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? Andrea 8. Klasse Das Leben in meiner Straße ist einfach schön, denn ich erlebe jeden Tag kleine Erlebnisse. Auch wenn fast nur kleine Kinder da wohnen, gibt es einige in meinem Alter. Ich bin zum Beispiel mit einer von ihnen total gut befreundet. Die heißt Insa. Wir beide unternehmen sehr viel, alle in der Straße kennen uns schon. Wir kennen uns schon fast 13 Jahre. Als sie damals in unsere Straße zog, waren wir noch nicht die besten Freunde, doch als wir älter wurden, wurden wir dicke Freunde. Insa und ich und meine Schwester haben früher immer Scheiße gebaut; haben ein Baumhaus in unserem Garten hinter unserem eigenen Haus gebaut und einen Club eröffnet. Doch leider hielt der Club gerade mal zwei Tage und wir konzentrierten uns auf ganz neue Sachen. Mit den Jungen aus unserer Straße, die auch in unserem Alter sind (Malte, Daniel), spielen wir noch heute im Sommer Fußball. Ich erzähle jetzt mal auch was über meine Familie: Wir leben in einem eigenen Haus, das meine Eltern damals kauften. Ich lebe seit ich geboren bin in der Straße. Ich habe noch eine große Schwester Viktoria, die im März 18 wird. Wir haben zwei Hasen und vier Hühner, die in unserem großen Garten in einem kleinen, selbst gebauten Häuschen lebten. Ich schreibe „lebten“, denn sie sind vor kurzem vom Marder gefressen worden. Eines von ihnen habe ich, als es noch ein Küken war, aufgezogen. Es hieß Goldi. Ich mochte es sehr, denn es war das einzige Huhn, das man auf den Arm nehmen konnte. Und zu guter Letzt wohnt unser Labrador Retriever Mieke bei uns. Es macht Spaß dort zu wohnen. Und ich liebe es, mit einigen Nachbarn im Sommer zu frühstücken. Eines habe ich vergessen, meine beste Freundin Janine wohnt ein paar Straßen weiter. Mit ihr mache ich auch sehr viele Sachen, und wir treffen uns gerne bei unserem Geheimplatz. Aber ich habe, glaube ich, genug über mich gesagt und mache darum Schluss. ? Andreas 8. Klasse Ich wohne zwar noch nicht lange in Großenritte, finde es aber toll da! In meiner Straße sind kaum Läden, nur ein Friedhof. Es leben in meiner Straße junge und alte Leute. In meiner Straße gibt es kaum Kriminalität, weil die alten Leute immer am Fenster sitzen und aufpassen, dass die Jugendlichen keinen Mist bauen. Bei uns kommt immer der „Bäcker auf Rädern“ (mit seinem Van), da muss man nicht immer zum Bäcker laufen. Nachmittags sitz ich entweder vor meinem PC oder gehe ins Jugendzentrum. Im JUZ ist es voll cool, weil dort geile Chicks (Mädchen) sind und man Billard, Basketball oder was anderes machen kann. ? Anna 7. Klasse Ich lebe schon seit 6 Jahren in der Straße. Ich gehe nicht so oft raus und beobachte auch nicht die Straße. Ich fühle mich in meiner Straße eigentlich nicht so wohl, weil ich die Leute nicht kenne und weil da so viele Ausländer wohnen. Manchmal gehe ich mit meiner Katze raus, um zu spielen. Für mich sind die Leute, die in der Straße wohnen, nicht wichtig. In der Straße sind auch nicht so viele Kinder; alle meine Freundinnen wohnen woanders. Der Name der Straße ist langweilig, aber eigentlich ist es mir sowieso egal wie die Straße heißt. Vielleicht würde ich sie umbenennen, aber ich weiß nicht, was mir das bringen würde. Eigentlich gibt es keinen Ort, der mir besonders gefällt; auf einen Spielplatz gehe ich sowieso nicht mehr. Ich gehe nicht oft raus, ich weiß ja gar nicht, was ich auf der Straße machen soll. Ich male ja nicht mit Kreide oder so. Mir ist das eigentlich egal. Mir ist nur wichtig, wie die Leute sind, die auch in dem Haus wohnen, wo wir wohnen. Es leben auch nicht viele Tiere bei uns. In der Straße ist noch nie was Interessantes passiert. Ich halte mich nur in der Wohnung auf. Ich ziehe sowieso weg. Ich würde nicht bei der Documenta ausstellen, weil ich die Documenta voll langweilig finde. ? Beatrice 7. Klasse Ich heiße Beatrice! Ich wohne in einer sehr ruhigen Straße. Es leben viele ältere Leute dort. Nebenan bei uns sind junge Leute mit vielen kleinen Kindern eingezogen. In der Straße kennt jeder jeden. Jeder sagt zu jedem ganz freundlich „Hallo“! Ich finde es etwas zu leise, mir fehlen ein bisschen mehr jüngere Leute, so etwa in meinem Alter. In der Straße gibt es viele Hunde. In letzter Zeit ist es etwas lauter geworden, weil dort viele neu bauen oder den Garten neu machen. Im Sommer ist es