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Allersdorf
Bernd
4. Klasse
Was in meiner Straße alles geschah. Es war ein ganz normaler Schultag, als wir
in die Schule kamen, war noch alles in Ordnung. Aber als der Busfahrer uns
abholte, roch es im Bus nach Rauch. Als er in Allersdorf anhielt, fragte er:
„Was riecht hier so verbrannt“. Keiner gab ihm eine Antwort. Er drohte ihnen
nun, die Polizei zu rufen. Nun sagte ein verdächtiger Schüler: „Ich habe damit
zu tun“. Der Busfahrer hakte weiter nach: “Was hast du damit zu tun“? Der Junge
antwortete darauf: „Ich habe die Haare eines Mädchens angezündet“. Nun befragte
der Busfahrer das Mädchen, ob das stimmte. Das Mädchen erwiderte, dass es
stimmte. Jetzt fragte er ihn noch einige Sachen. Als die Sache geklärt war,
sagte er zu dem Schüler: „Wenn so etwas noch mal passiert, wird es ernsthafte
Konsequenzen für dich haben“. Zuletzt fuhr er weiter mit der Hoffnung, dass so
etwas nie wieder passiert.
Allersdorf
Juliane
4. Klasse
Ich wohne in einer kleinen Straße in Allersdorf. Ich wohne sehr gerne hier. Es
gibt aber nur wenige Kinder in meinem Alter. Meine beste Freundin Christina, die
meine Nachbarin war, ist vor zwei Jahren weggezogen. Sie wohnt jetzt in Kochel
am See mit ihrer Familie. Sie ist jetzt meine beste Brieffreundin. In den Ferien
besucht sie mich, wenn sie nach Allersdorf kommt. Wir spielen dann immer Flöte
zusammen. Im August werden wir in Kochel Urlaub machen, dann können wir zusammen
etwas unternehmen. Ich wohne in einem Haus mit großem Garten. Ich kann hier
Basketball spielen, schaukeln und Fußballspielen. An unseren Garten grenzt der
Nachbarsgarten, der noch viel größer ist als unserer. Unser Nachbar hat für
seinen fünfjährigen Sohn einen Spielplatz gebaut, dort kann man rutschen,
schaukeln und klettern. Im großen Gebüsch, am Ende des Gartens, hat er ein
Baumhaus gebaut, auf das ich sehr gerne klettere. In meiner Nachbarschaft gibt
es auch drei Bauernhöfe mit je einem Schäferhund. Unsere Nachbarn gegenüber
haben ein kleines, süßes Mädchen Namens Sofia bekommen. Sie ist 10 Monate alt
und ich besuche sie auch öfters. Manchmal fahre ich sie mit dem Kinderwagen
spazieren. Wenn ich auf der Terrasse sitze und sie mich sieht, winkt und lacht
sie mir zu. Darüber freue ich mich sehr. Neben dem Haus meiner Nachbarn steht
eine Dorfkapelle, an die ein großer Dorfweiher angrenzt. Im Weiher sind
Forellen, Karpfen, Goldfische, Frösche und Enten. Im Winter, bei Eiskälte, ist
er für uns Dorfkinder ein idealer Platz zum Schlittschuhlaufen. Jetzt habt ihr
einen kleinen Einblick in meine Straße gekommen.
Am Bärenstein
Franz
3. Klasse
Hallo, mein Name ist Franz. Ich wohne in dem bekannten Wallfahrtsort
Gößweinstein. Meine Straße, in der ich wohne, heißt Am Bärenstein. Sie befindet
sich im westlichen Ortsteil. Nur ca. 200 Meter von meinem Wohnhaus entfernt,
befindet sich ein Aussichtspunkt mit dem Namen Bärenstein. Es liegt 529 Meter
über den Meeresspiegel und ist der höchste Aussichtspunkt von Gößweinstein. Oben
ist ein Richtungsweiser in Form eines Kompasses angebracht. Wenn ich manchmal
den Aussichtspunkt erklimme, kann ich die Basilika, die Burg und viele Häuser
und Bäume von Gößweinstein sehen. Was ich persönlich wesentlich interessanter
und wertvoller finde, ist der alte Sportplatz. Er ist nur 100 Meter von meinem
Wohnhaus entfernt. Dort treffe ich mich öfters mit meinen Freunden. Gemeinsam
spielen wir dort Fußball. In meiner Nachbarschaft wohnen drei Mädchen im Alter
von sieben bis elf Jahren. Sie haben jedoch andere Interessen. Deshalb spiele
ich nur noch selten mit ihnen. Jeden Morgen klingele ich bei ihnen, damit wir
gemeinsam in die Schule laufen können. Im Allgemeinen finde ich meine Straße
langweilig, weil hier zuwenig Jungen wohnen, mit denen ich Computer spielen und
Fahrrad fahren kann.
