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Ortolanweg (Buckow) Corina 6. Klasse Wir sind vor ein paar Tagen umgezogen. Ich wohne jetzt in Buckow. In meiner Straße fühle ich mich wohl. Es gibt dort einen sehr großen Hof. Auf dem Hof gibt es eine Inliner-Skaterbahn, einen riesengroßen Spielplatz, und es gibt einen riesengroßen Spielbrunnen. Die Straße, in der wohne, heißt Ortolanweg. Der Name passt sehr gut zur Straße. Anfangs war es sehr schwer, damit klar zu kommen, mich an die Straße und an die Leute zu gewöhnen, denn die Leute, die dort wohnen, sind dort alle anders, viel zugänglicher. In meiner Straße gibt es sehr viele Kinder, aber auch sehr viele Rentner. Sie passen sehr gut auf, dass keiner Dummheiten macht. Es gibt dort eine sehr genaue Mittagsruhe. Daran halten sich dort alle. Das finde ich sehr vernünftig. In meiner Straße gibt es einen Bäcker und eine Eisdiele. Der Mann, der in der Eisdiele arbeitet, macht das Eis selber. Es schmeckt sehr gut. In unserem Haus habe ich ein sehr nettes Mädchen kennengelernt. Sie heißt Franziska, ist zehn Jahre alt und taubstumm. Sie ist eine Moskauerin. Ihre Familie wohnt im Erdgeschoss, und wir wohnen im letzten Stockwerk, im dritten. Ich und meine Eltern, wir waren gerade beim Renovieren der Wohnung, da hatte meine Mutter sie bemerkt. Sie war sehr neugierig gewesen. Als ich zu ihr ging und sie fragte, ob sie reinkommen möchte, war sie sehr zurückhaltend. Meine Mutter fragte sie etwas und bat sie herein. Doch sie konnte nicht „danke“ sagen, da sie leider taubstumm ist. Wir haben auch sehr nette Nachbarn. Ich finde, ich habe ganz tolle Bekanntschaften gemacht. Es ist ganz schön schwierig, mich mit Franziska zu verständigen. Aber sie kann ja zum Glück von den Lippen ablesen und sie beherrscht die Gebärdensprache. Die Leute, die dort wohnen, kommen mir alle so komisch vor. Ein alter Mann ist mir dort besonders aufgefallen. Er war immer sehr traurig und unglücklich. Er hatte mir richtig leid getan. Also klingelte ich bei ihm und sprach mit ihm, warum er so unglücklich sei. Weil ihn seine Familie verstoßen hatte. Er hat auch einen sehr süßen Hund, den nennt er Daisy und Punkt. In letzter Zeit treffen wir uns oft, und wenn ich ihm begegne, dann lächelt er. Man merkt, darüber zu sprechen, hilft den anderen. Man fühlt sich richtig erleichtert, alles erzählt zu haben. Knobelsdorffstraße (Charlottenburg) Fady 4. Klasse Der Name der Straße kommt von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Er war ein berühmter Baumeister, Gartenarchitekt und Maler. Er hat die Parkanlage vom Schloss Sanssouci und den Berliner Tiergarten mitgestaltet. In der Knobelsdorffstraße gibt es viele Wohnhäuser, aber wenig Geschäfte, es gibt zum Beispiel nur eine Kneipe und ein Restaurant. Genau gegenüber von mir gibt es eine Kirche, wo viele Hochzeiten stattfinden. Die Straße ist sehr breit und es gibt viele Bäume und viel Verkehr. Es gibt auch einen Radweg zwischen den Parkplätzen und dem Gehweg. Die Straße ist nicht sehr kinderfreundlich, aber zum Trost gibt es einen Spielplatz. Hier gibt es viele alte Leute und wenig Tiere. Ich fühle mich hier nicht sehr wohl, weil es hier mehr gestörte Menschen gibt als nette. Ich fände es besser, wenn in der gesamten Knobelsdorffstraße Zone 30 wäre. Nachts ist es ruhig, aber am Tage ist es sehr laut und oft hört man die Feuerwehrsirene. Ich finde es blöd, dass in unserer Straße immer so viele Feuerwehrautos mit eingeschalteter Sirene fahren. Das ist sehr laut und manchmal stellen sie sich auch eine halbe Stunde vor die Einfahrt, sodass keiner mehr mit seinem Auto raus kann. Rubensstraße (Friedenau) Serult 4. Klasse Ich wünsche mir, dass auf der Straße ein Trampolin ist, und direkt daneben ein Spielplatz. Tasdorfer Straße (Lichtenberg) Lea 4. Klasse In meiner Straße gibt es zwei Autowerkstätten, einen Baugerüstverleih und uns. Die Fahrschule kommt jeden Morgen mit dem silbernen Auto durch die Straße. Manchmal kommen sogar Abschleppwagen mit anderen Autos auf dem Rücken zum Polizeigelände. Danach ist man wegen des ganzen Lärms richtig wach. Dann kommen schon die Mechaniker und die Kunden mit ihren kaputten Autos. Peter öffnet das Blechtor, dann hört man das Flexen und Bohren. Das Flexen und Bohren stört mich nicht. Ich liebe meine Straße über alles. Neben uns fällt ein Haus ein und das finde ich traurig. Manchmal fährt am Sonnabend sogar eine Dampflokomotive über die Brücke, die über die Straße führt. Eisnerstraße (Lichtenrade) Dominik 6. Klasse Meine Straße ist nicht groß. Die Straße ist eher klein. Sie hat eine leichte Kurve. Ich wohne in der Straße eigentlich ganz gerne. Circa 100 Meter von uns entfernt befindet sich der S-Bahnhof Schichauweg. Es gibt dort auch ein Grundstück, das ganz verwildert ist, weil dort niemand mehr wohnt. Wir sind einmal im Dezember zu einem Teich gegangen, der am Ende der Straße ist. Das Wasser war gefroren. Wir gingen auf das Eis. Als Tobias mein Freund, mit Florian meinem Bruder das dünne Eis betraten, brachen sie ein. Zum Glück war das Wasser nicht tief, und sie standen bis zu den Knien im Wasser. Wir liefen schnell nach Hause. Tobias und Florian duschten heiß. Sie hatten sich nur einen kleinen Schnupfen eingefangen. Das war eines meiner vielen Erlebnisse in der Eisnerstraße. Holbeinstraße (Lichterfelde) Laura 12 Jahre Ich wohne in der Holbeinstraße mit meinen Eltern und mit meinem Bruder in einer Vier-Zimmer-Wohnung mit Garten. Die Holbeinstraße ist eine ruhige