|
Kassel |
|
|
Haardtweg Alina 8. Klasse Ich lebe im Haardtweg in Kassel, im Stadtteil Kirchditmold. In meiner Straße wohnen viele nette Leute (aber nicht alle sind so!). Da gibt es zum Beispiel eine Frau, die nie grüßt und immer unfreundlich guckt. Ich bin der Meinung, dass das total unhöflich ist! Eine andere Sache ist die, dass Leute in unserer Straße einen Holzzaun um ihr Grundstück gebaut haben. Alle Nachbarn haben sich darüber beschwert, doch der Zaun steht immer noch. Dazu kommt, dass die Leute ihn schwarz angestrichen haben. Jetzt steht in meiner Straße ein circa 2 Meter hoher, schwarz angestrichener Holzzaun! Obwohl sie die Baugenehmigung nicht haben, lassen sie den Zaun einfach stehen und bezahlen das Strafgeld dafür. In meiner Straße gibt es aber auch richtig nette Leute. Leute sind für mich dann nett, wenn sie einen grüßen oder wenigstens anlächeln. Zum Glück sind alle aus meiner Straße, bis auf ein paar Ausnahmen, total nett. Was mir noch an meiner Straße gefällt, ist, dass hier nur schöne Häuser stehen. Hier gibt es keine Reihen- oder Hochhäuser. In meiner Straße fahren kaum Autos, nur die der Anlieger, deswegen ist es hier sehr ruhig. So können Eltern ihre Kinder in Ruhe spielen lassen. Was ich auch noch gut finde ist, dass in der Nähe ein Supermarkt ist. Und wenn ich dann doch mal in die Stadt möchte, ist die Bushaltestelle nicht weit weg. Habichtsforstweg Martin 12 Jahre Ich heiße Martin. Ich bin 12 Jahre alt. Im Habichtsforstweg ist es immer still. Im Sommer spielen meine Freunde und ich immer auf der Straße Hockey. Es gibt die Hausnummern 7 bis 19. Im Winter machen wir immer eine Schneeballschlacht. Hafenstraße Deborah 12 Jahre Hallo, ich bin Deborah, ich wohne in der Hafenstraße. Bin zwar erst neu hier eingezogen, aber ich finde es schön, und habe sehr viele Freunde hier. Neben mir ist ein Kiosk. Am liebsten bin ich im „Haus der Jugend“ oder auf unserem Hof (eher gesagt Innenhof), der gehört nur uns. Meine Straße würde ich gerne umbenennen, weil alle denken wir wohnen am Hafen. Aber am liebsten bin ich auf dem Spielplatz mit meinen Freundinnen und Freunden. Hafenstraße Jennifer 12 Jahre Mein Name ist Jennifer, ich wohne in der Hafenstraße/Kassel. Ich finde nicht gut, dass hier so viele Leute leben die Alkohol trinken. In meinem Haus lebt eine Frau die auch sehr viel Alkohol trinkt, und sehr laut ist. Manchmal passieren auch Brand-Unfälle. Es könnte hier auch etwas sauberer sein, weil viele Menschen werfen Müll auf den Boden. In dieser Straße gibt es einen Kiosk und ein Lebensmittelgeschäft. Auch einen Friseur und ein Anglerheim gibt es, ein Gefängnis und eine Schule gibt es auch. In der Nähe der Straße gibt es auch einen Spielplatz. In der Hafenstraße gibt es einen Kindergarten. Die Hafenstraße ist sehr lang. Hafenstraße Levent 7. Klasse Die Straße in der ich wohne ist lang und geht immer gerade aus. Dort passiert immer tolles. In der Straße ist ein Kiosk, ein Friseur, ein Geschäft, eine Wache, ein großer Spielplatz und viele Häuser. Ich habe viele Freunde, die in meiner Straße wohnen und die mich mögen. Alle meine Freunde und Freundinnen sind Ausländer, aber am meisten kommen die aus der Türkei. Ich habe aber auch Freunde, die aus Russland kommen, mit denen ich gern spiele. Bei uns wohnen auch ein paar Penners, aber die sind voll gut, wir spielen sogar mit denen Fußball. Hafenstraße Muyettin 8. Klasse Ich lebe schon seit 8 Jahren in der Hafenstraße, in der Unterneustadt, in Kassel. Ich möchte eigentlich nicht umziehen, aber wenn ich später groß bin, dann möchte ich schon woanders hinziehen. An meiner Straße gefällt mir eigentlich alles. Meine Straße liegt an der Fulda und wir haben direkt neben der Fulda einen Riesenspielplatz, mit einem Fußballplatz und was sonst noch dazugehört. Und wir haben drei Läden in unserer Straße, zwei davon sind Kiosks und das andere ist ein Getränkeladen. Und wir haben am Ende der Straße eine Araltankstelle, und gegenüber davon einen Döner-Imbiss, und wir haben zwei Autohändlerläden. Was ich nicht so gut finde ist, dass wir ein Gefängnis in unserer Straße haben. Und das Schlimmste an dieser Sache ist, dass das Gefängnis direkt neben einer Grundschule liegt, und daneben ist noch eine Sonderschule. Die meisten Kinder habe Angst, weil manchmal fremde Leute kommen, und mit den Leuten im Gefängnis reden. Früher, als ich noch auf der Grundschule war, kamen mal zwei Leute und haben uns so sehr genervt, dass die Lehrer die Polizei gerufen haben. Von dem Tag an, kamen zwei Wochen lang die Polizisten zu uns in die Schule, um auf uns aufzupassen. Da kamen die Leute nie wieder. Die Sonderschüler haben damals Probleme gemacht, und machen jetzt immer noch Probleme, das finde ich nicht so gut, und würde es verändern wenn ich es könnte. Wenn ich z.B. ein Stadtplaner wäre, würde ich das Gefängnis abreißen, zum Schutz der Grundschule, damit sich nicht wieder solche Vorfälle ereignen, und dort einen Supermarkt bauen lassen. Die Sonderschule würde ich dort lassen, aber zwischen die beiden Schulen würde ich einen Zaun bauen. Das nächste Problem in unserer Straße ist, dass es ein bisschen zu viele Hunde gibt. Im Spielplatz sieht man nach allen 20 Metern einen Hundehaufen! Aber sonst ist unsere Straße sauber. Außer diesem Problem würde ich nichts in meiner Straße ändern wollen. Hafenstraße Narges 7. Klasse Ich finde meine Straße ganz schön. Seit einem Jahr lebe ich in meiner Straße. Ich finde den Namen auch in Ordnung, er heißt Hafenstraße. Aber für immer möchte ich nicht dort leben, denn ich würde gerne zu meinen Tanten und Bekannten nach Hamburg umziehen. Am schönsten finde ich es im Sommer, denn wir lassen unsere Fenster offen und die Sonne scheint herein. Wir gucken nach draußen und sehen uns all die Leute an, die rumspazieren. Manchmal gehen wir auch nach draußen und kaufen Eis vom Eismannauto. Was mir besonders gut gefällt ist, die Kirche die vor unserem Haus ist, dort kann man sich hinsetzen und in Ruhe reden und Eis essen. Was mir nicht gut gefällt, ist unser Hausmeister, der mischt sich in alles ein. Ich würde gerne an unserer Straße nur zwei Sachen ändern: nämlich die Häuser babyblau malen, und das Gefängnis, das ein bisschen weiter weg ist, dass das da weg kommt. Am schönsten finde ich es am Morgen, denn es geht wie eine „Schillerallee“ ab. Wir haben einen Kiosk und einen Gut-Kauf. Ich fände es schön, wenn noch ein paar Geschäfte dort aufmachen würden. Ansonsten ist es eine schöne Straße, sie hat alles: Eine Kirche, einen Spielplatz und Geschäfte. Ende Hafenstraße Sabrina 8. Klasse Meine Straße heißt Hafenstraße, sie liegt zwischen zwei Hauptstraßen. Sie ist sehr lang, und dort wohnen überwiegend Türken und Kurden. Unter meinem Haus gibt es einen Gutkauf und auf der anderen Seite einen Kiosk. Beide Besitzer kommen aus Bangladesch. Die Straße ist sehr laut, es gibt viel Verkehr und sehr viele Kinder. Wenn man ein Stückchen weitergeht, kommt man an einen Kindergarten (in den Neubaugebäuden). Eine Evangelische Kirche und eine Araltankstelle gibt es in meiner Straße auch. Hinter meinem Haus gibt es einen großen Spielplatz mit einem Fußballfeld, und einen Spazierpark. Der Spielbereich ist eher negativ bekannt, durch die vielen Schlägereien. Männer, die Kinder im bösen Sinne ansprechen und viel Alkohol trinken. Die meisten treffen sich im Jugendzentrum (dem Willi Seidel Haus), um zu tanzen, für Nachhilfestunden oder um zu chatten. Der Spielplatz liegt an der Fulda, bei der Hafenschleuse, dort wird auch oft geangelt. Diese Gegend gehört zum Stadtviertel „Unterneustadt“ und liegt in der Nähe der Einkaufszentren der Stadt. Hafenstraße Sükrüy 5. Klasse In meiner Straße gibt es zwei Geschäfte und meine Straße ist sehr lang. Die Hafenbrücke gehört noch zu meiner Straße. In meiner Gegend gibt es viele Raucher. Der Spielplatz ist sehr groß. Es gibt zwei Fußballfelder. Auf dem zweiten Feld kacken öfters Hunde, obwohl man das nicht darf. Oder sie rennen mit einer Tüte weg. Die, denen die Hunde gehören, die wissen das! Bei uns prügeln wir uns manchmal, gegen die Blucher-Typen, wenn die rüber kommen. Es ist unsere Seite, die wissen das und kommen öfters rüber. Es gibt viele Gärten. Hafenstraße Tai 6. Klasse Ich heiße Tai. Ich lebe erst seit 2 Jahren in meiner Straße. Vorher lebte ich in einem Dorf namens Salzbergen, in einer wunderschönen Straße mit Häusern, mit vielen Kindern, netten Erwachsenen, und Häusern mit Ziegelsteinen, auch wenige Autos. Ich wollte dort auch weiterleben, aber wir mussten umziehen. Jetzt lebe ich in Kassel, in der Hafenstraße. Die Straße ist sehr laut, Autos fahren umher. Ich möchte nicht mehr dort leben. Meine Freizeit verbringe ich im Haus, bei Freunden und auch draußen. Draußen ist es oft schöner, weil man zu Freunden laufen kann. Zuhause ist es ebenfalls schön. Man verbringt seine Zeit manchmal lieber mit Freunden oder mit Familien. Ich fühle mich manchmal sicher wegen den Erwachsenen, und manchmal auch nicht sicher. Doch die anderen ärgern mich auch. In meiner Straße gefällt mir, dass es viele Kinder gibt und einen Spielplatz. Aber mir gefallen nicht: der große Lärm und die vielen Autos. In meiner Straße würde ich gerne vieles verändern: z. B. die Häuser, sie sind sehr alt und verschieden, ich würde alle Häuser mit Ziegelsteinen versehen. Alle Häuser sollten Neubau sein. Haferpfad Luisa 6. Klasse Meine Straße heißt Haferpfad, ich wohne am Ende der Straße. Genau an der Ecke fängt der Sömmeringplatz an, dort habe ich mehrere Freundinnen, und zwei davon sind Leonie und Nina. Unsere Nachbarn haben zu Beginn der Sommerferien ein Fest gefeiert, dort waren alle aus der Straße eingeladen gewesen. Es gab Würstchen, viele verschiedene Salate und Getränke. Meine Straße heißt deshalb Haferpfad, weil früher hier viele Felder waren, und dort hauptsächlich Hafer angebaut wurde. Der Sömmeringplatz wurde nach Samuel Thomas Sömmering benannt, der von 1755-1830 lebte, er war Chirurg. Ich finde, das ist die schönste Straße der Welt! Hannoversche Straße (Niestetal) Dominique 16 Jahre Meine Traumstraße: “Browntown“. In meiner Straße sollen viele schöne alte Fachwerkhäuser stehen. Jedes Haus hat einen großen, wunderschön bepflanzten Garten, wo im Sommer die Pflanzen in allen Farben leuchten, und im Winter ein großer Schneemann den schneebedeckten Rasen schmückt. Alle Nachbarn leben friedlich und zufrieden zusammen. Sie sind wie eine große Familie. In der Straße fahren kaum Autos, sodass die Kinder behütet und in Ruhe spielen können. Hinter den Häusern sind viele Felder und Bäume, und ein kleiner See, wo man bis auf den Grund schauen kann. In der Straße befinden sich außerdem ein Jugendtreff, ein Supermarkt und am Ende ein großer Tierpark. Hansastraße Katharina 8. Klasse Ich wohne schon seit etwas mehr als acht Jahren in der Hansastraße. Das Leben dort ist echt freundlich und gut. Wenn ich älter wäre, würde ich dort noch wohnen bleiben. Die Nachbarn sind freundlich. In dem Viereck ( Elfbuchenstraße, Kattenstraße, Hansastraße) ist ein Spielplatz und auf der anderen Straßenseite gibt es einen kleinen Hof. Dort dürfen nur die Leute hin, die dort auf der Straßenseite wohnen, und als ich einmal dort war, wurde ich von einer alten Oma fotografiert. Das ist die einzige Oma, die ich nicht mag, und sie mich auch nicht. In der Hansastraße wohnen sehr viele Kinder. Bei uns im Haus wohnen 8 Kinder und Jugendliche, im Alter von 2 Monaten bis 18 Jahren. Im Haus verstehe ich mich mit den Leuten. Früher habe ich meine Zeit in unserer Straße mit Freunden und Freundinnen verbracht, wir haben öfters ein Hoffest gemacht und auch öfters auf dem Hof gezeltet. In der Hansastraße haben wir auch eine Clique, das sind die Kinder, die da in der Umgebung wohnen. An der Ecke haben wir einen Rewe und einen Edeka. Gegenüber dem Edeka steht die Rosenkranz-Kirche, und wenn man die Elfbuchenstraße entlang geht, kommt man zu der Friedens-Kirche. Die Rosenkranz-Kirche läutet immer um Punkt 12.00 Uhr, sehr laut; die Rosenkranz-Kirche ist eine katholische Kirche, die Friedens-Kirche ist eine evangelische Kirche. In meiner Straße sind Altbauhäuser. Mein Haus (wo ich wohne) ist im Jahr 1940 gebaut, die anderen sind auch aus den gleichen Jahren. Das Haus (wo ich wohne) ist gelb verputzt, und die gegenüber sind weiß, und ein Haus ist pink. Ich habe eine beste Freundin, sie wohnt zwei Haustüren weiter. Ich habe sie in unserem Hof kennen gelernt. In der Nähe gibt es eine Haltestelle (Bebelplatz). Gegenüber dem Hof ist eine Bushaltestelle, die heißt Malsburgstraße. Alle Häuser in meiner Straße haben keine Balkone. Hansastraße Kübra 5. Klasse Meine Straße finde ich nicht gut, weil ich nicht so viel mit meinen Freundinnen spielen kann, ich möchte gerne wegziehen. Ich möchte gerne wegziehen, weil ich fast nie meine anderen Cousinen oder Cousins sehen kann, und ich möchte sie alle immer sehen. Von meiner Straße finde ich den Namen schön. Bei meiner Straße gibt es einen Penner, der immer mit sich selbst spricht. Er trinkt auch sehr viel Bier, manche haben vor ihm Angst. Manchmal gehe ich zum Hintergarten. Mit meiner Freundin und meiner Cousine und Cousins spiele ich Schneeballschlacht. Nur das finde ich an meiner Straße gut. Hans-Böckler-Straße ? 8. Klasse Meine Straße heißt Hans-Böckler-Straße. In meiner Straße spielen die Kinder mit bunter Kreide und mit Fußbällen. Bei meiner Oma auf der Wiese (vor dem Mehrfamilienhaus) rodeln wir im Winter. Ich wohne auf der anderen Seite der Straße. Im Sommer grillen wir mit Freunden. Ihre Tochter ist die Freundin von meiner Schwester. In unseren Häuserreihen stehen fast nur Tannen. Unsere Straße ist eine 30er-Zone. Die Hans-Böckler-Straße wurde Anfang der 50er Jahre gebaut. Der Baustil der auf der rechten Seite stehenden Häuser ist ein Documenta-Baustil, und daher stehen sie unter Denkmalschutz. Auf der linken Straßenseite stehen lauter Reihenhäuser, die auch unter Denkmalschutz stehen. Am Ende der Straße ist die Auefeldschule. Der Platz vor der Auefeldschule wurde nach einer Dichterin und einem Dichter (Brückner-Kühner-Platz) benannt, die in Haus Nr. 3 wohnten. Hans-Böckler-Straße Jana 6. Klasse Meine Straße heißt Hans-Böckler-Straße. Es ist eine nicht so lange Straße. Wir wohnen in einem Reihenhaus. Die Straße wurde nach dem Schriftsteller Hans Böckler benannt. Frau Kühner und Herr Brückner waren auch Schriftsteller und haben auch dort in der Straße gewohnt. Oben an der Schule ist auch der Brückner-Kühner-Platz. Ich würde dort wohnen bleiben, weil meine beste Freundin ein paar Häuser von uns entfernt wohnt. Wenn ich die Straße umbenennen darf, würde ich sie „Brückner-Kühner-Straße“ nennen. Hans-Böckler-Straße Marcel 8. Klasse Ich lebe knapp ein Jahr in meiner Straße, aber später möchte ich in einer anderen Straße leben. Ich verbringe meine Freizeit meistens in der Stadt oder bei Freunden. Was mich an meiner Straße stört ist die Kirche, weil sie immer früh gongt. Und was ich mir wünsche ist: dass neben meinem Haus ein Fußballstadion gebaut wird. Ich würde sogar auch helfen, wenn ich dürfte. Mir gefällt auch nicht wie meine Straße heißt, ich würde meine Straße „Westfalen Allee“ nennen (wenn ich das dürfte). Und ich würde bei der nächsten Documenta mein Fußball-Stadion ausstellen, wenn ich es darf! Hans-Leistikow-Straße Eddy 8. Klasse In der Straße wo ich lebe leben nervige Menschen, weil wenn wir immer auf der Straße spielen, dann müssen sie immer meckern. Nur ein Nachbar ist o.k., weil der einen tighten Sohn hat. Es gibt einen besonderen Platz in meiner Straße, das ist die Dönche. Das ist ein Naturschutzgebiet, da chille ich immer. Aber ich würde später da nicht leben. In meiner Straße kann man sich nicht aufhalten, deswegen gehe ich immer zu Freunden. Hans-Leistikow-Straße Eva-Lotta 6. Klasse Ich wohne in der Hans-Leistikow-Straße, diese Straße liegt in der documenta urbana, an der Dönche. Die Straße ist keine richtige Straße mit Bürgersteig, sondern eine Straße wo hauptsächlich Leute rumlaufen, und nur wenig Autos fahren. Deshalb ist es hier meistens ruhig. Ich wohne in einer Häuserreihe (unter der Häuserreihe ist eine zweite Häuserreihe). Die Straße führt auf unsere Häuserreihe zu, dort bildet sie einen Platz und in der Mitte steht eine Linde. Die Straße geht dann nach unten, zwischen der ersten und der zweiten Häuserreihe durch, und wieder hoch zum Platz. Hans-Leistikow-Straße: Prof. Hans Leistikow ist am 04.05.1892 in Elbing / Westpreußen geboren, und ist am 23.3.1962 in Frankfurt a. M. gestorben. Er war Künstler und Pädagoge. In der documenta urbana gibt es übrigens ein Dönche-Lädchen. Alle nennen die Verkäuferin Rosi. Im Dönche-Lädchen gibt es viele Sachen: Schnucke, Eis etc. Es gibt viele Kinder in der documenta urbana, fast alle kennen sich. Harleshäuser Straße Patrizia 16 Jahre Meine Traumstraße sollte heißen: „Dreamstreet“. Die Straße sollte mit altmodischen Lichtern beleuchtet werden, wo jemand von Lampe zu Lampe geht und die Kerzen anzündet. Es sollten Fachwerkhäuser stehen, aber nur auf der rechten Seite, und auf der linken Seite sollte man Felder sehen. Die Häuser sollten große Gärten haben, die zur Straße zeigen. Der Gartenzaun sollte bei allen gleich sein, ein schönes Weiß. Dann sollte ein Kreisel sein, damit die Autos nicht zu schnell fahren und die Leute bei ihrer Ruhe nicht gestört werden. Das Kreiselinnere sollte mit Rosen bestückt sein, je nach Reihe eine neue Rose mit einer anderen Farbe. Die Nachbarn sollten sich alle sehr gut untereinander verstehen. Kinder sollten im Winter, wenn Schnee liegt, auf den unbepflanzten Feldern spielen können, mit Schneebällen werfen können und Schlittenfahren können - ein paar Schneemänner sollten auch nicht fehlen. In den Gärten der Häuser sollten Vogelhäuser sein, damit die Vögel etwas zu essen haben. Am Ende der Straße sollte ein Einkaufszentrum sein, damit die Leute nicht so weit laufen müssen und die Jugendlichen sich treffen können. Hartwigstraße Antonia 12 Jahre In der Hartwigstraße gibt es sehr viele Zigeuner. Dort in der Straße gibt es auch oft Baustellen, weil da oft die Straße neu gebaut wird. Da ist auch gleich die Haltestelle Weserspitze. Genau in der Mitte der Straße gibt’s eine Bäckerei, sie heißt „Streiter“. Und am Ende der Straße kommt ein kleiner Tunnel. Auch fahren dort wenig Autos vorbei, und es gibt in der Ecke einen Parkplatz. Hartwigstraße Maryam 10 Jahre In meiner Straße ist es sehr laut und gegenüber von unserem Haus ist die „Streiter-Bäckerei“. Und hinter unserem Haus ist ein Spielplatz. Und wenn man geradeaus geht und dann nach rechts, ist da die Carl-Schomburg-Schule. Und ich wohne in der Nähe von der Weserspitze. Hartwigstraße Mustafa 14 Jahre Ich heiße Mustafa, bin 14 Jahre und wohne in der Hartwigstraße. In meiner Straße gibt es einen Bäcker und auch einen Kiosk. Der Name meiner Straße gefällt mir. Ich fühle mich in meiner Straße sicher, weil ich da viele Leute kenne, und sie mich kennen. Ich wohne seit 2 Monaten dort. Meine Straße ist tagsüber sehr ruhig, aber abends, wenn Fußballspiele stattfinden, ist es sehr laut, weil unter uns eine Teestube ist, die meinem Onkel gehört. Meine Freizeit verbringe ich mit Fußballspielen in der gegenüberliegenden Straße. Meine Straße ist sehr lang und breit. Mir gefällt auf meiner Straße: dass der Bäcker gleich neben meiner Wohnung liegt und der Kiosk nur 50 Meter entfernt ist. Die Menschen in meiner Straße sind sehr nette und coole Leute. Meine Freunde kommen auch in meine Straße, und wir reden über Fußball, Schule... Ich würde gerne auf meiner Straße einen Fußballplatz haben. Hinter meiner Wohnung liegt ein Spielplatz, aber der ist nix für uns Jugendliche, aber was für meine kleinen Brüder, und was für ihre kleinen Freunde. Hartwigstraße Simone 8. Klasse Bis zu meinem 6. Lebensjahr wohnten wir in der Hartwigstraße, an der Weserspitze. Gegenüber von unserer Wohnung gab es einen Bäcker, dort durfte ich mir im Sommer immer ein „Mini-Milk“ kaufen. Hinter dem Haus hatten wir einen kleinen Garten, für alle die in dem Haus wohnten, dort grillten wir oft. Es gab auch zwei Spielplätze in der Nachbarstraße, wo ich immer mit meinen Kindergartenfreunden Murmeln spielte, oder wir tobten einfach herum. Abends als ich dann schlafen musste, hörte ich durch mein gekipptes Fenster Autos brummen und Leute sehr laut reden, dadurch konnte ich nie gut einschlafen. Als ich dann alt genug war um in die Schule zu gehen, zogen wir um, weil mein Schulweg zu lang war, und ich noch ein kleines Geschwisterchen bekam. Dadurch wurde uns die Wohnung (mit nur drei Zimmern) etwas zu eng. Jetzt wohnen wir in einer größeren Wohnung, mit acht Zimmern. Bald ziehen wir wieder um, in unser eigenes Haus! Da freu ich mich schon sehr drauf! J Hartwigstraße Zuhal 6. Klasse Ich wohne in der Hartwigstraße, seit 3 Jahren. Ich finde, dass ich nicht mehr da wohnen sollte, weil es langweilig ist immer in der gleichen Straße zu wohnen. Wenn ich irgendwo anders wohne, kann ich andere Leute kennenlernen. Ich gehe oft raus, aber nur wenn ich Zeit habe, also in meiner Freizeit. Aber meistens bin ich ja in der Schule, von 8.00 - 15:05 Uhr. Wenn mich einer fragen würde: „Fühlst du dich wohl in deiner Straße?