Am Bärenstein
Lena
4. Klasse
Die Straße, in der ich wohne, heißt Am Bärenstein. Von oben betrachtet sieht sie
wie ein Ei aus. Der Name kommt daher, dass hier früher Bären gelebt haben
sollen. Wir haben sehr nette Nachbarn. Hier leben auch sehr viele Kinder, am
Besten finde ich aber unsere kleine Nachbarin Laura. Es ist immer was los. Bei
uns in der Straße wohnen drei Lehrer, die in meiner Schule unterrichten. Auch
ein Tierarzt wohnt hier. In der Nacht halten Hunde manchmal ein „Bellkonzert“
und sorgen für eine schlaflose Nacht. Kein Wunder, dass ich am nächsten Morgen
kaum die Augen aufkriege. Nicht schön finde ich, dass viele Grundstücke mit
einem Jägerzaun umgeben sind. Meine kleine Schwester ist mit ihrem Fahrrad mal
in so einen Zaun gerast. Sie musste sogar im Krankenhaus behandelt werden. Bei
uns Zuhause kann man sogar Urlaub machen. Wir vermieten nämlich eine
Ferienwohnung. Ich wohne sehr gerne in meiner Straße, weil es sehr ruhig ist und
kaum Autos herumfahren!
Am Bärenstein
Marie
2. Klasse
Meine Straße heißt am Bärenstein. Die Straße ist sehr klein, von oben scheint es
oval. Doch wenn man sagt, es gibt viel Verkehr, liegen die es sagen, falsch. Das
Besondere ist, dass meine Nachbarn einen Getränkemarkt besitzen. Sie haben auch
drei Hasen, mit denen ich spielen kann. Mein Vater hat mal gesagt, da war ich
noch nicht auf der Welt, dass wir nach Ebermannstadt ziehen. Ich bin aber froh,
dass ich hier wohne, denn hier ist es am schönsten.
Am Bärenstein
Theresa
1. Klasse
Ich wohne in einem großen Haus. Ich habe einen großen Garten, bei uns gibt es
viele Bäume. Unser Haus ist weiß. Ich habe zwei Hasen. Bei uns in der Straße
sind nicht so viele Autos.
Am Büchenstock
Andreas
2. Klasse
Meine Straße heißt Am Büchenstock. Meine Straße ist klein und gerade. In meiner
Straße ist wenig Verkehr. In meiner Straße gefällt mir am besten, dass mein Opa
bei uns im Haus wohnt. Ich spiele in meiner Straße Fußball. Ich wohne gerne
dort, weil ich viele Freunde dort habe. In der Straße habe ich viel Spaß. Ich
wohne gern dort. Früher haben wir noch im Ort gewohnt. Früher hatten wir noch
ein Geschäft. In meiner Straße wohnt noch mein bester Freund. In meiner Straße
sind viele Tiere.
Am Büchenstock
Kristin
4. Klasse
An einem schönen Tag, als wir zusammen auf unserer Straße Am Büchenstock
spielten, kamen sehr viele Autos vorbei. Wir dachten: Wir könnten an die
Verkehrspolizei schreiben, dass wir uns eine Spielstraße wünschen, weil zu viele
Autos zu schnell vorbeifahren. Also schrieben wir einen Brief an die
Verkehrspolizei, den wir alle unterschrieben haben. Als wir den Brief
abgeschickt hatten, mussten wir eine zeitlang warten. Dann bekamen wir einen
Brief von der Verkehrspolizei. Wir lasen uns den Brief genau durch. Leider stand
darin, dass wir keine Spielstraße haben könnten, weil es schon eine 30km/h-Zone
in unserer Straße gibt. Wenige Tage später stand in der Zeitung ein blauer Brief
von den Kindern aus unserer Straße. Wir wussten nicht, dass die Farbe Blau bei
ihnen was bedeutet. Wir wissen es auch jetzt noch nicht.