Nebenstraße mit vielen Vorgärten. Außerdem stehen in der Straße viele Einfamilienhäuser und Villen. Läden gibt es in der Straße keine, nur eine Apotheke und eine Privatschule. Im Sommer bin ich auch öfters auf der Straße und fahre dort auch öfters Inline-Skates, Fahrrad, oder quatsche mit meinen Freundinnen. Früher habe ich auch in Kreuzberg gewohnt, in der Großbeerenstraße. Dort war es nicht so ruhig wie in Lichterfelde, sondern es war viel mehr Verkehr und man hörte die U-Bahn. In Kreuzberg musste ich mir auch ein Zimmer mit meinem Bruder teilen. Jetzt habe ich ein eigenes Zimmer und ich wohne schon seit ca. zwei Jahren in Lichterfelde. Mehr fällt mir jetzt auch nicht mehr ein über meine Straße. Ciao! Manteuffelstraße (Lichterfelde) Fenja 12 Jahre Ich bin ungefähr vor einem Jahr umgezogen. Früher wohnte ich noch in der Böckhstraße in Kreuzberg. Ich finde, die Manteuffelstraße ist viel schöner, weil es dort in der Gegend viel grüner ist. Sie ist auch etwas dunkler, wegen der Bäume, aber das finde ich gerade schön. In der Böckhstraße gibt es zwei Schulen und mindestens drei Restaurants und noch andere Läden. In der Manteuffelstraße dagegen nur ein Restaurant und einen Getränkeladen. Im Sommer gibt es hier immer ein Fahrradrennen, bei dem die Strecke direkt durch meine Straße führt. Wenn ich mittags auf die Straße gehe, oder von der Schule komme, sehe ich hier oft Golden Retriever (eine Hunderasse). In der Böckhstraße sieht man viele Boxer und Kampfhunde (auch Hunderassen!). Briesestraße (Neukölln) Onur 4. Klasse In meiner Straße kann kein Auto entlang fahren, weil es keine Zufahrt gibt. Aber es gibt zwei Schranken, die öfters zu sind, und da gibt es noch einen Motorradfahrer, der andauernd mit Mädchen ankommt. Unsere Straße ist ganz schön lang und es gibt drei große Spielplätze. In dem dritten gibt es einen Fußballplatz, der ganz schön klein ist, aber es gibt keinen Zaun, sondern eine Netzwand. Und es gibt noch einen Kiosk in der Straße. Aber die Besonderheit ist, dass es sehr viele Eingänge gibt in der Straße, in der ich wohne. Und es gibt in der Wohnung viele Leute, die wir kennen. Aber es gibt auch öfters Straßenfeste und in der Nähe gibt es zwei Kinos, das erste heißt Rollberg-Kinos und das andere heißt Off. Bürkner Straße (Neukölln) Anna 5. Klasse Die Straße ist ziemlich breit und gefährlich. Wunderbar ist, dass wir es nicht so weit zu McPaper, Karstadt und Woolworth haben. Unsere Haustür ist zwischen einem Friseur und einem Sanitärhandel. Jeden Morgen muss ich über die Hochbrechtbrücke, wenn ich zur Schule gehe. Als ich einmal mit meiner Freundin vom Entenfüttern nach Hause gehen wollte, sagte ein Junge zu meiner Freundin: “Kämpf mit mir”. Er hat sie getreten und ist über die Straße verschwunden. Wir haben uns über diesen Feigling sehr geärgert. Friedelstraße (Neukölln) Lisa 4. Klasse Mir gefällt es in der Friedelstraße sehr gut, und es ist sehr schön. Ich wohne im zweiten Stock. Dort kann man vom Balkon sehr gut sehen. In unserer Wohnung hat es mal gebrannt, aber nur eine Zeitung. Wir haben einen Arzt im Haus, und der ist sehr nett. In meiner Straße hat es auch schon mal gebrannt, und meine Straße soll so bleiben, wie sie ist. Friedelstraße (Neukölln) Patrick 6. Klasse In meiner Straße sind viele Restaurants, Kneipen, Kioske und Trödelläden. Ein paar Häuser weiter wohnt mein Freund Sven. Mit ihm gehe ich oft Fußballspielen. Es gibt außerdem einen Schülerladen und den ASB, die Abkürzung für Arbeiter-Samariter-Bund. Auch einen Nachhilfekurs. In der Nähe wohnt jemand aus meiner Klasse. Außerdem gibt es eine Spielothek, wo man Pferdewetten abgeben kann. Es gibt noch einen Schuster, Apotheken, Kohleläden, Computerladen, Spielzeugladen, ein Altersheim. Es gibt auch ein Hofcafé und ein Theater, eine Bibliothek und einen Fleischer. Bei uns zu Hause sind wir die Hauswarte, unser Haus ist orange. Wir haben drei Keller. Unser Haus hat vier Stockwerke mit Dachgeschoss. Hobrechtstraße (Neukölln) Maik 6. Klasse Die Hobrechtstraße ist benannt nach dem Erbauer der Kanalisation in Berlin. Sie fängt an der Karl-Marx-Straße an und endet am Landwehrkanal. Die meisten Häuser sind Altbauten. Einige Häuser werden gerade renoviert. Meine Familie und ich wohnen auch in einer Altbauwohnung. Es gibt viele Läden in der Hobrechtstraße. Einige türkische Gemüseläden und Imbisse, Kneipen und Restaurants, eine Post und zwei kleine Bäckereien. In unserem Hof gibt es einen Trödelladen, dort arbeitet unsere Hauswartsfrau, und nebenan gibt es einen afrikanischen Laden, in dem zum Beispiel riesige afrikanische Kartoffeln verkauft werden und die Besitzerin verlängert auch Haare in künstlicher Form; außerdem hat sie auch eine Eistruhe. Darum gehen meine Freunde und ich jeden Tag in diesen Laden und kaufen dort Eis. Im Trödelladen gibt es viele alte Bücher, wovon meine Mutter schon ganz viele gekauft hat. Und manchmal dürfen meine Freunde und ich dort Kartenspiele ausleihen. Dann sitzen wir vor dem Laden und spielen. In dem anderen Nebenhaus gibt es eine Reinigung und einen Kinderladen. In diesem Haus wohnt ein Ehepaar, das oft betrunken ist. Oft sehe ich sie über den Bürgersteig torkeln. Die Nachbarn aus dem Haus gegenüber gucken den ganzen Tag aus dem Fenster. Einmal schaute ich auch aus dem Fenster, da sagte die Frau etwas zu mir, das ich aber nicht verstanden habe. Fast jeden Tag läuft ein Mann durch die Straße, der uns allen unheimlich ist. Er trägt immer einen komischen alten Anzug