“ würde ich mit „Ja“ antworten, weil meine Eltern und meine Bekannten neben mir sind. Aber meine Straße gefällt mir am besten, weil alles in meiner Straße in der Nähe ist, und ich würde alles so lassen wie es ist. In meiner Straße leben auch wichtige Menschen: natürlich meine Eltern, und Bekannte. Ich habe auch einen Ort der für mich wichtig ist, und der heißt: „Streiter-Spielplatz“. Aber die Begründung ist geheim. Das Typische an meiner Straße ist, dass sie sehr eng ist. Und der Name meiner Straße gefällt mir. Harzweg Robin 7. Klasse Ich wohne im Kassler Stadtteil Süsterfeld. In meiner Straße gibt es 26 Privat- und Einfamilienhäuser. Die Straße ist eine Ringstraße, wo es keinen Durchgangsverkehr gibt. Ich wohne ungefähr 10 Jahre in meiner Straße. Bei uns in der Straße wohnen nur jüngere Leute die 1 bis 2 Kinder haben. Es gibt Italiener, Spanier, Deutsche und Polen. Den italienischen Nachbarn, der direkt gegenüber wohnt, mag ich besonders gern. Iich mag ihn so, weil er oft mein Fahrrad repariert wenn es kaputt ist. Er macht auch mit seiner Frau, die aus Spanien kommt, die beste Paella die es gibt. Jedes Jahr gibt es ein Straßenfest, es wird immer von einem anderen (oder mehreren) aus unserer Straße organisiert. Jedes Jahr kommen sehr viele Leute zum Straßenfest, weil man dort nette Leute trifft, man reden kann und es jedes Jahr wieder lustig ist. Wir Kinder finden es auch immer wieder gut, weil wir länger als sonst aufbleiben dürfen. Und weil wir Bier und andere Getränke zapfen, und dann zu den Leuten bringen, die eins wollen. Die Straße ist dann für den ganzen Tag gesperrt. Ich habe zwei besonders gute Freunde. Mit beiden mache ich etwas anderes: Mit dem einen spiele ich in einem Team Handball, mit dem anderen spiele ich Magic. Alle Leute aus unserer Straße haben einen Garten, manche einen großen mit einem Teich, andere einen kleinen. Ich und viele andere Kinder spielen in den Gärten, und auf der Straße Räuber und Gendarm. Mir gefällt meine Straße, so wie sie ist. Ich würde gerne später auch noch hier wohnen, aber ich weiß ja nicht, wie es sich entwickelt. Ob ich hierbleibe, oder wegziehe? Hasserodtstraße Carolina 13 Jahre Hallo, ich heiße Carolina, bin 13 Jahre alt und wohne seit vier Jahren in der Hasserodtstraße, in Kassel. Dort ist es sehr schön. Nach der Schule komme ich an einem großen Spielplatz vorbei, der im Sommer mit vielen kleinen Kindern umgeben ist. Auf der Schaukel am Spielplatz habe ich mich früher mit meinen Freundinnen getroffen. Wenn man jetzt weiter geradeaus läuft, gelangt man zu den Reihenhäusern. Diese Häuser sind sehr farbig, weil jedes Haus seine eigene Bemalung hat. Wir haben zum Beispiel Grün. Vor den Haustüren sind kleine Gärten, mit Wiese, dort kann man sich bei schönem Wetter hinsetzen. Auf der anderen Seite der Straße sind ein paar kleine-, und große Bäume. Einer der großen Bäume steht genau gegenüber von unserem Haus. Bei schlechtem Wetter könnte er umfallen und direkt auf unser Haus stürzen, das wäre nicht so toll. Heckenbreite Katharina 12 Jahre Ich wohne seit zwölf Jahren in meiner Straße. Die Straße trägt den Namen „Heckenbreite“ und bisher konnte ich über den Namen nicht klagen. In der Straße wohnen fast nur alte Leute. Es gibt Wohnungen, doch die meisten wohnen in Einfamilienhäusern. In der Straße sind die Eckgrundstücke oft nicht bebaut. In der Straße fühl ich mich nicht sehr sicher, weil es zu wenig Laternen gibt. Meine Freizeit verbringe ich nicht auf der Straße. Unsere Straße ist eine Nebenstraße und auch nicht sehr lang. Ich finde es gut, dass es so viel Grünzeug in unserer Straße gibt. Ansonsten gibt’s in der Straße nichts Besonderes. Heckenbreite Philip 7. Klasse Ich heiße Philip und wohne in einer Straße, die Straße heißt Heckenbreite. In dieser Straße wohne ich schon seit der 1. Klasse. An der Straße wohnt mein Freund, der heißt Jan. Gegenüber von meinem Haus ist ein Edeka, da kaufe ich manchmal ein. Die Nachbarn sind nett. In der Nähe ist eine Haltestelle. Mit Jan, meinem Freund, spiele ich immer Fußball. Über unserer Wohnung spielt manchmal eine Frau Klavier. Meine anderen Freunde heißen Daniel und Marcel. Ich gehe manchmal Fußball spielen, der Fußballplatz ist in der Nähe. Mehr kann ich über unsere Straße nicht sagen. Fertig. Heckenpfad Nadine 6. Klasse Meine Straße heißt Heckenpfad. Sie ist sehr lang und ganz in der Nähe ist ein Spielplatz. Ich wohne erst seit einem Jahr dort. Es leben dort ganz viele nette Leute, und eine davon ist meine Freundin. Die Straße ist sehr ruhig. Außerdem wohnen meine Großeltern auch ganz in der Nähe. Wenn es meine Straße wäre, hieße sie „Gartenweg“. Ich finde sie voll schön, meine Straße! Heckershäuser Straße Hakim 7. Klasse Meine Familie und ich leben schon seit vier Jahren im Ahnatal. Mein Nachbar hatte einen Hund, und er kommt abends manchmal zu uns. Aber ich fühle mich auf der Straße nicht wohl, weil wir die einzigen Ausländer sind. Und die meisten meiner Freunde leben in Kassel, und deswegen möchte ich auch nach Kassel ziehen. Unser Nachbar ist ein sehr hilfsbereiter Mensch, er zieht gerade eine Waschbärenfamilie groß (die der andere Nachbar erschlagen wollte). Eigentlich könnte ich auch unsere Heckershäuser Straße „Reine Deutschenstraße“ nennen, weil wir die einzigen Ausländer sind. Es gucken auch viele aus dem Fenster, obwohl es nie etwas gibt. Aber es gibt auch einen riesigen Sportplatz, da hatte ich auch mal Fußballtraining. Es gibt auch einen großen See, den „Bühl“. Es kommen auch viele ins Ahnatal um Urlaub zu machen (sie wohnen aber nicht in meiner Straße), weil die Luft da so frisch ist. Es gibt keine einzige Firma, die die Luft verschmutzt. Heckershäuser Straße Rodion 7. Klasse Ich wohne in der Heckershäuser Straße. Unser Haus ist sehr schön weiß, und wir haben genug Platz um Fußball zu spielen, oder Badminton zu spielen. Hinter dem Haus gibt es einen Garten, dort steht eine Schaukel. Meine Freunde und ich machen „Wetten-wer-am-weitesten-springt?“ Wenn ich eine Chance hätte den Straßennamen zu ändern, hätte ich ihn so belassen. Denn in meiner Straße gibt’s viele Hecken rund um zwei Häuser. Von meiner Straße ausziehen würde ich auch nicht, denn es macht mir viel Spaß mit meinen Freunden rumzuhängen. An heißen Tagen nimmt jeder eine normale Flasche, füllt sie mit Wasser, nimmt eine Nadel, sticht rein, und wenn man dann später drauf drückt, kommt ein kleiner Strahl, mit dem man sich nass spritzen kann. Jeden Tag kommt ein Mann mit seiner Frau, und seinem Hund spazieren. Wenn die Frau einen Berg runter läuft, macht sie ihre Hände hoch und runter, das sieht aus wie ein Vogel und dann müssen wir immer lachen. Unsere Straße ist sehr sicher und ruhig. Da gibt es keine Hauptstraßen, Raser, Verrückte oder Drogennehmer. Wenn ich vom Fenster schaue, sehe ich aus meinem Zimmer einen Sandkasten und ein Haus, was für meinen Geschmack gut aussieht. Heckershäuser Straße Zusan 7. Klasse Ich lebe in der Heckershäuser Straße, seit vier Jahren. Es ist schrecklich langweilig in Ahnatal, dort gibt es nichts, womit ich Spaß haben könnte. Als seien die Menschen alle Zombies! Wenn es dann Sonntag wird, ist es am Schlimmsten. Dann muss ich so schnell wie möglich mit dem Zug in die Stadt. Und das ist das Schönste: mit dem Zug zu fahren. Diese Straße hätte ich eher „Zombies Straße“ genannt. Heckerstraße David 6. Klasse Ich wohne in der Heckerstraße. In meiner Straße stehen nur Mehrfamilienhäuser. Es gibt die obere- und die untere Heckerstraße, sie werden von der Frankfurterstraße getrennt. Ich wohne in der unteren Heckerstraße, ganz nah an der Aue. In der einen Reihe der Häuser gibt es Vorder- und Hintergärten, in der anderen Reihe gibt es nur Vordergärten. Ich wohne in der Reihe, in der es Vorder- und Hintergärten gibt. Es gibt hier nette-, und weniger nette Menschen. Ich wohne in der Nr. 38, hier wohnen nur nette Menschen. Alle Häuser haben vier Stockwerke, plus Keller und Dachboden. Alle Häuser sind ungefähr zwanzig Meter hoch. Unser Haus wurde 1902 im Jugendstil, von Heinrich Himmelmann, erbaut, ein Nachfahre von ihm lebt noch heute hier. Unser Haus ist eines der ältesten in der Straße, und eines der wenigen, die den Krieg nahezu unbeschädigt überstanden haben. Eine Besonderheit sind die Loggien, die zu jeder Wohnung gehören. Der Name Heckerstraße kommt von Friedrich Franz Karl Hecker. Er war ein deutscher Politiker des Vormärz und rief 1848 zum bewaffneten Aufstand in Baden auf. Das besondere an der Heckerstraße ist unser „Plätzchen“. Das Plätzchen ist ein kleiner Platz, wo ein Stromhäuschen und zwei Streethockey-Felder sind. Im letzten Sommer hat das Stromhäuschen einmal gebrannt. Wir haben gerade eine Hochzeit im Garten gefeiert, da kam unsere Nachbarin raus und sagte: „Das Stromhäuschen brennt!“ Daraufhin ist die ganze Hochzeitsgesellschaft zum Plätzchen gegangen und hat der Feuerwehr beim löschen zugeguckt. Es war sehr lustig, weil sich die ganze Nachbarschaft auf der Straße versammelte, und hier kennt ja jeder jeden. Nur die Hochzeitsfeier, die musste warten. In der Nähe gibt es einen Fußballplatz, auf dem meine Freunde und ich immer Fußball spielen. Ich mag meine Straße, weil sie so nahe an der Innenstadt liegt. Heckerstraße David 9. Klasse In meiner Straße sind zwei Orte, die eine besondere Bedeutung für mich haben: Bei mir um die Ecke gibt es eine Treppe, die zur Tischbeinstraße führt. Dort sitze ich manchmal mit Freunden und unterhalte mich stundenlang. Direkt über der Treppe hängen Äste von einem Nussbaum, dadurch ist es dort im Sommer schön schattig. Dann gibt es noch eine Mauer (die etwas unterhalb von mir steht), sie ist nicht sehr hoch, also perfekt zum sitzen. Dort sitze ich immer, wenn ich eine Pause brauche, um nachzudenken. Diese beiden Orte haben eine sehr große Bedeutung für mich, dort sitze ich, wenn ich meine Ruhe haben will, um nachzudenken oder um einfach abzuschalten. Ich sitze oft mit meinem Discman und höre Musik. Ich sitze dort, egal welches Problem ich habe. Ich kann dort einfach über alles nachdenken. Das sind die Orte, die eine besondere Bedeutung für mich haben. Heckerstraße Jennifer 15 Jahre Ich wohne seit 7 Jahren in der Heckerstraße und ich fühle mich wohl in der Straße. Viel Zeit verbringe ich aber nicht in der Straße, ich bin meistens wo anders. Meine Nachbarn sind ganz in Ordnung. Es gibt keinen Verkehr in der Straße, es fahren nicht oft Autos durch die Straße. Feste gibt es nicht, oder Besonderheiten. Es sind alte Häuser. Unsere Nachbarn haben auch Blumen an den Balkonen. Es fährt keine Straßenbahn durch unsere Straße. In der Nähe von meiner Straße gibt es auch einen Spielplatz. Und es gibt eine Hundewiese, da gehe ich immer mit meinem Hund spazieren. Heckerstraße Natalie 14 Jahre Ich wohne seit 3 Jahren in der Heckerstraße. Ändern könnte man vieles: eines davon sind die überwiegend fehlenden Parkplätze, denn meistens gibt es keine Möglichkeit sein Auto zu parken. Eine Besonderheit jedoch ist: dass es so gut wie nie Baustellen gibt. Abgesehen von der Hauptstraße (Frankfurter Straße) ist es eigentlich sehr ruhig. In ein paar Jahren möchte ich einige Straßen weiter runter ziehen. Dort wo die Aue ist. Was noch in der Heckerstraße hätte verbessert werden können: dass dort einfach noch etwas mehr Bäume und Büsche stehen könnten. Und wenn man dies ändern könnte, wäre unsere Straße ein noch viel besseres Zuhause, als es jetzt schon ist. Heckerstraße Tobi 7. Klasse Ich lebe schon mein ganzes Leben in der Heckerstraße und ich fühle mich halbwegs wohl. Es ist ein bisschen schlecht, dass meine Freunde, die bei mir in der Nähe wohnten, verzogen sind. Ich habe jetzt nur noch eine Freundin mit der ich was unternehmen kann, ohne gleich eine halbe bis eine Stunde mit dem Bus oder mit der Bahn zu fahren. Das ist blöd, aber was soll man machen! Ich kann nur versuchen, so zu leben wie es ist. Was jedoch gut ist: dass ich nicht so einen weiten Weg in die Innenstadt oder zur Eishalle habe (wo ich mich meistens aufhalte). Was blöd ist: dass bei uns jemand eingebrochen ist. Ich will später nicht mehr in meiner Straße leben, ich will lieber in Toronto leben. Ich fühle mich nicht sicher in meiner Straße (aber ich will nicht sagen warum)! Verändern würde ich eigentlich nichts. Den Namen meiner Straße würde ich eigentlich nicht ändern. In meiner Straße gibt es auch nichts was man als Kunstwerk betrachten würde. Man könnte auch nichts als Vorlage benutzen, weil man es nicht zu Kunst verarbeiten könnte. Was gut ist: dass man sich in meiner Straße kennt und sich auch mit den Leuten aus der Straße unterhalten kann. Heckerstraße Torben 13 Jahre Hi! Ich bin Torben und bin 13 Jahre alt. Ich wohne in der Heckerstraße. Seit ich geboren bin wohne ich hier, und ich finde, es ist eine tolle Straße. Die Heckerstraße liegt an der Karlsaue und wird von einer großen Straße namens Frankfurter Straße gekreuzt. An der Frankfurter Straße sind viele Geschäfte, wo wir oft einkaufen. Die Häuser die unterhalb der Frankfurter Straße stehen, sind im Jugendstil gebaut und viele haben den 2. Weltkrieg überlebt. Die Häuser haben Vor- und Hintergärten. Diese Gärten sind das, was das tollste an unserer Straße ausmacht. In unserem Haus gibt es nämlich eine total tolle Gemeinschaft. Im Sommer grillen wir fast jeden Tag zusammen, jeder macht Salate, Baguettes, Desserts, oder seine Reste warm. Wir sind 4 Familien, und ohne die abendlichen Grillfeste könnte ich mir den Sommer nicht vorstellen. Weil in unserem Garten so viele Blumen sind, können wir Kinder dort nicht Fußball spielen. Dafür gibt es das „Plätzchen“. Das Plätzchen ist ein Platz, der die Julien- von der Heckerstraße trennt. Auf dem Platz steht ein Trafohäuschen, ein Baum, viele Bänke und vor allem gibt es viel Platz zum spielen. Es gibt auch einen großen Spielplatz in der Nähe, dort gibt es sogar ein Fußballfeld. Wenn es warm ist, verbringe ich jede freie Minute dort. Wenn ich durch unsere Straße gehe, sehe ich kaum ein unbekanntes Gesicht. Die meisten Leute die hier wohnen, bleiben hier. Ich kann mir kaum vorstellen woanders zu wohnen. Aber natürlich gibt es auch nervige Sachen; diese nehme ich aber mittlerweile mit Humor. Unser Nachbar fährt z. B. einen Mercedes, den er im Sommer jeden Tag zu putzen pflegt. Er hat einen kleinen Chihuahua namens „Cherry“, dieser kleine Köter kläfft jeden an. Ein anderer Nachbar spielt täglich (mit einem Verstärker) auf seiner Gitarre. Es versteht sich, dass er dies bei offenem Fenster, in der Mittagszeit, tut. Es gibt beißwütige Hunde, und nie stillstehende Rasenmäher. Aber es ist lustig das zu erleben. Um zur Innenstadt zu kommen brauchen wir nur 5 Minuten. Wir können mit Bus oder Bahn in die Stadt fahren. Heerstraße Maxim 7. Klasse Ich heiße Maxim, ich wohne in der Heerstraße und ich will über meine Straße erzählen: Jede Straße hat ihre positiven und negativen Seiten, und auch eine „Seele“, die Seele besteht aus den Straßenbewohnern. In meiner Straße sind alle Bewohner freundlich, sie lächeln immer, und sehen aus wie die glücklichsten Menschen der Welt. Viele von ihnen haben Probleme, aber sie zeigen es nicht, weil keiner will, dass die „Straßenseele“ beschmutzt wird. In meiner Straße (so lange ich da wohne) ist kein Diebstahl, Überfall oder Schlägerei passiert, darum fühle ich mich sicher. Viele Menschen in meiner Straße sind sehr wichtig für mich, weil ohne sie könnte ich überhaupt kein deutsch sprechen. Wie ich schon gesagt habe, fühle ich mich absolut sicher und das ist das Problem an meiner Straße: Es passiert überhaupt nichts, genau darum kann man unsere Straße „typisch“ nennen. Auf den ersten Blick sehen fast alle die Straßen langweilig aus, aber wenn man ein bisschen über die Straßengeschichte lernt, kann man bestimmt ein paar interessante Sachen herausfinden. An diesem Punkt endet meine Geschichte. Ich glaube, dass sie etwas Interessantes oder Nützliches herausgefunden haben. Finden Sie ihre Straße immer noch langweilig!? Hegelsbergstraße Nurgül 6. Klasse Die Straße in der ich lebe heißt Hegelsbergstraße. Eigentlich fühle ich mich ganz wohl da. Ich mag bei meiner Straße eine Sache: dass da die Sparkasse ist, und dass unsere Straße nah an türkischen Geschäften oder Rewe ist. Ich mag bei meiner Straße drei Sachen nicht, und zwar: dass die Kinder immer Klingelstreiche machen. Und in unserem Haus gibt’s viele Hunde. Und dass unser Hausmeister den Flur gar nicht säubert, nur meine Mutter (als einzige Mitbewohnerin) säubert das Haus. Also wenn ich groß bin, würde ich auf keinen Fall in meiner Straße wohnen, weil ich schon acht Jahre da wohne. Heidenkopfstraße Jenny 6. Klasse In meiner Straße ist gar nix los. Sie liegt neben einem kleinen Wald und einer Sackgasse, und manchmal laufen ein paar Katzen herum, und eine kleine Treppe führt zu einem kleinen Bach. In der Straße sind viele Schlaglöcher. Heiligenbergstraße Anna 6. Klasse Die Straße in der ich wohne heißt Heiligenbergstraße. Ich weiß nicht warum sie so heißt. Neben meinem Haus ist ein Briefkasten und ein Postamt. Wenn ich zur Bushaltestelle gehen will, muss ich nur hinter mein Haus gehen. Das ist praktisch. Mit dem Bus fahre ich morgens in die Schule, das dauert circa 15 Minuten. In meiner Nähe wohnen ein paar Freunde von mir. An unserem Balkon ist ein Dach, sodass unsere Katze aus dem Haus, über das Dach, rausrennen kann und wieder zurück. Manchmal bleibt sie ein paar Tage weg. In der Nähe sind einige Spielplätze und die Dönche. Heiligenbergstraße Doorid 7. Klasse Bei uns wurden schon zweimal am „Helleböhn“ Leute von der Straßenbahn überfahren. Am Rhönplatz wurden auch zweimal Leute überfahren. Bei uns wurde eine Bombe bei der Aral-Tankstelle gefunden. Wir haben nur einen Zigarettenautomaten in der Straße. In der Rhönstraße wohnt ein Zuhälter. Im „Roten“ wird oft Geburtstag gefeiert, dort wird dann immer gesoffen, und Basketball gespielt. Bei uns hat sich einer aufgehängt. Zuerst wollte er vom Dach springen, dann hat er es bereut. Später hat er sich im Dachboden aufgehängt. Am gleichen Morgen wurde ein Mann tot gefunden. In Helleböhn darf man nirgendwo Fußball spielen, man wird sofort fotografiert. In Helleböhn gibt es viele Getränkemärkte. Unten am Rhönplatz wurde einer vom Blitz getroffen. Ein betrunkener Mann wurde totgeschlagen. Dort waren drei Polizeiautos, 4 Krankenwagen. Bei mir im Haus wurde ein kleines Mädchen vergewaltigt, das Mädchen war sechs Jahre alt. Wir haben einen Typen der verarscht Firmen, ruft an und sagt: er heiße Ahmet, und labert die voll. Das alles geschah in Helleböhn. Klar soweit? Gezeichnet: Ahmet Heiligenbergstraße Fabian 13 Jahre Das Wetter ist gut. Die Luft ist frisch. Die Freiheit lockt. Der Parkplatz ist leer. Die Wolken sind blau. Die Autos sind weg. Die Bäume sind grün. Und die Leute sind unterwegs. Heiligenbergstraße Irina 14 Jahre Die Straße in der ich wohne heißt Heiligenbergstraße. Nicht weit von meiner Straße ist ein Parkplatz, wo ganz viele Autos stehen. Meine Straße ist langweilig. Entweder spazieren da immer alte Menschen, oder es laufen da kleine Kinder rum. Neben meinem Haus ist ein großer Spielplatz, da laufen Kinder rum die laut schreien, und eine alte Frau kommt immer raus und verscheucht sie alle. Und ich gehe auch immer raus und lache mich kaputt. Gegenüber von meinem Haus wohnt meine Schwester. Wenn sie auf den Balkon rausgeht, dann gehe ich auch auf den Balkon raus, und dann sprechen wir sehr laut und dann beschweren sich die Nachbarn. Das finde ich immer witzig. Heiligenbergstraße Jan 12 Jahre Mein Name ist Jan und ich wohne in der Heiligenbergstraße. Meistens spielen meine Freunde und ich Fußball, oder was anderes. Heiligenbergstraße Jennifer 7. Klasse Vor drei Jahren bin ich in diese Straße, in Kassel-Helleböhn, gezogen. Später will ich nicht mehr in dieser Straße leben, ich persönlich finde sie nicht so schön. Meine Freizeit verbringe ich nie in meiner Straße, viel zu langweilig! In meiner Straße fühle ich mich nicht sicher, ich möchte jetzt aber nicht sagen warum! Mich stört nur an meiner Straße, dass sie so hässlich ist. An meiner Straße würde ich nichts verändern wollen. Es lohnt sich überhaupt nicht, da ich meine Zeit sowieso nicht dort verbringe. In der Nähe meiner Wohnung wohnen viele meiner Freunde. Das ist schon ganz gut, dann muß man nicht so weit laufen, bzw. fahren, um sie zu besuchen. Das ist aber auch das Einzige was gut ist. Der Name meiner Straße ist