auch sehr schön. Wir haben einen großen Garten, da kann man sich schön ausruhen und sonnen. Es ist eigentlich eine schöne Straße. ? Cihat 14 Jahre In meiner Wunschstraße soll es ein Fußballfeld aus Kunststoffrasen geben. In meiner Wunschstraße soll es einen ganz großen Garten geben. Meine ganzen Freunde sollen in meiner Straße wohnen. In meiner Wunschstraße soll es viele Kaufhäuser geben. Es soll auch ein Kino in meiner Straße geben. In meiner Wunschstraße soll es auch nette Nachbarn geben. Ich will auch eine große Halle haben in meiner Wunschstraße. In meiner Straße sollten normale Menschen leben und ich will auch keine betrunkenen Menschen in meiner Straße haben. In meiner Straße soll es ein Schwimmbad geben und auch ein Freibad. In meiner Straße soll es keine Hochhäuser geben. Es soll einen Wachhund in meiner Wunschstraße geben. Ich will viele Freunde haben, die mit mir Fußball spielen. In meiner Straße soll es einen Fanshop geben. Ein Jugendzentrum will ich auch in meiner Wunschstraße haben, wo auch eine Hausaufgabenbetreuung ist. So soll meine Wunschstraße sein. ? Dilara 5. Klasse Unsere Straße ist eigentlich in Ordnung. Ich habe ganz viele Freunde. Wir haben auch einen großen Spielplatz. Die Straße wird neu gebaut. Meine Straße ist nicht weit von meiner Schule entfernt. Es ist nicht ganz ruhig, aber gut. Meine Oma wohnt über uns und meine Freundinnen sind in unserem Gebäude. Das ist unsere Straße. ? Erik 8. Klasse Meine Straße ist klein, aber fein. Klein, weil sie wirklich nur sehr kurz ist. Trotzdem kann man dort recht viel machen. Zum Beispiel gibt es direkt vor meinem Haus einen Spielplatz, der noch relativ neu ist. Meine Kindheit habe ich dort leider nicht verbringen können, da er wie gesagt neu ist und ich mich jetzt schon zu alt dafür fühle. Außer diesem Spielplatz gibt es nur noch eine Sporthalle der angrenzenden Grundschule, auf der ich früher gewesen bin. Dort kann man jeden Tag Sport treiben, wie einem danach lustig ist. Für die kleineren großen Kinder gibt es, direkt neben der Sporthalle, in der Kirche (Markuskirche) eine Art Kindergarten, wo die Kinder Freunde treffen können. Für die Jugendlichen in der Gegend gibt es in der Kirche ein Jugendtreffen. Dort findet einmal wöchentlich eine Disco statt. Das Spektakulärste in meiner Straße ist und bleibt die brennende Mülltonne, direkt gegenüber von meinem Haus. Einmal im Jahr wird der große Papiercontainer in Brand gesteckt. Warum? Weiß ich nicht, das ist halt so. Jetzt aber nicht denken, dass das so eine Art „Ritual“ wäre. Nein, es sind irgendwelche Leute, die es lustig finden. Eine Eigenheit meiner Straße sind auch die kaputten Autos nach jedem verlorenen Huskie-Spiel. Aber allzu schlimme Schäden entstehen dabei nie! In meiner Straße wohnen zum größten Teil mittelalte und alte Leute. Jugendliche oder Kinder gibt es nur sehr wenige, deswegen bin ich der Meinung, dass diese Straße nicht besonders kinderfreundlich ist. Dies aber nur auf Leute bezogen, die Straße kann dafür aber nichts. Meine Nachbarn sind aber trotzdem freundlich zu Kindern. Es wird ungefähr einmal pro Monat ein Würstchengrill veranstaltet. Dabei treffen sich ein paar ehrenamtliche Leute und grillen Würstchen und schenken Bier, und im Winter Glühwein aus. Musik ist auch dabei, und währenddessen erzählen sich die Leute ein paar Geschichten und diskutieren über Politik oder andere wichtige Sachen. Alles in allem ist meine Straße wie gesagt: „Klein, aber fein“! ? Franziska 5. Klasse Hallo, mein Name ist Franziska. Und in meiner Straße wohnen viele Leute. In unserer Straße sind immer Blockhäuser. Wenn man unsere Straße runter fährt, kann man zur Ernst-Leinius-Schule schauen. Wenn man aus unserer Straße nach oben fährt, kommt man genau auf eine Tankstelle zu, sie heißt Shell-Tankstelle. ? Franziska 8. Klasse Das Leben in meiner Straße ist sehr abwechslungsreich. Die Straße ist sehr lang, und ich wohne ziemlich am Anfang der Straße. Eine große Grundschule steht auch da. Sie hat viele Schüler und Lehrer. Die meisten Lehrer kenne ich gut. Gleich neben der Schule ist ein kleines Restaurant. Daneben ist ein großer Saal, der wie eine Scheune aussieht. Davor ist ein langer, brauner Zaun. In meiner Straße stehen auch sehr viele Häuser und Wohnungen, in denen alte und junge Leute drin wohnen. Neben mir ist eine Fahrschule, da gehen sehr