bei unserer Straße ist fast immer was los, denn in unserer Straße neben der Kirche ist auch ein Kindergarten. Da holen die Eltern die Kinder immer mittags ab. Gegenüber ist auch noch ein Spielplatz, wo ich mich im Sommer fast immer mit meinen Freunden treffe und etwas mit ihnen spiele. Hinten in unserer Straße ist noch ein großer Parkplatz, wo ich und meine Freunde meist Streethockey spielen. Das ist meine Straße.


Königinhof
Nadine
17 Jahre
Ich wohne in der Königinhofstraße in Bettenhausen. Seit fast 7Jahren wohne ich dort. Es ist ein Zweifamilienhaus. Unten ist die Firma, also das Büro, in der Mitte wohnen wir, und ganz oben, also über uns, unsere Nachbarn, die ein bisschen komisch sind. Die ganze Königinhofstraße ist schon lang, aber auch wirklich nur Betriebsgelände, dadurch ist auch sehr viel Verkehr auf unserer Straße. Es fahren auch sehr viele ein und aus bei uns. Auf unserer Straße passiert auch sehr viel Gewalt, und Unfälle. Nach der Arbeitszeit kann man so laut sein wie man will und es stört auch keinen. Weil keiner weiter in unserer Nähe wohnt, selbst unsere Nachbarn nicht. Mir gefällt es eigentlich ganz gut dort, aber manchmal ist es einfach zu ruhig und das ist langweilig - aber es hat auch etwas Gutes.


Korbacher Straße
Andre
6. Klasse
Hallo, ich bin Andre. Ich wohne in der Korbacher Straße. Das ist eine gute Straße, denn ich habe viele Freunde. Sie heißen Tommy, Jan, Adrian und Phillip. Wir spielen im Sommer immer Straßenhockey und fahren Fahrrad. Wir sind gute Freunde. Wir machen alles zusammen. Wenn ich die Straße umbenennen könnte, würde ich sie „Freundestrasse“ nennen.


Korbacher Straße
Angelina
5. Klasse
Die Straße in der ich wohne heißt Korbacher Straße. Es ist eine sehr große Straße und eine der längsten Straßen in Kassel und Umgebung. In der Nähe der Korbacher Straße fließt auch der Grunnelbach. Ich mag die Korbacher Straße eigentlich sehr gerne. Ich kenne mich dort gut aus und es wohnen viele Freundinnen von mir auch dort. Nur das doofe ist, dass ziemlich viel Verkehr in dieser Straße ist. Naja, und in der Korbacher Straße liegt auch noch die Dorothea-Viehmann-Schule, in die ich früher von der 1. bis zur 4. Klasse gegangen bin. Ich wohne gerne in der Korbacher Straße und ich hoffe, dass wir dort nie wegziehen.


Korbacher Straße
Burhan
13 Jahre
Ich habe in unserer Straße keine Freunde, weil die Kinder noch zu klein sind. Ich kann im Garten nur Fußball spielen. Die Korbacher Straße ist sehr lang.


Korbacher Straße
Emre
5. Klasse
Ich wohne in der Korbacher Straße. Das Haus gehört uns, wir wohnen nicht zur Miete. Zu Hause wohnen: Ich, mein Vater, meine Mutter und meine Schwester. Wir wohnen in der 2. Etage. Und meine Großeltern kommen zu Besuch aus der Türkei, sie bleiben 2 oder 3 Monate da. Und mein Onkel wohnt in der 1. Etage.


Korbacher Straße
Magdalena
15 Jahre
In dieser Straße wohne ich schon ziemlich lange. In der Nähe sind ein Friseur, ein Fitnessstudio, und ein paar verschiedene Ärzte gibt es auch. Wenn man ein Stück weiter geht, dann kommt die Universität. Unser Haus steht zwar an einer Straße, aber dies ist keine Hauptstraße, es ist eher ruhig. Außer dass manchmal ein Zug vorbeifährt, aber nach einer Zeit kann man sich daran gewöhnen.