scheiße, wer nennt seine Straße schon „Heiligenbergstraße“!? Ich würde sie eher „The-Jennifer-Street“ nennen. Aber der Name meiner Straße klingt nur beim ersten Mal hören dumm, aber nachher gewöhnt man sich dran. Heiligenbergstraße Katharina 5. Klasse Hallo, ich heiße Katharina und wohne in der Heiligenbergstraße. Ich finde es hier so schön, ich würde hier niemals wegziehen. Von meinem Fenster aus kann ich auf das schöne Blumenbeet sehen. Ich kann auch auf das Haus vor uns sehen. Hinter den Garagen gibt es auch einen guten Kletterbaum, im Sommer klettere ich immer hoch hinauf. In der Nähe gibt es auch ein Schwimmbad, das ist toll! Es ist hier so schön, ich würde hier niemals wegziehen. Heiligenbergstraße Katharina 6. Klasse Die Straße, in der wir wohnen, heißt Heiligenbergstraße. Ich weiß nicht warum sie so heißt. Ich finde es gut, dass so viele Freunde in der Nähe wohnen. Eine wohnt nur ein paar Häuser entfernt. Die Straße hat zwei Haltestellen. In der Nähe liegt ein Naturschutzgebiet namens Dönche. Meine Straße liegt in Helleböhn. Nicht weit weg ist auch eine Grundschule, sie heißt Friidjof-Nansen-Schule. Heiligenbergstraße Kristina 12 Jahre Ich wohne in der Heiligenbergstraße. Mein Haus hat 7 Stockwerke, ich wohne im 2. Stockwerk. In meiner Straße wohnen fast nur Jungs die in meinem Alter sind. Aber meine Freundin Vanni wohnt zum Glück nicht weit weg. Neben meinem Haus ist ein Spielplatz, nur leider ist es dort oft ziemlich windig. Von meinem Fenster aus kann ich die Bushaltestelle sehen. Wenn ich aus dem Haus rausgehe, muss ich nur über eine Wiese gehen und schon stehe ich an der Bushaltestelle, das ist ziemlich praktisch. Heiligenbergstraße Marcel 13 Jahre In der Heiligenbergstraße wohnen viele Familien mit Kindern, im Alter von 9 bis 17 Jahren. Ich bin 13 Jahre. Ich finde es schön da zu wohnen, denn es gibt viele Spielplätze, Bolzplätze und Jugendzentren. Es gibt auch Fußballvereine, Tischtennisvereine und vieles mehr. Die Häuser sind schön und die Menschen dort sind nett. Heiligenbergstraße Markus 5. Klasse Ich heiße Markus und wohne in der Heiligenbergstraße. Ich und meine Familie wohnen schon seit 1993 in der Straße. Ich freue mich sehr wenn es Ferien gibt, denn dann gehe ich zum Spielplatz neben meinem Haus. Am liebsten würde ich mein Haus noch weiter weg vom Spielplatz stellen. Aber in unserer Straße mag ich unsere Nachbarn sehr, weil sie so nett sind. Ich würde gerne meine Straße die „Gangsterstraße“ nennen. Heiligenbergstraße Maxim 8. Klasse Die Heiligenbergstraße ist in Helleböhn, in Kassel. Dort gibt es viele Kinder und viele Tiere, insbesondere Katzen. Die meisten Häuser dort sind alt. Es gibt viele Geschäfte in der Gegend und viele Spielplätze. Der beste Sportplatz in Helleböhn ist am Rhönplatz, dort kann man Fußball, Basketball und Streethockey spielen, und noch vieles mehr. Außerdem gibt es dort einen großen Fußballplatz, wo fast jeden Sonntag im Sommer die Fußballspieler Fußball spielen. Aber sonst ist die Straße wie all die anderen Straßen, die es gibt. Heiligenbergstraße Mesut 8. Klasse Hallo, ich heiße Mesut. Ich wohne in der Heiligenbergstraße in Helleböhn. Vor unserer Haustür ist eigentlich nicht viel los, aber im Winter eigentlich schon, denn ich habe 3 Straßen die mich an verschiedene Orte führen. Wenn ich die Straße nehme die nach links geht, die führt mich zum Rewe, oder dort gibt’s eine Wäscherei, Bank, Fahrschule, Dönerbude, Solarium, Kiosk, deswegen wähle ich oft die Straße nach links. Wenn ich nach rechts gehe, dort befindet sich ein Kiosk, „Rossmann“, eine Pommesbude. Und wenn ich den Weg nehme, dann gehe ich öfters Oddset spielen beim Kiosk. Und wenn ich den Weg gehe der geradeaus von mir geht, dann sehe ich Kinder die einen zwei Meter hohen Hügel runter rutschen. Sie lachen und sind fröhlich, und deshalb grüße ich sie wenn ich dort durch gehe. Aber auf den Straßen die links, rechts, geradeaus gehen, spazieren nur Omas mit ihren Hunden und ein paar Kinder, aber sonst ist es dort sehr ruhig auf den Straßen. Heiligenbergstraße Nikolaj 8. Klasse Ich lebe in meiner Straße seit 3 Jahren. Mir gefällt es, dass es so ruhig und sauber ist. Die Straße heißt Heiligenbergstraße. Mir gefällt nicht, dass die Nachbarn sich andauernd über mich beschweren. In meiner Straße ist ein kleiner Spielplatz. Ich fühle mich sicher in meiner Straße. In der Straße ist fast nie was los. Heiligenbergstraße Olga 7. Klasse Hallo, ich heiße Olga, ich wohne in der Heiligenbergstraße. Bei mir in der Straße ist es nicht immer ruhig, aber auch nie still! Ich wohne in einem großen Haus, es ist Haus an Haus gebaut. Bei mir in der Nähe ist ein Spielplatz und nicht weit, eine Straße runter, ist eine Bushaltestelle. Ich mag die Straße in der ich wohne nicht so sehr. Letztes Jahr im Sommer hatten wir Ferien, dann sind die Straßenputzer gekommen und waren so laut. In meiner Straße wohnen viele Jugendliche, die meisten sind Russen. In der Straße in der ich wohne ist in jedem Eingang ein Hund, oder mehrere Hunde. Vor den Hunden hüte ich mich immer. Jeden Abend im Sommer treffen sich die Russen immer, und dann reden sie miteinander. Das Leben in meiner Straße ist nicht immer gut, sondern auch schlecht: Manchmal werden Leute umgebracht oder hängen sich auf. Heiligenbergstraße Yaser 7. Klasse Ich heiße Yaser, ich wohne in der Heiligenbergstraße. Da ist nichts los, da wohnen nur alte Leute, man kann dort nichts machen. Bei mir im Haus ist nur ein Junge, ich bin ein Jahr älter als er, er spielt Fußball genau wie ich. Wir gehen immer mit Freunden Fußball spielen. Da neben uns, 5 Minuten zu Fuß, ist ein Fußballplatz, da gehen wir immer Fußball spielen, wenn gutes Wetter ist. Aber wenn schlechtes Wetter ist, ist es immer langweilig. Aber bei uns ist immer was los: Da ist zum Beispiel morgens um 7.00 Uhr einer tot gefunden worden. Und am gleichen Tag wollte einer vom Fenster springen, aber er hat sich aufgehängt. Aber das war schwer. Die Polizei und Krankenwagen kamen, es waren 3 Polizeiautos und 4 Krankenwagen. Und zwei Wochen später wurden insgesamt 4 Leute von Straßenbahnen überfahren, und alle waren tot. Aber jeder ist an einem anderen Tag überfahren worden. Und es wurde auch eine Bombe gefunden. Einen Monat später wurden zwei Leute getötet, einer ist erschossen worden, der andere wurde totgeschlagen. Und noch einer wurde vom Blitz getroffen. Bei meinem Freund im Keller wurde ein kleines Mädchen vergewaltigt, sie ist sechs Jahre alt. Und bei mir im Haus ist ein Typ (er gibt sich als Ahmet aus) und verarscht Firmen. Er sagt, er heißt Ahmet und labert die voll. Das alles geschah in Helleböhn. Heiligenröder Straße Jessica 13 Jahre Meine Straße find ich nicht gerade so toll. Es wohnen dort 2 kleine Kinder, die mich immer stressen. Morgens, wenn ich mal zur 2. Stunde Schule habe, höre ich immer unsere Schulklingel. Ich darf eigentlich immer so laut Musik hören wie ich will. Weil die Leute auf dem Friedhof sich sowieso nicht beschweren! Wir haben vor etwa zwei Monaten einen kleinen Welpen in unserer Nachbarschaft bekommen, mit dem darf ich immer rausgehen. Er ist jetzt 16 Wochen alt und voll tollpatschig. Meine andere Nachbarin Frau K. ist nervig, sie schreit immer rum. Und wenn der Welpe dann mal mit ihrem Hund spielen will, bekommt man immer „Motze“, das kotzt einen echt an! Jetzt will sie schon einen Zaun ziehen, damit er ihn nicht mehr sehen kann! Ich find das übertrieben, ich will ihr immer aus dem Weg gehen. Der Mann von ihr ist auch voll dumm: der nimmt immer den Rasenmäher und dann mäht er immer auf der Straße, das sieht voll dumm aus, weil da ja keine Wiese ist. Aber sonst ist unsere Straße cool, weil eigentlich keiner was sagt. Heiligenröder Straße Sarah 10. Klasse Meine Straße ist die Heiligenröder-. In meiner Straße sind 9 Häuser. Ich lebe seit 18 Jahren dort und es hat sich nichts verändert. Unser Spielplatz hat seit Jahren nur drei Geräte. Unsere neuen Nachbarn (in der gegenüberliegenden Straße) haben neun Kinder, die aus dem Spielplatz einen Campingplatz machen: Im Sommer grillen sie, bauen Zelte auf. Vor dem Spielplatz ist ein Müllplatz, wo unsere vollen Mülltonnen stehen oder unser Sperrmüll. Der steht dort nicht lange, denn die Familie mit den neun Kindern nimmt den Sperrmüll mit nach Hause. Es ziehen oft alte Nachbarn aus, und neue ein. Die meisten haben einen riesen „Sprung in der Schüssel“. Zum Beispiel: die Oma filmte uns wenn wir in unserer Straße spielten, dann rief sie immer die Polizei. Dann haben wir eine Familie, die man nie sieht, abends kommt das Pizza Taxi und bringt ne riesen Pizza. Die Leute haben auch einen Hund, den ich noch nie gesehen habe. Ansonsten ist unsere Straße ganz schön. Wir, und unsere normalen Nachbarn, die auch schon länger dort wohnen, machen im Sommer Straßenfeste. Silvester treffen wir uns alle auf der Autobahnbrücke und feiern zusammen rein. Wenn die „Formel 1“ anfängt freuen sich die Männer, denn die gucken das dann zusammen. Wir hatten auch einen ganz süßen Kerl in der Straße (der dort (20) lebte), wir waren oft zusammen in der Disco, die 5 Minuten entfernt ist, mit meinem Bruder und meiner Cousine, die auch in der Straße wohnt. Vor kurzem ist er ausgezogen und hat mit seiner Schwester eine WG gegründet. Naja, es gab ein Abschiedsfest für die beiden, und meinen Bruder, der auch der Meinung war auszuziehen. Das ist schon ein Scheißgefühl, ohne meinen Bruder und die beiden! Jetzt sind meine Cousine und ich alleine. Das war meine Straße, die eigentlich zusammenhält (mit Ausnahme von den neuen Nachbarn, die alle merkwürdige Angewohnheiten haben). Heinrich-Heine-Straße Chiara 8. Klasse Eigentlich ist in meiner Straße nie wirklich etwas Besonderes passiert. Jedenfalls nicht, dass ich je etwas mitbekommen hätte. Ich bin ja sowieso den ganzen Tag in der Schule und meine Mutter und ihr Freund sind auch nicht da. Da wir auch sehr wenig Kontakt zu unseren Nachbarn haben (wann auch?!) hört man ja nicht, wenn etwas Spannendes in unserer Straße passiert ist. Ich wohne in der Heinrich-Heine-Straße. Sie ist eigentlich eine sehr lange Straße, wird aber im ersten Abschnitt durch die Frankfurter Straße getrennt. Meine Mutter sagt: dass wir in der unteren Heinrich-Heine-Straße wohnen (direkt an der Karlsaue). Es ist eine ziemlich ruhige Straße, es fahren nicht viele Autos hier durch. Außer wenn ein Eishockeyspiel in der Eissporthalle, die in unsere Nähe ist, stattfindet; dann ist unsere Straße bis auf den letzten Platz vollgeparkt und man kann nach Spielende ziemlich viele Autos unsere Straße hochfahren sehen. Genauso ist es, wenn Konzerte im Auestadion gegeben werden. Man hat da aber den Vorteil, dass man das Konzert bis zu uns hören kann. Wenn Herbert Grönemeyer singt, ist das ja noch ganz in Ordnung. Aber wenn André Rieu ein Geigenkonzert gibt, lasse ich das Fenster lieber zu. Im Sommer gehen viele Leute unsere Straße hinunter, um in die Aue zu kommen. Viele mit Kinderwagen, andere mit ihren Kumpels, um in sich in der Aue ein bisschen zu sonnen, weil sie kein Geld fürs Solarium haben. Manchmal sind auch ein paar Betrunkene (mit Bollerwagen voller Bier) auf dem Weg dorthin, um sich noch mehr zu betrinken und über Bier zu reden. Es fahren und laufen auch viele Fahrradfahrer und Jogger unsere Straße entlang. Denn egal, ob es stürmt oder schneit, diese Leute sieht man immer in unserer Straße wenn sie in die Aue gehen. In unserer Straße steht ein wirklich altes Haus. Das hat mir meine Mutter erzählt. Eigentlich sieht es gar nicht so alt aus. Es ist wirklich schön zurechtgemacht und ist sogar bewohnt. Es soll eines der ersten Häuser hier in der Straße gewesen sein. So alt, dass es, glaub ich, unsere Straße noch gar nicht gab. Und so alt wie dieses kleine Haus sind bestimmt auch die Bäume, die noch vor unserer Tür stehen. Was es für welche sind, kann ich nicht sagen. Aber im Sommer kann man von unserem Küchen- und Schlafzimmerfenster direkt in ihre schönen grünen Blätter gucken. Und in dem, direkt vor unserer Tür, wohnt ein Eichhörnchenpaar. Als meine Mutter am letzten Freitag zur Arbeit ging, wurden Parkverbotsschilder aufgestellt, die sagten: dass ab Montag kein Auto mehr unter diesen Bäumen stehen darf, wegen Baumarbeiten. Meine Mutter fragte die Männer vom Gartenamt, was denn an diesen Bäumen gemacht werden sollte: Sie sollten gefällt werden! Der, der genau auf der gegenüberliegenden Seite unseres Hauses steht, ist von einem Pilz befallen. Die beiden daneben wahrscheinlich auch. Der eine muss auf jeden Fall gefällt werden, vielleicht auch die beiden anderen, damit sie nicht mal auf die Straße stürzen werden. Das wäre sehr schade, sagte ein Mann, aber die Verkehrssicherheit geht vor! Wenn ich das kurze Stück bis zur Frankfurter Straße hinaufschaue, dann sehe ich nur neu gepflanzte Bäumchen, die kaum Blätter haben. Und dann sehe ich die schönen alten Bäume vor unseren Fenstern und finde es schade, dass sie bald nicht mehr da sind. Es sind noch fünf alte, dicke Bäume übrig geblieben. Das sind die letzten wirklich alten Bäume in unserem Teil der Straße. Und wahrscheinlich werden sie bald nicht mehr da sein. Dann werden bestimmt neue gepflanzt und wenn ich noch hundert Jahre in unserer Straße wohnen werde, dann werde ich bestimmt auch wieder (von unserm Küchen- und Schlafzimmerfenster, vom 2. Stock aus) ihre schönen grünen Blätter sehen können! Heinrich-Heine-Straße Thomas 9. Klasse In meiner Straße (die Heinrich-Heine-Straße heißt) gibt es sehr viele Sachen die mir nicht passen. Das wäre zum Beispiel: dass es keinen Kontakt - oder wenig - zu Nachbarn gibt. Was auch stört ist: dass so viel Hundekot auf den Grünflächen zwischen Bürgersteig und Straße liegt. Durch den andauernd zunehmenden Verkehr finde ich, gibt es eine große Lärmbelästigung in der Heinrich-Heine-Straße. Außerdem gibt es viel zu wenig Parkplätze für die Anwohner. Hätten wir nicht die Karlsaue in der Nähe, würden die Parkplätze vielleicht reichen. Was gut wäre: wenn sogenannte „Anwohner-Parkplätze“ eingerichtet werden würden. Das kostet dann wieder zu viel Geld für die Anwohner! Die alten Leute nerven auch ein wenig, weil sie bei jeder Kleinigkeit (die auf der Straße passiert) die Polizei rufen. Es gibt aber nicht nur negatives über die Heinrich-Heine-Straße, sondern auch positives: Es gibt zum Beispiel einen Stadtpark in der Nähe, der sehr schön ist. Es ist auch super, dass die H.H.S in der Nähe der City liegt, und so ohne Probleme zu erreichen ist. Heinrich-Plett-Straße Abisolom 7. Klasse Ich wohne mit meiner Familie seit zwei Jahren in der Heinrich-Plett-Straße. Das ist die Straße mit den vielen Hochhäusern. Die meisten Einwohner sind die Ausländer. Wir haben da viele Lebensmittelgeschäfte, wie zum Beispiel: Edeka, Lidl und so weiter, eine Klinik zum Glück auch. Ich kann mir auch vorstellen später dort mit meiner eigenen Familie zu leben, weil ich mich in meiner Straße sicher fühle. Ich verbringe meine Freizeit im Jugendzentrum. Meistens spiele ich da Basketball mit meinen Freunden und anderen Jugendlichen aus meiner Straße. Was mir da gefällt sind die Turniere, die die Stadtplaner veranstalten, weil man da tolle Preise gewinnen kann, und auch vielleicht im Fernseher erscheint. Aber was mir nicht gefällt sind die Schäden, die die Jugendlichen verursachen, und was sie da machen: sie rauchen, trinken und werden meistens besoffen, und fangen eine Schlägerei an. Und wenn wir am nächsten Tag kommen, ist der Basketballplatz mit Alkoholflaschen voll. Bis jetzt gab es nur ein Straßenfest. Ich lernte viele Leute kennen und da versammelten sich alle Einwohner meiner Straße und feierten glücklich zusammen. Wir bekamen viele Auftritte zu sehen und die Stadtplaner veranstalteten ein Kickerturnier. Alle durften mitmachen und da konnte man tolle Preise gewinnen. Was mir an diesem Fest gefiel war: dass ich in Zukunft so was immer wieder erleben darf!! Heinrich-Plett-Straße Denny 5. Klasse Hallo, mein Name ist Denny und ich wohne in der Heinrich-Plett-Straße. Ich wohne seit meiner Geburt dort. Als ich jünger war, verbrachte ich die meiste Zeit in unserer Straße, aber jetzt bin ich seltener dort. Das Gute an unserer Straße ist, dass hier viele nette Leute wohnen, und im Sommer haben wir viele Bäume, die grün blühen. So ist es in unserer Straße nicht so kahl. Der Nachteil ist allerdings: dass bei uns in der Nähe gleich das Jugendzentrum ist, und da passiert es öfters mal, dass sie die Musik aufdrehen und viel Alkohol trinken. Wenn sie dann betrunken sind, fangen sie an zu randalieren, zum Beispiel zerstören sie Bushäuschen, klauen Roller oder schreien rum. In unserer Straße wohnt auch meine Oma, die ist natürlich ein wichtiger Mensch. Aber es gibt auch einen Ort der mir sehr viel bedeutet. Das ist unser Spielplatz! Ich finde den Namen unserer Straße ganz okay, aber es gibt nichts, was ich auf der Documenta ausstellen würde. Im Großen und Ganzen gefällt mir die Straße in der ich lebe. Heinrich-Plett-Straße Emir 6. Klasse Hallo, ich heiße Emir, ich wohne seit ich geboren wurde in meiner Straße. Die Straße ist nach meiner Ansicht nicht so übel, wenn ihr wissen wollt warum: Die Straße ist nicht so schlecht, das ist leicht zu beantworten. Überall liegt Müll, und die großen Jungs machen zu viel Krach. Jetzt kommen wir zu einem anderen Thema. Die wichtigsten Leute in meiner Straße: meine Freunde und meine Eltern. Wenn ich Probleme in der Schule habe, dann kann ich mich an sie wenden. Die Leute über uns: Das ist nicht auszuhalten, ein Tag mit einer Bohrmaschine oder Hammer. Was aber überhaupt unmöglich ist: dass die Leute sich immer beschweren wenn wir unten Fußball spielen. Weil die Leute denken, dass wir gegen die Scheibe schießen. In meinen Freizeiten fahre ich Fahrrad oder ich spiele Fußball. Mein kleiner Bruder und ich spielen immer Computer oder X box. Aber die Straße ist wie immer die beste Straße. Heinrich-Plett-Straße Fariha 5. Klasse Ich, Fariha, wohne in der Heinrich-Plett-Straße. Die Heinrich-Plett-Straße liegt im Brückenhof. In meiner Straße gibt es mehrere Supermärkte: Lidl, Plus, Aldi und Edeka. Ein Spielplatz und eine Haltestelle ist hier auch. Aus meiner Wohnung sehe ich meistens, dass die Züge fahren. Ich wohne seit 10 Jahren in meiner Straße. Ich verbringe meine Freizeit am meisten auf dem Spielplatz, dort gibt es: eine Rutsche, Schaukel, Klettergerüst, einen Sandkasten und eine Wippe. In meiner Straße leben viele Tiere. In meiner Nachbarschaft haben manche Leute Tiere. Immer wenn ich sie sehe mit ihren Tieren, zum Beispiel: Hunde, Katzen oder auch andere Tiere, darf ich sie streicheln. Manchmal sehe ich, wenn ich auf dem Spielplatz bin, Katzen. Einmal sahen meine Brüder und ich eine schwarze Katze. Sie sah uns an, wir haben dann mit ihr Ball gespielt, und wir sahen ihr Häuschen, da war auch Futter. Wir sahen noch wie sie futterte. Ihr Häuschen war an einem guten Platz, hinterm Spielplatz. Als es spät wurde, mussten wir gehen. Da folgte uns die Katze. Wir haben gesagt: „Nein, bleib hier, wenn du mit uns kommst, sehen dich andere Kinder und wollen dich fangen.“ Aber sie hat nicht auf uns gehört und ist uns gefolgt. Wir haben gesagt: „Na gut, aber sei vorsichtig.“ Als die Kinder uns sahen, sahen sie etwas Schwarzes und schrien: „Da, eine Katze.“ Wir sagten: „Oh nein, jetzt fangen sie die Katze!