zu seinen schmutzigen Birkenstocksandalen und hat lange, fettige Haare. Meine Freunde, mit denen ich jeden Tag spiele, wohnen alle im Nebenhaus, oder ein paar Häuser weiter. Wir spielen fast jeden Tag zusammen auf der Straße und fahren Fahrrad oder spielen Fußball. Öfters gehen wir auch um die Ecke auf den Reuter-Spielplatz und spielen dort Tischtennis oder Fangen. Früher haben wir auf dem Hof immer Verstecken gespielt, bis eine Frau es uns ganz verboten hat. Sie ist ziemlich doof und wollte sogar schon einmal die Polizei rufen. Na ja, dann spielen wir eben auf der Straße. Die meisten Leute sind ja auch sehr nett, besonders unser Hauswart mit seinen zwei Hunden. Sie heißen Zicke und Socke, das finden wir alle sehr lustig. Manchmal dürfen wir auch mit den Hunden spielen. Wir haben auf jeden Fall nie Langweile, hier ist immer irgendwas los, zum Beispiel wenn Deutschland beim Fußball ein Tor schießt, dann jubelt die ganze Kneipe an der Ecke, dann lassen sie ganz viele Böller los, und wir erschrecken uns immer alle. Ich wohne jetzt seit fünf Jahren hier und kenne fast alle Leute. Hier würde ich nicht wegziehen wollen, ich finde es einfach toll hier. Das ist meine Straße. Innstraße (Neukölln) Max 4. Klasse Ich wohne in einer ziemlich leisen Straße, aber mein kleiner Bruder sorgt schon dafür, dass es nicht zu leise wird. Aber am Abend schreien dann die Jugendlichen. Unter uns wohnt der ehemalige Bürgermeister von Neukölln. Genau vor unserer Haustür steht ein Briefkasten, den ich jeden Tag aus Versehen mit dem Fahrrad ramme. An der nächsten Querstraße ist ein Zeitungsladen, wo ich sonntags immer die Zeitung kaufe. Am Ende der Straße ist eine Brücke, dahinter ist ein Bäcker und EXTRA. Unsere Straße heißt Innstraße. Ich wünsche mir noch ein paar Freunde, die auch in der Straße wohnen. Leinestraße (Neukölln) Gülnikal 4. Klasse Ich wohne in der Leinestraße schon seit zwölf Jahren, und die Gegend ist sehr schön. Meine Tür ist automatisch. Hinter meinem Haus gibt es einen Hof, da habe ich viele Freunde. Ich spiele mit meinen Freunden gerne. Ich gehe zu McDonalds mit allen. Lenaustraße (Neukölln) Raoul 4. Klasse Meine Straße ist nicht besonders lang, aber schön. Es gibt nur ein Geschäft (Getränke-Hoffmann). Jedes Jahr ist ein großes Straßenfest, wo alle Bewohner eingeladen sind. Dann gibt es noch ein Altenheim, eine Tierhandlung, einen Friseur und zwei Kneipen. Leider fahren auch viele Autos und Lkw durch die Straße. Der Name der Straße gefällt mir auch ganz gut. Ich finde meine Wohnung echt klasse. Bäume gibt es ein paar, aber es könnten auch ein paar mehr sein. Leider gibt es viele Razzien in einer Kneipe. Das gefällt mir gar nicht. Die Razzien sind immer abends und ich kann nicht schlafen, auch wegen der Unfälle, weil einfach viele Autos hier lang rasen. Aber im Großen und Ganzen ist die Lenaustraße schön. Liberdastraße (Neukölln) Alenka 6. Klasse Dort wohne ich seit zwei Jahren. Das ist keine lange Zeit, aber ich fühle mich wohl, denn ich habe ganz viele Freunde und Freundinnen, die auch dort wohnen. Die Straße ist breit, jedoch nicht lang, denn eigentlich ist es die verlängerte Reuterstraße. Dort gibt es viele Bäume am Straßenrand und am Straßenende einen Kanal, dort gehe ich öfters mit meinen Freunden spazieren. Die meisten Häuser dort sind alt, aber es gibt auch neue mit Balkons. In meiner Straße gibt es einen Nachbarschaftsladen für Kinder, der heißt Elele, ich finde es ist etwas Besonderes. Da kommen kleine und große Kinder hin. Dort kann man Tischtennis spielen, malen, kochen, Ausflüge machen, Hausaufgaben schreiben, und das tolle daran ist, dass die Betreuerinnen sich immer für die Kinder einsetzen und ihnen helfen. Ich wohne sehr gerne da, ich möchte am liebsten nie wieder wegziehen. Vertraut in der Straße ist mir ein Spielplatz, den ich und meine Freunde Reuter nennen, dort lerne ich ganz viele Kinder kennen. In meiner Straße ist mir überhaupt nichts fremd, ich kenne jeden Laden, alle meine Nachbarn und alle Jugendlichen. Ich würde an meiner Straße gar nichts ändern, nicht einmal den Namen, denn es ist einfach zu schön, um etwas dort zu verändern. Manitiusstraße (Neukölln) Gülnur 6. Klasse Ungefähr letzte Woche, Donnerstagmorgen, hatte ein Mädchen namens Dorothea (und ist erst 18 Jahre alt), Selbstmord begangen, wurde uns erzählt. Aber die Polizei denkt, dass ihre Mutter sie umgebracht hätte. Wegen was sie getötet wurde, weiß keiner. Den ganzen Donnerstag waren Polizisten in unserer Straße. So gegen Mittag haben sie das Mädchen tot auf einer Bahre weggetragen. Am nächsten Tag waren Reporter vor der Tür, wo es geschehen war. Ich fühlte mich elend, als sie weggetragen wurde. Eigentlich weiß ich nicht, ob sowas in unserer Straße oft geschieht. Wir sind erst in den Sommerferien `98 eingezogen. In meiner alten Straße, die heißt Forster Straße, habe ich am frühen Morgen mitangesehen, wie vier jugendliche Jungs ein schönes, neues Auto mit Graffiti bemalten. Die Jungs hatten mit irgendeinem Ding die Fahrertür aufgemacht, und haben alles, was drin war, durcheinander gemacht. Die Räder hatten sie auch zerstochen. Sie schoben das Auto aus seinem Parkplatz. Die Jugendlichen stiegen auf das Auto und zertrampelten es. Sie sahen mich an und riefen „Was guckst du?