Korbacher Straße
Nora
5. Klasse
Ich heiße Nora, ich wohne in der Korbacher Straße. Mein Vater besitzt eine Schreinerei. Gleich nebenan ist der Bäcker namens Textor. Unsere Straße ist sehr lang, sie geht durch Bettenhausen und noch weiter. In der Straße wohnen nicht gerade sehr viele Kinder. Ich finde die Straße eigentlich langweilig. In der Straße gibt es noch einen Arzt, einen Gartencenter und in der Nähe ist die Dönche. Und ganz oben fährt auch noch ein Zug. In der Straße wohnt noch eine meiner Klassenkameradinnen, nämlich Ayse, sie ist ein sehr nettes Mädchen. Oben ist eine Brücke, da geht man durch, wenn man zum Arzt oder zum Augenoptiker will. Meine Oma und mein Opa wohnen in der Dorothea-Viehmann-Straße. Diese Straße ist gleich um die Ecke. Ich gehe jeden Tag ungefähr dreimal die Straße lang. Gegenüber ist noch die Dorothea-Viehmann-Schule und das Athos, da gehen wir öfters rein. So, das war auch schon mein Straßenbericht.


Korbacher Straße
Stephen
6. Klasse
Ich bin Stephen und wohne in der Korbacher Straße. Die Korbacher Straße ist so lang, dass ich gar nicht weiß, wie lang. Die Frankfurter Straße ist direkt daneben. Sie ist noch länger. Nachts ist es auf der Korbacher immer ganz still. Meine Freunde sind fast alle in meiner Umgebung. Einige wohnen aber auch Kilometer weit weg. Die Korbacher Straße führt in einen Bereich, der auch Korbach heißt. An der Mitte ungefähr ist ein Bäcker. Manchmal kommen Katzen zu uns und fangen unsere Mäuse. Wir geben ihnen auch Milch, denn manchmal finden sie keine Mäuse. Die Schule, in die ich gehe, heißt Leimbornschule und ist (geschätzt) 300 Meter von meinem Haus entfernt.


Korbacher Straße
Sukra
14 Jahre
Ich bin Sukra und bin 14 Jahre alt. Meine Straße ist langweilig, aber es fahren viele Autos durch meine Straße. Es gibt keine Jugendlichen. In der Nähe ist das Einkaufszentrum. Es gibt viele alte Nachbarn. In der Nähe gibt es auch Fitness Factory, Schicki Micky Frisör und so weiter! Tschüß!


Körnerstraße
Ventsislava
10. Klasse
Körnerstraße. Viele Häuser, Bäume und eine Schule. Es wäre wunderschön, wenn diese Schule nicht da wäre! Jeden Morgen höre ich kurz nach 7 Uhr den Schulgong. Ich sehe durch das Fenster wie die Schüler in den Hof strömen. Gerade das nervt mich. Sogar an den Feiertagen bin ich gezwungen, das Gymnasium zu sehen. Sonst ist alles in Ordnung! Die Nachbarn sind nett und freundlich. Von dem Wohnzimmer habe ich einen Blick auf die Messe. Dieses Jahr ist sie besonders schön. Leider kann ich mich manchmal auf das Lernen nicht konzentrieren. Aber das macht doch nichts! Vorteilhaft ist es, dass ich mit zwei Schritten da bin, wie es gesagt wird: „Man muss mit dem zufrieden sein was man hat!“ Zumindest bin ich das immer noch, weil ich die Straße nicht so gut kenne. Ich bin nämlich vor kurzem dahin umgezogen.


Krappgarten
Jessica
9. Klasse
Wenn ich überlege, ob mir etwas an meiner Straße gefällt, fallen mir eigentlich nur Sachen ein die mich an meiner Straße stören. Da sind zum Beispiel alte Leute, die sogar nach der Mittagsruhe vor meiner Tür stehen und sich über meine angeblich zu laute Musik beschweren. Oder ein anderes Beispiel ist, dass es in meiner Umgebung viel zu wenig Zigarettenautomaten gibt. Jedesmal, wenn ich mir Zigaretten kaufen will, ist der Automat bei mir um die Ecke defekt, sodass ich extra zur Dennhäuserstraße laufen muss um eine rauchen zu können. Außerdem regt es mich total auf, dass andere Leute ihre Hunde in meinen Garten machen lassen. Ich habe es schon einige Male beobachtet. Und wenn ich die Leute darauf angesprochen habe, taten sie so als würden sie mich nicht hören, oder sie stritten alles ab. Es gab auch schon einen Vorfall: dass mich ein älterer Mann geschlagen hat. Der danach allerdings von meiner Mutter und mir angezeigt wurde.