“ Die Katze lief weg. Wir waren traurig, dass sie weglaufen musste wegen den Kindern, aber sie hat ja nicht auf uns gehört. Tja, aber das Allerbeste ist, wir haben nämlich der Katze einen Namen gegeben: „Tiger“. Tiger war damit einverstanden. Aber das Traurige war, wir haben Tiger seitdem nicht wieder gesehen. Wenn ich Bürgermeisterin wäre, hätte ich in meiner Straße alles so belassen, weil ich alles schön finde. Darum will ich auch immer in meiner Straße weiterleben, aber ich möchte auch woanders leben: In einem eigenen Haus! Entweder will ich in meiner Straße leben, weil ich es schön finde, oder ich will in einem eigenen Haus leben. Da muss ich mich noch entscheiden, aber ich wette, ich werde mich für das Richtige entscheiden. Heinrich-Plett-Straße Monika 6. Klasse Hi, ich heiße Monika. Ich wohne in der Heinrich-Plett-Straße seit vier Jahren. Den Namen finde ich schön. In unserer Straße wohnen sehr viele Ausländer, es sind: Afghanen, Kurden und noch viele andere, am meisten Afghanen. Das Besondere an unserer Straße ist, dass hier ein Schwimmbad, Kindergarten und eine Grundschule ist. Hier gibt es auch: Edeka, Schlecker, Apotheke, einen Frisör und eine Schneiderei. Im Sommer sind die Kinder fast jeden Tag draußen und spielen auf dem Spielplatz oder auf der Straße. Und im Winter bewerfen sie öfters die Fenster fremder Leute mit Schnee, manchmal sind sogar an den Haustüren die Scheiben kaputt. Es vergeht fast kein Tag, an dem es hier nicht laut ist. Die Mitbewohner gehen öfters zu den Hausmeistern und beschweren sich. In der Straße gibt es fast nur Hochhäuser. Die Straße liegt an einer Haltestelle, die auch Heinrich-Plett-Straße heißt, hier fahren die Linien 4, 2 und die 6. Da hier sehr viele Ausländer wohnen, ist es hier oft schmutzig, es ist mit Kreide geschmiert worden, oder Zeitungspapier liegt überall rum. Ich selbst will von hier umziehen, obwohl hier sehr viele Bekannte von uns wohnen. Heinrich-Plett-Straße Nader 5. Klasse Ich, Nader, wohne in der Heinrich-Plett-Straße seit 4 Jahren und 26 Tagen. In meiner Straße gibt es Supermärkte: Edeka, Lidl, Plus, Lotto-Toto und eine Bäckerei. Am Ende der Straße ist eine große grüne Wiese, da spiele ich oft Fußball mit meinem Bruder oder mit meinen Freunden. In meiner Straße gibt es eine Frau, die mit ihrem Hund immer Gassi geht. Im Winter, wenn die große Wiese voller Schnee ist, dann bauen meine Freunde und ich, und meine Geschwister, auch manchmal Schneemänner und Iglus, und wir machen Schneeballschlachten. Wenn ich Bürgermeister wäre, würde ich ändern, dass Bierflaschen auf dem Boden liegen. Wenn es um 5.00 Uhr etwas dunkel ist, sind auf unserem Spielplatz Russen und trinken die ganze Zeit, und ziehen Zigaretten rein. Dann am nächsten Morgen, wenn meine kleineren Geschwister auf dem Spielplatz spielen wollen, können sie nicht spielen, weil alles voller Bierflaschen oder Zigaretten liegt. Montags und mittwochs habe ich Training, ich spiele beim Verein SV Nordshausen. Ich brauche 15 min., mein Training fängt um 17.30 Uhr an, und geht bis 19.00 Uhr. Ich komme 19.15 Uhr zu Hause an, und da sind immer Russen da. Und ich habe immer Angst dann, wenn ich sie sehe, dann laufe ich immer. Ich würde gerne ändern: dass die Russen nicht mehr da sind! Das ist meine Geschichte was ich gerne ändern würde, wenn ich Bürgermeister wäre. Heinrich-Plett-Straße Nicole 7. Klasse Ich wohne in Kassel in der Heinrich-Plett-Straße, das ist die Hauptstraße von Brückenhof. Dort lebe ich schon seit meiner Geburt. In meiner Mietwohnung wohne ich mit sieben anderen Familien. Ich habe viele Freunde und Familienmitglieder in meiner Straße. Meine Freizeit verbringe ich mit meinen Freunden in meiner Straße, weil hier viele Spielplätze sind. Meine Straße ist sehr lang. Sie fängt mit einer Universität an, gegenüber von ihr sind viele Hochhäuser. Dann kommt eine Arztpraxis, das ist gut, weil die Leute in meiner Straße nicht so weit zum Arzt laufen müssen. Auf der anderen Seite der Arztpraxis gibt es viele Mietwohnungen. Nun kommt die Bus- und Straßenbahnhaltestelle, danach kommt ein russisches Geschäft, und gegenüber von ihm wohne ich. Wenn man die Straße weiter entlang geht, kommt man auf viele kleine Geschäfte wie: Edeka, Schlecker und Toto Lotto. Da gibt es auch eine Bar namens „Brooklyn Grill“, eine Apotheke, eine Russische Kirche und eine Eisdiele. Dann kommen noch viele Mietwohnungen. Am Ende der Straße ist das Hallenbad-Süd Schwimmbad. An meiner Straße gefällt mir: dass ich es überallhin nah habe, dass die Leute vor ihren Häusern Blumen haben und sie pflegen, dass es im Sommer so schön grün ist, und das Brooklyn Grill. Im Brooklyn Grill treffe ich mich manchmal mit meinen Freunden. Da sind auch andere Jugendliche, die meisten kenne ich und sie sind nett. Den Besitzer des Brooklyn Grills kenne ich auch, er heißt Martin und ist auch sehr nett. Dort kann man Billard, Dart und andere Spiele spielen. Aber man kann da auch gut und günstig essen. An meiner Straße gefällt mir nicht: dass hier viel zuviel Müll herumliegt, dass hier viel Verkehr ist, dass es oft Schlägereien gibt, und dass manchmal eingebrochen wird. Es gibt also nicht nur gute, sondern auch schlechte Dinge über meine Straße zu erzählen. Die schlechten würde ich am liebsten verändern: zum Beispiel durch Aufräumaktionen. Es ist aber schön, hier zu leben, in der Heinrich-Plett-Straße. Heinrich-Plett-Straße Oleg 16 Jahre Brückenhof ist der beste Stadtteil in Kassel, und da leben fast nur Russen. Da gibt es auch einen russischen Laden, und wir nennen Brückenhof „Moskau“. Ich lebe schon seit vier Jahren in Brückenhof und habe mich noch nie beschwert. Ich rate einfach den Russen, die erst nach Deutschland kommen: Sie sollen nach Brückenhof umziehen. Da werdet ihr euch wohlfühlen. Heinrich-Plett-Straße Philipp 6. Klasse Ich wohne in der Heinrich-Plett-Straße. Meine Freunde und ich vertreiben uns die meiste Zeit mit unseren Streichen. Aus meinem Zimmer habe ich einen perfekten Blick auf den Spielplatz. Weiter links ist ein Hügel, vor dem Hügel ist ein Murmelplatz. Ich hab mir vorgenommen den Platz mal mit Wasserbomben zu bewerfen, wenn kleine Kinder dort spielen. Mein Lieblingsplatz ist ein Baum, etwa 300 Schritte entfernt. Auf diesen Baum haben meine Freunde früher ein Baumhaus gebaut. Ich versuche sie zu überreden es wieder aufzubauen, aber sie wollen es nicht. Heinrich-Plett-Straße Rameeza 7. Klasse Meine Straße müsste eigentlich jedem aus meiner Umgebung bekannt sein, durch die einzigartigen Hochhäuser, die bis zum Himmel hinausragen. Durch die vielen Geschäfte, die uns das Einkaufen erleichtern. Und durch den riesengroßen Spielplatz, wo man auch grillen kann. Meine Freizeit verbringe ich meistens mit meinen Freundinnen. Ansonsten gehe ich mit meiner Familie zu dem großen Spielplatz und wir grillen. Der große Spielplatz ist nicht direkt an meiner Straße, er ist in der Umgebung. Meine Straße selber hat auch einen Spielplatz, aber der ist nicht besonders groß, weil es nur zwei Schaukeln, eine Rutsche und ein Klettergerüst gibt. Das Gute an meiner Straße ist: der große Sommergarten, der jeden Sommer öffnet und uns mit neuen interessanten Sachen erfreut. Es gibt da immer Figuren aus getrocknetem Stroh, und kleine Gartenhäuser aus Holz, es gibt verschiedene Früchte-, Obst-, Gemüse-, Blumen- und Tierarten. Es werden auch verschiedene Gewinnspiele gespielt. Und wenn man den Garten von einem Hochhaus betrachtet, sieht er so schön aus, dass man alles andere vergisst. Diesen Garten würde ich auf der nächsten Documenta ausstellen, denn er ist wunderschön und sehenswert. In meiner Straße gibt es viele Nachtschwärmer, die nachts im Auto Musik hören. Das ist eine Sache, die ich nicht so schön finde. Aber in unserer Nachbarstraße gibt es viel mehr Nachtschwärmer. Meine Straße dagegen ist viel sicherer und ruhiger. Die Nachbarn von mir sind alle eigentlich nett, nur, sie sind auch etwas schüchtern. Etwas zu schüchtern, das ärgert mich manchmal, denn ich möchte Nachbarn haben die lustig, spaßig und nett sind, und oft mit mir spielen. Ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass meine Nachbarn sehr alt sind und Ruhe brauchen. Später würde ich eigentlich in meiner Straße wohnen, denn ich wäre ja nicht hineingezogen, wenn es nichts Besonderes wäre. Mit ein paar Verbesserungen, wäre meine Straße die schönste Straße auf der Welt. Heinrich-Plett-Straße Sabine 6. Klasse Ich heiße Sabine und wohne in der Heinrich-Plett-Straße. Meine Oma wohnt auch in dieser Straße. Alle, die ich kenne, sind nett. Aber es gibt auch schwarze Schafe, zum Beispiel der Mann unter mir: Er trinkt sich mit seinen Freunden immer voll. Manchmal, wenn ich denen auf der Wiese begegne, stinkt es nach Alkohol. Die Polizei musste wegen Ruhestörung dreimal kommen. Natürlich war es der Mann unter uns. Wegen dem Mann musste die Feuerwehr kommen, weil bei dem etwas verbrannt war. Vor dem Haus ist die Straße, hinter dem Haus eine Wiese. Aber immer, wenn wir auf der Wiese spielen wollten, jagten uns die Leute aus dem Privatgrundstück weg. Sie meinten: wir sollten auf dem Spielplatz spielen, auf der Wiese wäre es zu laut! Dabei ist das doch kein Unterschied, da der Spielplatz nur einen Meter entfernt ist. An die Wiese grenzt ein Bach, ich finde es schön dort entlang zu gehen. Aber wenn es dunkel ist, würde ich mich nicht mehr dorthin trauen. Straßenbahn, Geschäfte, Schule und Kindergarten sind auch in der Nähe. Heinrich-Plett-Straße Sergej 7. Klasse In der Heinrich-Plett-Straße wohne ich schon seit ungefähr zweieinhalb Jahren. Eigentlich finde ich die Straße ganz o.k., es gibt genug Geschäfte, ein paar Sportplätze und ein Jugendzentrum. Neben dem Haus wo ich wohne ist eine Bushaltestelle, sodass ich jederzeit überallhin fahren kann. Manchmal treffe ich mich mit meinen Freunden, dann spielen wir Fußball auf einen der Sportplätze. Ab und zu gehen wir auch ins Schwimmbad (das in der Nähe ist). Das machen wir meistens an den Wochenenden, sodass wir uns von der vorherigen Woche erholen können, und auf die nächste vorbereiten. Da es bis jetzt keine Vorkommnisse, wie Diebstahl oder etwas ähnliches, gab, fühle ich mich in meiner Straße relativ sicher, und ich hoffe, dass es so bleibt. Und wenn es auch später so bleibt, würde ich auch gerne weiterhin hier leben. Ich finde die Straße, und alles was dazugehört, und wo ich meine Freizeit verbringe einfach super. Nur, der Name von der Straße könnte kürzer sein. Doch wenn mich jemand nach der Möglichkeit für die Änderung des Namens fragen würde, wüsste ich selber nicht was ich sagen sollte, denn ich habe mir selber noch nicht überlegt, welcher Name zu meiner Straße am besten passen würde. Heinrich-Prison-Straße Fahri-Can 6. Klasse Als ich 6 Jahre alt war sind wir in die Heinrich-Prison-Straße gezogen. Aber ich spiele nur manchmal bei unserer Straße, meistens gehe ich zu Mattenberg, weil meine ganzen Freunde fast alle dort wohnen. In unserer Straße gefällt mir am meisten der Wald, der vor unserem Haus steht. Oben im Wald ist ein Bolzplatz und ein Picknickplatz. Es gibt auch viele Fruchtbäume, zum Beispiel: Apfelbäume, Birnenbäume, Pflaumenbäume, und noch mehr. In unserer Straße gibt es nur eine Straße wo die Autos lang fahren, sonst ist es sicher in unserer Straße. Nur wenn man abends schläft hört man ein paar Geräusche, die aus dem Wald kommen. In unserer Straße gibt es nur einen Spielplatz, wo es eine Rutsche, Schaukel und einen Sandkasten gibt. In meiner Straße habe ich nur 6 Freunde, weil es hier nicht so viele Kinder gibt. Ich hätte gerne meiner Straße einen neuen Namen gegeben, der sollte heißen: „The Fahri-Can Street“. Unter uns wohnt eine Russenfamilie, die machen immer Krach. Einmal als ich und mein Freund draußen spielten, sahen wir ein paar Jungs die beim ersten Stock einbrachen. Danach rief (von meinem Freund) die Mutter die Polizei, und alle Jungs bekamen eine Anzeige. Bei unserer Straße fließt ein Bach neben dem Spielplatz. Bei uns vor der Haustür ist eine Wiese. Aber wenn wir auf der Wiese Fußball spielen, kriegen wir Ärger mit den Hausnachbarn. Manchmal sagen sie: „Wenn ihr nicht weggeht, rufen wir die Polizei!“ Bei uns hinter dem Haus ist ein Kastanienbaum. Ich und meine Freunde sammeln sie, wenn sie reif sind. Heinrich-Schütz-Allee Dennis 9. Klasse In meiner Straße ist eine kleine Spielstraße, welche unmittelbar hinter unserem Garten liegt. Dort befindet sich ein kleines Gebüsch und eine große Esche. An einem etwas höheren Ast hängt ein aufgerissener Fußball. Wir versuchen manchmal (ich und meine Freunde) kleine Geldmünzen rein zu werfen und haben auch schon hin und wieder getroffen. Dieser Ball ist es wert auf der Documenta 12 ausgestellt zu werden. Diesen Ball (von Nike) habe ich zum 12. Geburtstag geschenkt bekommen. Etwa eine Woche später schoss ich ihn in den Garten von unserem Nachbarn, und sein blöder Hund biss ihn kaputt. Nun war ein großes Loch im Ball, was anzunehmen war. Etwa einen Monat später fand ich ihn auf dem Baum! Heinrich-Schütz-Allee Fabian 5. Klasse Hallo Leute, hier ist Fabian. Meine Straße, besser gesagt die beiden Straßen in denen ich wohne, sind voll korrekt. Es sind viele Villen dort, leider haben wir keine. Es gibt ziemlich viele Hunde in beiden Straßen (ist ja logo, wir wohnen ja in der Dönche), wir selber haben auch einen. Leider wohnen wir direkt an einer Hauptstraße, das ist ziemlich mies. Aber zum Glück ist in der Hubertstraße eine Spielstraße. Ich spiele meistens in der Hubertstraße, weil die Heinrich-Schütz-Allee die Straße mit der Hauptstraße ist. Dummerweise gibt es in meiner Straße nicht so viele Kinder, dafür in den Nebenstraßen. Denn das Stadtviertel Helleböhn ist „voll cool“. In meiner Straße sind nicht so viele Kinder, dafür im Stadtviertel. Es gibt in einer Nebenstraße einen Süßigkeitenladen, dazu ist ein Rewe ganz in der Nähe. Na dann, das war leider schon alles über meine Straße, also Arrivederci. Heinrich-Schütz-Allee Matthias 6. Klasse Hallo, ich heiße Matthias und wohne in der Heinrich-Schütz-Allee in Kassel. Das liegt in Hessen. Die Heinrich-Schütz-Allee hat 350 Hausnummern, ist eine sehr schöne Allee mit vielen Bäumen, die im Frühling und Sommer grün sind. Die Straße, in der ich wohne, trägt den Namen von einem berühmten deutschen Kirchenmusikkomponisten. Er ist am 14. Oktober 1585 in Köstritz bei Gera geboren. Heinrich Schütz zog bereits mit 13 Jahren die Aufmerksamkeit des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel auf sich. Dieser bot den Eltern an, ihn in Kassel im Collegium Mauritianum (welches eigentlich den Angehörigen des Hofes vorbehalten war) ausbilden zu lassen. Nach einer vielseitigen Ausbildung, zu der auch das erlernen der lateinischen, griechischen, französischen und auch der italienischen Sprache gehörte, hatte Schütz am 27. September 1608 in Marburg studiert. Bereits im folgenden Jahr unterbrach er auf Bitten von Landgraf Moritz sein Studium, um sich bei Giovanni Gabrieli in Venedig musikalisch weiterzubilden. Nach dem Tode seines Lehrers kehrte Schütz 1613 wieder nach Deutschland zurück, wo ihn Landgraf Moritz in Kassel als zweiten Hoforganisten anstellte. Er war Hofkapellmeister in Dresden und auch als königlich-dänischer Hofkapellmeister in Kopenhagen. Er starb in Dresden am 06.11.1672. In dem Viertel wo ich wohne, wohnen auch Freunde von mir. Bei uns (meiner Familie) im Haus wohnt noch meine Oma, sie wohnt im Dachgeschoss. Dort haben wir nämlich noch eine kleine Wohnung. Ich gehe jeden Tag 2 km in die Schule. Die Heinrich-Schütz-Allee könnte nach meiner Meinung eigentlich „The long street“ heißen, weil sie so lang ist. Heinrich-Schütz-Allee Patrick 8. Klasse Ich wohne in der Heinrich-Schütz-Allee. Ich bin froh, dass ich hier lebe, denn es ist sehr ruhig hier. Es wohnen eigentlich nur nette Menschen hier (bis auf ein paar Ausnahmen). Es gibt viele schöne Plätze hier in unserer Straße. Ich bin zufrieden mit dem Namen, er ist zwar lang, aber in Ordnung. Es wurde noch nie in unserer Straße eingebrochen. Deshalb ist es hier auch so sicher. Wenn ich hier was ändern könnte, würde ich versuchen: dass manche aus unserer Straße ausziehen - weil manche stressen voll! Ich habe leider nichts, was zur Documenta müsste. Ich hoffe, ich lebe hier noch lange. Heinrich-Schütz-Allee Valentin 8. Klasse Ich wohne in der Heinrich-Schütz-Allee. Es ist eine lange Straße, deren nord-westliches Ende in Wilhelmshöhe beginnt und das süd-östliche Ende in Oberzwehren endet. In meiner Straße gibt es unter anderem das „Cafe Rotstein“, den Biergarten „Schöne Aussicht“ und den „Bärenreiter Verlag“, in dem auch „Gap“ und „Bics“ (Computerschulen und Technologiezentren) untergebracht sind. Wir wohnen mitten zwischen den zwei Naturschutzgebieten „Marbachs Graben“ und „Dönche“. In Helleböhn (zwischen Wilhelmshöhe und Oberzwehren) laufen eine ganze Menge zwielichtiger Leute rum und ich vermeide tunlichst dieses Areal. Eigentlich wohnen wir in einem kleinen Privatweg, in dem nur drei Doppelhäuser stehen. In unserer Gegend leben leider nur alte Leute, junge Paare und Hunde. Wir leben jetzt seit zwei Jahren hier, aber wir ziehen bald in ein größeres Haus um. Meine Freizeit verbringe ich normalerweise entweder bei Freunden oder am PC. In unserer Straße ist es einfach zu langweilig für mich. Zurzeit wird gerade eine Bushaltestelle ausgebaut, danach wird sie im Busfahrplan als Behindertenhaltestelle gekennzeichnet sein. Ich finde aber, dass dieser Umbau völlig überflüssig ist, man Behinderten damit keinen Gefallen tut. Denn sie schadet auch noch dem freien Blick auf eine schöne große Wiese, an der wir wohnen. Die Stadt Kassel hat Millionen hohe Schulden, und „verschönert“ mit Millionen von Euros ihr Stadtbild an Ecken, die sowieso schon o.k. (bis gut) aussehen. Hier fühle ich mich sicher, aber, wie schon gesagt, ist das etwas weiter unten ganz anders. Hier ist so gut wie nichts los, außer dass hier immer die Feuerwehrwagen der nah gelegenen Landes-Feuerwehr-Schule langbrettern. Wenn man grade auf dem Weg nach Hause ist, kann das ganz schön nerven wenn die ihre Sirene anschalten. Heinrich Schütz war Komponist um ca. 1630, und wurde in Kassel ausgebildet; nach ihm wurden eine Schule und meine Straße benannt. Nahe unserer Straße ist ein Teil einer ehemaligen Documenta, und zwar eine Häuser-Reihe namens Documenta Urbana. Aber mit der Kunstrichtung der Documenta konnte ich noch nie viel anfangen, und worin die Kunst dieser Häuserreihen bestehen soll, weiß ich auch nicht. Heinrich-Steul-Straße Anna 6. Klasse Ich wohne in der Heinrich-Steul-Straße und immer wenn ich in die Schule gehe, ist es da sehr dunkel. Ganz besonders Angst habe ich vor einem Hund. Hunde sind zwar meine Lieblingstiere, aber vor diesem Hund habe ich Angst: er ist groß und schwarz. Er ist früh ausgebrochen, ich weiß zwar nicht wie, ist aber auch egal. Da war so ein Junge, der rannte ganz schnell, und ich dachte nur: „Was ist das für ein Arschloch, der hat sie nicht mehr alle“. Aber dann kam der Hund, und ich versteckte mich hinter einem Auto. Dann blieb der Hund stehen und ging weg. Ich dachte nur: „Gott sei Dank“. Ich fühle mich in meiner Straße überhaupt nicht wohl, und wenn ich 16 Jahre alt bin, ziehe ich weg von da, oder wenn ich 18 Jahre alt bin. Also, ich finde meine Straße scheiße. Heinrich-Steul-Straße Christian 5. Klasse In meiner Straße habe ich viele Freunde, wir fahren Fahrrad, Inliner und Skateboard. Unsere Straße heißt Heinrich-Steul-Straße, aber wir nennen die Straße „Steul“. Wir haben einen großen Fußballplatz. Ich heiße Christian. Wir haben einen großen Parkplatz und einen Spielplatz. Und da sind auch Garagen, aber nicht viele Garagen. Und mein bester Freund wohnt auch in der Straße, er heißt Dennis. Es gibt auch Leute, die immer nur meckern. Heinrich-Steul-Straße Dennis 8. Klasse Die Heinrich-Steul-Straße ist eine sehr kurze Straße. An der Heinrich-Steul-Straße sind nur gigantische Hochhäuser. Sie besteht aus zwei Teilen, einem kleinen Hochhaus und einem großen Hochhaus. Die meiste Zeit ist die Straße sehr ruhig, und manchmal sehr laut. Zur Weihnachtszeit sind viele Balkone geschmückt mit Lichterketten und so weiter. In dieser Straße wohnen tausende von Leuten, meistens ältere Omis und Opis. Die meiste Zeit ist die Heinrich-Steul-Straße langweilig, weil keine Jugendlichen in meinem Alter auf der Straße zu sehen sind. Einfach beschissen. Aber trotzdem mag ich meine Straße. Heinrich-Steul-Straße Evelyn 7. Klasse Am 16. März 2003 passierte ein Unglück in der Heinrich-Steul-Straße: Ein circa 25- jähriger Mann sprang aus dem Fenster vom 5. Stock. Für seine Frau war das ein Schock. Einen Tag später kam seine Frau an die Stelle wo er gestorben war. Sie malte als Denkmal mit der Schaufel einen Abdruck auf die Wiese. Aber das ist schon ziemlich lange her. Die Häuser haben weiß-orangene Streifen. Die Straße in der ich wohne ist eigentlich in Ordnung. Da wohnen verschiedene Leute: Omas, Opas, Kinder, junge Leute und Jugendliche. Die Straße ist ziemlich groß. Im Sommer ist sie am schönsten, weil die Wiese grün glänzt und die Blumen blühen. In der Straße geht es mir sehr gut. Heinrich-Steul-Straße Kevin 6. Klasse In meiner Nähe sind zwei Schulen. Die erste heißt Lindenbergschule und die zweite heißt Heinrich-Steul-Schule. Vor dem Hochhaus ist ein großes Gebüsch, da leben Ratten, Mäuse und Marder. Hinter dem Hochhaus ist ein Spielplatz. Meine Straße ist sehr lang und viele Leute leben da. Vor drei Jahren ist ein Mann vom fünften Stock gefallen, (dann lag er im Erdgeschoss) er hat noch gelebt. Dann, ein Jahr später, ist er aus dem fünften Stock aus dem Fenster gesprungen. Nachts nerven die Jugendlichen mit ihren Autos. Dann kann ich nicht einschlafen. Manchmal fährt ein Güterzug, das nervt mich manchmal. Es gibt noch Hallen, wo die Schausteller ihre Geschäfte unterstellen, und noch eine Werkstatt und noch einen Bahnübergang. Dann geht man ein bisschen weiter, dann sieht man „McDonald“ und „Mauere Fahrradladen“. Heinrich-Steul-Straße Marcella 8. Klasse Ich wohne in der Heinrich-Steul-Straße in Bettenhausen. Ich lebe schon seit meiner Geburt in meiner Straße und habe schon selbst viele Sachen erlebt. Einmal bin ich von der Rutsche gefallen und habe mir ein Bein gebrochen, aber daran kann ich mich kaum erinnern. Bei mir in der Straße wohnen auch viele Bekannte und Verwandte von mir, mein Opa und mein Onkel, aber auch eine meiner besten Freundinnen. Sie heißt Alexandra und ich kenne sie schon seit dem Sandkasten. In meiner Straße gibt es insgesamt 20 weiße Hochhäuser, in denen viele Familien mit Kleinkindern leben. In der Mitte meiner Straße gibt es einen kleinen Stromkasten, auf dem oft Kinder sitzen. Hinter den Häusern gibt es Spielplätze, mit drei Sandkästen, einer Rutsche und einem Klettergerüst. In der Nähe der Häuser gibt es auch einen Kindergarten und einen Sportplatz. Im Sommer ist bei mir in der Straße viel los, weil die Kleinen oft auf der Straße oder auf den Spielplätzen spielen. In meiner Straße leben viele alte Leute, die sich im Sommer meistens über die Kleinkinder aufregen - weil diese zu laut schreien wenn sie spielen. Heinrich-Steul-Straße Markus 7. Klasse In meiner Straße ist es eigentlich ganz cool, außer dass es etwas langweilig ist. Die Nachbarn sind ganz nett. Der Parkplatz, der genau vor meinem Fenster ist, kann manchmal ganz schön nervig sein, weil ich immer mitbekomme, wenn jemand wegfährt oder kommt. Heinrich-Steul-Straße Paul 14 Jahre In meiner Straße, etwas weiter, ist ein Fußballplatz und Basketballkorb. In der Nähe ist ein Edeka, dort kann ich was zu Trinken kaufen. Und dort ist eine Schule für dumme Kinder. Vor meiner Haustür ist ein Zigarettenautomat und ein großer Parkplatz. Es gibt dort auch Zugschienen. Immer wenn ein Zug fährt, dann ist es sehr laut. Hinter den Zugschienen gibt es einen Schrottplatz, dort sind jeden Samstag Kinder und machen Autoscheiben kaputt. Heinrich-Steul-Straße Sarah-Desireé 6. Klasse Gegenüber von mir wohnt ein älterer Mann, er guckt immer aus dem Fenster und beobachtet mich. Vor ungefähr zwei Wochen, da war er vor meinem Haus stehengeblieben und hat seinen Penis herausgeholt!!! Genau am 30.03.04 haben ich und meine Mama aus dem Fenster geguckt, und dann kam ein Penner: Meine Mutter hat „Hallo“ gesagt, und der Mann ist zu uns ans Fenster gekommen. Wir haben uns dann versteckt. Auf einmal hat der Mann gedacht das Geräusch kommt aus dem Keller. Dann hat der Mann gesagt: „Warte Ironn, ich helfe dir, mein Schatz!