“. Ich gab keine Antwort und rannte schnell nach Hause. Nach ein paar Minuten kam ich wieder. Es hatte jemand gesehen und schon die Polizei angerufen. Was danach passierte, weiß ich nicht. Aber ich hatte wirklich große Angst bekommen. Maybachufer (Neukölln) Arif 4. Klasse Ich spiele manchmal auf der Straße. Vor zwei Wochen ist ein Auto in den Kanal reingefallen. Im Hof sind sehr viele Türken. Auf der Straße sind sehr viele Autos. Auf dem Kanal fahren immer viele Schiffe entlang. Maybachufer (Neukölln) Iris 6. Klasse Auf den ersten Blick sieht es sehr idyllisch aus. Rechts stehen die Häuser, links fließt der Kanal und gegenüber vom Kanal steht eine alte Fabrik, die heute zur BSR gehört. Doch leider liegt viel Müll auf der Straße (Hundemist). Vorne ist eine große Kreuzung. Sie ist stark befahren und für Fußgänger ist es schwer rüberzukommen, da nirgendswo eine Ampel steht. Das ärgert mich, denn wenn ich sehe, dass auf kleinen Straßen eine Ampel steht und auf großen keine, könnte ich platzen. Doch ich habe mich an die Kreuzung gewöhnt. Die Häuser sind recht farblos. Sie stehen grau, braun und fade da, als ob sie noch vom Zweiten Weltkrieg stammen. Man müßte sie mal streichen. Die Wohnungen sind aber schön und auch das Treppenhaus läßt nichts zu wünschen übrig. Es ist kunstvoll verziert, und nur die Spinnweben oben an der Decke stören ein bisschen. Wir wohnen im Altbau. Im Kanal fahren oft Dampfer und Boote und es schwimmen Enten und Schwäne herum. Außerdem kann man prima um den Kanal joggen. Bei uns an der Ecke ist das Mona Lisa. Das ist ein Restaurant, wo es die besten Spaghetti Carbonara gibt. Ich finde die Kellner dort sehr nett, aber meine Mutter hat Streit mit ihnen. Einmal ist unser Aquarium geplatzt und aus einer Lampe im Restaurant soll es ein bisschen getropft haben. Dann verlangte der Geschäftsführer 30 000 DM um die Lampe zu reparieren. Später beschloss das Gericht, dass meiner Mutters Versicherung 6000 DM bezahlen solle. Dies ist aber nicht die einzige Geschichte. Meine Schwester und ihre Freundin waren im Mona Lisa Billiard spielen und zwar nur eine Runde. Als sie fertig waren, behauptete der Kellner, dass sie zwei Runden gespielt hätten. Sie bezahlten trotzdem nur zehn DM. Maybachufer (Neukölln) Denis 4. Klasse Das Maybachufer wurde nach Wilhelm Maybach benannt. Er hatte zusammen mit Gottlieb Daimler Motorräder hergestellt. Sie haben das erste Motorrad mit Rahmen und Rädern aus Holz gebaut. Ganz bei uns in der Nähe gibt es Geschäfte und Restaurants. Es gibt sehr viel Verkehr in meiner Straße. Die Straße ist schmal und hat viele Parkplätze, sie hat keinen Radweg, aber einen Gehweg. Es gibt keinen Spielplatz in der Umgebung, dort ist es nicht sehr kinderfreundlich. Die Straße hat Pflastersteine. Bei manchen Häusern gibt es Vorgärten. Die Häuser sind altmodisch. Es gibt sehr nette Menschen und viele Tiere. Ich fühle mich in der Straße wohl. Mir gefällt es aber nicht, dass es keine Spielplätze gibt. Es sollte Spielplätze geben. Es gibt eine Brücke, die heißt Hobrechtbrücke. In der Straße ist mal mein kleiner Bruder weggelaufen, aber zum Glück waren Leute da und haben ihn eingefangen. Pflügerstraße (Neukölln) Julia 6. Klasse Die Pflügerstraße liegt ruhig und ist gerade. Groß ist sie nicht, klein aber auch nicht. Nicht weit entfernt ist ein Lebensmittelladen. Er hat alles, was man zum Essen oder Trinken braucht. An der Ecke liegt ein Restaurant, es heißt „La Musica“ und hat ganz gutes Essen. Nicht weit entfernt liegt der Kanal. Ich wohne gerne in der Straße, weil es dort auch Kinder zum Ärgern gibt. Um die Ecke liegt ein Kinderladen. Die Kinder, die da spielen, sehen alle fröhlich aus. Das einzige, was ich ändern würde, wäre unser Hof. Er ist zu klein, und außer seinen Müll wegbringen, kann man nichts machen. Vor unserem Haus steht ein Baum. Immer wenn ein Paar vorbeiläuft, streiten sie sich, das ist total komisch. Im Haus neben uns wohnt ein Mädchen, sie ist so alt wie ich, und manchmal unternehmen wir etwas zusammen. Im Winter liebe ich es, von meinem Balkon aus die schneebedeckten Bäume anzuschauen, im Sommer habe ich Schwalben auf meinem Balkon. Es macht Spaß, ihnen beim Füttern und Brüten zuzuschauen. Dumm finde ich es, dass sie mir meinen Balkon vollscheißen. Süß finde ich es, dass sie ganz nah an mir vorbeifliegen. Ich wohne gern in dieser Straße. Pflügerstraße (Neukölln) Rebecca 4. Klasse Wo ich wohne, gibt es gegenüber einen Schülerladen und rechts einen Spielplatz, der öde ist. In der Straße gibt es eine Kneipe, wo es zwei Hunde gibt, die, wenn ein Fahrradfahrer vorbeifährt, gleich kläffen, was nervt. Unser Haus müßte bald renoviert werden! Sanderstraße (Neukölln) Truc 4. Klasse Es gibt sehr viele Bäume und die Straße ist klein. Es ist sehr schön, in dieser Straße zu wohnen. Auf der Straße befinden sich viele Geschäfte, wie zum Beispiel Penny-Markt, Edeka, Reichelt und sogar asiatische Restaurants. Die Häuser sind in meiner Gegend besonders hoch, weil es Altbaugebäude sind. Die Straßen sind immer voller Autos zu sehen. Vor allem samstags sehe ich eine Masse von Leuten, die Lebensmittel für das Wochenende kaufen gehen. In der Sanderstraße ist es meistens hell. Schinkestraße (Neukölln) Bianca 4. Klasse Hallo ich heiße Bianca und ich wohne in der Schinkestraße. Gegenüber ist das Klecks-Theater. Da spielen sie mit Puppen. Auf dem Hof finde ich es blöd, dass ich nicht meine Freunde abholen kann. Ich finde es auch doof, dass wir keinen Balkon haben. Mich stört es, dass in unserer Straße Markt ist. Dann fahren die Autos wie sie wollen. Und gut finde ich, dass das Spreewaldbad in der Nähe ist. Und der Zeitungsladen ist um die Ecke. Selchower Straße (Neukölln) Marcel 