Kunoldstraße
Anna
7. Klasse
Die Straße in der ich wohne heißt Kunoldstraße. Ich weiß nicht warum sie so heißt. Unser Haus hat 2 Stockwerke, wir wohnen im 1. Stockwerk. Wir wohnen seit sieben Jahren in der Kunoldstraße. Wichtig sind mir die Freunde, die auch in dieser Straße wohnen. Später will ich lieber woanders, in einer eigenen Wohnung, leben. Meine Freizeit verbringe ich nur selten in meiner Straße. Typisch für unsere Straße ist, dass man keinen Parkplatz bekommt.


Kunoldstraße
Anne
7. Klasse
Ich lebe seit den Sommerferien 2003 in Kassel. Mir gefällt die Straße sehr gut, denn ich habe es nicht weit zur Bus-Bahnhaltestelle. In unserer Straße gibt es ein paar Läden: Schlecker, Heidis Wusellädchen, Fundus, einen Friseur und einen Bäcker. Ich habe es nicht weit bis zum ICE-Bahnhof und auch nicht weit bis zur nächsten Eisdiele. Und ein Tegut ist auch in der Nähe. Mir gefällt an der Straße besonders gut, dass ich alles ziemlich schnell erreiche, wenn ich etwas brauch. Es wär gut, wenn da noch ein Wicky oder so was ähnliches wär. In der Straße stehen viele alte Häuser und es sind nur ein paar Bäume zu sehen. Es leben viele Kinder und Jugendliche in der Straße, die ich aber nicht kenne. Außer eine Familie, bei denen ich manchmal babysitte. Die Straße heißt Kunoldstraße. Ich würde den Namen nicht ändern, denn er gefällt mir gut. Ich gehe nicht so oft raus um zu spielen, dafür bin ich schon zu alt. Aber die kleinen Kinder malen manchmal mit Kreide auf die Bürgersteige oder spielen mit anderen Sachen, wie z.B. Hüpfgummi. Auf der Straße können sie nicht spielen, denn es kommen viele Autos. Einmal ist bei uns im Haus eingebrochen worden, aber das war schon länger her. Ich fühle mich in meiner Straße sehr wohl und sicher.


Kunoldstraße
Annemarie
12 Jahre
Ich wohne in der Kunoldstraße. Sie liegt an der Wilhelmshöher Allee. In der Kunoldstraße ist ein Spielplatz, der ganz versteckt ist. Wenn ich auf die Straße gehe und nach rechts schaue, sehe ich den Herkules, das Symbol Kassels. Ich gehe auch manchmal zum Wilhelmshöher Park. Von der Kunoldstraße ist das gar nicht weit. In der Kunoldstraße ist was los. Nachts höre ich manchmal einen alten Mann Opern singen. Es gibt ganz genau nebenan von meinem Haus eine Bäckerei. Die Kunoldstraße ist ganz dolle musikalisch. Neben der Kreuzung ist ein Musikgeschäft. Man hört täglich Klavier- und Geigenmusik, also muss man gar kein Radio anmachen. Mein Hausnachbar von gegenüber ist total ätzend. Aber sein Sohn ist cool. Sie feiern fast jede Nacht. Ich hoffe, ich werde auch mal eingeladen.