“ Dann ist er ins Treppenhaus gegangen und hat bei allen (auch bei uns) geklopft. Dann ist mein Vater raus gegangen, und hat ihn gebeten rauszugehen. Er hat gesagt: „Du Arschloch!“. Und dann hat mein Vater ihn in den Arsch getreten! Heinrich-Steul-Straße Seda 5. Klasse In meiner Straße passieren sehr witzige Sachen. Ich kenne eine Frau, die ist zwar alt, aber es geht. Sie sprach mal zu mir: „Weißt du was, ich bin gestern auf meine Brille getreten, darum kann ich nichts sehen, kannst du mir helfen?“ Und ich musste „Ja“ sagen. Und schon mal passierte mir noch was Lustigeres: Meine Freundin und ich sind Fahrrad gefahren, sie hatte ein gelbes und ich ein blau-silbernes Fahrrad, und da sprach Frau Gürge „Na, wo ist die Post?“ zu meiner Freundin Nina. Und die sagte: „Das ist nicht ein Postfahrrad!“ Oder da war noch was Komisches gewesen: Ich bin 1.55 cm und die Frau Gürge ist auch ungefähr so groß. Aber ich bin 10 Jahre alt, aber sie ist noch älter. Meine Cousine (die 1 Jahr alt ist) war mal mit mir draußen, und die alte, verschimmelte und vergammelte Frau sprach: „Na, wie alt bist du?“ „10 Jahre“, sprach ich. „Das glaub ich dir nicht.“ „Warum denn?“ „Das Kleine ist doch deine Tochter!“ Ha ha ha… Heinrich-Steul-Straße Soma 10 Klasse Ich lebe in einer Straße wo es nur Hochhäuser gibt , achtzehn Hochhäuser. Was mir nicht daran gefällt sind erstens die Farben: weiß mit roten Streifen. In meiner Straße wohnen sehr viele Kinder, aber sie haben keinen richtigen Spielplatz zum spielen. Wenn ich von unserem Balkon rausschaue, sehe ich unseren Fußballplatz und daneben ist ein Spielplatz; früher war dort ein Klettergerüst, doch das haben sie jetzt abgerissen. Von diesen sechs Spielplätzen, gibt es keinen richtigen Spielplatz. Wenn ich manchmal vom Balkon rausschaue, sehe ich wie die Kinder einfach über den Zaun klettern und in den Kindergarten reingehen, um dort auf dem Spielplatz spielen zu können. Manche Nachbarn haben sich deshalb schon sehr oft beschwert. Aber ich finde, die Kinder können nix dafür. Sie suchen sich eben einen Spielplatz wo sie spielen können. Die Kinder spielen auch öfters auf den Parkplätzen, und da kommt immer so ein etwas älterer Mann raus und scheucht die armen Kinder weg. Aber ich glaube, dass die Kinder das extra machen. Es macht ihnen Spaß, den alten Mann zu ärgern. Was ich auch nicht sehr schön finde ist: dass viele in meiner Straße einen Hund besitzen. Wenn sie mit ihren Hunden rausgehen, gehen sie nicht auf die Hundewiese mit ihnen, sondern auch auf den Spielplatz, oder auf die Fußwege. Aber seit zwei Monaten haben sie für die Hundewiese eine Stange aufgestellt, wo man sich eine Tüte abziehen kann und dann die Sache sauber machen kann. Aber so richtig benutzt das keiner. Ich wohne im sechsten Stock, und wenn einmal der Fahrstuhl ausfällt, kann es dann Tage dauern, bis sie ihn wieder repariert haben. Dann kann ich immer die 173 Treppen hoch laufen. Aber ansonsten finde ich meine Straße ganz schön, sie ist sehr ruhig. Die Kinder, die dort wohnen, würden eine gute Erziehung hinter sich haben. Sie würden mit gar nichts „Kriminellem“ in Berührung kommen. Heinrich-Steul-Straße Sonja Angelika 11 Jahre 12 Jahre Wir finden die Gegend nicht so schön. Immer wenn wir schlafen, hören wir Autos fahren und Roller, die Nachbarn stören auch. Bei mir (Sonja) nerven meine Nachbarn total: Sie fahren den Fahrstuhl hoch und runter, ihre Tür geht auf und zu! Das nervt total. Ich lebe schon seit 7 Jahren dort und Angelika erst seit einem Jahr. Ich finde nur eine oder zwei Sachen gut: Dass ich zwei Freundinnen dort habe, und dass es dort einen Kindergarten und eine Grundschule gibt. Wir finden es nicht gut, dass dort vor kurzem die Bäume gefällt worden sind. Ich (Angelika) finde es da gar nicht gut, weil da keine Natur ist und es stinkt fast immer. Es gibt da gar nicht Blumen, die man pflücken kann. Aber das Schönste ist: dass ich da eine Freundin habe, sie heißt Sonja. Aber sonst gefällt es mir da nicht, weil es so langweilig ist. Finde ich auch. Heinrich-Steul-Straße Süleyman 7. Klasse Ich wohne in der Heinrich-Steul-Straße, das liegt in Kassel. Es ist eine lange Straße, die auch ganz ruhig ist. Ich wohne in einem Hochhaus mit rot und weiß gestreiften Wänden. Dort leben viele Russen, die ich kenne. Die älteste Person in unserer Straße ist eine Frau, sie erzählt mir meist viele Geschichten aus der früheren Zeit. Jetzt ist sie 98 Jahre alt. Ich finde, die Geschichten sind auch sehr interessant. Sie ist sehr nett und lebt allein. Bei uns in der Gegend gibt es kein Geschäft oder Industrie. Hier leben viele Bekannte, die wir auch kennen. In der Nähe gibt es auch einen Platz zum Fußballspielen. Bei uns (im 5. Stock) hat ein 19-jähriger sich aus dem Fenster gestürzt. Er lag einen Tag unter unserem Fenster, und ich sah die Leiche (er beging Selbstmord). Die Gegend ist reich, nicht arm. Es gibt zwar keine Gärten, aber dafür viele Bäume. Ich wohne gerne in der Gegend. Die Haltestelle zum Bus und zur Straßenbahn ist nicht so weit. Dort laufen meist Katzen ohne Besitzer herum, das find ich nicht so gut. Heinrichstraße Anastasia 7. Klasse Ich mag meine Straße, weil dort viele Katzen, Kater und kleine Katzenbabys sind (die gerne auf das Garagendach klettern und ums Essen betteln). Wo der Kirschenbaum wächst ist eine kleine Wiese, die zu einem Hotel gehört, aber sie benutzen die Wiese nicht. Vor vielen Jahren wollten sie einen Parkplatz bauen, aber sie haben ihn dort nicht gebaut, und jetzt steht dort eine Ruine. Ich nenne es so, weil sie angefangen hatten zu bauen und nichts zu Ende gemacht hatten, deswegen nenne ich es eine „Ruine“. Wenn ich mit meinen Geschwistern und ihren Freunden im Hof was spiele, sagt der Hausbesitzer: „Geht wo anders spielen“ oder „...hier ist kein Spielplatz“. Wir dürfen erst von 15.00 bis 19.00 Uhr spielen. Es wäre viel schöner mit einem Spielplatz. Helene-Lange-Straße Lukas 7. Klasse Ich wohne in der Helene-Lange-Straße in Kassel, um genau zu sein: unser Einfamilienhaus liegt in einem verlassenen Teil von Wehlheiden. Das Größte in unserer Umgebung ist der „Düsseldorfer Hof“, eine Kneipe mit Übernachtungsmöglichkeit. Außerdem gibt es noch einen Italiener, direkt drei Häuser weiter. Aber aufgrund der relativ hohen Preise kehren wenig Leute dort ein. Die bedeutendsten Gebäude sind das Schloss Schönfeld und das Gefängnis. Mit den Kindern die auch dort wohnen, habe ich kaum Kontakt. Der dicke C. von gegenüber kommt, wie ich, selten nach draußen. H. kenne ich nur aus der Schule. Mit den Nachbarn habe ich kaum etwas zu tun. Die meisten sind ältere Leute, die in manchen Fällen mit ihren erwachsenen Kindern in einem Haus wohnen. Ein Garten gehört zu jedem Haus, vom Restaurant einmal abgesehen. In den meisten Fällen wohnt nur eine Familie in einem Haus. Wir sind eine von zweien, die einen Untermieter haben. Auf der Straße, auf der nur alle 10 Minuten ein Auto vorbeifährt, gibt es nur Spaziergänger, die dies nutzen. Ich verbringe nur wenig Zeit in unserer Gegend, weil es dort langweilig ist. Man könnte behaupten, ich würde meine Straße gar nicht kennen. 1. Ich habe nur 3 Häuser von innen gesehen: das Restaurant, mein eigenes Haus und das unserer Nachbarn. 2. Mein letztes Gespräch mit über 10 Worten, das ich mit jemandem aus meiner Straße geführt habe, liegt mehrere Jahre zurück. 3. Auf der Straße spiele ich fast nie, das tat ich auch früher selten. 4. Den oberen Teil der Straße kenne ich nur vom Blick aus dem Auto. Auch wenn die Leute einen netten Eindruck auf mich machen, habe ich kein direktes Bedürfnis mich mit ihnen anzufreunden. Trotz meiner wenigen Kontakte lebe ich gerne dort. Helfensteinstraße Mihaela 8. Klasse Die Straße in der ich wohne ist die Helfensteinstraße. Sie ist nach den großen Felsbrocken, den „Helfensteinen“, in der Nähe des Dörnbergs benannt. Etwas typisches für meine Straße ist: dass ein Großteil der Häuser von einem Bauverein errichtet worden ist. Das liegt schon viele Jahre zurück, es war noch vor dem Krieg. Die Menschen haben sich gegenseitig als Nachbarn beim Hausbau geholfen. So gesehen hat der Name der Straße eine doppelte Bedeutung: die Bewohner haben sich gegenseitig geholfen Stein auf Stein zu mauern, und die Felsen am Dörnberg tragen in ihrem Namen die gleiche Bedeutung. Ich wohne dort seit zwei Jahren und würde auch in Zukunft gerne dort leben, weil ich eigentlich mit meiner Straße zufrieden bin. Obwohl mich nichts an meiner Straße stört, verbringe ich meine Freizeit gern woanders. In den Ferien sind wir fast immer verreist ,und so laufe ich nur auf meiner Straße, wenn ich zur Schule muss, einkaufen gehe oder einen Spaziergang mit der Familie mache. Was mir an meiner Straße gut gefällt, ist, dass sie sehr ruhig und durch den wenigen Autoverkehr nicht gefährlich ist. Ich finde, dass ich in einer schönen Straße wohne. Helleböhnweg Christina 6. Klasse Ich wohne in einem Landschaftsschutzgebiet, und die Straße heißt Helleböhnweg. Das Besondere an der Straße ist, dass dort nur zwei Häuser stehen. Ich und meine Schwestern haben viele Tiere. Von der Ziege bis zum Meerschwein. Ich finde es oft einsam, wir sind nämlich die einzigen Kinder. Wir müssen lange laufen, um an ein Geschäft zu kommen. Das Haus gehört meinem Opa. Helleböhnweg Stefanie 15 Jahre In meiner Straße stehen nur Bäume und nur zwei Häuser. Die Straße hat Risse, weil früher die Panzer dort lang gefahren sind. Und es dürfen auf der Straße nur Anlieger fahren. Hellebrechtsweg Alisa 6. Klasse Ich lebe seit vier Jahren in dieser langweiligen Straße, und später würde ich da bestimmt nicht wohnen! Das einzige Besondere in unserer Straße ist unser ganz großer Sportplatz. Bei uns in der Straße ist eigentlich nie was passiert, solange wir da wohnen. Außer dass mal bei uns im Keller eingebrochen wurde, und von unserem Nachbarn die Motorroller geklaut wurden, sonst nichts. Ich finde unsere Straße ein bisschen zu schmal und klein, unsere Straße ist grad mal 150 Meter lang und 5 Meter breit. Typisch für unsere Straße ist: dass die Hunde immer vor den Fenstern scheißen. Manche unserer Nachbarn sind eigentlich ganz nett, manche haben nicht alle „Tassen im Schrank“. Außerdem haben wir drei komische Hunde in der Straße: Der eine pinkelt überall hin (bis es ein Teich wird), der andere stolpert über alle kleinen Steinchen, und der andere ist so dumm, dass er Angst vor Katzen hat. Meine Wunschstraße wäre: Eine ganz große Villa! Vor dem Haus muss ein ganz großer Pool sein. Es soll aber keine Nachbarn geben. Die Straße könnte dann ganz lang sein. Schöne Blumen sollen überall sein, und schöne Bäume sollen auch überall stehen, und ganz viele rote und weiße Rosen. Und mittendrin ein wunderschöner Brunnen. Die Villa sollte eine hellblaue Farbe haben. Ich würde gerne mit einer Katze oder einem Hund in der großen Villa wohnen. Meine Familie hätte ein kleines Gartenhäuschen bekommen - was sie sich alle natürlich teilen müssen. O.k., ich will nicht so gemein sein, jeder hätte sein eigenes Gartenhäuschen bekommen. Und natürlich soll es auch einen Teich geben, mit Goldfischen, Neonfischen und ganz wichtig, mit Piranhas. Es soll keine graue Straße sein, sondern eine schöne, bunte Straße. Aber nicht so, wie bei der Sesamstraße. Das wäre meine Wunschstraße! Helmholtzstraße Oktay 5. Klasse Ich heiße Oktay, ich wohne in der Helmholtzstraße. Unter uns ist ein Geschäft, ab und zu gehe ich mal runter und kaufe mir etwas. Ich wohne in der Helmholtzstraße seit einem Jahr. Neben uns ist eine Moschee, und ich gehe jeden Samstag und jeden Sonntag dahin und lerne arabisch. Gegenüber ist die Araltankstelle. Diese Straße finde ich sehr cool, weil hier immer etwas los ist. Helmut-von-Gerlach-Straße Jana 11 Jahre Ich wohne in der Helmut-von-Gerlach-Straße. Wir wohnen in einem Doppelhaus. In unserer Haushälfte gibt es drei Wohnungen, in der anderen Haushälfte wohnt nur eine Frau, sie hat eine Katze und ein Gewächshaus. Wir haben einen Kaninchenstall im Garten stehen, und darin zwei Kaninchen. Unsere Nachbarn zur anderen Seite haben eine Terrasse, und ihr Haus ist gelb angestrichen. Gegenüber von uns ist der Kurt-Kersten-Platz, dort stehen viele große Platanen. Wenn die Wehlheider Kirmes ist, bauen sie immer eine Bahn in unserer Nähe auf, und meine Mutter möchte dann immer woanders übernachten. Helmut-von-Gerlach-Straße Saskia 12 Jahre Ich wohne in der Helmut-von-Gerlach-Straße. Meine Straße ist auf einem Berg, oder besser gesagt: Ich wohne in einem Teil der Straße, der auf einem Berg liegt. Die Straße ist am Ende einer Sackgasse. Mein Haus hat mein Pflegevater selber gebaut, die Farbe ist dunkelgelb. In der Nähe gibt es eine Grundschule, sie heißt Auefeldschule. In der Nähe gibt es aber auch noch die Karlsaue und den Park Schönfeld. Aber es gibt auch mehrere Spielplätze in der Nähe, und viele Hunde kommen bei mir auch vorbei. Aus meinem Fenster beobachte ich oft die Leute. Henkelstraße Besa 6. Klasse Meine Straße heißt Henkelstraße. Diese Straße geht bergab. Abends sind gar keine Leute (auch tagsüber) da, außer manchmal! Ich gehe nie in dieser Straße irgendwo spielen. Diese Straße ist sehr langweilig. Ich gehe immer woanders raus. Und wenn ich Freitag, Samstag und Sonntag abends nach Hause komme, da kriege ich nur ein bisschen Angst. Der Name gefällt mir nicht, ich hätte ihr lieber „L.A. Street Z“ als Name gegeben. Ich hätte lieber in meiner Straße mehr Kinder. Ich lebe in meiner Straße seit zwei Jahren, ich will nicht mehr da leben. Ich will schon jetzt mit meiner Familie umziehen, aber wir finden keine Wohnung. Henkelstraße Diana 6. Klasse In unsere Straße kommt mindestens dreimal in der Woche der Krankenwagen und Notarzt. Und ein Mann wollte aus dem Fenster springen. Ich wünschte, dass die Ratten aus unserem Keller verschwinden. Gegenüber von uns wohnt ein Spanner. Ich wünschte, dass meine Klasse mich respektieren würde. Henkelstraße Julia 11 Jahre Meine Straße heißt die Henkelstraße, sie ist eine gerade Straße. Am Ende der Straße gibt es einen Fluss namens „Ahne“. Hier gibt es keine Schule, dafür gibt es einen Fotoladen und viele Häuser. Unser Haus hat braune Ziegeln und zwei Balkone. Mein Zimmer hat einen Balkon und zwar den oberen. Unser Hof ist langweilig. Auf unserer Straße gibt es wenig Verkehr. Ich finde diese Straße bescheuert, langweilig und blöd. Es sollte mehr Natur geben und einen Kiosk! Henkelstraße Melike 6. Klasse Die Straße in der ich lebe heißt Henkelstraße. Weil sie sehr nah an der Stadt ist, ist es meistens laut. Aber weil ich dort schon zehn Jahre lang lebe, habe ich mich dran gewöhnt. Aber wenn ich älter bin, will ich nicht dort unbedingt leben. Weil wenn es Nacht ist, laufen dort betrunkene Männer. Darum fühle ich mich nicht so sicher. Ebenso leben dort nicht so viele Kinder, darum ist mir meistens langweilig. Aber trotzdem hat es gute Vorteile: Weil es so nah an der Stadt ist, sind überall Apotheken, Supermärkte, Flohmarkt und Blumenverkäufer. Wenn ich etwas nicht eingekauft habe oder etwas nicht hab (und ich brauche es), muss ich nur ungefähr 100 Meter oder weniger laufen und ich bin da. Henschelstraße Deniz 11 Jahre Ich finde gut, dass es in meiner Straße einen Spielplatz gibt. Und dass ich ganz viele Freunde habe, und dass es bei uns Bäume und Pflanzen gibt. Manchmal gehen wir mit meinen Eltern spazieren, wir gehen zur Universität spazieren, oder wir gehen zu meiner Tante, weil die auch in unserer Straße wohnt. Henschelstraße Siham 6. Klasse Meine Straße heißt Henschelstraße, sie ist in der Nähe vom Holländischen Platz, und an der Universität. Wenn ich aus dem Fenster gucke, sehe ich die Universität und ein bisschen von der Stadt. Um die Ecke steht eine Kirche, und in der Nähe auch ein Spielplatz. Es gibt weiter vorne ein Spielfeld zum Fußball spielen, Basketball und Volleyball. Der Platz heißt „Blaufeld“. Es gibt auch Imbisse und Läden in der Nähe. Es gibt sehr viel Verkehr (und es gibt meistens viele Strafzettel!) und es stehen viele Autos vor den Türen. Doch auch viele Studenten laufen hier herum, und gehen in die Klassenräume zum Unterricht. Das Lernen dauert bis zum Nachmittag. Wir haben auch Polizisten in der Uni, die auf die Uni aufpassen und auch auf die Häuser in der Nähe. Herderstraße (Vellmar) Jan 7. Klasse Mir gefällt in meiner Straße: dass es dort schöne Häuser gibt, nette Leute, und dass es eine schöne Gegend ist, weil es einfach toll ist. Mir gefällt aber nicht: dass es dort nur kleine Kinder gibt , weil sie immer nerven. Ich würde in meiner Straße verbessern: Mehr Parkplätze, größere Gärten, ein paar Jugendliche, ein Jugendzentrum, ein Altenheim, und das war es auch schon. Ich würde sogar noch ein Straßenfest machen, damit sich die Leute besser kennenlernen können oder auch neue Bekanntschaften schließen, oder mal Babysitten... oder Besorgungen erledigen für die Nachbarn. Herkulesstraße Elisa 7. Klasse Ich wohne in der Mitte der Herkulesstraße, im Vorderen Westen. Die Straße ist ziemlich lang. Zwischen der Germaniastraße, der Lassallestraße und der Pestalozzistraße wohne ich. In dem Teil der Herkulesstraße, in dem ich wohne, sind viele Häuser mit Altbauwohnungen im Jugendstil. Ich wohne auch in einer Altbauwohnung. Die meisten Häuser in dieser Straße haben 3 – 5 Stockwerke, mit jeweils einer Wohnung. Es wohnen viele Kinder in der Herkulesstraße. Die meisten Leute grüßen sich gegenseitig. Neben meiner Wohnung ist das Café „Hahn“. Wenn man die Herkulesstraße weiter in Richtung Bahnhof Wilhelmshöhe läuft, kommt irgendwann ein großer Spielplatz, die Goetheanlage. Schräg gegenüber von meinem Zuhause ist das „MIK“ (Musik im Kutscherhaus). Dort, wo die Herkulesstraße in die Lassallestraße mündet, ist ein Restaurant namens „L’ Da Vinci“. Meine frühere Grundschule steht auch in der Herkulesstraße. Es fahren zwar nicht viele Autos auf der Herkulesstraße, doch vor meiner Wohnung liegt Pflasterstein. Deswegen spielen die Kinder in ihren Gärten, die meisten Gärten sind mittelgroß. Wir haben mit den Nachbarn die Zäune unserer Gärten geöffnet, sodass wir jetzt einen großen Garten für den ganzen Hinterhof haben. Wenn man im Garten steht, hört man die Autos von der Germaniastraße, manchmal auch die Straßenbahn oder einen Bus. Mir gefällt die Straße sehr gut, obwohl ich erst seit einem Jahr in dieser Straße wohne. Früher habe ich in der Pestalozzistraße gewohnt. Herkulesstraße Laura 7. Klasse Ich beschreibe die Herkulesstraße, sie liegt im Stadtteil Kassel-West. Und ich wohne hier seit meiner Geburt, direkt gegenüber der Goetheanlage. Die meisten Häuser in der Herkulesstraße wurden vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut. Die Häuserreihe, in der ich wohne, wurde ungefähr 1928 bis 1930 (als Wohnungen für Offiziere) gebaut. Dass dort, wo ich mich heute zu Hause fühle früher einmal die Nazis gelebt haben, ist keine schöne Vorstellung. Die Herkulesstraße geht von der Querallee bis zur Freiherr-von-Stein-Straße. In der Herkulesstraße gibt es ein kleines Edeka. Geht man weiter Richtung Querallee, so sieht man irgendwann das Café „Hahn“. Kurz davor befindet sich der „ARADIA Frauenbuchladen“. Ein Stückchen weiter liegt auf der anderen Seite das „MIK“ (das Musikzentrum Im Kutscherhaus). An die Herkulesstraße grenzt auch die Goetheanlage (ein Park mit Spielplatz). Früher bin ich oft dort zum spielen gewesen. In letzter Zeit gehe ich nur noch manchmal mit meinem kleinen Bruder raus. Früher - vor dem zweiten Weltkrieg - war die Goetheanlage noch kein Park, sondern eine Ansammlung von Gärten. Es gibt auch eine Kindertagesstätte. Früher lag sie etwas weiter von mir und meiner Familie weg, jetzt grenzen die beiden Hinterhöfe aneinander. Ich höre oft die Kinder toben und spielen. Der Name „Herkulesstraße“ gefällt mir. Richtet man den Blick nach Westen, so sieht man (außer bei Nebel) den Herkules. Im Winter liegt dort sehr oft Schnee, auch wenn es hier nur nass ist. In den Häusern sind fast alle Altersstufen vertreten, von Alt bis Jung. Es gibt auch Kinder in meinem Alter, aber mit denen habe ich kaum etwas zu tun. Die Atmosphäre in der Straße ist nicht gedrückt. Aber dadurch, dass alle Häuser in zwei langen Reihen liegen, habe ich nicht sehr viel Kontakt zu den anderen Mietern, außer zu denen, mit denen ich in einem Haus wohne. Die Häuser sind grün, gelb, beige, oder man sieht die Backsteine. Entlang der einen Seite zieht sich eine Reihe von Bäumen fast die ganze Herkulesstraße entlang. Mir gefällt es gut in meiner Straße. Aber später möchte ich gerne woanders wohnen. Herkulesstraße Lukas 6. Klasse Ich lebe seit meiner Geburt in meiner Straße, die Herkulesstraße heißt. Ich fühle mich sehr wohl in ihr, aber ich verbringe meine Freizeit hauptsächlich in einer anderen Straße, oder im Park. Die Herkulesstraße ist eine der wenigen Straßen in Kassel, in der ich mich sicher fühle. Mir gefällt an meiner Straße sehr, dass gleich in der Nähe der Goethepark ist, denn dort treffe ich oft Freunde. Mir gefällt allerdings nicht: dass direkt neben unserem Haus eine große Baustelle ist, die wahrscheinlich noch 5 Jahre dort bleiben wird. Es leben viele Freunde und Bekannte von mir und meiner Familie in meiner Straße, die mir und meiner Familie wichtig sind. Und wenn ich so an meine Straße denke, denke ich gleich an den ehemaligen Aldi-Parkplatz hinter meinem alten Haus, denn dieser Ort steht mir sehr nahe, weil ich dort schon viele verrückte Sachen erlebt habe. Eine typische Begebenheit für meine Straße ist der Goethespielplatz. Meine Traumstraße stelle ich mir so vor: Dass noch mehr Freunde in meiner Straße leben, und dass keine Baustelle mehr in meiner Straße ist. Denn es ist so laut und nervig, wenn der Bagger Steine zertrümmert. Der Rest ist eigentlich ganz o.k. Herkulesstraße Zara 6. Klasse Ich wohne seit sieben Jahren in der Herkulesstraße. Meine Freizeit verbringe ich meistens draußen. Ich gehe mit meinen Freundinnen oft hinter das Haus in den Hof. In dem Hof gibt es eine große Wiese, auf der wir rumlaufen, und noch andere Gärten, in die man gehen kann. Weil es noch andere Gärten gibt, die neben meinem Hof liegen, wurde nachts bei uns eingebrochen. Meine Nachbarn sind sehr freundlich. Später würde ich aber trotzdem woanders hinziehen. So sollte meine Straße sein: Die Straße, in der ich wohnen würde, sollte einen großen Park haben. Jedes Haus sollte einen Garten mit Pool haben. Die Nachbarn sollten sehr nett sein. Hermann-Bücher-Straße Berna 6. Klasse Hallo, ich heiße Berna und wohne in Kassel, in der Hermann-Bücher-Straße. Unsere Straße ist sehr kurz, sie besteht nur aus drei Häusern. Also, kann man erst gar nicht von einem Verkehr reden, denn es gibt auch keinen Verkehr. Gegenüber von unserem Haus gibt es eine Pizzeria und ein Umspannwerk der „Städtischen Werke“. Links und rechts von unserem Haus, gibt es jeweils ein weiteres Haus (also wohne ich in der Mitte). Unser Haus besteht aus drei Stockwerken und in jedem Stockwerk befinden sich zwei Wohnungen. Im ersten Stockwerk wohnt meine Oma, im zweiten Stockwerk wohnen wir, und die restlichen Wohnungen sind vermietet. Unsere Mieter sind alle sehr lieb und nett. In unserer Nähe befindet sich die „AEG“, das ist eine Fabrik, sie stellen Kühlschränke usw. her. In der Nähe befindet sich ein Spielplatz, da gehe ich meistens mit meinen Cousinen spazieren. Und ein Kiosk, wo wir immer Lotto spielen gehen, und trotzdem bis jetzt noch nichts gewonnen haben! Die Lilienthalstraße und die Söhrestraße sind Nachbarstraßen von mir. Wenn ich morgens früh aus meinem Fenster gucke, sehe ich unseren Garten, die Nachbarhäuser und die Fabrik. Hermann-Bücher-Straße Sinan 5. Klasse In meiner Straße ist unsere Spielecke. Wir nennen sie Viereck und spielen da Fußball, Wandschießen und Baseball. Eines Tages spielten wir Baseball: der Ball flog zu unseren Nachbarn und schlug ein Fenster kaputt! Wir haben deshalb keinen Ärger bekommen! An einem anderen Tag spielten wir Fußball (während unser anderer Nachbar sein Auto sauber machte), da schoss ein großer Junge „volle Pulle“ aufs Tor, aber der Ball flog über den Zaun und prallte gegen das Auto. Da sagte der Nachbar: „Wenn das nicht weggeht, dann musst du bezahlen!“ Er sagte zu seinem Sohn: „Hol den speziellen Reiniger!“ Der holte ihn, und bekam damit den großen Kratzer weg. Hermann-Mattern-Straße Julien 8. Klasse Ich lebe seit 4½ Jahren in der Hermann-Mattern-Straße, diese Straße gehört zur Documenta 82. Mein Haus zum Beispiel, wurde von dem Architekten Prof. Hermann Hertzberger entwickelt. Meine Straße liegt im Süden von Kassel und gehört zu Niederzwehren. Ich finde meine Straße sehr schön, weil sie direkt an der Dönche liegt und sie sehr ruhig ist. Dafür hat sie den Nachteil: dass sie schwer zu finden ist wenn man sie nicht kennt, und es gibt wenige öffentliche Verkehrsmittel. Hier leben so gut wie alle Altersklassen, von Jung bis Alt; deshalb habe ich auch viele Freunde gefunden, im Sommer spiele ich mit ihnen Streethockey und im Winter fahren wir Schlitten und machen Schneeballschlachten. Hier leben auch viele Hunde und andere Tiere; alleine in meinem Haus leben drei Hunde. Ich fühle mich in dieser Straße auch sicher, zumindest ist bis jetzt noch nichts passiert. Obwohl ich mich hier sehr sicher fühle und mir die Straße gut gefällt, glaube ich nicht, dass ich später noch hier lebe. Hermann-Mattern-Straße Malte 8. Klasse Durch ein Naturschutzgebiet geprägt, liegt meine Straße im Süden Kassels. Meine Straße hat keinen Bürgersteig, so ist sie auch nicht zweispurig. Es gibt keinen Berufsverkehr und auch kein Geschäft. Da, wenn ich aus meinem Fenster gucke, ich in die direkte Leere des Naturschutzgebietes sehe, kann ich auch nicht sagen, was die Nachbarn gegenüber tun. Ich wohne in der Documenta-Urbana, ein auf einer Müllkippe erbautes Viertel, das im Rahmen einer Documenta-Ausstellung entworfen wurde. Ich lebe dort seit fast zwei Jahren und eigentlich gerne. Es ist sehr ruhig und fast nie fahren dort Autos. Ich weiß nicht, ob ich selbst dort einmal wohnen würde. Vielleicht wenn ich einmal in Kassel in den Ruhestand gehen würde. Direkt gegenüber meinem Haus, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, liegt in Ruhe ein langer Fußgängerweg. Jeden Sonntag, mal früh, mal spät, werden dort einige Wanderungen gestartet, oft mit Kinderwagen oder mit voller Sportmontur. Manchmal ziehen Gruppen von Sonntagsspaziergängern auch durch die Straßen und diskutieren darüber: „...ob es nun schön oder nicht schön sei, die oder die Pflanze im Vorgarten zu haben“. Mein Vater meint zu unserm total kleinen Viertel: „Es sähe aus wie eine italienische Feriensiedlung“. Viele Grüße. Hermann-Mattern-Straße Tabea 6. Klasse Ich wohne seit neun Jahren in der Hermann-Mattern-Straße, an der Dönche. Dort gibt es viele Kinder. Meine beste Freundin Jacqueline wohnt nur ein paar Häuser von mir entfernt. Die Straße liegt im Stadtteil Helleböhn, in der Documenta Urbana in Kassel. Die Häuser dort sind Reihenhäuser und haben zum Teil ungewöhnliche Bauformen. Die Nachbarn sind total nett, und man kann sich auch immer Autos, Butter, Eier oder Milch ausleihen. Wir verbringen manche Festtage zusammen. Z.B. an Nikolaus veranstalten wir eine Nikolaus-Party, an Weihnachten essen wir zusammen, und an Ostern gehen wir alle in die Dönche und backen einen Osterzopf. Ich fühle mich hier total sicher, denn es gibt viele Sachen zum spielen und man hat eine schöne Aussicht. Unten in der Straße gibt es ein „Dönche-Lädchen“, in dem es Schnucke, Eis, Geschenke, Kuscheltiere, Schreibwaren und Schmuck zu kaufen gibt. Als ich noch acht Jahre alt war, bin ich einmal in ein Haus gegangen (was man wegen Einsturzgefahr nicht betreten durfte). Ich kann mich noch genau daran erinnern. Ich bin hineingegangen und habe einen Tonkrug gefunden. Als ich hineinguckte, sah ich dass Wasser darin war. Doch plötzlich erstarrte ich: Das Wasser verfärbte sich und bildete ein dunkel aussehendes Dorf. Dann erschienen Buchstaben darüber, und es entstanden die Worte: „Capricorns Dorf“. Man konnte ein Haus mit vielen Fenstern sehen. Durch eins der Fenster sah ich, wie ein Mädchen von einem mit einem Messer bewaffneten Mann in schwarzen Kleidern abgeführt wurde. Ich wollte dem Mädchen helfen und plötzlich war ich selber in dem Haus, hinter einer Säule, das Zimmer war innen komplett rot gestrichen, und ein böse aussehender Mann in einem Ledersessel war ebenfalls rot angezogen. Ich schlich mich mit dem Messermann und dem blonden Mädchen aus dem Haus. Erst jetzt sah ich, dass die Straße der Hermann-Mattern-Straße sehr ähnelte. Sie gingen in eine Ein-Zimmer-Wohnung. Doch bevor ich mit hineinhuschen konnte, schlug der Mann schon die Tür zu und verschwand. Da stand ich nun verlassen, und wusste nicht was ich machen sollte. Also, ging ich um das Haus herum und entdeckte ein kleines Fenster, wo ein rotes Laken herunterhing. Ich kletterte daran hoch und sah, wie das Mädchen auf dem Bett saß und mit einem Zinnsoldaten sprach. „Seltsam!“ Als sie mich bemerkte, sagte sie: „Hey Fenoglio, sieh mal, da ist jemand.“ Die beiden kamen zum Fenster und sahen mich neugierig an. „Ääähm, ich... ich komme um euch zu helfen, ihr seid doch eingesperrt, oder?“ Sie nickten. „Und warum?“ hakte ich weiter nach. Das Mädchen begann zu erzählen: „Es geht um ein Buch, was Fenoglio geschrieben hat. Es heißt „Tintenherz“. Capricorn will es haben, damit er es verbrennen kann, es gibt nur noch ein Exemplar, woraus ich heute Abend vorlesen soll.“ - „Capricorn, ist das der Mann auf dem Ledersessel, mit dem roten Gewand?“ - „Ja, genau der. Und ich soll ihm vorlesen, damit ich ihm einen alten Freund, den „Schatten“, herauslesen soll.“ - „Du kannst Sachen aus Büchern herauslesen?“ - „Ja, aber für jede Sache, die ich herauslese, muss etwas oder jemand in das Buch hineingehen.“- „Wow“, staunte ich. Das Mädchen sagte: „Ich bin übrigens Meggie, und du?“ - „Tabea“ antwortete ich. „Aber jetzt erzähle ich dir erst mal die ganze Geschichte“ sagte sie. „Es begann alles vor neun Jahren. Damals war ich erst drei und schaute mir gerade ein neues Bilderbuch an, während mein Vater meiner Mutter aus Tintenherz vorlas. Als er las, tauchten plötzlich drei Männer aus dem Buch auf, das waren Capricorn, Staubfinger, der Gaukler, und Basta mit seinem Messer,“ berichtete Meggie. So hat es mir zumindest mein Vater gesagt. „In dem Moment verschwand meine Mutter mit unseren zwei Katzen in das Buch.“ -„Oh, tut mir leid“ sagte ich leise. „Nicht so schlimm“ sagte Meggie, „ich kann mich sowieso nicht sehr gut an sie erinnern.“ In dem Moment hörte man einen Schlüssel im Schloss drehen und ich versteckte mich schnell hinter den Betten. Basta holte Meggie und ich rutschte schnell aus dem Fenster und lief ihnen nach. Sie gingen wieder in die Kirche. Ich lief zu einem Fenster und guckte hindurch. Ich sah einen Käfig mit einer Magd darin, sie weinte. Dann sollte Meggie vorlesen. Plötzlich hüpfte ein Frosch auf dem Boden herum und dann war er auch wieder verschwunden. Meggie stolperte heraus, den Blick auf die weinende Magd gerichtet. Sie ging in die Ein-Zimmer-Wohnung und ich kletterte durch das Fenster wieder herein. „Was ist?“, fragte ich, „war das eine Probe?“ Sie nickte und flüsterte dann mit hauchdünner Stimme: „Ich glaube, ich habe meine Mutter gesehen.“ “Die Magd in dem Käfig?“ Sie nickte wieder. „Was soll mit ihr passieren?“ „Sie soll von dem Schatten getötet werden! Sie hat versucht das Buch zu klauen.“ „Oh, wie schrecklich. Wir müssen uns einen Plan ausdenken, so dass der Schatten nicht deine Mutter tötet, sondern Capricorn.“ „Ja, ja, das müsste sich machen lassen“, murmelte Fenoglio. „Was lässt sich machen?“, fragte ich. „Ich kann die Geschichte ändern und wenn Meggie vorliest, liest sie nicht aus Tintenherz, sondern aus meiner Geschichte. Dann geht der Schatten auf Capricorn los, und alle die mit ihm gemordet haben, verschwinden auch.“ „Ja, so werde ich es machen.“ „Super“, rief ich. „Schnell, beeil dich, es wird bald dunkel, bis dahin musst du fertig sein.“ Die Tür ging auf und eine Frau kam mit einer Magd herein, ich huschte schnell hinter den Vorhang. Meggie sollte sich waschen und die Haare kämmen, dann musste sie ein weißes Kleid anziehen. „Um sechs Uhr hole ich dich ab, bis dahin sind es noch zweieinhalb Stunden“ sagte sie. „Tschüss!“ Fenoglio machte sich daran die Geschichte zu schreiben. Als er fertig war, sagte er: „Der Schatten tötet Capricorn, und deine Mutter wird verschont.“ „Gut!“ „Jetzt steck dir den Zettel in den Kleidärmel.“ Meggie tat es. „Gleich kommt sie“ rief ich und guckte auf meine Armbanduhr, „in zehn Minuten.“ Ich versteckte mich schon mal hinter dem Vorhang, um dann schnell aus dem Fenster zu springen und ihnen nachzulaufen. Dann kam sie auch schon, um Meggie und Fenoglio abzuholen. Ich kletterte schnell aus dem Fenster und lief ihnen nach, bis zu einem abgelegenen Fußballfeld, das nun wie eine Art Platz mit Bühne aussah, und huschte hinter einen dicken Baum, wo ich alles mithören konnte. Meggie sollte sich auf einen Stuhl setzen, der den anderen zugewandt war. Dann räusperte sie sich, denn das war das Zeichen für Fenoglio. Er lief los und rief: „Ich lasse es nicht zu, dass sie liest, nein, nein, nein!“ Meggie hatte genug Zeit um den Zettel aus dem Ärmel zu ziehen, denn alle Augen waren auf Fenoglio gerichtet. Als ein paar von Capricorns Männer ihn zur Ruhe gebracht hatten, fing Meggie an zu lesen. Sie las... Plötzlich erschien der Schatten, groß und grau war er - aber sie las tapfer weiter und versuchte nicht an das Ungeheuer zu denken. Der Schatten stützte sich auf Capricorn, der schrie auf und fiel zu Boden und alle anderen Männer von Capricorn verschwanden. Meggie beendete schnell den letzten Satz. Und alle, die aus ihm erschaffen waren, erschienen aus dem grauen gesichtslosen Etwas. Darunter waren auch Kobolde, Feen, Glasmänner und Glasfrauen. Plötzlich kam Mo, Meggies Vater, aus dem Gebüsch gerannt und umarmte Meggie. Dann kam ich hinter dem Baum hervor und fand etwas Draht in meiner Hosentasche, womit ich den Käfig aufschloss. Die Magd darin warf mir einen dankbaren Blick zu, rannte dann auf ihre Familie zu und rief: „Mortimer, Meggie.“ Sie umarmten sich alle. Plötzlich wurde mir schwarz vor Augen und dann stand ich wieder in dem Haus vor dem Tonkrug. Seitdem habe ich das Haus nie mehr betreten und mit der Zeit wurde mir klar, dass die Hermann-Mattern-Straße früher einmal Capricorns Dorf gewesen war. Hermann-Schafft-Straße Tim 7. Klasse Meine Straße heißt Hermann-Schafft-Straße, sie nennt sich so, weil ein Musiker im 18. Jahrhundert auch so hieß. In meiner Straße gibt es viel zu sehen. Da wäre zuallererst das große Nachbarhaus, dort wurden früher große Stadttafeln hergestellt. Daneben ist das Malergeschäft von Malermeister „Beisheim“. In meiner Straße gibt es auch einen Spielplatz, das ist sehr gut, sonst müssten die kleinen Kinder auf der Straße spielen, und das wäre gefährlich. In der Straße wo ich wohne gibt es auch einen Supermarkt, nämlich den Konzern Rewe. Es gibt an meiner Straße nichts Schlechtes. Am Straßenanfang ist ein Neubaugebiet und am Ende gibt es ein Mehrfamilienhaus. Tja, das war die Geschichte über meine Straße. P.S.: Es leben viele nette Menschen dort. Hersfelder Straße Jennifer 17 Jahre Ich wohne in der Hersfelder Straße. Die Hersfelder Straße ist auf dem Rothenberg. Es ist eine Hauptstraße mit sehr viel Verkehr - was mir aber nichts ausmacht. Das Gute ist, dass direkt vor meiner Haustür der Bus hält. Ich brauch morgens nicht immer erst weit zur Bushaltestelle zu laufen. In der Straße wohnen sehr viele Freunde von mir. Die Hersfelder Straße ist eine sehr lange Straße. Was mir nicht gefällt ist: dass gegenüber von meinem Haus eine Gärtnerei ist (mit einem riesen Acker), im Sommer arbeiten die jeden Tag mit Treckern, und das ist immer total laut. Der ganze Staub von denen fliegt immer in mein Zimmer, so muss ich jeden Tag putzen. Aber sonst ist die Hersfelder Straße eine sehr schöne Straße. In der Straße gibt es auch eine Gartenkneipe, weil wir einen Kleingartenverein in der Hersfelder Straße haben. Ich wohne jetzt seit vier Jahren in der Hersfelder Straße und hoffe, dass ich auch noch da ganz lange wohnen bleibe. Herwigsmühlenweg Fatma 15 Jahre Ich wohne im Herwigsmühlenweg, da wohnen nur Omas und Opas. Die Straßen sind sehr sauber, aber total langweilig. Unsere Nachbarin, Frau B., ist total böse. Wenn es Winter wird und schneit, gehen wir abends immer raus, und Frau B. guckt sofort raus, wer da ist. Dann schreit sie uns an: „Was soll das sein, geht sofort rein. Ich will nicht, dass ihr hier spielt!“ Dann kriegen wir Angst und gehen rein. Im Sommer dürfen wir kein Fußball spielen oder Federball, weil sie mag es nicht. Ich will umziehen. Ich hab da keine Freunde, nur Sibel, aber die ist noch zu klein. Herwigsmühlenweg Frank 6. Klasse Hallo, mein Name ist Frank, ich wohne im Herwigsmühlenweg. Der Herwigsmühlenweg ist leise. Es wohnen viele alte Leute da. Die meisten sind sehr nett (aber ein paar nicht). Um die Ecke von unserem Haus ist die „Losse“ und ein Spielplatz. Die Straße ist sehr sonnig im Sommer. Es wohnen viele Kinder in meiner Straße. Die Straße besteht aus hartem Basalt, und drum herum sind Reihenhäuser und Eckhäuser. Man kann es sich sogar überlegen, ob man einen Schrebergarten kaufen will. Die Straße hat aber auch Nachteile: Im Sommer ist es im obersten Zimmer total warm. Das war ein kleiner Einblick in unsere Straße, den Herwigsmühlenweg. Herwigsmühlenweg Nico 6. Klasse Ich heiße Nico. Ich wohne schon seit 2000 n. Chr. im Herwigsmühlenweg. Ich werde mal da anfangen: dass ich mit Frank in einer Straße wohne. In meiner Straße finde ich voll doof: dass am Anfang meiner Straße es einen Altpapier Container gibt, der ganz schlecht aufgeht. Aber am Ende (wo Frank wohnt) gibt es einen Altpapier Container, der oberaffengeil aufgeht, indem man unten auf so eine Stange drauf treten tut, dann geht oben die Klappe auf. Was mir auch nicht gefällt sind unsere Nachbarn. Herr Nebe ist ja okay, aber die anderen sind voll öde, die denken immer, ich würde etwas auf ihr Grundstück werfen. Was ich cool finde ist, dass ich fast neben McDonalds wohne. Hinter der Brücke Burcu 10 Jahre Ich heiße Burcu, bin 10 Jahre alt, ich wohne „Hinter der Brücke“. Ich wohne schon seit ich geboren bin in dieser Straße. Wenn ich groß bin, möchte ich lieber woanders wohnen. Weil da sind kleine Wohnungen und es ist manchmal sehr laut und sehr schmutzig. In meiner Straße fühl ich mich nicht immer sicher. Weil da viele rauchen und nicht so nett sind. Manche Leute sind aber sehr nett. Mich stört in meiner Straße, dass viele rauchen und schlimme Wörter sagen. Mir gefällt aber, dass es da einen Basketballkorb gibt und sehr viele kleine Spielplätze. In meiner Straße würde ich verändern: dass die kleinen vielen Spielplätze abgerissen werden. Dafür könnten die einen großen Spielplatz auf unser Feld bauen. In meiner Straße gibt es eigentlich nicht wichtige Leute. Aber wenn zum Beispiel dem Nachbarn was passiert, dann bin ich natürlich traurig. Ich würde meiner Straße lieber einen anderen Namen geben, weil manche Leute nerven mich: „Ha, ha, du lebst hinter der Brücke!