4. Klasse Ich wohne in der Selchower Straße am Columbiabad. Ich wohne erst seit zwei Monaten hier, aber ich habe hier schon viele Freunde. Früher wohnte ich in der Urbanstraße. Ich wohne jetzt zwar in einer kleinen Straße, aber wenn Autos über die Pflasterstraße fahren, ist es sehr laut. Mich stört auch, dass man in unserem Hof nicht Fußball und auch kein Basketball spielen darf. Wenn wir dürften, würde ich uns einen Basketballkorb aufhängen. Wir haben einen Bäcker nebenan und wir haben einen Fußballplatz, aber der Eingang ist am Columbiadamm. Wir müssen immer über den Zaun klettern, aber wir haben leider keinen Basketballkorb in der Nähe. Silbersteinstraße (Neukölln) Mustafa 6. Klasse Seit einem Jahr wohne ich in der Silbersteinstraße. Gleich unter uns ist ein Lotto-Totto-Laden. Den kenne ich sehr gut, weil ich dort immer Süßigkeiten und Eis hole. Zum Einkaufen gehen wir zum Markt, aber meine alte Wohnung ist viel besser als hier, und ich hatte auch mehr Freunde als jetzt. Auf meiner Straße sieht es ein bißchen dreckig aus. Manche Leute stellen ihren Müll einfach auf die Straße und kümmern sich nicht mehr darum. Auf unserer Straße fahren ganz viele Autos von früh bis in die Nacht, und manchmal kann ich nicht schlafen. Dort wo ich wohne ist es langweilig, aber trotzdem gehe ich raus und spiele mit meinen Freunden Fußball oder gehe in der Gruppe weg. Ich wünschte aber, dass wir wieder umziehen. Teupitzer Straße (Neukölln) Yasemin 6. Klasse Unser Hof ist sehr groß und auf dem Hof macht es auch sehr viel Spaß. Ich habe auch viele Freunde auf dem Hof. Die Teupitzer Straße ist sehr lang, aber auch krumm. Bei uns um die Ecke ist ein Blumenladen, ein Zeitungsladen, eine Kneipe, eine Bäckerei und viele andere Läden. Und an der anderen Ecke gibt es einen Kanal, Minimal und ein Extra. Ich bin zufrieden mit unserer Wohnung. Über uns wohnt meine Freundin, mit der ich viel unternehme. Ich bin ganz oft bei ihr und sie ist ganz oft bei mir. Manchmal, wenn wir Zeit haben, gehen wir bummeln. Also, wir verstehen uns eigentlich sehr gut. Bei uns ist abends nichts los, es ist ganz ruhig, bloß ein paar Autos hört man. Wissmannstraße (Neukölln) Julia 6. Klasse Die Wissmannstraße grenzt am Hermannplatz und ist trotzdem sehr ruhig gelegen. Sie ist sehr lang. Ich wohne ganz oben. Wenn ich nach Hause gehe, ist das, als ob ich einen Berg hochwandern würde. Die Straße geht nämlich steil hoch. Einerseits gefällt es mir dort zu wohnen, weil immer, wenn ich aus dem Fenster gucke, ich die Hasenheide sehen kann. Abends gibt es immer einen wunderschönen Sonnenuntergang. Dann braucht man gar kein Licht im Zimmer, weil die letzten Sonnenstrahlen in den Raum scheinen. Die Hasenheide ist ein großer und auch beliebter Park. Deswegen gibt es auch jeden Sommer einen mächtigen Trubel, auf und neben unseren Straßen. Man muss sich dann immer um jeden Parkplatz streiten. Dabei kommt man meistens zu kurz. Wenn dann alle, nach langem Suchen, einen Platz auf der grünen und saftigen Wiese gefunden haben, grillen oder spielen die meisten. Das alles kann ich von meinem Fenster aus sehen. Im Winter ist bei uns eigentlich tote Hose. Einige Vögel verkriechen sich im Nest auf dem Dach der „Werkstatt der Kulturen“. Auch dieses Gebäude ist, wie der Name schon sagt, sehr kulturell. Überhaupt sind sehr viel verschiedene Kulturen in unserer Straße vertreten. Es finden immer Seminare oder Veranstaltungen im Hauptsaal statt. Ein großes Ristorante ist im Vordergarten. Im Großen und Ganzen gefällt die Straße mir. ??? (Neukölln) Özkan 4. Klasse Ich bin zehn Jahre alt, ich bin froh, dass ich in Berlin wohne. Ich bin von Kreuzberg nach Neukölln umgezogen und ich finde es in Neukölln sehr schön. In unserer Straße gibt es oft Kloppereien. Mein Freund und ich sind oft in Streitigkeiten verwickelt. Es geht immer so los: Mein Freund und ich spielen friedlich Fußball. Dann kommen oft zwei große türkische Jungs vorbei und wollen die Tore haben. Sofort gibt es eine Klopperei. Meistens gewinnen mein Freund und ich. Bartschiner Straße (Rudow) Simon 6. Klasse Die Bartschiner Straße ist eine circa 570 Meter lange, einspurige und gepflasterte Seitenstraße, welche ihren Namen von der polnischen Stadt Barcin hat, und in der ich seit circa einem Jahr lebe. Bäume stehen keine auf der Straße, jedoch grenzen Gärten von Hausbesitzern an sie. Die kleinen, meist sehr gut gepflegten Ein- bzw. Zweifamilienhäuser sind vorwiegend neu. Geschäfte gibt es keine. Ich lebe sehr gerne in der kleinen, beschaulichen Straße. Mir ist die gesamte Straße, da sie klein ist, sehr vertraut. Liselotte-Berger-Straße (Rudow) Marc 6. Klasse In der Straße haben wir alle Läden, die wir brauchen. Wir haben dort auch einen Jugendclub. Dort gibt es einen Basketballplatz, Fußballplatz, eine Half-Pipe, Billard, Kicker, Computersurfen und einen Fitnessraum. Dort gibt es auch ein Maisfeld. Immer wenn ich dort drinne bin, denk ich immer an einen Horrorfilm. Für Kinder gibt es dort einen Zeitungsladen, einen Spielplatz und den Jugendclub, und für Erwachsene eine Kneipe und Einkaufsladen. Die Straße, in der ich wohne, ist groß und läuft gerade. Die meisten Häuser dort sind weiß, weißblau oder weißgelb. Dort passiert eigentlich gar nichts, keine Unfälle und keine Überfälle. Ich würde gerne da wohnen, wo auch etwas passiert. In meiner Straße gibt es keine Kinos, Zoos, Rummels und kein Aquarium. Einen Berg gibt es dort, der sehr hoch ist. Man kann von dort von Rudow bis Britz