viele Jugendliche hin, um ihren Führerschein zu machen. Etwas weiter ist ein kleines Haus, wo man nicht annimmt, dass es ein Tierarzt ist. Für die kleinen Haustiere hat man dort immer Platz. Meine Eltern und ich waren selbst schon mit unserem Wellensittich da. Es ist total praktisch, dass gegenüber von mir gleich meine Großeltern wohnen. So kann ich sie immer besuchen und mit ihnen plaudern. Es ist auch total gut, dass wir hinter unserem Haus eine große Wiese haben. In der Mitte der Wiese steht ein großer Kirschbaum. Neben der Wiese stehen auch viele Reihenhäuser. Da wohnen aber nur alte Leute drin. Gleich daneben ist ein kleiner Spielplatz, da spielen oft kleine Kinder mit ihren Eltern. Na ja, meine Straße ist eigentlich sehr ruhig und es passiert nie etwas. Ich wünsche mir, dass es auch immer so bleibt. Ansonsten kann man nicht viel machen. Ich und meine Familie fühlen uns hier einfach pudelwohl. Ich wohne ja auch noch ein paar Jahre hier, bis ich mir eine eigene Wohnung suche. ? Hacer 14 Jahre In meiner Wunschstraße sollte es viele Bäume geben, Kirschbäume, Apfelbäume und so weiter. Es sollte viele Blumen geben. Es sollten nicht viele Autos vorbei fahren. Alle Häuser sollten weiß-blau sein. Es soll mindestens zwei Parks geben, wo die Kinder spielen können. Es soll viele Kinder in meinem Alter geben. Es sollen keine Streitigkeiten sein. Es soll einen schönen Rahmen haben. Die Schule sollte auch in der Nähe sein. Es soll viele Tiere geben, zum Beispiel Hundebabys oder Katzen und Hasen. Die Nachbarn sollen sich gut verstehen und untereinander immer behilflich sein. Im Winter soll es viel Schnee geben, damit die Kinder Schneemänner bauen können und Schlitten fahren können. Im Sommer sollen die Kinder im Park spielen. Es soll auch einen kleinen Teich geben, wo Enten drin schwimmen und Gänse. Es sollte so etwas wie einen Zoo geben in unserer Straße, damit die Kinder und die Familien sich das dann angucken können. Es soll viele Paraden und Feste in meiner Wunschstraße geben. Nachts soll es ganz viele Sterne und Sternschnuppen am Himmel geben, um besser einschlafen zu können. Und morgens, wenn man aufwacht, sollen die Vögel zwitschern auf den Bäumen. Es soll viele Vogelnester geben, damit wir sehen können, wie die Vögel ausschlüpfen. ? Hakan 14 Jahre In meiner Wunschstraße soll jedes Kind Fußball spielen und rechts soll ein Wald sein. Es sollten auch viele Hochhäuser in meiner Straße sein. Ich will, dass es viele türkische und italienische Restaurants gibt. Dann will ich auch, dass meine Straße eine eigene Fußballmannschaft hat und ich ein eigenes Fußballfeld habe. An Wochenenden soll jedes Kind einen Döner umsonst kriegen. Links von meiner Straße soll ein großes Schwimmbad sein. Da soll sich jeder ausruhen und sich erholen. Im Winter soll meine Straße Wintersportspiele machen. Hinter meiner Straße soll ein Kino sein. Und vor meiner Straße möchte ich keine Autos haben, weil sie die Umwelt verschmutzen. ? Halil 14 Jahre In meiner Straße ist nicht viel los. Meine Straße liegt in Nord-Kassel. Die Straße ist ungefähr 500 Meter. In meiner Straße gibt es nur einen Kiosk. In der Straße wohnen ungefähr 150 Familien. Es gibt auch sehr viele reiche Familien. Es gibt in meiner Straße fast nur Familienhäuser. Die Grundschule ist nicht weit entfernt. Die Hegelsbergschule auch nicht. Ein paar Meter entfernt ist ein Geschäft, eine Apotheke, eine Bank und ein Hausarzt. ? Igor 7. Klasse In meiner Straße zu wohnen ist langweilig. Dort passiert überhaupt gar nichts. Den ganzen Tag spielen Zwölfjährige Fußball auf unserem Spielplatz. Manchmal schalten irgendwelche Deutschen die Musik an. Um 3 bis 4 Uhr hört es auf. Und am Abend, fast jeden, saufen da 16-jährige. Bei uns gab es einen Unfall, einen 16-jährigen hat ein Krankenwagen abgeholt. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber dieser Junge war bewusstlos. Da ist es immer so ruhig und ungefährlich. Bei uns gibt es keinen Basketballplatz. Ich mag meine Straße nicht so besonders. ? Ilja 9. Klasse In meiner Straße gibt es einen Sportplatz. Ich spiele dort sehr oft mit meinen Freunden Basketball. Wir spielen und gewinnen gegen alle anderen. Vor einem Jahr haben wir immer verloren, aber jetzt haben wir schon 20 Spiele hintereinander gewonnen. Manchmal kommen Niggas und kaufen Dope. Es kommen auch ein paar Erwachsene und trinken Alkohol. Das Schlimmste ist, sie schmeißen die leeren Flaschen auf den Basketballplatz, und wir können nicht mehr spielen. Einmal war ein Nigga da, er hatte voll die große Afrofrisur. ? Janine 8. Klasse Ich wohne in einer ziemlich kleinen Straße, aber sie ist sehr schön. Ich finde es auch gut, dass ich nicht an einer Hauptstraße wohne. Wir haben eigentlich ziemlich gute Nachbarn, außer zwei. Das sind zwei ältere Ehepaare, die sind ganz schön unfreundlich zu Kindern, deshalb haben wir auch nichts mit denen zu tun. Damals, wo ich noch jünger war, habe ich mich mit den ganzen Kindern aus der Straße getroffen, das war immer sehr schön. Zum Beispiel haben wir abends irgendwelche Spiele auf der Straße gespielt. Doch wenn man älter wird, dann macht man das nicht mehr, und außerdem hat man auch fast keine Zeit mehr. Jetzt habe ich fast gar nichts mehr mit denen zu tun. Eine ist weggezogen, die anderen sind schon zu alt, so ist das eben. Aber meine Eltern haben noch sehr viel mit den Nachbarn zu tun. Mit manchen treffen sie sich mal abends und trinken einen Rotwein, oder im Sommer grillen wir alle gemeinsam, das ist immer eine lustige Runde. Oder wenn mal irgendjemand was braucht, kann man es untereinander austauschen. Mit der einen geht meine Mutter immer gemeinsam zum Sport. Man kann sich auch immer auf seine Nachbarn verlassen. Wenn die einen Nachbarn in den Urlaub fahren, passen wir auch immer auf ihre 2 Katzen auf. Und sie wissen auch, dass wir das gut machen, und wir machen das auch sehr gerne. Meine beste Freundin Andrea wohnt auch gleich in der Nähe, da treffen wir uns öfter. Ich finde, ich wohne in einer schönen Gegend. Bei uns ist gleich der Park in der Nähe und wir wohnen auch sehr zentral. In unserem Haus wohnen auch noch meine Oma und Opa. Das ist auch sehr praktisch, und wir haben einen riesigen Garten, der ist im Sommer besonders schön. Drinne haben wir noch ein Schwimmbad und im Garten ist noch mein Hase. Ich finde es einfach nur schön. Ich wohne seit meiner Geburt in diesem Haus und ich könnte mir nicht vorstellen wegzuziehen. Mein Vater wohnte auch schon als Baby in diesem Haus, und ich fände es toll, wenn unser Haus immer in der Familie bleibt. Ich fühle mich auf jeden Fall richtig wohl und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt. ? Juliette 6. Klasse In meiner Straße gibt es viele Kinder, außerdem gibt es einen Hort, er heißt Abenteuerspielplatz. Ganz besonders in den Ferien sind dort viele Kinder, aber das ist nicht alles von meiner Straße. Denn hier gibt es auch einen Friedhof, einen Spielplatz mit Fußballplatz und eine Pferdekoppel. Früher gab es dort auch zwei Pferde, die sind sehr oft ausgebrochen und sind dann überall herumgelaufen. Von unserer Haustür bis zur Frankfurter Straße. Irgendwann wurden sie dort eingefangen. Jetzt gibt es die Pferde aber nicht mehr; warum auch immer, weiß ich nicht. Hier in meiner Straße ist es eigentlich sehr ruhig, denn im Winter kommen nur ein paar Kinder zum Schlitten fahren am nahe gelegenen Appelberg. Und im Sommer kann man in meiner Straße gut spazieren, Fahrrad oder Inliner fahren, da hier nicht so viele Autos fahren. In meiner Straße gibt es in der Nähe vom Spielplatz einen Grillplatz. Dort werden vor dem Osterfeuer viele Stöcke und Äste hingebracht. Einmal hat jemand das Osterfeuer Tage vorher angezündet. Das gab ein Durcheinander, die ganzen Stöcke und Äste in wenigen Tagen zu ersetzen, aber es ging! Das Osterfeuer kann ich von meinem Fenster aus sehen. Ja, das ist meine Straße. ? Katharina 8. Klasse Ich wohne seit zwölf Jahren in meiner Straße. In diesen zwölf Jahren habe ich viele gute und schlechte Tage erlebt. Meine beste Freundin wohnt seit 11 Jahren in der Straße. Wir verstehen uns von Anfang an sehr gut. In der Nähe von unserer Straße war vor zwei Jahren ein riesiges Feld, in diesem Feld haben wir sehr schöne Dinge erlebt. Doch jetzt stehen dort nur noch Häuser und ein Spielplatz. Ich habe mich sehr darüber aufgeregt. Denn in diesem Feld war alles anders, als es jetzt ist. Meine beste Freundin und ich haben dort viele nette Jugendliche kennengelernt. Wir haben uns immer dort getroffen und im Sommer dort gezeltet, es war immer wunderschön. Vor drei Jahren habe ich in der Straße einen sehr guten Freund verloren, denn er ist umgezogen. Seit diesen Jahren ist alles anders geworden, es war langweilig und vor allem sehr laut. Weil in den Häusern nur noch Kinder wohnen. Aber die Straße gefällt mir immer noch gut. Am Wochenende treffen wir uns alle auf dem Spielplatz und reden über alles, was so in der Woche passiert ist. ? Katherina 7. Klasse „Die Straße scheint nicht lang zu sein“, sagte ein Mann. „Doch, doch! Es scheint nur so, sie geht nach der Kreuzung noch weiter, müssen Sie wissen“, sagte eine Frau, die anscheinend in dieser Straße wohnte. „Wissen Sie auch, was hier für Häuser stehen?