“ (also, nicht in einem Haus sondern draußen). Am meisten bin ich in meiner Straße, manchmal oder öfters fahre ich auch weg. Ich spiele fast immer vor dem Kindergarten, deswegen ist das ein besonderer Ort. In meiner Straße gibt es jeden Sommer ein Sommerfest, das finde ich auch toll. Das war meine Straße. Hinter der Brücke Kathrin 6. Klasse Hallo, ich bin Kathrin. Meine Mutter und mein Hund und ich sind vor knapp zwei Wochen nach Kassel-Oberzwehren gezogen. Ich wohne hinter der Eisenbahnbrücke. Eigentlich heißt meine genaue Adresse: Hinter der Brücke. Meine türkischen Nachbarn haben eine 5-jährige Tochter, die immer, wenn sie hört dass ich komme, die Tür aufreißt und dann frech sagt: „Guten Tag“, aber dann macht sie die Tür wieder zu. Eigentlich wohne ich in einer kleinen Siedlung, dort ist hinter jedem Haus eine riesen Fußballwiese. Am liebsten sitze ich an der Tanne, die vor meinem Zimmerfenster steht, und zeichne die Landschaft. Sie ist eigentlich ganz faszinierend, obwohl es nur eine Wiese, eine Birke und den meist blauen Himmel gibt. Vor meiner Haustür haben wir ein Klettergerüst, das meistens von unseren Nachbarn „besetzt“ ist. Immer morgens, wenn ich zur Schule gehe, begrüßt mich „Ricky“, der kleine Golden Retriever meines Nachbarn. Er rennt dann zu mir und begrüßt mich mit einem feuchten Kuss. Ich brauche für den Morgen keinen Wecker, denn mich weckt jeden Morgen ein kleiner Vogel, der auf Körner wartet. Meistens gebe ich ihm welche am Abend, aber meistens vergesse ich es. Also weckt mich der kleine Piepmatz schon um 6 Uhr (oder halb sieben) und wartet auf sein Frühstück. Ich kann im Moment nicht mit den anderen spielen, da ich einen Gips am Arm habe und es außerdem zu kalt ist um zu spielen. Also warte ich, bis es nicht mehr so kalt ist. So spiele ich mehr mit meiner Freundin aus der Schule oder verbringe die Zeit mit meinem Hund. Letztens musste ich auf den Speicher, auf dem ich eine Fledermaus fand, seither bin ich ein totaler Fan von diesen süßen Tierchen. Aber ich habe trotzdem Angst auf den Speicher zu gehen, da es trotz Licht immer dunkel ist. So, ich hoffe, ihr könnt euch jetzt vorstellen wie ich wohne, wenn nicht, kommt mich einfach besuchen. Eure Kathrin. Hinter der Brücke Michaela 7. Klasse Mein Name ist Michaela und ich berichte euch über die Straße „Hinter der Brücke“, in der ich wohne. Ich lebe seit meiner Geburt in dieser Straße und fühle mich dort eigentlich sehr wohl. Gern möchte ich auch später einmal in diese Gegend ziehen. Meine Freizeit verbringe ich nur selten in der Straße, da meine Freizeitaktivitäten an anderen Orten stattfinden. Im Urlaub fühle ich mich genauso wohl wie zu Hause, nur mit dem Unterschied, dass in Spanien eine andere Kultur herrscht. Meine Großeltern wohnen auch „Hinter der Brücke“, das ist sehr praktisch, da meine Eltern tagsüber arbeiten und ich nach der Schule zu ihnen gehen kann. Was mir allerdings an meiner Straße nicht so gut gefällt ist, dass keine meiner Freundinnen hier wohnt. Der Name der Straße gefällt mir eigentlich nicht so gut, da sich der Name so komisch anhört. Ein schönerer Name wäre vielleicht „Brückenstraße“, aber das kann ich ja leider nicht entscheiden. Aber das ist ja auch nicht das Wichtigste, sondern entscheidend ist, dass ich mich in meiner Straße wohlfühle und dass es dort sehr friedlich zugeht - nicht so wie in anderen Straßen, wo Gewalt herrscht. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich sehr froh darüber bin, dass meine Eltern in diese Gegend gezogen sind. Hinter der Brücke Michelle 5. Klasse Ich wohne in der Straße „Hinter der Brücke“; mir gefällt es dort sehr gut. Freunde habe ich auch, wir wohnen Garten an Garten. Manchmal kommen sie zu mir, oder ich gehe zu ihnen in den Garten. Ich bleibe immer hier wohnen. Hinter der Brücke Thomas 7. Klasse Ich bin Thomas und lebe seit fast 14 Jahren in meiner Straße. Meine Eltern wohnen hier und meine Großeltern wohnten auch hier. Unsere Wohnung ist seit über 22 Jahren im Besitz meiner Familie. Meine Straße ist sehr ruhig, aber manchmal durch viele kleine Kinder auch sehr laut. Diese Kinder laufen auf die Straße und spielen darauf. Dies ist sehr dumm von ihnen, weil bei uns sehr viele Autos fahren. Darum müssen die Autofahrer immer aufpassen, wenn sie bei uns die Straße entlang fahren. Es ist sehr langweilig in meiner Straße, weil es hier keine Feste oder ähnliches gibt. Hier wohnen auch nur sehr alte- und sehr junge Leute, sodass man sich nicht richtig Freunde suchen kann. Hier wohnen auch 18-jährige, aber die machen einen auf cool. Wir verstehen uns mit unseren Nachbarn nicht sehr gut. Weil meine Mutter, nachdem sie abgehauen ist, die Nachbarn gegen uns aufgehetzt hat. Deshalb schreien uns die einen an, die anderen spionieren uns aus und erstatten meiner Mutter Bericht. Die einen laufen vor uns weg, und die anderen verschmutzen das Treppenhaus, und sagen, dass wir es sauber machen sollen. Nur eine Nachbarfamilie ist in Ordnung, weil man sich mit ihnen ganz normal unterhalten kann. Ich möchte später nicht in meiner Straße wohnen, ich möchte nicht mal jetzt dort wohnen. Weil der Weg zu meiner Schule nicht sehr kurz ist, und es gibt in der Nähe kein einziges Geschäft, nicht mal eine Bäckerei. Es gibt hier nur einen Kindergarten und eine Bushaltestelle. Es ist hier zwar sehr schön, aber auch sehr langweilig, deshalb verbringe ich meine komplette Freizeit am PC und spiele im Internet oder surfe online. Man muss mit dem zurechtkommen was man hat, und sollte nicht daran herumnörgeln. Meine Straße lasse ich so wie sie ist, denn so kenne ich sie, meine Straße. Hirschbergstraße Marvin 12 Jahre Ich wohne in der Hirschbergstraße. Sie ist ganz ruhig, und es wohnt nur eine türkische Familie bei uns. Es wohnen bei uns viele Hunde, es sind 7 an der Zahl. Die Straße fängt am Wald an, und es gibt ein sehr verfallenes Haus, wo der ganze Garten verwildert ist. Der erste Stock ist schon fast eingefallen. Hirtenweg Lukas 6. Klasse Ich wohne schon seit 13 Jahren in meiner Straße. Meistens bin ich zu Hause und spiele Computer. Das Einzige was mich in meiner Straße stört ist meine Nachbarin, die an allem herumalbern muss. Meine ganze Verwandtschaft lebt in meiner Straße. Typisch für meine Straße ist: dass sie totenstill ist. Hochzeitsweg Anne-Kristin 8. Klasse "Wie lautet deine Anschrift?" - "Hochzeitsweg...!“ „Oh, das klingt ja romantisch!" Diese Reaktion erfolgt häufig, wenn ich meine Adresse sage. Und ich finde es auch ganz schön romantisch. Der Hochzeitsweg führt nämlich durch einen großen Teil des alten Kirchditmolder Ortskerns. Er war früher ein eigenständiges Dorf, heute ist er ein Stadtteil Kassels. Unser Nachbarhaus wird (in unendlichen Renovierungen) zu einem wunderschönen Fachwerkhaus. Es war früher das Standesamt. Von der Begrenzung Wilhelmshöhe/Kirchditmold führte der Hochzeitsweg als schmaler Fußpfad zu diesem Standesamt, und von dort aus als verwinkelter Weg hoch zur Kirche. Wie viele glückliche Menschen mögen diesen Weg gegangen sein? Später dann wurde aus diesem Haus eine große Bäckerei. Spuren davon sind innen noch heute zu sehen. Wenig von dem Glück der Brautleute in Kirchditmold dürfte unsere Nachbarin in ihrem Leben erfahren haben. Sie verbrachte ihr ganzes Leben in einem großen, alten Backsteinhaus. Sie sieht sehr schlecht, selbst mit ihrer dicken, großen Brille, hat dicke, stets fest eingebundene Beine, und lebt mit einem Mieter ganz alleine in diesem Haus. Man wundert sich, denn nie (wirklich nie) brennt Licht, kein Fenster wird geöffnet. Keiner der Nachbarn kann sie leiden. Und tatsächlich fällt es manchmal nicht leicht, freundlich zu ihr zu sein. Sie kann ganz schön böse werden. Und es ist so, als ob sie es gar nicht kennen würde, dass jemand sie mag. In der Zeit seit wir hier wohnen haben wir sie immer gegrüßt, laut und deutlich - weil sie uns ja nicht ohne weiteres erkennt. Sie ist netter zu uns geworden und ich finde ihre Art auch ganz lustig. Z.B. wenn sie mit Gummihandschuhen an den Händen ganz lange da steht und ihre hintere Hauswand betrachtet, zuletzt läuft sie einmal im Kreis um eine Feuerstelle herum, zieht ihre Handschuhe aus und wirft sie hinein. Danach verschwindet sie wieder im Haus. Hochzeitsweg, da gehört auch der Sportverein VFL Kassel (ein Traditionsverein) dazu. Ab dem Frühjahr ist da immer etwas los, und ganz oft locken uns die Rufe und Schreie von Menschen auf den Fußballplatz. Hat die Grillbude offen, gibt es da die besten Bratwürste die man sich denken kann. Und nun schon seit etlichen Jahren kann man beim "Sparda-Cup" spannende und mitreißende Fußballspiele an den Pfingsttagen erleben. Zahlreiche Jugendmannschaften aus Deutschland - die Mannschaft "Carl Zeiss Jena" ist eine echte Freundschaftsmannschaft - treffen sich hier. Und aus Dänemark, Niederlande oder Tschechien reisen die Jungs mit ihren Trainern an. Die Stimmung ist bunt und prächtig hier, vor allem, wenn auch noch die Sonne scheint. Zum Leben in meiner Straße gehören Menschen, denen man unterwegs begegnet, und die einem immer mal bekannt vorkommen. Manchmal lächelt man sich zu oder grüßt. Jedenfalls starte ich aus dieser Straße in jeden Tag hinein, und ich mag sie. Hoffmann-von-Fallersleben-Straße Gökhan 15 Jahre In der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße wohne ich schon seit 1990. In diesem Haus gibt es acht Wohnungen, vier von denen gehören uns. Wir besitzen zwei von denen, und zwei sind vermietet. In diesem Haus wohnen nur Türken. In meiner Gegend gibt es eine Feuerwehr und drei Schulen. Die eine Schule heißt Reuter-Schule, Martin-Luther-King-Schule und eine heißt Walter-Hecker-Schule, und gegenüber von dieser Schule gibt es einen Spielplatz. Im Winter ist keiner draußen, da sieht es wie eine verlassenen Gegend aus. Im Frühling und Sommer ist es immer voll auf dem Spielplatz. Bei uns auf dem Parkplatz spielen wir immer Fußball. In den Ferien bin ich von morgens bis zum Abend draußen. In der Nähe von mir gibt es eine Moschee. Hoheneicher Straße Marcel 7. Klasse Ich heiße Marcel und wohne in der Hoheneicher Straße, da wohne ich seit der 2. Klasse. Meine Freunde heißen: Philip, Daniel, Markus und Jan-Tibor usw. Unsere Nachbarn sind immer sehr nett zu mir. Und in der Nähe haben wir einen großen Spielplatz, wo ich mit meiner Nichte Aylina oft hingehe. Wir haben auch in der Nähe noch einen Fußballplatz, wo wir Fußball spielen können. Ich habe einen Hund, er heißt Clifford und er ist ein Collie. Die Häuser sind fast alle gelb und überall stehen Autos. Holländische Straße Daniela 7. Klasse In meiner Straße gibt es ziemlich viele Häuser. Wenn ich der Hausmeister wäre, würde ich mich um die Fernsehantennen kümmern, weil die Leute dann einen besseren Empfang hätten. Manchmal wird die Zeitung durch die Gegend geworfen, sodass sie im ganzen Hausflur verteilt ist, das finde ich ziemlich doof. Wenn man bei mir zu Hause ist, hört man die Nachbarn streiten, durch die Gegend rennen und Babygeschrei. Das nervt mich, weil man nicht richtig schlafen kann. In meinem Haus wohnen nur Türken, das finde ich nicht so gut, weil man sich mit keinem anfreunden kann. Wenn ich aus meinem Fenster blicke, sehe ich eine Fabrik oder ein Büro, ich weiß nicht genau, was das für ein Haus ist. In meiner Straße finde ich gut, dass es eine Apotheke gibt; damit man sich Arzneimittel holen kann, wenn man krank ist. Außerdem finde ich gut, dass es eine Videothek in meiner Nähe gibt, damit mein großer Bruder sich X-Box-Spiele oder PC-Spiele ausleihen kann. Das war meine Geschichte. Holländische Straße Ebru 10 Jahre In meiner Straße gibt es einen Spielplatz, und es ist eine sehr laute Straße. Meine Tante und meine Oma wohnen neben uns. Die Kinder spielen von morgens bis abends auf dem Spielplatz. Bei unserer Straße gibt es auch alte Häuser und einen ganz großen Tannenbaum. In meiner Straße sind sehr viele Bäume. Es gibt einen Parkplatz, bei dem Parkplatz sind viele Autos. Holländische Straße Eduard 13 Jahre Ich wohne seit 7 Jahren in meiner Straße. Ich möchte später hier nicht leben. Ich verbringe keine Freizeit in meiner Straße. Ich fühle mich in meiner Straße nicht sicher. Mir gefällt die Umgebung nicht. Ich würde gern mehr Fußballplätze haben. Ich würde dafür was tun, nur ich weiß nicht was. In der Straße wohnen Personen, die mir wichtig sind. Es gibt keine besondere Bedeutung für mich in dem Ort. Mir fällt keine Begebenheit ein, die typisch ist für meine Straße. Mir gefällt der Straßenname. Ich würde nichts über meine Straße ausstellen in der nächsten Documenta. Es ist laut in meiner Straße, weil die Straßenbahnen fahren, und die Krankenwagen kommen alle 10 Minuten. Wir haben vier Etagen in unserem Haus. Holländische Straße Esra 7. Klasse Ich wohne seit sieben Jahren in der Holländischen Straße. Meine Wohnung ist ein altes Haus, es wurde im Jahre 1974 gebaut. Die Wohnung ist weiß gestrichen und hat drei Stockwerke. Jeden Morgen hört man das Gezwitscher der Vögel. Hinter- und neben der Wohnung sind noch viele Wohngebäude. Hinter der Wohnung ist ein Parkplatz für die Hausbewohner. Wenn ich aus dem Fenster gucke, sehe ich viele Autos und die Straßenbahnhaltestelle. Aber in der Küche, wenn ich das Fenster öffne, ist viel Lärm. Ich habe auch von Unfällen gehört, und sogar welche gesehen. Ein junger Mann hatte einen Unfall im Auto (er war betrunken). Später kam die Polizei und der Krankenwagen. Aber zum Glück war niemandem etwas passiert. Nachbarn: Neben uns wohnt ein Ehepaar mit drei Kindern, über uns die Frau Eiseler mit ihrem Sohn, und daneben die Frau Netzlaff. Unter der Wohnung ist der Arzt und da drunter der Apotheker. Vor der Wohnung ist eine Straßenbahnhaltestelle. Es gibt eine Bank neben der Wohnung, 4 Blumenläden und einen Friseur, hinter der Wohnung. In der Nähe ist ein Spielplatz für die Kinder, eine Kirche und daneben ein ganz großer Friedhof. Es gibt eine Tankstelle und ein Einkaufszentrum. Die Pizzeria und der Dönerladen ist nicht besonders groß. Ich finde es in meiner Straße schön. Holländische Straße Filit 7. Klasse Meine Straße ist sehr laut, und das jeden Tag. Meine Straße heißt Holländische Straße, der Name stammt von Holland. In meiner Straße gibt es einen Laden, und deswegen auch viele Leute die einkaufen gehen. Nachts und morgens sind sehr viele Polizeiautos unterwegs, auch sehr viele Fahrer, die zur Arbeit fahren. In der Straße sind sehr viele Zigeuner, Kinder, Penners und Drogensüchtige. Ich habe Verwandte, die in meiner Straße wohnen. Wenn es mir langweilig ist, gehe zu ihnen um zu spielen. Abends kann ich nicht schlafen wegen den vielen Autos, weil die so laut sind. Immer wenn es dunkel ist, sind viele Besoffene unterwegs. Weil es keinen Spielplatz in der Nähe gibt, spielen die Kinder vor der Tür, sie schreien da herum, schlagen sich wegen Spielsachen, und werfen alles Mögliche auf den Boden. Ich gehe jeden Tag raus. Holländische Straße Funda 7. Klasse Ich wohne in der Holländischen Straße. Bei uns wohnen viele Türken. Hinter unserem Haus haben wir einen Garten, wo die Kinder spielen können. Ich fühle mich in unserer Wohnung unwohl, wenn die kleinen Kinder im Treppenhaus rumschreien. Wo ich wohne gibt es viele Einkaufsmärkte. Meine Straße ist eine Hauptstraße, wo viele Unfälle passieren. Sonntag ist ein langweiliger Tag für mich, weil ich nichts besonderes zu tun habe. Unsere Nachbarn sind verwandt mit uns. Im ersten Stock wohnt meine Oma, im zweiten Stock meine Tante, im dritten Stock wohnen wir und im vierten Stock wohnt mein Onkel. Holländische Straße Hemzo 7. Klasse Die Straße in der ich wohne ist lang und groß. Über unserer Wohnung wohnen Russen und Jugoslawen. Ganz in der Nähe sind türkische Läden und es gibt auch ein Telecafé und einen türkischen Club. Fast jeden Tag fährt ein Krankenwagen an unserer Wohnung vorbei. Etwa 0,5 km (500 m) entfährt gibt es einen Fußballplatz und einen großer Spielplatz. Unser Garten ist sehr groß, es gibt eine Schaukel, Sandkasten, Grillplatz und zwei Äpfelbäume. Im türkischen Club gibt es massenhaft Schlägereien, es werden immer viele verletzt. Eigentlich finde ich unsere Straße gar nicht mal so schlecht , aber es geschehen viel zu viele Unfälle, und die Straßen sind nicht so ganz sauber. Es wäre ganz gut, wenn jemand sich darum kümmern würde. Holländische Straße Marvin 6. Klasse Ich wohne in der Holländischen Straße. Ich wohne in einem Altbau und das schon seit 12 Jahren. Ich muss jeden Tag 86 Stufen laufen, da ich im vierten Stock wohne. Ich fühle mich nicht sicher in meiner Straße, weil sehr viele Kinder in dieser Straße geschlagen werden. Ich wurde auch auf dem Nachhauseweg von der Schule angegriffen. Meine Eltern, meine Schwester und ich würden gerne von dort wegziehen, aber es ist schwer eine schöne Wohnung zu finden. Die Menschen, die mir wichtig sind in unserer Straße, sind meine Eltern und meine Schwester. Einen Freund habe ich auch in meiner Straße. Wenn ich etwas ändern könnte, dann würde ich keine Autos in unserer Straße fahren lassen. Ich möchte viel lieber Platz für Spielplätze haben. Es müsste auch viel mehr Bäume und Wiesen in unserer Straße geben, dann könnte man dort auch schön spielen. Die Straße die mir etwas bedeutet ist die Beuthener Straße, da bin ich ganz oft und spiele mit meinem Freund. Meine Eltern und ich würden gerne dort hinziehen, aber es ist schwierig dort eine Wohnung zu bekommen. Auf unserer Straße hört man den ganzen Tag nur Autos, Straßenbahnen, Krankenwagen und Feuerwehr. Es ist schon ganz schön laut auf der Straße, aber ich habe mich daran gewöhnt. Der Name meiner Straße ist schon in Ordnung, es gibt schlimmere. Holländische Straße Mehmet C. 5. Klasse Ich heiße Mehmet, ich wohne in der Holländischen Straße. Meine Straße ist eine berühmte Straße, weil sie eine sehr große Straße ist und weil da die Linie 1, 2, 5 fährt. Bei meiner Straße gibt es viele türkische Läden, es gibt auch einen Kiosk. Wir haben nette Nachbarn. Es gibt bei uns viele türkische Menschen. Ich wohne seit zwei Jahren in meiner Wohnung, ich finde die Wohnung sehr schön. In der Straße gefällt es mir auch. Holländische Straße Mehmet D. 5. Klasse In meiner Straße gibt’s nur drei Häuser. Unsere Straße heißt Holländische Straße 230, 232, 234. Nur unser Garten ist der beste von allen drei Gärten, wir haben in unserem Garten eine Schaukel und einen Sandkasten. Wir sind Hausbesitzer und die Garage gehört uns. Ich mag unsere Straße. Im Sommer spielen wir immer. Holländische Straße Melani 6. Klasse Meine Straße heißt Holländische Straße. Diese Straße finde ich nicht so gut, weil die Häuser sind sehr alt, und da leben gefährliche Leute. In unserer Wohnung sind die Zimmer klein. Im Haus gibt’s keinen Hof, und das finde ich sehr schlecht. Wir leben schon sieben Jahre da. Das Dumme da dran ist, wenn Sommerferien sind (und wir nicht nach Spanien fahren) ist es langweilig. Meine Mutter und ich möchten gerne umziehen, aber mein Vater hat dazu keine Lust. Wir sind auch im 7. Stock. Ich fühle mich nicht so gut in unserer Straße. Unsere Straße ist so gebaut, dass manchmal 2 bis 3 Unfälle passieren. Am Dienstag, glaube ich, ist ein schrecklicher Unfall passiert, mit 3 Autos und der Straßenbahn, es gab viel Stau. Neben der Tankstelle gibt’s einen Spielplatz . Aber da gehen fast keine Kinder hin, weil da sind immer schlechte Männer und auch Frauen, sie sind immer betrunken. Und es gibt ganz viele Hunde, sie sind gefährlich. Unten am Spielplatz gibt’s einen Weg, der nur mit Hundekacke bedeckt ist (nicht ganz, aber genug). Und es gibt noch so viele Gründe, warum ich von da umziehen möchte. Und ausnahmsweise gibt es fast keine Kinder in meinem Alter, nur große Kinder, die schon 14 – 19 Jahre alt sind. Holländische Straße Metin 13 Jahre Die Straße in der ich wohne heißt Holländische Straße. Unser Garten ist nicht so ganz groß, da kann man nicht so gut Fußball spielen. In unserem Garten gibt es auch Parkplätze. Ich wohne auf einer Kneipe, die heißt „Molls Biergarten“. Die Straße ist ganz groß, da gibt es ganz viele Häuser und Läden. Da fahren ganz viele Autos, Busse und vieles mehr, da passieren oft ganz viele Unfälle. Wenn ich was kaufen will, ist der Kiosk gleich neben uns. Der hat fast immer auf, auch am Sonntag, da kann ich mir immer Schnuckzeug kaufen. In der Holländischen Straße gehen ganz viele Menschen. Die Straße ist ganz laut, weil da ganz viele PKW fahren. Gleich wenn ich raus komme und paar Schritte gehe, dann ist eine Ampel da, da kann ich schneller auf die andere Seite gehen. Holländische Straße Nurcan 7. Klasse Bei uns gibt es häufig Unfälle, und jedes Mal sehe ich, wie es passiert. Die Autofahrer sollten in einer Hauptstraße langsamer fahren, weil die Kinder denken, sie müssten jemand etwas vormachen. Es wurden viele Leute von der Straßenbahn angefahren, aber keiner hatte eine ganz ernste Verletzung. Ich wurde einmal beinahe von einem Autofahrer angefahren, aber ich hatte Glück. Wäre ich einen Schritt schneller gewesen, läge ich jetzt im Krankenhaus. Das