Süd sehen. Es ist eine sehr schöne Aussicht. Für mich ist es ein langweiliger Ort, ich möchte gerne irgendwo anders wohnen, aber auch dort bleiben. Lützowstraße (Schöneberg) Lino 4. Klasse Ich finde unsere Straße viel zu laut. Meine Mutter hat auch ihr Büro in der Lützowstraße und meine neue Schule, das Französische Gymnasium, ist auch ganz nah. Selbst der Weg von meinem Vater zum Büro hat sich vekürzt. Und eine schöne, große, zweistöckige Wohnung ist es auch, ich glaube, wir haben eine sehr gute Wohnung gefunden. Und weil die Straße so lang ist, wollte ich einmal zu meiner Mutter ins Büro gehen und dachte irgendwann, ich wäre schon längst in einer anderen Straße. Aber nach langem Suchen bin ich dann doch noch angekommen. Das waren bestimmt 45 Minuten und meine Eltern sagen immer, das wären nur fünf Minuten. Ich sage da nur, wer`s glaubt wird selig. Naumannstraße (Schöneberg) Julia 6. Klasse Ich wohne in der Naumannstraße in Schöneberg. In dieser Straße gibt es keine Läden. Überhaupt ist es sehr langweilig. Da ich keinen großen Wert darauf lege in eine Kneipe oder in ein Musikcafé zu gehen, bleiben mir nur zwei Spielplätze. Auf dem Gehweg kann man auch nicht spielen, weil er viel zu schmal und die Straße viel zu befahren ist. An dem einen Ende der Straße grenzt die Autobahn an. Viele Autos fahren nur durch die Straße, um auf die Autobahn oder auf das Industriegelände zu kommen. Auf der einen Seite der Straße ist eine hohe Mauer, die den Friedhof umgibt. Auf der anderen Seite sind viele alte, neuverputzte Häuser. Jedes Haus hat zwei kleine Vorgärten. Einige sind gut gepflegt, andere sehen aus wie ein Dschungel. Die meisten Häuser haben Balkons. Diese sehen völlig verschieden aus. Blumen, Efeu, kleine Bäume und anderes Grünzeug sind das häufigste. Bei “häufigste” fällt mir ein, dass es hier sehr viele Leute mit Hunden gibt, was man schon an den Kothaufen merkt. Was ich mir für diese Straße wünschen würde, wäre, dass die Straße sauberer ist. Sonst ist sie eigentlich ganz o.k. Halskestraße (Steglitz) Funda 4. Klasse In der Straße, in der ich wohne, ist es ganz ruhig. Früher habe ich in Kreuzberg gewohnt und da war es nicht so ruhig. Da waren immer so coole Jungs und Mädchen und das hat mir nicht so gefallen. Ich wünsche mir, dass nicht so viele Hunde kacken und nicht so viele Hunde da sind. Ich hoffe, dass es da auch so ruhig ist. Boelckestraße (Tempelhof) Erdem 6. Klasse Früher habe ich in der Obentrautstraße gewohnt. In der Obentrautstraße war es viel lauter und meine Freunde oder Freundinnen haben nur über Liebeskummer geredet und das hat keinen Spaß gemacht. Genau neben unserer Eingangstür ist ein Imbiss gewesen und fast jede Nacht haben dort Leute gesoffen und waren sehr laut. Mein Freund und ich haben sehr viele schlimme Sachen gemacht. Jetzt wohne ich in Tempelhof und da ist nicht so viel los. Die Gegend ist gut, aber unsere Nachbarin hat einen Hund, der nervt tierisch. Wenn wir um sieben Uhr kommen und mein Vater muss zur Arbeit, dann müssen wir sehr leise gehen, weil der Hund bellt sofort, wenn er etwas hört. Wenn wir die Tür abschließen, dann fängt er an zu bellen und dann steht mein Vater meistens auf. Es kann auch passieren, dass er weggeht und der Hund sieht ihn und rennt meinem Vater hinterher und will ihn beissen. Der Hund mag meinen Vater nicht und mein Vater mag ihn auch nicht. Jetzt haben wir eine Baustelle bei unserem Haus. Die Arbeiter müssen sehr laut bohren und das nervt meinen Vater. Er hat ja oft Nachtschicht. Die Jungs sind hier sehr schlimm, deshalb darf ich nicht mit ihnen befreundet sein. Aber zum Glück ist meine Cousine in der gleichen Straße. Mit ihr gehe ich manchmal zum Minimalspielplatz oder auch auf den Kreuzberg, manchmal auch zu ihr oder zu mir. Kaiserkorso (Tempelhof) Timon 4. Klasse Mein Name ist Timon, ich wohne erst ein knappes Jahr dort. Im zwieten Stock wohnen Geistigbehinderte, im dritten Gehbehinderte, ich lebe im vierten Stock. Beim Umzug fiel meinem großen Bruder seine Schreibtischplatte auf die Erde, worauf ein Gehbehinderter fast unsere Tür einrammte. Eigentlich sind alle Leute nett, auch die Behinderten, aber der ist nicht so nett, obwohl er jetzt öfter grüßt. In der Hausnummer 3 hab ich schon einen Freund der Adem heißt. In meinem Haus gibt es auch Kinder, ich sehe fast jeden Tag welche, und es ist sehr, sehr ruhig hier. Bei der Hausnummer 1 sind mehr Erwachsene, weil es dort einen Motoradladen gibt. Gegenüber von uns ist eine Polizeidienststelle, und ich kann von meinem Zimmerfenster hingucken. Die Straße ist in Tempelhof. Es ist eine Seitenstraße und es gibt einen Park, einen Fußball- und einen Spielplatz in der Nähe. An beiden Seiten der Fahrbahn stehen Bäume und es gibt fast immer freie Parkplätze. Leonhardyweg (Tempelhof) Jana 4. Klasse Dort ist es sehr ruhig, man hört schon morgens ab vier Uhr die Vögel zwitschern. Unser Nachbar hat zwei Zwergsittiche. Sie heißen Leo und Lina und sind ungefähr 20 cm groß. Wenn Leo und Lina zwitschern, denkt man, dass ein Telefon klingelt. Herr Tietz, also unser Nachbar, spielt Leo und Lina jeden Abend ein paar Lieder auf der Mundharmonika vor, zum Beispiel „Hänschen klein“, „Alle Vögel sind schon da“ und viele andere Lieder. Bei uns in der Nähe gibt es ziemlich wenig Supermärkte, wo man einkaufen kann, nur in der Manfred-von-Richthofen-Straße gibt es einige Läden. In der Manfred-von-Richthofen-Straße gibt es auch einen Schreibwarenladen, der hat nicht nur Schreibwaren, sondern