“ „Ja, hier stehen sehr schöne Altbauten, doch wurden zwischen die Altbauten hässliche Blockhäuser gebaut, schrecklich!“ „Wie ist es hier mit der Lautstärke?“ „Na ja, es ist schon mal leiser gewesen. Seit es hier eine Ampelkreuzung gibt, ist der Lärmpegel angestiegen. Für Kinder ist es sehr schwer, obwohl das hier eine 30er-Zone ist, rasen die Leute hier durch. Hier passieren auch viele Unfälle, schrecklich ist so etwas!“ „Und wie verstehen Sie sich mit den Nachbarn?“ „Das Verhältnis untereinander ist okay, doch weil hier auch Firmen ihren Sitz haben, ist der Kontakt so la la. Doch in einem Haus ist die Stimmung ganz anders, alle sind nett zueinander.“ „Danke für die Infos!“ ? Lena-Luisa 6. Klasse Meine Straße ist vierspurig und sehr laut. In der Straße wohnen nicht sehr viele Kinder, auf jeden Fall auf der Seite, wo ich wohne. Auf der anderen Seite ist die Auefeldschule. Und wenn man meine Straße runter geht, ist dort die Eishalle. Unser Haus ist eines von denen, die im Krieg stehengeblieben sind. Hinterm Haus sind Wiesen und etwas weiter der Park Schönefeld. ? Manal 7. Klasse Die Straße in der ich wohne ist sehr groß und schön. Es ist eine Gegend mit viel Wiese und Bäumen. Dort sind viele Häuser, aber keine Einfamilienhäuser, sondern Häuser mit ca. 4 - 8 Wohnungen. Die Häuser sind in der ganzen Gegend verteilt, aber alle diese Häuser sehen gleich aus. Auf der anderen Seite der Häuser sind Balkone und unter den Balkonen ist eine große Wiesenfläche. Die ganzen verteilten Häuser stehen zwischen zwei Spielplätzen; wo jeden Tag, bei Regen, Schnee oder Sonne, Kinder spielen. Die Nachbarn in meiner Gegend verstehen sich eigentlich sehr gut. Sie laden sich gegenseitig ein oder reden auf den Spielplätzen miteinander. Wir haben Deutsche, Italiener, Araber, Polen, Russen... in unserer Gegend. Meine Gegend sieht sehr sauber und schön aus. Es gibt keinen Streit unter Nachbarn und trotzdem ist keiner für sich. ? Mehmet 14 Jahre Ich bin Mehmet und bin 14 Jahre alt. Ich bin in meiner Gegend Weserspitze geboren. Ich finde meine Straße ist voll fett, ich fühle mich sehr wohl in meiner Gegend und bei meinen Freunden. Ich freue mich jeden Tag auf meine Straße. Wenn ich von der Schule komme, geh ich schnell raus oder ich rufe erst mal meinen Freund an, und der ruft dann einen anderen und der einen anderen, immer so weiter. Wir treffen uns immer auf dem Spielplatz und reden, was wir machen sollen. Jeder sagt, was er machen will, dann entscheiden wir uns für einen. Das beste ist, dass uns jeder kennt, also wir sind sicher da, uns kann nichts geschehen. Fast meine ganze Familie wohnt da. Das Coolste ist der Sommer. Wenn wir nicht in die Türkei verreisen, ist das für mich nicht schlimm, weil wenn ich Zuhause bleibe, ist das für mich genauso geil wie in der Türkei. Wir überlegen uns immer, was wir nach dem Schwimmbad machen. Wir gehen Fahrradfahren und so. Ich finde, meine Straße ist geil. Man weiß nie, was am nächsten Tag passieren wird. ? Robin 13 Jahre Hi, ich wohne in der ... Straße. Die Straße ist total cool. Es gibt gute und schlechte Seiten. Neben uns haben wir zur Zeit keine Nachbarn, da diese verstorben sind und das Haus verkauft werden soll. Aber auf der anderen Seite haben wir einen Nachbarn. Wenn man bei uns auf dem Balkon steht und in den Garten von unseren Nachbarn guckt, bekommt man einen Schreck. Statt Gras, Moos oder Bäume liegen dort vergammelte Äste usw. herum. Meine Mutter sagt immer aus Spaß: „Ein Blick zur schönen Aussicht!