Kunoldstraße
Max
7. Klasse
Meine Straße geht von der Kirchditmolder Straße bis zum Wilhelms Gymnasium, es ist die Kunoldstraße. In der Kunoldstraße gibt es viele kleine Geschäfte, welche gar nicht auffallen. Die Geschäfte sind: Der Kontaktladen, in den man alte oder zu kleine Kleidung oder Sonstiges hinbringen kann. Die Sachen werden dort für wenig Geld und freiwillig verkauft. Dann gibt es noch den Gagelmann, ein winziger Laden, den man kaum betreten kann, da er total vollgestellt ist. Der Laden hat nur mittwochs und samstags geöffnet. Herr Gagelmann, der Eigentümer des Ladens, stimmt auch Klaviere. Dann gibt es noch das Sanitätshaus, in dem man Bälle und andere Geräte für gymnastische Übungen kaufen kann. Als nächstes kommt der Bäcker „Umbach“ in der Kunoldstraße. Diesen Bäcker gibt es schon sehr lange und man sieht viele alte Kunden dort, welche wahrscheinlich schon ihr Leben lang dort einkaufen. Als nächstes kommt ein kleiner Büro-Laden in der Kunoldstraße, welchen man kaum sieht. Gegenüber von diesem Laden war mal ein Taucherladen. Dort ist aber jetzt auch ein kleiner Laden, in welchem man Kerzen und sonstiges kaufen kann. Schräg gegenüber von meinem Haus ist jetzt seit ca. einem halben Jahr ein Laden, er heißt „Heidi’s Wusel-Lädchen, Antiquitäten und Raritäten“. Dieser Laden wird von einer ca. 65-jährigen Dame geführt, welche immer in weißen Socken herumläuft. Wenn man in diesen Laden reinkommt, ist es ähnlich wie beim Gagelmann: Alles zugestellt. Es gibt in diesem Laden viele alte Gegenstände, wie z.B. Puppen und Teller. Ich kenne kaum Leute aus meiner Straße. Ich sehe nur manchmal was die Leute an den Fenstern an dem Haus gegenüber machen. Eine Frau von dort hängt jeden Morgen ihre Bettdecke aus dem Fenster, und bleibt meistens noch ca. eine halbe Stunde am Fenster stehen und guckt sich an was in der Straße passiert. Kinder von gegenüber aus dem Erdgeschoss klettern manchmal aus dem Fenster nach draußen, oder umgekehrt. Das ist alles, was ich aus meiner Straße weiß. Aber mich stört dies auch nicht. Es gefällt mir aber in meiner Straße und das ist für mich die Hauptsache.


Kunoldstraße
Paul
8. Klasse
Ich lebe seit 7 Jahren in der Kunoldstraße, direkt neben dem schon sehr alten Wilhelmsgymnasium. Wenn dort Elternabende oder Schulfeste stattfinden, ist immer viel Betrieb und meistens alles zugeparkt. Die Sportanlagen kann jeder benutzen. Außerdem gibt es in der Kunoldstraße den Bäcker Umbach, bei dem man das beste Brot Kassels kaufen kann. Und den Walter-Schücking-Platz. Walter Schücking war ein bekannter Jurist in der Zeit der Weimarer Republik. Im Moment lebe ich gerne in der Kunoldstraße, weil sie eine gute Lage hat und weil ich mich dort sicher fühle. Man ist z. B. in fünf Minuten im Bergpark, oder mit der Linie 3 in einer Viertelstunde im Stadtzentrum. Später allerdings möchte ich nicht mehr dort leben, weil es so viele alte Leute gibt. Wenn ich erwachsen bin möchte ich in einer anderen Stadt wohnen.


Kunoldstraße
Silvia
6. Klasse
Ich wohne in der Kunoldstraße. So kommt man dort hin: Vom Bahnhof Wilhelmshöhe die Wilhelmshöher Allee nach oben und dann bei der Kunoldstraße links einbiegen. In meiner Straße sind viele alte, mit Wein bewachsene Häuser. Das gefällt mir sehr. Ich lebe seit 12 Jahren in meiner Straße. Aber später möchte ich nicht dort wohnen, weil ich schon so lange dort wohne. Im Sommer bin ich oft draußen. In der Kunoldstraße gibt es einen Schlecker, zwei Frisöre, eine Schule und einen Kindergarten. Vor kurzem war noch ein Taucherladen gegenüber von meinem Haus. Außerdem gibt es in meiner Straße einen Laden der sich Heidi`s Wusel-Lädchen nennt, und einen der Fundus heißt, eine Bäckerei und einen Second-Hand-Laden. Ich fühle mich in meiner Straße sehr wohl, weil ich alles gut kenne. Es leben viele Kinder in der Kunoldstraße, weil die Vermieterin sehr darauf achtet, dass Kinder in meiner Straße wohnen - damit niemand alleine ist. Sonst gibt es keine besonderen Gebäude. Man hört manchmal Geräusche von der Wilhelmshöher Allee, aber wenn, dann nur ganz leise.


