Die Straßen von Nürnberg

   
Quellweg
Florian
2. Klasse
Meine Straße heißt Quellweg, und das ist eine sehr dünne Straße, und schön ist es da auch. Eigentlich ist es sehr langweilig, aber wenn ich was Schönes zum Spielen finde, dann macht es schon mal mehr Spaß. Ich sehe viel fern, spiele Nintendo und fahre Roller. Und mit dem Michi spiele ich. Aber wohnen tu ich dort auch gerne. Dass der Weg zur Schule nicht so lang ist, gefällt mir, und weil eine gute Mama da drin wohnt.


Quellweg
Sabrina
2. Klasse
Ich wohne in der Straße Quellweg. In meiner Straße ist es wunderschön. Dort sind viele Hecken. Da kann man sich sehr gut verstecken. Leider ist da nicht viel los. Der Name von meiner Straße gefällt mir sehr gut. Er passt gut zu der Straße, in der ich wohne. Ich bin gerne in meiner Straße. Da spiele ich gern Pferd, oder ich turne. An meiner Straße mag ich, dass ich einen kurzen Schulweg hab. Das ist schön.


Quellweg
Sophia
3. Klasse
Hi, ich heiße Sophia, aber meine Freunde nennen mich Sophie. Ich wohne in der Quellwegstraße. Ich habe viele nette Nachbarn, zum Beispiel Herrn und Frau Schönleben. Die schenken uns immer was. Ich habe einen Bruder, der ist größer als ich, der ist 16 Jahre alt. Ich bin neun Jahre alt. Frau Böhm ist eine Kinderärztin. Im Quellweg ist es schön, aber manchmal laufen schlimme Gestalten herum. Oft sehe ich die dicke Katze von Familie Dorsch. Sie hat einen Fisch aus unserem Gartenteich gefressen. Im Sommer ist es bei uns am schönsten, weil wir grillen und Benny und ich im Garten spielen.


Querstraße
Jessica
2. Klasse
Die Straße heißt Querstraße. Die Straße ist klein und schmal. Ja, auf der Straße ist es gefährlich, zu spielen. In dem Blumenladen kauf ich ein. Der Nick wohnt in meiner Straße.


Querstraße
Mandy
5. Klasse
Die Querstraße ist klein und quer. Da wohnen hauptsächlich nur alte Leute. Neben uns ist die Untere Zwingerstraße. Sie verläuft bergab. Die Querstraße heißt so, weil sie quer durch Rahm verläuft. In der Querstraße gibt es ein Sozialamt. Wenn ich da immer vorbeigehe, sehe ich immer Nonnen und manchmal einen Sanitäter. Es gibt zwei Blumenläden. Da gibt es die schönsten Blumen, die ich gesehen habe. Gegenüber der Querstraße ist eine Apotheke. Da ist auch die Georg-Strobel-Straße. Ich täte den Namen nicht unbedingt ändern, weil es dort alte und sehr nette Leute gibt. Aber es täte nicht schaden, wenn auch Kinder in meinem Alter da wohnen. Ich lebe schon seit fünf Jahren dort. Am Anfang hatte ich bisschen Angst, dass die Leute böse sind. Aber seit ungefähr zwei Jahren kenne ich schon viele nette Leute. Neben uns ist die Querstraße 3, da wohnen meine Stiefoma und Opa, und Perillo Francesko und seine Frau Kasia. Herr Perillo ist ein Italiener und arbeitet als Techniker. Seine Nebenarbeit ist Sänger. Seine Frau Kasia kommt aus Polen und ist seit achteinhalb Monaten schwanger. Ich freu mich schon auf das Baby. Sie weiß, dass es ein Mädchen ist, und es soll Franciska heißen. Bei der Taufe darf ich dabei sein. Es soll unten in der Bartholomäus-Kirche stattfinden. Gegenüber sind der Bäcker und die Bushaltestelle 36. Ich lebe gerne hier. Manchmal ist es still, aber abends ist es öfters sehr laut. Denn es kommen irgendwo anders andere Leute her und machen laute Musik an und schreien. Einmal hat mein Stiefvater die Polizei angerufen, weil es zu laut war. Sonst ist es sehr angenehm. Aber ich freu mich schon, wenn ich ausziehe.


Querstraße
Nick
2. Klasse
Die Straße, in der ich wohne, heißt Querstraße. Sie ist eher eine kleine Straße, die von Autos wenig befahren wird. Das Nebenhaus ist eine Sozialstation. An der Ecke ist ein Blumenladen namens Kauppert. Mein Freund Milan wohnt ca. 50 Meter von mir weg. Einmal, als ich mit meinem Papa mit dem Auto nach Hause fuhr, da sah mein Papa in einer Querstraße von der Querstraße auf dem Boden einen alten Mann liegen, über den zwei weitere ältere Personen gebeugt waren. Mein Papa hielt an, stieg aus und lief zu dem am Boden liegenden Mann. Ich konnte wenig erkennen, da ich im Auto hinten saß. Ich sah, wie sich mein Papa mit den zwei anderen Personen unterhielt. Es verging ca. eine Minute, als auch schon der Krankenwagen hereinfuhr. Mein Papa stieg wieder ins Auto, fuhr los, und parkte in eine nahegelegene Parklücke. Zu Hause angekommen, lief mein Papa zu dieser unheimlichen Stelle zurück – und erfuhr, dass der alte Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Das war ein sehr trauriger Tag.