“ Seitdem der große schöne Kirschbaum vor unserem Balkon gefällt wurde, müssen wir jeden Tag diesen scheußlichen, nicht schönen Anblick sehen. Sie sagen, sie würden bald wieder neue Bäume einpflanzen, aber das wird bestimmt noch ein paar Jahre dauern. Am Schlimmsten sind aber der Schuppen, die Garage und die Terrasse. Der Schuppen sieht so aus, als würde er jeden Moment einstürzen und alles herausfallen. Ganz zu schweigen von der Garage, die ist verlottert und die Farbe geht ab. Am Schlimmsten jedoch ist die Terrasse. Auf den Waschbetonplatten wächst Moos und eine alte grüne Kloschüssel mit Blumen steht auf der Terrasse. Meine Meinung dazu ist: „Schlimmer geht’s nimmer“. Aber es wird noch besser. Wenn man auf den Balkon von einem anderen Nachbarn guckt, sieht man nur Krempel. Sein Spezialgebiet ist Flohmarkt. Er hat alle Sachen, von einer alten Plastikbadewanne bis zu alten Büchern. Nachts, wenn die Dämmerung anbricht, führt er sein nächtliches Ritual durch. Mit großem Rucksack auf dem Rücken und Tasche in der Hand kann’s losgehen. Er sucht nach Sperrmüll und alten Sachen. Er durchwühlt Mülltonnen und reißt Gelbe Säcke auf. Unser Gelber Sack vor der Haustür war schon ein paar Mal zerrissen und durchwühlt. Alles liegt dann auf der Straße ‘rum. Meine Eltern sagen immer, er ist ein „Messie“. Es gibt aber auch gute Seiten in unserer Straße. Eine ältere nette Frau, die uns immer mal etwas zum Schnucken gibt und sich immer nett mit uns unterhält. Sie pflegt ihren Garten immer noch sehr gut. Wir dürfen immer, wenn wir in den Urlaub fahren, unser Auto in ihre große Garage stellen. Meine Eltern besuchen sie hin und wieder mal und gucken, wie es ihr geht. Sie ist die netteste Nachbarin. Unsere Straße ist klein, aber fein. Bei uns gibt es kleine und große Häuser. Sonst leben bei uns nette und normale Menschen; an manche muss man sich halt ein bisschen gewöhnen und anpassen. Wenn man bei uns auf dem Balkon sitzt, hört man sehr viele Sachen, z. B. Gezwitscher von Vögeln, Turbinen von Flugzeugen, Propeller von Hubschraubern, Autogeräusche, Bohrmaschinen, Rasenmäher und noch viele Sachen mehr. Wenn man die Straße entlang geht, sieht man rechts und links Häuser. Wie früher in einer alten Gasse, nur viel größer. Man muss eine kleine Steigung hinaufgehen. An einer Ecke der Straße gibt es eine Spielstraße. Dort haben wir früher immer Hockey gespielt. Aber weil wir zu laut waren, hat jemand die Polizei geholt. Der Mann war aber so feige und hat sich nicht gezeigt. Seitdem müssen wir immer einen weiten Weg zu einem anderen Platz fahren. Trotzdem finde ich die Straße sehr gut. Ich würde nicht gerne von der Straße wegziehen. Manche Sachen sind witzig und toll, andere dagegen sind nicht so schön. Wir pflegen unser Haus und arbeiten viel in unserem Garten, sodass wir uns immer freuen können, wenn wir uns das Haus und den Garten ansehen. Das ist so das meiste, was ich über die Straße erzählen konnte. Ich hoffe, man kann sich vorstellen wie es hier ist. ? Thomas 5. Klasse Hallo, ich heiße Thomas. Bei meiner Straße gibt es mehrere Läden, wie zum Beispiel ein Telecafé, Internetcafé, Imbiss und einen Kiosk. Meine Straße ist ungefähr 100 Meter lang. Wir haben auch nette Nachbarn. Ich gehe manchmal auch gerne raus. Meine Straße ist sehr schön. ? Timo 6. Klasse In meiner Straße sind viele Kinder, die dort auf der Straße spielen, manche spielen hinter dem Haus. Viele Autofahrer beschweren sich über sie. Es gibt dort viele Häuser und Parkplätze. Viele Autos und Hunde. ? Tuba 14 Jahre In meiner Straße soll es viele Spielplätze und keine Autos haben. Ich will, dass in meiner Straße alle fröhlich und lustig sind. Es soll keine Schlägereien geben. In unserer Straße soll es einen Tierpark geben. Es soll eine Eisdiele geben und ein Jugendzentrum. Es soll in meiner Straße viele Bäume geben, dass die Vögel in den Bäumen leben. ? Vassilis 7. Klasse Meine Straße ist blöd, man darf nicht mal Musik hören. Zum Beispiel gestern, ich mach laute Musik rein, gegen 6 Uhr, und dann kommt eine alte Oma raus und sagt, sie ruft gleich die Polizei. Bei uns in der Straße wohnen viele Russen und Türken. Es wurde auch vor kurzem eine Oma vom Zug überfahren, vor einem Monat ungefähr. Und danach kam die Security und sammelte die einzelnen Stücke auf. Hier gibt’s viele Muckackas (Schwarze Menschen). ? ? 