Auto war ganz schnell an mir vorbei gefahren. Von diesem Tag an gehe ich nur über die Ampel, wenn es Grün ist (auch wenn keine Autos da sind) - es ist zu riskant! Wir kommen mit unseren Nachbarn gut aus. Aber es gibt eine, die hört laute Musik. Aber wir mögen sie trotzdem, wir können sie gut ertragen. Holländische Straße René 8. Klasse Ich wohne in der Holländischen Straße, seit 3 Jahren. Gegenüber ist ein riesiger Parkplatz (auch der Hauptfriedhof von Kassel). Wir haben auch gegenüber die Nordstadt. Und ein Polizeirevier, zwei Autohändler, mehrere Geschäfte mit Lebensmitteln, sowie auch ein Ärztehaus. Wir haben auch eine Diskothek in der Nähe. Die steht, wo mal früher ein Aldi war. Es ist eine sehr turbulente, laute Straße. Jeden Tag hört man die Blaulichter, manche Tage sogar 2-3 mal. Wir haben eine Kirche und eine Moschee. Wir haben zu wenig Grünfläche. Durch die vielen Autos und Straßenbahnen gibt es natürlich viel Dreck und Abgase. Es gibt viele türkische Läden. Wir haben einen kleinen Spielplatz. Er ist dreckig und der Rasen ist auch nicht gemäht. Deswegen freue ich mich immer auf die Schulferien, wo wir hinfahren, wo es noch Ruhe und saubere Luft gibt. Holländische Straße Tugba 7. Klasse Ich wohne seit 15 Jahren in Kassel, aber erst seit zwei Jahren wohne ich an der Holländischen-. Die Holländische- ist eine Hauptstraße. Unser Gebäude ist sehr alt, unser Gebäude steht (von oben gesehen) am Anfang. Der Gehweg vor unserem Gebäude ist mit grauen Pflastersteinen hergestellt. Es handelt sich um ein Gebäude mit vier Stockwerken. Gegenüber von unserem Gebäude ist die Straßenbahnhaltestelle. Bei uns ist es gefährlich raus zu gehen, weil keiner aufpasst und sie einfach bei Rot rüber gehen. Vor ein paar Monaten wurde ein kleiner Junge von der Bahn überfahren, und er lebt nicht! Meine Tante hat das gesehen, als der Junge überfahren wurde, sie hat Tage lang nicht geschlafen. Wenn sie jetzt mit der Bahn fährt, denkt sie immer an den Jungen. Holländische Straße Ülkü 6. Klasse Seit zwei Jahren lebe ich in meiner Straße. Ich finde, meine Straße ist sehr schön. Sie heißt Holländische Straße. Im Sommer spiele ich mit meiner Nachbarin in unserem Garten, da macht es sehr Spaß, weil wir zum Beispiel Abtriefball spielen... In meiner Straße fühle ich mich sicher. In meiner Wohnung sind Kinder, die immer „schlimme“ Wörter sagen. Ich fühle mich gut, weil meine Onkels in meiner Wohnung wohnen. Meine Mutter, Geschwister, Cousinen und Cousins sind wichtig für mich. Ich habe keine Orte, die für mich besonders sind. Mir gefällt mein Straßenname. Und ich möchte auch nicht von meiner Straße umziehen, weil da meine Eltern sind. Holländische Straße Virgina 5. Klasse Hallo. Mein Name ist Virginia und ich wohne in der Holländischen Straße. Es ist eigentlich eine schöne Ecke. Bei mir sind Praktiker, Aldi, Lidl, Rewe und Teppichdomäne in der Nähe. In meiner Straße gibt es auch einen Kiosk. In meiner Straße fahren viele Autos. Ich habe 10 Minuten Fußweg bis zur Schule. Meine Straße heißt Hegelsberg Schule (sie ist eine Gesamtschule). Leider habe ich noch keine Freunde gefunden. An meiner Straße kreuzen die Hegelsbergstraße, Wiener Straße, Mombachstraße, Hauptfriedhof und viele mehr. Wenn ich was an meiner Straße verändern könnte, dann würden nicht so viele Autos dort lang fahren. Holländische Straße Yildrim 14 Jahre Ich wohne auf der Holländischen Straße. Sie ist eine ziemlich lange Straße, die täglich Verkehr durch die Fahrzeuge hat. Es gibt auf der mittleren Seite der Straße zwei Straßenbahnschienen, die eine fährt nach Norden, die andere nach Süden. Es gibt auch Busse, die über die Schienen fahren. Auf der Straße ist es meistens sehr laut durch den Verkehr. Dort gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, und auch direkt auf der Holländischen Straße. Es gibt auch genügend Orte, wo man Sport treiben kann. Es gibt auch leider ab und zu mal Verkehrsunfälle, bei denen auch schon mal mehrere Menschen gestorben sind. Aber es gibt dort auch immer mal wieder gute Sachen, die einem auch Freude machen und nicht nur schlimm sind. Trotz allem was auf der Holländischen Straße passiert ist (und passiert, oder noch passieren wird), mag ich sie sehr und fühle mich dort auch sehr wohl. Holländische Straße Yusuf 16Jahre Meine Traumstraße heißt „Kleopatra-Allee“. Sie soll so aussehen wie die Straßen in Beverly Hills, in Amerika. Es sollen alle Villen haben. Die Straße muss ein paar Geschäfte haben. Die Villen sollen alle Jacusis (Whirlpools) haben. In meiner Straße müssen viele Partys gefeiert werden. Es muss eine Stelle für Jugendliche geben (wo sie sich treffen können), zum Beispiel ein Jugendzentrum. Die Nachbarn sollten nett und freundlich sein. Hübsche Mädels sollten in der Gegend wohnen. Die Gärten sollten mit vielen Blumen übersäht werden. In der Nähe meiner Traumstraße sollte mein Arbeitsplatz sein. In der Nähe der Straße sollte ein kleiner See und ein kleiner Wald sein. In meiner Straße sollte es ein Schwimmbad geben und eine Go-Cart-Bahn. Überall sollten kleine Bäume gepflanzt werden und es sollte einen großen Gehweg geben. In meiner Gegend sollten immer die neuesten Autos vorbeifahren. In der Nähe sollte es ein Kino geben. Meine Freunde sollten in der Nähe wohnen. Es sollte einen schönen Brunnen geben, wo man kaltes Wasser trinken kann. Holunderstraße Lydia 7. Klasse Ich lebe schon seit 12 Jahren in Kassel. Circa vor eineinhalb Jahren haben sich meine Eltern getrennt, und mein Vater ist jetzt auch viel netter geworden. Wenn man bei uns aus dem Fenster guckt, sieht man die ganze Reihe voller Autos und Büsche, aber auch ein paar Bäume. Wie die Straße zu dem Namen Holunderstraße kam, weiß ich leider nicht. Was ich bei unserer Nachbarin nicht so leiden kann ist, dass sie nie die Hausordnung macht. Was ich allerdings sehr schade finde. Am liebsten würde ich sie auf den Mond schießen. Aber ansonsten verstehen sich alle prima im Haus. Und was ich an meinen Freunden nicht so gut finde: dass sie mich andauernd belügen müssen, deswegen habe ich zu allen den Kontakt abgebrochen. Ich habe nur 6 Leute, denen ich voll und ganz vertrauen kann. Das wäre einmal die Franziska, Martina, meine Mutter, Stefanie und besonders mein Vater (obwohl ich ihn auch öfters zum Mond schießen könnte). Wir (meine Mutter, ihr Freund, mein Vater und ich) sind nah an der Kirche und sonntags kann ich nie ausschlafen wegen der Glocke, die im Glockenturm ist. Wenn wir Ferien haben, gehe ich oft zu meinem Vater und wir fahren zu meiner Oma nach Eisenach, und da freue ich mich immer besonders drauf. Holunderweg (Baunatal) Lutz 5. Klasse Ich wohne ab meinem zweiten Lebensjahr in der Straße. Die Straße liegt in einer Sackgasse. Neben uns wohnt mein Opa, meine Oma und außerdem wohnt noch meine Tante und meine Cousine da. In meiner Straße gibt es nicht so viele Kinder. Die Straße ist in Baunatal bei Kassel. Ich finde die Straße toll, weil es ruhig ist. Mit den Nachbarn verstehen wir uns auch eigentlich gut, außer, mit einem Nachbar verstehen wir uns nicht. Neben unserer Straße gibt es einen Park. In dem Park gibt es einen See, der heißt „Leiselsee“. Ich habe schon viel erlebt, zum Beispiel ist neben uns der alte Huskie-Trainer eingezogen. Hopfenbergweg Mirco 9. Klasse Vivo en Eichwald, en el camino del monte de lupulo. En mi camino hay un supermercado y una panadería. Mi camino es muy grande, bonito y moderno. En mi calle hay una cancha de fútbol y de baloncesto. En un rincón del camino hay una farmacia y la estación de autobus. Ich wohne im Eichwald, im Hopfenbergweg. In meiner Straße gibt es einen Supermarkt und eine Bäckerei. Der Weg ist sehr lang und schön, und modern. Es gibt auch einen Fußball- und Basketball-Platz. In einer Ecke gibt es eine Apotheke und die Bushaltestelle. Hopfenbergweg Rabea 7. Klasse Ich wohne im Hopfenbergweg. Das ist eine Straße im Eichwald. Der Hopfenbergweg hat zwei Sackgassen, in der einen wohne ich. Nicht weit von meinem Zuhause sind ein Laden (Supermarkt) und ein Wald, klein, aber okay. In meiner Straße wohnen drei Familien mit Kindern. Die Gegend ist einigermaßen ruhig, jedoch hört man manchmal abends die Autobahn. Auf der (oft mit Kreide bemalten) Straße fahren Kinder gern Fahrrad oder Roller. Noch vor 3 Jahren hörte man oft das Geräusch von Bobby Cars. Wenn draußen die Sonne scheint und es schön warm ist, sitzen die Erwachsenen gerne vor unserem Haus, weil dort ein Tisch und zwei Bänke stehen. Ich wohne am Ende der Sackgasse, in einem Doppelhaus. Am Anfang der Sackgasse ist ein etwas verwilderter Garten, mit einem etwas kaputten, alten Haus. Dort drin wohnen zwei alte Frauen. Die eine ist die Mutter der anderen, sie läuft sehr gebückt und ist klein. Ihr Hobby: Straße und Hof fegen im Regen. Wir alle nennen sie Oma „Muff“ und „Kurbel-Elli“. Kurbel-Elli heißt so, weil sie immer versucht mit ihrem alten Auto am Ende der Sackgasse zu drehen. Bei uns leben viele Katzen. Meine Lieblingskatze ist Theo. Sie ist oft in der Straße und spielt mit uns Kindern. Außerdem gibt es bei uns Eichhörnchen und einen Raben, er hat eine hochgestellte Schwanzfeder, außerdem sieht man ihn oft. Ich finde meine Straße sehr gut. Humboldtstraße Natascha 6. Klasse Ich lebe in der Humboldtstraße. Ich wohne erst seit einem Jahr in unserer Straße, aber bis jetzt hat es mir sehr, sehr gut gefallen. Und die Menschen dort sind nett. Aber die meisten, die dort leben, sind alt. Was mir überhaupt nicht gefällt ist, dass es in unserer Straße nur einen ganz alten Spielplatz gibt. Die kleinen Kinder, wie meine Schwester, können deshalb nicht richtig spielen. Ich fühle mich trotzdem sehr sicher in meiner Straße. Mir gefällt es, dass wir uns alle gut verstehen. In meiner Straße leben meine Mutter und meine Schwester. Sie sind mir sehr wichtig. Meine Mutter ist 38 und meine Schwester ist erst 5. Sie haben beide im August Geburtstag, und ich liebe sie über alles! Jeden Morgen, wenn ich zur Schule gehe, sehe ich eine alte Frau die einen zweijährigen Hund hat, der heißt „Maxi“. Wenn man seinen Namen ruft, dann kommt er ganz schnell zu dir gerannt. Die alte Frau ist 92 Jahre, aber sie geht täglich spazieren und treibt Sport. Nachts, wenn man auf unserer Brücke steht, dann kann man die halbe Stadt sehen. Es ist das Schönste, was ich je gesehen habe. Hummelweg Iason 6. Klasse Der Hummelweg beginnt an der Jussowstraße, er führt steil nach oben und macht dann einen Knick. Hinter der Kurve geht er noch ein bisschen weiter und mündet dann in eine Nebenstraße. Im Hummelweg stehen 54 Einfamilienhäuser. Die meisten sind Reihenhäuser, die in kleinen Stichwegen immer zu fünft stehen. Sie wurden in den 60er Jahren erbaut. Alle Häuser haben einen kleinen Vorgarten und einen großen Garten hinter dem Haus. Die Gärten sind im Schnitt 250m² groß. Im Hummelweg ist eine Kirche. Sie wurde vor 34 Jahren gebaut und ist sehr modern. Hinter der Kirche beginnt eine Wiese, auf der man Fußball spielen kann. Dort ist die Bossentalschule (eine Grundschule), auf die mein kleiner Bruder Simon geht. Außer der Kirche und der Schule gibt es im Hummelweg keine öffentlichen Gebäude. Geschäfte gibt es auch nicht. Im Hummelweg fahren wenige Autos, es ist eine 30er-Zone. Der Hummelweg liegt direkt neben einen großen Park, dem „Bossental“. Der Bienenweg ist eine Nachbarstraße des Hummelwegs. Hummelweg Johanna 8. Klasse Ich wohne schon seit ich drei bin hier in dieser Straße. Es ist eine beliebte Gegend. Es gibt gleich in der Nähe einen Supermarkt, einen Kindergarten, eine Grundschule und einen kleinen, verwilderten Park. Doch leider wohnen in meiner Straße (fast) nur alte spießige Rentner. Außerdem ist in unserer Straße die Kirche. Ich habe noch nie in meinem Leben eine so hässliche Kirche gesehen. Sie ist in einem ekligen Gelb angestrichen und hat eine blaue Eingangstür. Früher hatte die Kirche noch ein flaches Dach. Doch der Kirchenvorstand hatte nichts Besseres zu tun, als eine Umbauaktion zu organisieren, bei der sie unsere Kirche mehr wie eine Kirche aussehen lassen wollten! Sie haben einfach ein riesiges, graues, spitzes Dach mit einem Kreuz wie einen Klotz auf unsere Kirche geknetscht. Dafür zahlen wir dann Kirchensteuer. Nur damit eine Umbauaktion geplant wird, nach der unsere Kirche noch hässlicher aussieht. Der Pastor unserer Kirche ist grausam, er ist genauso alt und spießig wie die Leute in unserer Straße. Passt ja! Er hat zwei Kinder und eine Frau. Wenn seine Kinder Geburtstag feiern, müssen gleich die alten Rentner-Omis (die immer brav jeden Sonntag in die Kirche marschieren) auch gleich der lieben Pastorin tausend Kuchen für diesen Geburtstag backen, und ihr vorbeibringen. Die soll mal nicht so faul sein, und sich gefälligst selbst um den Geburtstag ihrer eigenen Kinder kümmern! In dieser Straße sind wirklich alle so spießig. Man muss sich genau an die Vorschriften halten. Unsere frühere Nachbarin hat immer im Garten direkt neben uns Mittagsschlaf gemacht, und wir mussten in unserem eigenen Garten extra ganz leise rum schleichen. Und beim kleinsten Geräusch hat die sich beschwert. Was legt die sich auch in den Garten, wenn die ihre Ruhe haben will? Der Sohn von einer Frau aus unserer Straße arbeitet in einer Autowerkstatt. Und sie rennt immer durch unsere Straße und guckt bei allen Autos auf dem Kennzeichen nach, ob der Tüv schon abgelaufen ist. Bei uns wurden schon so viele wegen Kleinigkeiten angezeigt. Vor uns hat in dem Haus eine alte Frau gelebt, die hatte einen kleinen Hund. Dann ist der Hund leider gestorben und sie wollte ihn im Garten begraben. Sie hat also ihren Hund begraben. Doch leider haben die Nachbarn das mitbekommen, und es gibt ein Gesetz, in dem steht, wie weit weg ein Tier zum Grundstück der Nachbarn begraben werden muss. Da kommen also die Nachbarn und messen das genau aus. Sie hatte ihren Hund 5 cm zu dicht am Grundstück der Nachbarn begraben. Also durfte die arme, alte Frau ihren Hund nach mehreren Tagen noch mal ausgraben und 5 cm weiter wieder einbuddeln. Wenn das nicht respektlos der Frau gegenüber ist! Einmal hatte meine Mutter ihr Auto am Straßenrand abgestellt und ihre Handtasche im Auto liegen lassen. Da wurde in unserer spießigen Straße (in der sonst immer jeder alles sieht) nachmittags um fünf die Scheibe eingeschlagen und die Tasche geklaut. Bargeld war nicht viel drin - also schade für den Täter. Aber leider Führerschein, Krankenkassenkarte, EC-Karte, Ausweis…. Es gab auch mal eine Zeit, da wurden bei allen Autos die VW-Zeichen aus den Autos rausgebrochen und geklaut. Der Täter wurde nie geschnappt. Ich bin ihm aber schon dankbar, denn wenigstens war endlich mal was los. Ich hatte früher auch mal einen kleinen weißen Hund, der ziemlich oft weggelaufen ist. Einmal ist er mir entwischt und immer die Straße rauf und runter gerannt - weiter weg hat er sich wohl nicht getraut. Aber ich renne dann also immer hinter ihm her, so die Straße schön rauf und runter. Und da bleiben schon Leute auf dem Bürgersteig stehen und warten, bis ich mal wieder an denen vorbeikomme. Ich denk mir nur so: „Die sind ja freundlich, helfen mir sogar dabei, den Hund wieder einzufangen. Stehen ja nicht nur so dumm da rum und glotzen?“ Aber nicht nur das, die sagen auch noch: dass ich ja mal schneller rennen soll und mich mal mehr anstrengen könnte. Leider hatte ich keine Zeit sie anzumeckern, weil ich zu beschäftigt mit dem Hund war. Am Ende habe ich ihn dann zum Glück doch noch gefangen. Also wenn ich ganz ehrlich sein soll, finde ich unser Haus ja schön, aber die Straße in der es steht, ist echt nicht die tollste!!! Hunsrückweg Sophie 6. Klasse Ich wohne im Hunsrückweg in Vollmarshausen. Bei mir in der Straße gibt es nur zwei Häuser, einmal das von unseren Nachbarn Familie Mader und unseres. Unsere Straße ist eine Sackgasse. Meine Straße ist ganz kurz, gerade mal 100 Meter lang, direkt hinter meinem Gartentor hört sie auf und ein Fußweg beginnt. In meiner Straße ist tagsüber nicht viel los, außer wenn jemand die Straße entlang geht, dann bellen unsere Hunde wie verrückt. Meine Straße ist sehr steil. Wir können im Winter nicht in unserer Einfahrt parken, weil unser Auto bei Schnee- und Eisglätte keine Chance hat die Straße hoch zu fahren. Letzten Winter hat es eine Nacht so stark geschneit, dass Maders mit ihrem Auto feststeckten. Wir haben alle zusammen mit Schneeschiebern über zwei Stunden die Straße frei geschaufelt. Seitdem kommt regelmäßig das Streufahrzeug, denn wir haben uns alle bei der Gemeinde beschwert. Der Zaun zwischen unserem Grundstück und der Straße ist inzwischen 1.80 Meter hoch. Josy ist früher immer über unseren niedrigeren Zaun gesprungen. Regelmäßig hat sie Leute auf der Straße „begrüßt“ und dabei alle angebellt. Die Leute fanden das gar nicht lustig. Einmal ist sie bis zur Dorfmitte in den Einkaufsladen gerannt, ich musste sie dann wieder einfangen. Mehr gibt es eigentlich nicht über meine Straße zu erzählen. Denn wie ihr gelesen habt, gibt es hier nicht viel und es passiert auch nicht so viel. Aber mir gefällt es trotzdem. Hier fahren nämlich keine Autos lang und es ist schön ruhig. Außer wenn die Hunde bellen, dann wird es laut. Hupfeldstraße Lea 6. Klasse Ich lebe in der Hupfeldstraße, seit meiner Geburt. Später möchte ich gerne woanders wohnen. Meine Freizeit verbringe ich überwiegend dort, da wir einen Garten haben. Ich fühle mich in unserem Haus und in der Straße sicher. Ich würde mir an der Straße mehr Bäume und Blumen wünschen. Die meisten Mitbewohner im Haus sind freundlich. Eine Freundin, die ich seit dem Kindergarten kenne, wohnt über uns. Ab und zu feiern wir ein Gartenfest. Den Namen der Straße finde ich in Ordnung. Für die Documenta hat meine Straße nichts zu bieten. Ich würde mir für meine Straße wünschen, dass es mehr Wiesen gäbe und dass mehr Bäume dort stehen würden. Und dass nicht so viele Autos dort entlang fahren würden. Und dass ein Park in der Nähe wäre, wo man spielen kann. Hupfeldstraße Rania 6. Klasse Ich wohne schon seit fünf Jahren in meiner Straße. Und seitdem stört mich, dass (von meinem Haus aus gesehen) vorne eine Schule, hinten ein Kindergarten und eine Kirche ist, das ist sehr laut. Meine Freunde, die bei mir im Haus wohnen, sind mir sehr wichtig. Wir spielen dann oft bei uns hinterm Haus im Garten. Ich persönlich fühle mich in meiner Straße nicht so sicher, weil es schon mal vorgekommen ist, dass ein Verrückter mit einer Pistole rumgelaufen ist. Am liebsten würde ich in einer Straße wohnen, wo sehr viele Wiesen und Bäume sind - also genug Platz zum spielen. Es wäre toll, wenn viele Kinder dort wohnen würden, und wenn dort nicht so viele Autos fahren würden. Hupfeldstraße Ruth 7. Klasse Morgens, 07.30 Uhr: Die Straße wacht auf. Schulkinder kommen von allen Seiten, reden, machen Quatsch und gehen die Treppe zur Schule hoch. Am Hausmeisterhaus oder an der Sporthalle vorbei laufen sie in die Pavillons zu ihren Klassen. Ich trete aus dem großen alten Haus an der Ecke. Über mir hängt das gelbe Schild mit der schwarzen Aufschrift: Hupfeldstraße. Ein Haus mit Eigentumswohnungen im Altbau, und Mietwohnungen im angebauten Neubau. Der Garten ist klein, aber nebenan wohnen viele große und kleine Kinder und so haben wir einen riesigen Garten, in dem wir alle spielen dürfen. Wenn man mal keine Lust hat im Garten zu spielen, kann man ins Gemeindezentrum oben an der Ecke gehen, und dort tanzen, basteln oder sich mit Freunden treffen. Etwas weiter (nicht mehr ganz in unserer Straße) liegt ein Kindergarten. Wenn man wollte, könnte man das ganze Leben in unserer Straße verbringen: Zuerst geht man in den Kindergarten, dann in die Schule und nach vielen Jahren in das Altersheim in der Querstraße. Das Altersheim ist gut gelegen, es ist ruhig und Grün. Man merkt gar nicht, dass weiter unten die Wilhelmshöher Allee liegt. Abends, ca. 10.30 Uhr: Ich liege im Bett und gucke aus dem Fenster. Vor meinem Fenster wiegt sich ein Baum im Wind. Ich schließe die Augen und bin froh, dass ich hier wohne. Huthstraße Andreas 16 Jahre Ich wohne in der Huthstraße in Salzmannshausen. Wir wohnen im ersten Erdgeschoss. In der Nähe befindet sich eine große Firma, sie heißt „SMA“. Unter uns ist eine Fahrschule mit dem Namen „Helmut Schädel“. Es ist eine Gaststätte in der Straße. Es leben auch viele Rechtsanwälte dort. Es sind mindestens 24 Häuser, die nicht sehr groß sind. Was mir an meiner Wohnung gefällt: Ein eigenes Zimmer, und die Wohnung ist so groß wie ein Haus. Meine Familie und ich leben schon 2 Jahre in der Straße und es gefällt uns ziemlich gut. Es leben 5 Familien im Haus und wir verstehen uns alle gut. Wir haben auch einen großen Spielplatz, wo auch viele Kinder spielen, und einen Bolzplatz, wo man Fußball und Basketball spielen kann. Das war meine Straße, wo ich mich sehr gut fühle. |
|