Am Büchenstock
Michael
4. Klasse
Die Straße, in der ich wohne. Ich ging an einem sonnigen Tag in den Wald, um zu
klettern. Ich ging auf mein Baumhaus und blickte mich um. Dann sah ich einen
Baum ohne Äste zum Hochklettern. Auf einmal sah ich einen langen Ast vom Baum
weg stehen. Ich hangelte, ohne zu wissen, dass der Ast morsch war, hinüber.
Sofort krachte der Ast ab und ich fiel 3 Meter in die Tiefe. Ich schrie so laut
wie ich konnte. Gleich kann meine Schwester mit einer Schubkarre, weil ich mein
Bein nicht mehr bewegen konnte. Sie legte mich in die Schubkarre und fuhr mich
Nachhause. Mein Vater rief gleich: „Wir müssen zum Röntgen!“ Wir fuhren mit dem
Auto nach Pegnitz ins Krankenhaus. Sie röntgten mich und sagten: „Dein Fuß ist
gebrochen“. Sie fuhren mich mit der Liege in ein Krankenzimmer. Dort legten sie
mir einen Gips an. Als er getrocknet war, fuhren wir wieder nach Hause.
Am Kreuzberg
Sophie
3. Klasse
In der Straße, wo ich wohne, ist immer was los. Gegenüber von unserem Haus ist
der Kindergarten. Dort werden die Kinder zweimal täglich gebracht und abgeholt.
Daher ist immer viel Verkehr. Etwas unterhalb von unserem Haus ist das
Pfarrheim, in dem ständig irgendwelche Veranstaltungen, wie z.B. Hochzeiten,
Faschingsveranstaltungen, Gesangsproben, Musikproben usw., stattfinden. Das
Wichtigste aber ist der Kreuzweg. Dort finden vor allem im Frühjahr und Sommer
unzählige Wallfahrten statt. Gerade am Dreifaltigkeitswochenende ist am Kreuzweg
richtig was los. Die erste Wallfahrt trifft schon morgens um fünf Uhr ein (da
werde ich aus meinem Bett geworfen). Die letzte Wallfahrt ist dann meist erst
abends um 22 Uhr vorbei. An jeder der 14 Stationen bleiben die Wallfahrer
stehen, um zu beten und zu singen. Meine Familie und ich sind schon sehr oft am
Kreuzweg spazieren gegangen. Vor allem die Theaterhöhle, die oberhalb der
Ölberg- und Elisabethgrotte liegt, hat es mir angetan. Manchmal werden im Sommer
in der Theaterhöhle Theaterstücke aufgeführt. Am Ende des Kreuzweges ist das
Hochkreuz. Ich war schon ein paar Mal oben und man hat eine supertolle Aussicht
über ganz Gößweinstein, der Basilika und der Burg, sowie bei schönem Wetter weit
in den Norden, bis zum Fichtelgebirge. In der Weihnachtszeit wird das Kreuz
anlässlich der Lichterprozession mit vielen Lichtern geschmückt. Das finde ich
besonders schön. Ich wohne gerne in meiner Straße und das wird mit größter
Wahrscheinlichkeit auch immer so bleiben.
Am Pressknock
Sascha
4. Klasse
Ich heiße Sascha und wohne in Kleingesee Am Pressknock. Es war an einem
wunderschönen Tag, als ich aus dem Fenster sah. Es fuhr gerade ein Fahrradfahrer
den Berg am Haus hinunter, als plötzlich ein Auto um die Kurve raste und den
Fahrradfahrer streifte. Er fiel vom Fahrrad und verletzte sich am Bein. Der
Autofahrer hatte es anscheinend nicht bemerkt, denn er fuhr weiter. Unser
Nachbar, der im Haus stand und alles sah, ging sofort hin und half dem
verletzten Radfahrer. Er fuhr ihn sofort zum Arzt, weil er geblutet hat. Der
Arzt hat den Radfahrer verbunden und stellte keine weiteren Verletzungen fest.
Dies erzählte mir mein Nachbar am nächsten Tag. Ich war froh, dass nichts
Schlimmes passiert ist.
Am Pressknock
Tobias
1. Klasse
Meine Straße ist schön. Im Hof kann man schön Fahrrad fahren, die Straße ist
laut, wie sie halt ist. Unsere Nachbarin ist nett, ich spiele gern mit Vanessa.
Am Pressknock
Tobias
1. Klasse
Meine Straße heißt Bresnok. Meine Straße ist verschlafen. Bei uns fährt fast
kein Auto und sind keine Fußgänger. Manchmal wünsche ich mir, dass mehr los ist.