7. Klasse Unsere Straße ist circa 450 Meter lang und eine Sackgasse. Zwischen Anfang und Mitte der Straße befindet sich ein großer Spielplatz. Auf dem Spielplatz gibt es eine große Fläche, auf der man Streethockey und Basketball spielen kann. Nebenan gibt es auch noch eine große Rasenfläche, auf der man Fußball spielen kann. Unsere Straße hat in der Mitte eine kleine Kurve und unsere Straße ist komplett gepflastert. Ich wohne fast am Ende der Straße, und gegenüber von uns ist eine alte, sehr nette Frau zu Hause. In unserer Straße kennt jeder jeden und viele helfen sich gegenseitig, wo sie nur können. In unserer Straße ist noch nicht so viel passiert, außer dass vielleicht zwei- oder dreimal der Rettungshubschrauber kam. In unserer Straße hat jedes Haus einen dazugehörigen Garten. Die meisten Gärten sind ziemlich groß. Unsere Straße endet an einem Feldrand. ? ? 8. Klasse Als ich 1990 geboren bin, haben meine Eltern schon 10 Jahre in dem Haus gewohnt, in dem ich auch heute noch lebe. Es ist ein Neunfamilienhaus. Dort wohnen im Parterre eine alleinstehende Frau, ein alleinstehender Mann und eine vierköpfige Familie. Im ersten Stock wohnen drei türkische Familien, die irgendwie alle miteinander verwandt sind. Ich wohne, inzwischen nur noch mit meiner Mutter, im zweiten Stock. Neben uns wohnt eine 83-jährige alleinstehende Frau und noch ein Witwer. An dem Haus führt die stark befahrene Altenbaunaer Straße lang. In der Fahrbahnmitte fährt die Straßenbahn. Geschäfte gibt es in unmittelbarer Nähe keine mehr. Um einkaufen gehen zu können, müssen wir einen circa 20 bis 30-minütigen Fußweg zurücklegen. Ganz in der Nähe befindet sich aber eine Tankstelle und ein Kiosk. Es gibt in der Siedlung, in der ich wohne, nur noch einen Spielplatz. Der besteht aus einer Rutsche und einer kleinen Sandkiste. Fußball spielen auf den Rasenflächen ist grundsätzlich verboten. Wenn wir Kinder es trotzdem tun, bekommen unsere Eltern einen Beschwerdebrief von der Wohnungsgesellschaft. Das Einzige, was wirklich schön ist, ist dass wir noch viele Bäume und Grünflächen in unserer Siedlung haben. Ich wohne gerne hier, weil ich hier sehr viele Freunde habe. ? ? 8. Klasse Ich wohne in einer Straße, wo man sich kaum kennt, weil sie sehr groß ist und lang dazu! Aber wir haben eine Nachbarin, sie ist jetzt 56 Jahre alt, sie wohnt bei uns im 5. Stock. Sie hat zwei Kinder. Eine von ihnen ist mit ihrem Mann drogensüchtig geworden. Sie ist jetzt ab und zu in einer Anstalt, wo sie langsam versucht damit aufzuhören. Sie hat aber auch einen Sohn, er ist Profibiker. Er ist in Hessen Zweiter geworden, und dann nach dem Jahr hat er es geschafft Erster zu werden. Und jetzt ist er Elektriker und repariert PC`s und ähnliche Sachen. Sie hat über 100 DVD`s, sie leiht uns immer welche und wir bringen sie nach ein paar Tagen wieder zurück. Meine Mutter geht mit ihr ab und zu spazieren. Weil sie einen kleinen Hund hat, muss sie ja auch viel spazieren gehen, mindestens zweimal am Tag. Der Hund hasst Menschen; immer wenn wir zu Besuch kommen, bellt er so lange, bis wir nach Hause gehen. Sie schenkt uns immer Sachen. Wenn meine Mutter sie besucht besonders. Sie bringt immer Schokolade und so ähnliche Sachen mit. Als ich das erste mal bei ihr war, war die Rede von einem Fernseher, den ich mir kaufen wollte. Und sie meinte, dass sie ihren mir schenken könnte! Ich sagte „Danke“ und nahm es an. Er war klein und hatte Radio. Er steht jetzt in meinem Zimmer neben meinem Bett. ? ? 8. Klasse Das Leben in meiner Straße ist sehr unterschiedlich. Meine Straße ist sehr lang, aber ich wohne ganz weit unten in Niederzwehren, bei einem Bäcker und einem Restaurant. Eine Grundschule ist auch ganz nah. Auf der einen Seite in unserer Straße wohnen viele alte Leute und auf meiner Seite Familien mit Kindern. Ich habe selbst Geschwister, und die gehen öfters mit unseren Nachbarskindern auf den Spielplatz, der direkt gegenüber von unserem Haus ist. Vorletztes Jahr wurden neue Spielgeräte hingebaut. Seitdem sind im Sommer immer viele Kinder da. Vor unserem Haus haben wir einen großen Bürgersteig, auf dem wir im Sommer gerne Wasserschlachten veranstalten. Im Winter ist meine Straße auch ganz lustig, denn da sie bergauf geht, kann man gut mit dem Schlitten herunterfahren oder Leute beim Ausrutschen beobachten. Hinter unserem Haus werden neue Häuser gebaut, wo auch Familien reingezogen sind. Meine kleineren Geschwister haben es nicht weit bis in den Kindergarten, denn der ist auch ganz in der Nähe. Neben dem Restaurant in unserer Straße gibt es einen großen Saal, in dem oft Feiern stattfinden. Mittwochs habe ich dort auch immer Training. ? ? 