auch Spielsachen, zum Beispiel Schlüsselanhänger, Kuscheltiere und vieles mehr. Potsdamer Straße (Tiergarten) Armin 5. Klasse Vor meinem Haus liegt Mc Donald`s und gleich daneben Burger King. Meistens wenn ich Hunger habe, gehe ich mit meinen Freunden öfters zu Mc Donald`s. Apropros Freunde. Ich gehe jeden Tag mit meinen Freunden raus. Am meisten gehen wir zum Ku`damm. Das Doofe an der Potsdamer Straße ist, dass ab 9 Uhr an jeder Ecke Drogendealer und Prostituierte stehen. Das Gute an der Straße ist, dass ich neben „Energy“ wohne und in der Nähe ein Comicladen namens "Comix" ist und dass ich da jede Menge Freunde habe! Potsdamer Straße (Tiergarten) Isabella 6. Klasse Ich wohne in Tiergarten in der Potsdamer Straße. Dort ist sehr viel los. Auch sehr viele Touristen gibt es dort. Ein Park und die Arkaden sind überhaupt nicht weit entfernt. Sie liegen gleich gegenüber von unserer Wohnung. Ungefähr alle paar Minuten fährt ein Touristenbus an unserer Wohnung vorbei. Meine Freundin und ich gehen jede Woche zu den Arkaden. Restaurants, Kinos, Parfümerien und Kleidungsgeschäfte gibt es dort sehr viele. Jetzt sind die Arkaden sogar eine Sehenswürdigkeit. Meine Straße verläuft gerade und ist sehr lang. Dort habe ich keine Freundinnen, denn dort sind alle sehr gemein. Als mein kleiner Bruder nach draußen gegangen ist, haben ihn zwei Jungen verkloppt. Da kam meine Mutter runter, mit einem Stock in der Hand. Sie hatte die Jungen angemeckert. Natürlich rannten sie ganz schnell weg. Perwin hat mir einmal erzählt, dass sie mit ihren Eltern zur U-Bahn gegangen ist, und dort einen Drogendealer gesehen hat. Zwei Polizisten haben den Dealer bei irgendeiner Sache erwischt. Sie wollten ihn gefangen nehmen, doch er rannte schnell davon. Als die Polizei ihn dann doch geschnappt hatte, schlugen sie ihn mit einem langen dicken Stock. Tja, so gefährlich kann eine Straße in Tiergarten sein. Wenn ich der Straße einen Namen geben könnte, würde ich sie “Teufelsstraße” nennen, weil in der Straße die meisten so gemein und hinterhältig sind. Dieselstraße (Treptow) Jessica 4. Klasse Es gibt viele Spielplätze und viele Hunde. Weil ich neu in die Straße gezogen bin, kenn ich noch keinen. Die Straße ist sehr groß. Es ist aber zu langweilig. Sonst wohn ich gern da. Die Straße ist mir fremd. Ich würd die Straße “Hundestraße” nennen. Karl-Kunger-Straße (Treptow) Ariane 6. Klasse Die Karl-Kunger-Straße liegt am Kanal und ist eine gerade Straße. Gegenüber von unserem Haus ist ein Versicherungsgebäude und daneben ist ein kleiner Pizzadienst. Eigentlich gibt es auf unserer Straße alles, was man zum Überleben braucht. Einen Lebensmittelladen, einen Kleidungsladen, Apotheken, Ärzte, Getränkeläden und viel mehr. Das Dumme an meiner Straße ist, dass es keine Grünanlage gibt, außer am Ende der Straße. Da ist ein kleiner Park mit einer Imbissbude. Auf unserem Hof ist ein kleiner Spielplatz, auf dem die Nachbarskinder oft mit ihren Freunden und ihrer Cousine spielen. Auf unserer Straße werden nach und nach alle Häuser renoviert, unseres nicht; weil der Besitzer nicht bekannt ist. Ich wohne gerne in meiner Straße, weil es dort nicht zu laut und nicht zu leise ist. Abends ist auf der Straße nicht so viel los, außer auf der gegenüberliegenden Seite; da ist nämlich eine Kneipe, in der sich unsere Nachbarn immer volllaufen lassen. Es ist ganz lustig, ihnen zuzusehen, wenn sie torkelnd nach Hause kommen. Im Nebenhaus wohnen zwei Jungen, mit denen ich mich öfter streite. Bis vor einem Jahr hatte ich auf unserer Straße eine sehr gute Freundin, doch sie ist weggezogen. Obwohl ich auf der Straße sehr viele Kinder kenne, habe ich keine gute Freundin, denn fast alle Mädchen sind Ziegen. Früher habe ich schon in vielen Straßen gewohnt, doch die Karl-Kunger-Straße gefällt mir am besten. Ich wohne jetzt schon drei Jahre hier, und in der Zeit habe ich mich an die Straße gewöhnt. Als wir eingezogen sind, ging meine kleine Schwester aus dem Haus, ohne dass wir es merkten, dann haben wir stundenlang nach ihr gesucht. Doch mein Vater fand sie dann schließlich im Park am anderen Ende der Straße. Seit diesem Tag verriegeln wir unsere Tür immer mit dem Vorhängeschloß. Manchmal gehen mein Vater, meine Mutter, meine Schwester und ich zum naheliegenden Chinarestaurant, um dort zu Abend zu essen. Vor unserem Haus sind zwei Bushaltestellen. Dort hält der 167er, mit dem ich immer zur Schule fahre. Das ist praktisch, denn ich habe keine Lust, zur Schule zu laufen. In meiner Straße wohnt niemand aus meiner Klasse. Aber das ist mir egal, denn sie wohnen ja trotzdem nicht so weit weg. Im Herbst und Winter habe ich einen guten Ausblick aufs gegenüberliegende Haus. Doch im Sommer und im Frühling fängt der Baum vor meinem Zimmer an zu blühen. Das Einzige, das ich an meiner Straße ändern würde, wäre der Friseurladen, denn die Leute dort sind die zickigsten Friseure, die es gibt. Kiefholzstraße (Treptow) Jan 4. Klasse In der Kiefholzstraße rasen die Autos. Auf dem Gehweg liegen viele Hundehaufen. Und wenn man mal von dem Gehweg abgeht, stolpert man über Bierdosen. Ich wohne in einer der längsten Straßen Berlins. In dieser Straße gibt es fast keine Geschäfte. Gegenüber meinem Wohnhaus ist ein Bahndamm. Auf dem Bahndamm laufen viele Hunde frei herum. Neben dem Gehweg liegt viel Müll. Eine Ecke weiter ist eine andere Schule, aber da geh ich nicht hin, weil sie nicht so nette Lehrer und Lehrerinnen hat. Auf diese Schule geht mein Freund