Kunoldstraße
Teresa
8. Klasse
Ich wohne in der Kunoldstraße, in einem Backsteinhaus, im 2. Stock. In der Straße ist ein Gymnasium in Richtung Marbachshöhe und ein Schlecker in Richtung Wilhelmshöher Allee. Es ist ganz schön, dass Haltestellen der Bahn so nah sind, und dass meine Freundin dort wohnt. Ich glaub, in der Kunoldstraße möchte ich später mal nicht wohnen, auch wenn es da eigentlich ganz o.k. ist. Ich wohne circa seit 3 oder 4 Jahren dort. Typisch für meine Straße ist, dass man fast nicht einen Parkplatz findet. Bei uns im Haus gibt es drei Stockwerke, einen Dachboden und einen Keller. Hinter dem Haus ist ein großzügiger Garten und ein Architektenbüro. Neulich ist bei der Ecke Kunoldstraße/Friedrich-Naumann-Straße eine Frau angefallen worden. Das ist eigentlich nicht so in unserer Straße. Ich glaube, es hätte an jeder beliebigen Straßenecke auch passieren können.


Kurt-Schumacher-Straße
Azat
6. Klasse
Ich heiße Azat und ich wohne in der Kurt-Schumacher-Straße. Ich erzähle jetzt was über meine Straße: Ich lebe seit zwei Jahren in meiner Straße. Ich finde meine Straße sehr laut. Das finde ich gut, weil da viele Autos sind. Ich hab in meiner Straße keinen besonderen Menschen. An meiner Straße gefällt mir das Internetcafe, weil da viele Menschen sind und sehr viele Telefonzellen. Manchmal hatte ich einen Gedanken, dass ich irgend etwas an meiner Straße verändern sollte. Ich würde aber nichts ändern, weil sie mir gefällt so wie sie ist. Ich finde meine Straße sehr typisch, weil da viele Moslems sind.


Kurt-Schumacher-Straße
Cinar
14 Jahre
Ich heiße Cinar und bin 14 Jahre alt. Ich lebe seit zwei Jahren in meiner Straße. Dort ist es schön, weil es mitten in der Stadt ist. Wenn mir langweilig ist, gehe ich meistens in die Stadt, weil ich in der Nähe wohne. Unter uns ist ein Internetcafe. Das finde ich schön, weil ich dort chatten gehen kann. Den Namen meiner Straße finde ich nicht schön, ich würde ihr lieber einen anderen Namen geben. Manchmal kommen besoffene Leute in meine Straße. Das finde ich nicht schön, weil es könnte für meine kleinen Geschwister gefährlich sein. In der Nähe meiner Straße haben wir auch einen Dönerimbiss. Ich finde ihn schön, weil er in der Nähe liegt, dann kann ich immer dorthin gehen. Es dauert 15 Minuten bis ich von meiner Straße zur Schule komme. Gegenüber bei uns ist ein Klamottengeschäft und daneben ist eine Bäckerei.


Kurt-Schumacher-Straße
Ibo
12 Jahre
Ich heiße Ibo, ich wohne in Kassel in der Kurt-Schumacher-Straße. Bei mir nebenan ist ein Internet-Café und eine Bäckerei und ein Restaurant. Es ist nicht schön, dass es so viele Autos gibt und gefährliche Menschen, die Drogen nehmen. Manchmal beobachte ich es. Aber in der Ecke ist ein Spielplatz.


Kurt-Schumacher-Straße
Mario
6. Klasse
Ich bin Mario und lebe zurzeit in der Kurt-Schumacher-Straße und bin 12 Jahre alt. Ich finde, dass meine Straße in der ich lebe meistens schlecht ist, weil die Kinder hier alle rauchen, und sie sind auch alle unter 18 oder 16 Jahren, und das finde ich auch schlecht. Aber hier gibt es auch schöne Parks, da kann man spielen. Trotzdem würde ich hier wieder wegziehen. Andererseits würde mir dann was fehlen, abends die Ruhe und tagsüber die Laute des spontanen Alltags. Ich glaube, wenn ich eine eigene Wohnung haben möchte, würde ich gerne in der Mombachstraße wohnen, weil es dort viele tolle Dinge gibt, wie Spielplätze oder meine Freunde, das finde ich am tollsten. Die Kurt-Schumacher-Straße ist auch sehr lang, sie führt ungefähr bis zum Messeplatz. Wenn man die Straße runtergeht, sieht man viele interessante Läden und Sachen, die einen faszinieren können. In meiner Straße gibt es auch Diskriminierung. Aber ich finde, jeder Mensch ist gleich. Wenn ich was in meiner Straße ändern könnte, dann hätte ich die Raucher unter 16 Jahren abgeschafft, und dass die Diskriminierung aufhört, und dass jeder Mensch gleichwertig behandelt und respektiert wird.