8. Klasse Also da gibt’s nichts Schlimmes und nur sehr wenig, was mich stört. Doch etwas gibt es da doch zu meckern, und zwar ist es meine Nachbarin Frau B.: Die ist einfach unglaublich. Wenn irgend etwas bei uns im Haus abgeht, ist sie eine der Ersten, die es erfährt. Ich bringe ein Beispiel: Also meine beste Freundin und ich haben auf unserem Dachboden mal einen Tanz geübt und Musik dabei laufen lassen. Die Musik war noch nicht mal laut, und die hat das mitgekriegt. Die hat so sehr gemeckert, dass mein Trommelfell beinahe geplatzt wäre. Die nervt echt zu Tode. Aber circa nach zwei Wochen kamen ihre zwei Söhne auf dem Dachboden auf eine Idee. Sie haben dort oben eine Party gemacht. Das war so laut, dass meine Mutter hochgegangen ist und fast die zwei umgebracht hat. Sie hat alle Leute, die dort oben waren, nach Hause geschickt, und ist mit den zweien zur Mutter gegangen. Die dachte, sie würden bei einem Freund schlafen - aber so war es eben nicht. Dann dachte meine Mutter, die würden jetzt Ärger bekommen, weil das war ja so um 1 Uhr morgens. Auf einmal sagte Frau B: „Einmal ist keinmal!“ Ende. ? ? 8. Klasse Bei uns vor der Haustür ist es schön. Es ist immer viel los, besonders im Sommer; denn dann bespritzen wir uns immer hinter dem Haus mit Wasser. Hinter unserem Haus steht auch ein Wildkirschenbaum. Es ist immer schön anzuschauen, wie er sich das ganze Jahr über verändert. Im Winter ist er nackt, im Frühling trägt er weiße bis rosane Blüten und im Sommer ist er grün und trägt kleine rote Wildkirschen. Als ich noch klein war, habe ich sie immer gegessen. Wie eine Verrückte bin ich immer auf Bäume geklettert, doch jetzt bin ich schon jugendlich und mache so was nicht mehr – das wär ja peinlich! Ich gehe nicht mehr so oft nach draußen. Als kleines Kind bin ich oft vor die Haustür gegangen und dann habe ich mit meiner Freundin Verstecken gespielt. Es war das letzte Mal, dass wir dieses Spiel spielten. Denn als wir über die Straße liefen, wurde meine Freundin von einem Auto angefahren. Alle Nachbarn kommen angelaufen. Ich weinte, weil ich dachte, dass sie tot ist! Doch sie war es nicht, sie musste nur ein paar Mal operiert werden, dann ging es ihr wieder gut. Letzten Sommer war es total heiß. Ich und meine Freundin beschlossen auf den Dachboden zu gehen und laute Musik zu hören. Wir wollten einen Tanz üben. Nach wenigen Minuten kam Frau B.; man könnte sie ja schon „Hausmeister“ nennen! Sie weiß über jeden Schritt Bescheid. Wer wann Mittagessen kocht, wer seine Hosen wie lange anhat, einfach alles! Sie hat uns sofort rausgeschmissen und uns angemeckert, dass wir zur Mittagsruhe laut Musik hören. Das gab mal wieder Stress zu Hause. Doch es wird noch besser: Nur weil sie seit ihrem 5. Lebensjahr hier wohnt, ist sie die Entscheiderin! Eine Woche später feierten ihre Söhne auf dem Dachboden eine Party, und dann wurde nicht gemeckert und keiner hatte was dagegen! Sonst ist es toll hier! ? ? 8. Klasse Ich wohne in einer Straße, wo fast jeder jeden kennt. Dort wohne ich schon seit drei Jahren. Wir verstehen uns sehr gut mit unseren Nachbarn. Bei uns in der Straße findet jedes Jahr ein Straßenfest statt. Aus unserer Straße kann man die meisten Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Man merkt, dass sich die älteren Leute mehr um ihren Garten und das Grundstück kümmern. Auf der großen Wiese, die nicht bebaut ist und wird, können die kleinen Kinder sich austoben, sie spielen meistens Fußball. Im Sommer grillen wir auch manchmal mit unseren Nachbarn. Und wir helfen uns gegenseitig. Bei uns fahren kaum Autos durch die Straße, da es eine Einbahnstraße und 30er-Zone ist. Mit der Zeit kommen immer mehr Leute mit Kindern in die Straße, da immer jüngere Leute hierher ziehen. Mit meinen Freunden aus der Straße kann ich, anderst als mit meinen Klassenkameraden, die weiter weg wohnen, auch einmal spontan etwas unternehmen. Auch abends können wir länger etwas machen, weil ich oder meine Freunde nicht erst mit dem Bus nach Hause fahren müssen, sondern wir höchstens drei Minuten auseinander wohnen. Ich helfe unseren älteren Nachbarn auch gerne bei der Gartenarbeit, zum Beispiel Rasenmähen, Blumengießen, oder im Winter beim Schneeschippen. Das ist meine Straße (mein Weg), da sie sehr klein ist und auch Weg heißt, und nicht „Straße“. |
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