Firas. Im gleichen Haus wohnt auch mein anderer Freund Niels. Wir haben einen ziemlich großen Hof, der gut zum Spielen geeignet ist. Die Kiefholzstraße geht vom Görlitzer Park bis in die Königsheide in Treptow. Am Anfang der Straße ist eine Wagenburg. Mir gefällt eigentlich alles an der Straße, nur der Müll sollte vom Gehweg entfernt werden. Kiefholzstraße (Treptow) Niels 4. Klasse Das ist die zweitlängste Straße Berlins, dafür aber leider nicht die sauberste. Vor unserer Haustür sitzen Leute, die ihren Müll dort hinwerfen: Bierdosen, Trinkpäckchen und glühende Zigaretten. Gleich in der Nähe ist der Treptower Park. Dort ist ein Hafen, wo Schiffe fahren und ein Wasserflugzeug startet. Gegenüber von unserem Haus ist der Bahndamm, wenn man dort drüber läuft, kommt man im Görlitzer Park an. Um die Ecke sind viele Läden zu sehen, eine Buchhandlung, die Post, ein Zahnarzt und vieles mehr. Es fahren zwar nicht viele Autos in unserer Straße, aber wenn mal eins durchfährt, rast es. Während der Woche parken besonders viele Autos in unserer Straße, deswegen müssen wir lange nach einem Parkplatz suchen. Am Wochenende ist es in unserer Straße ziemlich leer. In meinem Haus wohnen außer mir und meinem Bruder noch mehr Kinder, insgesamt sind wir 20 Kinder. Silvester treffen sich fast alle Familien vor unserem Haus und böllern. Das geht vor unserem Haus gut, denn durch unsere Straße fahren dann keine Autos. Also mir gefällt meine Straße und ich hoffe, dass sie so bleibt. Triftstraße (Wedding) Stefan 5. Klasse Seit zwei Monaten wohne ich in der Triftstraße. Das ist in Wedding. Davor habe ich in der Hedemannstraße gewohnt. In der alten Wohnung habe ich in einem Neubau gewohnt, jetzt wohne ich in einem Altbau. Das finde ich besser, weil wir eine größere Wohnung haben und ich ein größeres Zimmer. Im Hinterhof sind zwei große Bäume. In der alten Wohnung war zwar ein größerer Hof, aber keine großen Bäume. Gegenüber der alten Wohnung war ein Asylantenheim, das war immer sehr laut, da konnte ich immer nicht einschlafen. In der neuen Wohnung ist es ruhig, das ist gut. Bei der neuen Wohnung fliegt fast alle fünf Minuten ein Flugzeug vorbei, weil der Flughafen Tegel in der Nähe ist. In der neuen Wohnung sind viele Läden in der Nähe, zum Beispiel Karstadt, das war in der alten Wohnung nicht so. Hier in der Triftstraße ist der U-Bahnhof Amrumer Straße nur drei Minuten von der Wohnung entfernt. Morgens muss ich 20 Minuten mit der U-Bahn fahren, das finde ich nicht gut, weil morgens Penner da sind, da habe ich ein bisschen Angst. Von der alten Wohnung brauchte ich nur fünf Minuten zur Schule laufen. Ab der 6. Klasse gehe ich in eine andere Schule, dann muss ich mir andere Freunde suchen. Gegenüber von unserer Wohnung ist eine Schweißerlehranstalt. Das ist am Tage oft laut, aber das stört mich nicht, weil ich ja in der Schule bin. Neben unserer Eingangstür ist ein Eisladen und daneben ein Reisebüro. Einen Friseur haben wir auch, da kann man sich ein Ohrloch stechen lassen, das kostet 15 DM. Ein Zeitungsladen ist auch da. Dieser Zeitungsladen ist viel besser, weil man auch Bälle und Lebensmittel kaufen kann. Das finde ich gut. Hier bei der neuen Wohnung gibt es viele Eisläden und Restaurants. In der neuen Wohnung haben wir zwei Balkone, einen großen und einen kleinen. Bei der alten Wohnung hatten wir nur einen Balkon, das war nicht so gut. Unsere neue Wohnung ist 120 qm groß, die alte war 90 qm groß. Ich habe ein Haustier. Einen Wellensittich, er heißt Rocki. Mein neues Zimmer ist 20 qm groß, das alte war nur 14 qm groß. Hier in der neuen Wohnung gibt es leider keinen Spielplatz, aber in der alten Wohnung gab es einen großen Spielplatz. Es ist besser, weil wenn ich aus meinem Fenster schaue, sind zwei grüne Bäume da, das gefällt mir. Xantener Straße (Wilmersdorf) Ramona 6. Klasse In meiner Straße ist es eigentlich nicht sehr laut, aber leise ist es auch nicht, also so mittel. Die Mitbewohner sind sehr nett. Was auch super ist, dass es direkt an der City (Kurfürstendamm) liegt. Doch leider ist es sehr schattig und die Sonne kommt nur abends in die Straße. Darum ist es sehr kühl, aber trotzdem angenehm. Super ist auch, dass nicht viel Hundescheiße herumliegt, und wenn, dann nur an den Seiten. Wir haben einen schönen Hof und in der Straße gibt es viele Bäume. Ein super Café, eine Pizzeria, ein Hotel, einen Schumacher, und einen Zeitungsladen gibt es auch hier. Für die kleinen Kinder ist es auch ganz schön, denn es gibt einen schönen Spielplatz. Und ich will auf keinen Fall wegziehen, ich finde es eigentlich wichtig, dass es immer eine schöne Atmosphäre ist und das ist sie. Milowstraße (Zehlendorf) Christian 6. Klasse Ich finde meine Straße nicht sehr aufregend, weil nicht viel passiert. Zu sehen gibt es jede Menge Autos und viele Bäume. Überhaupt ist unsere Straße sehr grün und ruhig. Das finde ich sehr schön, vor allem das Zwitschern der Vögel. Lustig finde ich unsere Hasenfamilie, die vor den Häusern im Gras umherhüpft. Am Ende unserer Straße gibt es einen Bauernhof voller Tiere, und wenn man es auch nicht glauben mag, da leben sogar Kamele. Manchmal sieht man sie auf dem Hof spazierengehen. Rosafarbene Schafe gab es dort auch schon zu sehen. Vor einiger Zeit machte sich eine Kuh selbständig und lief quer über unsere Straße. Überall lagen große Kuhfladen. Da haben die Leute aus unserer Straße vielleicht gestaunt. Man könnte denken, unsere Straße geht duch ein Dorf und nicht durch eine Stadt. |