Kurt-Schumacher-Straße
Richi
5. Klasse
Ich wohne seit zwei Jahren in der Kurt-Schumacher-Straße. Wenn ich aus dem Haus gehe und Fußball spielen möchte, dann meckert ein alter Mann und sagt immer: „Wenn ihr weiter spielt, dann rufe ich die Polizei.“ Er fotografiert uns auch. Ich fühle mich in meiner Straße nicht wohl, weil in unserem Keller jeden Abend Penner sind, die sich betrinken und so laut sind, dass ich und meine Schwester nicht schlafen können. Wenn wir eingeschlafen sind, dann gehen Fensterscheiben kaputt. Mir gefällt es auch nicht, dass unser Hof so klein ist. Eigentlich würde ich unseren Hof gern vergrößern lassen. Ja, alle Menschen sind für mich wichtig, ob ich sie mag oder ob sie mich nicht mögen. Die Markthalle in meiner Straße ist für mich sehr wichtig, weil sie schön ist.


Kurze Erlen
Dennis
5. Klasse
Ich wohne seit 2002 in der Straße. Ich möchte da wohnen, weil es schön ist. Ich bin gerne am Jugendzentrum. Meine Straße soll heißen „Fußball Straße“. Meine Straße heißt Kurze Erlen. Bei uns auf der Straße war ein Besoffener, der hat alls bei seiner Freundin geklingelt. Dann kam sie ans Fenster und hat gesagt: Wenn du weiter klingelst, rufe ich die Polizei! Und dann kam die Polizei und hat ihn mitgenommen.


Kurze Erlen
Marcel
7. Klasse
In meiner Straße wohne ich seit 12 Jahren. Sie liegt ungefähr südwestlich von Kassel, in Oberzwehren. In meiner Straße wohnen viele Freunde von mir. Es gibt aber auch Freunde, die in einer anderen Straße (die im Wohnviertel liegt) wohnen. In meiner Freizeit treffe ich mich oft mit Freunden im Jugendzentrum oder auf dem Fußballplatz. Im Jugendzentrum können wir alles machen was wir wollen. Wie zum Beispiel Musik hören, Basketball spielen, Fußball spielen, im Internet surfen, mit Freunden im „Café“ abhängen und noch vieles mehr. Die Betreuer unternehmen oft was mit uns. Dort gibt es, wenn Ferien sind, Ferienspiele. Am schönsten ist immer noch das Sommerfest, was wir mit dem Jugendzentrum im Sommer veranstalten. Dann können wir dort Kistenklettern machen und noch andere Aktivitäten. Auf dem Fußballplatz spiele ich hauptsächlich im Sommer, mit meinen Freunden. Manchmal spielen wir dort bis es dunkel wird und wir nichts mehr sehen. Ab und zu wollen wir in unserer Straße Street-Hockey spielen. Aber das geht nicht, denn die älteren Leute beschweren sich beim Hausmeister, weil wir zu laut sind. Der verscheucht uns dann meistens und dann dürfen wir uns wieder einen anderen Platz zum spielen suchen. Meistens vergessen die älteren Leute, dass sie selbst einmal Kinder waren. Deshalb würde ich vorschlagen, dass bei uns eine verkehrsberuhigte Zone errichtet wird. Die Grünflächen könnten außerdem noch besser von den Vermietern gepflegt werden. Im Großen und Ganzen ist meine Straße, in der ich wohne, in Ordnung. Es ist selbstverständlich, dass nicht alles perfekt sein kann. Vielleicht wird irgendwann etwas von den Vermietern oder von der Stadtverwaltung verbessert.