Bei uns ist manchmal die Polizei.
Am Weglein
Philipp
4. Klasse
Meine Straße heißt Am Weglein. Ich wohne an einem kleinen Weg mit sieben
Anwohnern. Hier zu wohnen ist ein Paradies für Kinder, denn es ist umsäumt von
Bäumen und Hecken. Autos sind nur für Anlieger erlaubt. Somit ist es eine
„Spielstraße“. Immer wieder treffen wir uns zum Fußballspielen und
Fahrradfahren. In den Hecken bauen wir auch hin und wieder ein Lager. Wir fahren
mit dem Fahrrad sehr wild, weil ja keine Autos kommen. Dies wurde mir fast
einmal zum Verhängnis. Mein Freund Michael und ich ärgerten mal wieder die
Mädchen. Diese ließen sich das nicht gefallen und verfolgten uns. Michael
meinte, wir müssen sie einkesseln. Du kommst von hinten und ich von vorne.
Gesagt, getan. Die Mädchen aber sprangen zur Seite als wir kamen und wir
prallten frontal zusammen. Michi fiel auf eine Wiese und ich auf den Teer, mit
dem Kopf auf einen Stein. Zum Glück hatte ich einen Helm auf, dieser hatte ein
Loch. Besser der Helm, als mein Kopf. Solche Sachen passieren natürlich auch auf
einer Spielstraße. Kinder aus der Stadt beneiden uns um das „Weglein“.
August-Sieghardt-Straße
Janine
4. Klasse
Ich wohne in der August-Sieghardt-Straße. Als ich an einem Tag im Sommer
Radfahren wollte, kam mir ein Auto entgegen. Der Fahrer hatte schwarze Haare und
eine Brille auf. An seiner Anhängerkupplung war ein Hänger befestigt. Auf dem
Hänger war Müll mit Gummispannern befestigt. Ich fuhr langsam unseren Berg
hinunter, als ich plötzlich ein Quietschen vernahm. Was war das? Ich schaute
hinunter auf die Straße. Der Autofahrer machte eine Vollbremsung, denn er wollte
nach rechts abbiegen, sonst hätte er die Einfahrt nicht erwischt. Bei der
Vollbremsung hatte sich ein Gummispanner gelöst und zwei Kartons fielen an den
Straßenrand. Ich drehte mein Fahrrad um und fuhr unseren Berg hinauf. Als ich
oben angekommen war, stellte ich mein Fahrrad in den Fahrradschuppen und ging
ins Haus. Dort erzählte ich alles meiner Mutter. Sie sagte: „Du hast gesehen,
wie die Kartons herunterfielen und weißt wo sie liegen“. Ich ließ meine Mutter
gar nicht erst zu Wort kommen und sagte: Das bedeutet, ich soll sie aufheben.
Wie immer ging ich hinunter und holte die Kartons.
August-Sieghardt-Straße
Vanessa
4. Klasse
Die Straße, in der ich wohne. Wir waren bei unserer Oma und haben gegessen. Dann
haben wir bis 9:00 Uhr geredet. Als wir heimfuhren, lag noch Schnee. Dann waren
wir an der Kreuzung zu uns. Wir fuhren nach rechts und der Jürgen zog die
Handbremse, aber es merkte keiner. Dann fuhren wir in den Graben, 5 Zentimeter
weiter wären wir an ein Schild gefahren. Als wir dann alle ausgestiegen waren,
suchten wir das Auto ab. Danach stellten wir es auf den Parkplatz. Wir waren
alle froh, dass uns nichts passiert war. Am nächsten Tag erzählten wir allen,
was passiert war. Danach ging ich zur Unfallstelle und schaute mir alles an.
Dann ging ich wieder zu uns. Als die Ferien herum waren, erzählte ich es auch
meiner Freundin.
Aussiedlerhof
Dina
2. Klasse
Ich wohne in Morschreuth. Die Straße heißt Aussiedlerhof. Aussiedlerhof liegt
außerhalb von Morschreuth. Ich wohne gerne da, weil man da viele Tiere sieht.
Man kann schön spielen, weil der Hof groß ist und nicht so viel Verkehr ist. Wir
haben keinen Nachbarn, außer meinen Onkel. Meine Straße ist nicht groß.
Aussiedlerhof hat keinen Gehsteig.
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